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1 401

Dienstag, 4.04.2006, 23:05

@ alman-wohner

also, auch wenn du hier nur eine FIKTIVE wohnungsbaugesellschaft darstellst - wenn du oder irgendein anderer anwohner auch nur ansatzweise so denkt, kann man den hier zur besonnenheit aufrufenen usern nur widersprechen..

um's für mich deutlich zu sagen:Muss ja wohl nicht sein, das hier persönlich beleidigt wird, auch nicht wenn es aus Emotionen heraus getätigt wurde.

schade um die zeit, die du für anmeldung und für die niederschrift dieses gesülzes vertan hat (zeit mußt du wohl reichlich haben... - dann nutze sie doch mal sinnvoll).

alleine dieses dämlich - natürlich FIKTIVE argument:

Zitat

Original von Alman-Wohner
(Fortsetzung des Beitrages von 12:20 Uhr)

Vom kommenden Jahr an kommt ein weiteres Problem auf uns zu: der Energiepass. Um einen wirtschaftlich sinnvollen Mietertrag zu erzielen und um in der Folge (Bevölkerungsschwund) überhaupt Mieter für unser Haus zu gewinnen, müssen wir energetisch günstige Häuser anbieten, d.h. Häuser, in denen die insbesondere die Heizkosten möglichst niedrig liegen. Wir können so etwas erreichen durch umfassende Isolationsmaßnahmen (Dach, Außenwand, Fenster, Keller), die insgesamt einen sehr hohen finanziellen Aufwand erfordern. Bei der im Energiepass fixierten Einordnung des Hauses spielt allerdings auch das Vorhandensein und die Nutzbarkeit äußerer natürlicher Energiequellen (z.B. Besonnung) eine wichtige Rolle.


dann möchte ich deiner gesellschaft den für eine kompetete mietverwaltung nicht unbekannte seite empfehlen guckst du hier

eine zinsbelastung von 1,50 % wird eine ordentlich arbeitende gesellschaft auffangen können, zumal steuerlich absetzbar und sicherlich ob des niedrigeren energieverbrauchs teilweise durch mieterhöhungen u.ä. auf die mieter abzuwälzen...
ach ja, und neben der besonnung gibt es z.b. noch eine natürliche energiequelle. die nennt sich erdwärme. je nach art und weise unterschiedlich kostenintensiv. eine erdwärmepumpe mit entsprechenden tiefenbohrungen kostet rd. 17-20 teur. ein gasbrennwertkessel neueren datums für ein einfamilienhaus rd. 6 teur, für ein mfh entsprechend mehr....
wäre für die gewinnung / erhaltung von mietern übrigens ein tolles argument - und funktioniert sogar im DUNKELN !

im übrigen sollte der oben angesprochene energiepass bereits zum 04. januar 2006 kommen. die diskussion darum gibt es allerdings schon viele jahre, also nicht wirklich ein punkt, den man jetzt hier anbringen kann. die besonnung hier als malus anzuführen ist lächerlich oder peinlich oder beides. im übrigen wird deine gesellschaft noch zeit haben, sich auf diesen energiepass einzustellen, da noch nicht einmal die form der darstellung des energetischen verbrauchs geklärt ist !!!!


ich hab nach diesem saudämlichen text, der auch durch den massiven gebrauch lateinischer floskeln nicht besser wird, lange überlegt, ob ich die info an sich noch weitergebe, weil ich bei solchen textes durchaus sympathie für "sippenhaft" entwickele, aber:

herr friedrich pohlmann, bekanntermaßen ja wohnhaft in der ********, also mehr als 100 m weg von der alm, wurde, da er bereits sprecher des unrühmlichen anwohner-aufstandes mitte der 90er war, erneut gebeten, hier als wortführer aufzutreten. ob er dazu nur allzu gerne bereit war, kann ich nicht beurteilen. aufgrund dieser info ist es - für mich neu - allerdings genauso wenig erkennbar, ob auch er zu den klagewilligen gehört oder er nur der dämliche idiot ist, der unbedachterweise seinen namen hergegeben hat, damit die geldgeilen volltrottel noch reichlich kohle einfahren können.

insofern sollte man die fensterscheiben von herrn p. verschonen !!!

unseren alman-wohner bitte ich, ellenlange fiktive anschreiben zu unterlassen und bitte die vermeintlichen argumente - von mir aus auch als schlagworte - kurz + pregnant zusammenzufassen, vielleicht sogar deutsch + nicht auf latein (obwohl auch das für viele hier kein problem wäre...)
"Manche tragen das Blau - WIR bluten es!" (Casper - Eines Tages)

Armin´ bin ich und will es sein - Solang´ mein Auge sieht.
Solange noch ein Tropfen Blut Durch meine Adern zieht.
Armin´ bin ich und sag´ es stolz Und schwör´s mit Herz und Hand.
Drum zieht sich auch um meine Brust Das schwarz-weiß-blaue Band


"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche - sondern die Weitergabe des Feuers!" (Thomas Morus, 1478-1535)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »arminia-boyz« (4.04.2006, 23:13)


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1 402

Dienstag, 4.04.2006, 23:39

Mein Gott ist hier was los!
Fiktive Schreiben werden aufgesetzt, Einwohnerzahlen werden besprochen, über unsere Tauben wird sich gesorgt, über Bäume wird sich gekümmert und was kommt am Ende dabei raus?

Kohle bekommen die Anwohner die durch die neue Tribüne defintiv beeinträchtigt werden und gut ist! Jetzt geht es doch nur darum wieviel Kohle welches Haus (Eigentümer) bekommt.
Also bei aller Liebe, aber da soll mal was gebaut werden und somit auch viele Firmen Aufträge erhalten und dann so ein Eiertanz, obwohl schon vor Jahren feststand das 2006 etwas auf der Alm passieren muß, ist Gerichtlich vorgeschrieben und nun das! Kurz vor dem Baggeranrollen kommen natürlich wieder ein paar Anwohner die das ja damals alles garnicht so gemeint haben, sondern heute geht es ihnen ja ums Sonnenlicht. Damals ging es um den Lärm, da konnte man ja auch viel reden weil man nie dachte das Arminia wirklich 2006 die Mittel hat eine neue Tribüne zu bauen. Man hatte wahrscheinlich insgeheim darauf spekuliert das Arminia sowieso kurz vor der Pleite steht und dann nichts bauen kann und den Spielbetrieb einstellen muß. Tja liebe Anwohner (zumindest der geringste Teil der Anwohner) PECH gehabt.
Arminia kann bauen und alles andere wäre auch Schwachsinn, erst vor Jahren beschweren, jetzt tut Arminia alles mögliche um den Lärm zu verringern und jetzt muß man sich natürlich ganz schnell etwas neues suchen. Diesmal halt jetzt das Sonnenlicht! Ich hoffe nur für ganz Bielefeld das die entsprechenden Anwohner und Arminia sich am Donnerstag irgendwie einigen so das es für alle passt. Die Anwohner bekommen eine entsprechende Entschädigung, Arminia darf eine neue Tribüne bauen (die ja nun wirklich schon viel von den Wünschen der Anwohner berücksichtigt hat) und alles wird Gut!
Forever D S C !!!:Hail: :arminia:

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1 403

Dienstag, 4.04.2006, 23:51

Wenn sie Sonne wollen, sollen sie nach Spanien ziehen.

Diese hin und her ist doch lächerlich, es geht hier doch nur um die reine Beschäftigungtherapie eines Herrn P.
Würde mich nicht wundern wenn er auch jeden Hundebesitzer verklagt desesn Vierbeiner an seine Hecke das Bein hebt.

1 404

Mittwoch, 5.04.2006, 00:45

Zitat

Original von arminia-boyz
@ alman-wohner

alleine dieses dämlich - natürlich FIKTIVE argument:

Zitat

Original von Alman-Wohner
(Fortsetzung des Beitrages von 12:20 Uhr)

Vom kommenden Jahr an kommt ein weiteres Problem auf uns zu: der Energiepass. Um einen wirtschaftlich sinnvollen Mietertrag zu erzielen und um in der Folge (Bevölkerungsschwund) überhaupt Mieter für unser Haus zu gewinnen, müssen wir energetisch günstige Häuser anbieten, d.h. Häuser, in denen die insbesondere die Heizkosten möglichst niedrig liegen. Wir können so etwas erreichen durch umfassende Isolationsmaßnahmen (Dach, Außenwand, Fenster, Keller), die insgesamt einen sehr hohen finanziellen Aufwand erfordern. Bei der im Energiepass fixierten Einordnung des Hauses spielt allerdings auch das Vorhandensein und die Nutzbarkeit äußerer natürlicher Energiequellen (z.B. Besonnung) eine wichtige Rolle.


dann möchte ich deiner gesellschaft den für eine kompetete mietverwaltung nicht unbekannte seite empfehlen guckst du hier

eine zinsbelastung von 1,50 % wird eine ordentlich arbeitende gesellschaft auffangen können, zumal steuerlich absetzbar und sicherlich ob des niedrigeren energieverbrauchs teilweise durch mieterhöhungen u.ä. auf die mieter abzuwälzen...
ach ja, und neben der besonnung gibt es z.b. noch eine natürliche energiequelle. die nennt sich erdwärme. je nach art und weise unterschiedlich kostenintensiv. eine erdwärmepumpe mit entsprechenden tiefenbohrungen kostet rd. 17-20 teur. ein gasbrennwertkessel neueren datums für ein einfamilienhaus rd. 6 teur, für ein mfh entsprechend mehr....
wäre für die gewinnung / erhaltung von mietern übrigens ein tolles argument - und funktioniert sogar im DUNKELN !

im übrigen sollte der oben angesprochene energiepass bereits zum 04. januar 2006 kommen. die diskussion darum gibt es allerdings schon viele jahre, also nicht wirklich ein punkt, den man jetzt hier anbringen kann. die besonnung hier als malus anzuführen ist lächerlich oder peinlich oder beides. im übrigen wird deine gesellschaft noch zeit haben, sich auf diesen energiepass einzustellen, da noch nicht einmal die form der darstellung des energetischen verbrauchs geklärt ist !!!!


Sehr fein. Ich hatte auch schon überlegt diesem Statement mit dem entsprechenden Link und den obigen Argumenten entgegenzuwirken.

Bei dieser Gelegenheit sei angemerkt: Ich freue mich durchaus auf die Modernisierung der Heizungsanlange. Damit geht eine Modernisierung der Wohnung (auch meiner zukünftigen) einher, wie sie mir durchaus angebracht erscheint und eine entsprechende Kostensteigerung auch rechtfertigt. Für einen Altbau am Sigi, eine durchaus ähnlich Situation, wie sie sich für einen Altbau am Kreisel (einer fiktiven Wohnungsbaugesellschaft) der Melanchtonstraße ergeben könnte. Theoretisch zumindest und außergerichtlich versteht sich, wenn allerdings im konkretem Fall, nicht nur fiktiv.

1 405

Mittwoch, 5.04.2006, 01:24

Zitat

Original von ulis
da hat sich ja ein alman wohner richtig Mühe gegeben oder zuviel Zeit gehabt.

immer wieder wird ja von der fiktiven Wohnungsbauges. erwähnt, dass sie, wie der DSC, ein Wirtschaftsunternehmen ist.
das der Bi-Westen zu den bevorzugten Wohngebieten gehört ist auch hinlänglich bekannt.
anstatt zu jammern was ein Ostribünenausbau für wirtschaftliche Konsequezen haben könnte ( was ja nur so erfunden wurde , weil es so besser zum Thema, passt aber sonst eher unrealistisch ist), sollten doch deren leitende Angestellte mal wirtschaftlich denken. ... und Geld mit dem Ostribünenausbau verdienen (wollen) und nicht rumjaulen wie teuer was werden könnte. Mieterschutz hin oder her. Wenn Wohnungsbauges. sonst "das Dollarzeichen" in die Augen kriegen, sind sie auch nicht gerade zimperlich bei ihren Methoden um Geld in ihr Wirtschaftsunternehmen zu scheffeln. Da spielen dann menschliche Schichsale auch hier und da mal keine Rolle, wenn man den Rubel schon auf sich zurollen sieht.

Also nicht rumheucheln und lieber den Ball flach halten

Dann vermietet oder verkauft doch an die, die da wohnen wollen und es sich leisten können oder wollen.

Ansonsten Argumente die gegen ein "22 Meter-Gesetz" wohl nicht so recht anstinken können.

Interessant, dass dann, wenn es ausreichend Geld gibt, alles gar nicht so schlimm ist.

Klar, dann kann man sich wahrscheinlich die Sonne kaufen.

... da haben doch einige ein besonderes Hobby und einen ausgeprägten Slbstdarstellungstrieb den sienicht im Griff haben (wollen)
Armselig, wer's braucht.

gehe davon aus, dass im Sommer gebaut wird. Nichts anderes ist vernünftig.

uli

ps: vernünftig wäre noch, sich über den Schatten zu freuen, den es ja kaum gibt. (evtl. Hautveränderungen) und schon mal gesehen wo im Sommer die Sonne steht? jedenfalls höher als 22 m und sie scheint für viele dann auch länger als ihnen lieb ist. aber meckern ist ja so toll.
später sitzen sie dann pünktlich zur Tagesschau im Schatten des Wohnzimmers.


ulis,

tut mir ja für dich leid, aber mit dem posting hast du dich als asc-vorsitzendender disqualifiziert.
polemischer gehts wohl nicht mehr.
lies dir das bitte morgen noch mal durch, würdest du eine lösung suchen hättest du dies nicht geschrieben.

gruß didi

1 406

Mittwoch, 5.04.2006, 01:54

Zitat

Original von DidiWedegärtner
tut mir ja für dich leid, aber mit dem posting hast du dich als asc-vorsitzendender disqualifiziert.
polemischer gehts wohl nicht mehr.
lies dir das bitte morgen noch mal durch, würdest du eine lösung suchen hättest du dies nicht geschrieben.

gruß didi

Das kann man so nicht herleiten. ulis hat hat im wesentlichen auch nur darauf hingewiesen, dass im obigem Post keinerlei negative Argumente seitens Alman Wohner (wirklich guter Nickname) genannnt wurden, weder seitens eines Anwohners, noch einer fiktiven Wohnungsbaugesellschaft. Zumindest keine, die nicht auch durch entsprechende positive Aspekte wieder aufgehoben werden könnten.
Andere Aspekte entbehren schlichtweg jeder Grundlage und können demnach nicht entkräftet werden, müssen sie allerdings in dem Fall dann auch nicht.

Es schwingt nur wenig Polemik mit in diesem Beitrag, weniger als in vielen anderen. Du solltest aber auch erkennen, dass Polemik nicht grundsätzlich negativ besetzt ist, sofern sie fundiert geäussert wird. So ist doch auch Alman Wohners Beitrag nichts weiter als apologetisch. Beide Formen sind in einer Diskussion durchaus angebracht, da sich ein Konsens ohnehin erschließen wird, wenn sich beide Meinungen zumindest annähern. Sowohl Polemik als Apologie sind hierzu ein mehr als nur gängiges Mittel zum Zweck.

Und ja, ist mir schon klar, es wird manch ein Mittel mal besser mal schlechter angewandt. Ist aber auch nichts neues, oder?

Edit: Darüber hinaus, stellt ulis die berechtigte Frage, wie ein Konsnes wohl aussehen sollte. Einen Ausbau der Tribüne ist seitens einiger Anwohner nicht gewünscht. Der Bau eines entsprechenden Lärmschutzwalls vermutlich von anderen (vielleicht auch denselbigen) Anwohnern ebensowenig. Dennoch sind Baumaßnahmen gesetzlich vorgeschrieben. Hm.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »"42"« (5.04.2006, 02:29)


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1 407

Mittwoch, 5.04.2006, 10:57

sehr geehrter herr alman wohner,

im letzten sommer habe ich ein haus im bielefelder norden gebaut. die grundstücke sind teuer, so ist mein grundstück entsprechend klein. ich muss zu meiner grenze bei der bebauung einen mindestabstand von drei metern halten. für meinen nachbarn gilt das gleiche. jetzt liegen also zwischen der seitenwand meines hauses und der meines nachbarn 6 meter...keine chance für einen grünstreifen oder für einige sonnenstrahlen. nun könnte ich -animiert durch die almanwohner- ja einfach so tun, als wüsste ich davon nichts und versuchen meinem nachbarn das leben schwer zu machen.

eigentümer und mieter an der melanchthonstr. tun so, als hätten sie nicht gewusst, was dort seit jahrzehnten für ein bauwerk steht. dabei sollte doch jeder mieter wissen, was auf ihn zukommt, wenn er in diese lage zieht. auch eine wohnungsbaugesellschaft weiss im voraus, welche lage sie in ihren bestand einkauft und wird das beim kaufpreis einer immobilie berücksichtigen. tut sie das nicht, kann nicht versucht werden eine unternehmerische fehleinschätzung im nachgang durch den dsc arminia zu heilen. warum passt die gesellschaft nicht die mietverträge entsprechend an, dass kein raum für reduzierung der miete aufgrund des stadions erfolgen. die bisherige grundlage von mietreduzierungen seitens der mieter (emissionen) versucht der verein ja gerade zu entschärfen..sie sollten ihm dankbar sein.

die entscheidung in fremdvermietete immobilien zu investieren haben sie bzw. ihre fiktive wohnungsbaugesellschaft selbst getroffen und müssen so auch die konsequenzen tragen. (ich zeige ihnen gern lukrative und stressfreie alternativen auf). die folgen eines überzogenen mieterschutzes oder des preisverfalls am immobilienmarkt über arminia bielefeld kompensieren zu wollen ist verständlich aber eben nicht korrekt.

ich habe verständnis dafür, dass sie nach verhandlungen mit herrn lamm nicht über grenzenloses vertrauen in die versprechungen des vereins verfügen. dennoch erscheint es dem aussenstehenden im moment so, dass einige anwohner angestachelt durch die vorgänge in paderborn versuchen möglichst viel für sich herauszuholen. dazu kommt der umstand, dass in diesen zeiten jeder tünnes über rechtsschutz verfügt. ich habe selbst viele jahre an der alm gewohnt und die alten rohrtribünen noch im auge, damals hat irgedwie niemand an der melanchthonstr. geklagt, dabei waren die wirklich schlimm. damals führte die zuwegung direkt durch die gärten der anwohner in das stadion und die vorgärten waren geregelt zugemüllt.

ich finde es gut, dass sie den kontakt zu den fans suchen und würde mir wünschen, dass sie uns nicht fiktiv sondern einmal sehr konkret die befürchtungen und beinträchtigungen der entsprechenden anwohner nennen, damit wir die chance haben, beide seiten mehr zu beleuchten.
aktuell sind die argumente der anwohner nämlich sehr dünn, zumal ich weiß, dass das bauamt sehr kritisch prüft, aber eben nur nach zumutbarkeit und nicht nach finanziellen belangen.

viele grüße,


oemmes
oemmes

"Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."
(BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »oemmes« (5.04.2006, 11:01)


1 408

Mittwoch, 5.04.2006, 12:37

Ömmes, insgesamt ein sehr gelungener Beitrag, dem ich im Großen und Ganzen zustimmen kann. Die Sache würde ich aber nicht überbewerten. Aus eigener Erfahrung würde ich keine Klage gegen irgendwas durchziehen, wenn ich nicht hundertprozentig von einem Sieg überzeugt wäre. Auf jeden Fall zog der Rechtsschutz bei uns wegen kuriosen Formulierungen des Richters im nachhinnein nicht mehr, sodass wir die Gerichts- und Anwaltskosten beider Seiten zu tragen hatten. Von daher würde ich, wenn ich persönlich von Anwohnern gefragt werden würde, auch davon abraten, eine Klage einzureichen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich eine Klage auch inhaltlich nicht vertreten könnte. Von daher kann ich die Anmerkung von Almanwohner, dass nur wenige aufgrund der Kosten klagen würden, nachvollziehen.

Ansosnsten finde ich es positiv, dass du sachlich argumentiert hast im Gegensatz zu manch anderem hier. Schließlich hat auch Almanwohner sachlich fiktiv geschrieben, auch wenn man sich seinen Ausführungen vielleicht nicht anschließen mag.

Ich kann es auch nicht so ganz verstehen, dass Leute, die in eine Straße ziehen, in der ein Stadion steht und auch schon mal über 30.000 Zuschauern Platz bot, und sich nachher über nach außen moderate Änderungen aufregen. Bei uns in Halle hatten wir einen ähnlichen Fall. Denn da haben mehrere wohlhabende in Nachbarschaft einer Lokalität gebaut, die dort schon wesentlich länger stand. Als dann dort die Frequenz von Besuchern zunahm, haben die Anwohner leider erfolgreich dagegen protestiert, sodass letztlich nur noch bis 22 Uhr geöffnet werden durfte, was natürlich den Tod dieser Lokalität bedeutete. Ich kann ja gut verstehen, dass man nicht darüber so erbaut ist, dass man wie in dem Fall in Halle oder an der Alm, in seiner Ruhe gestört wird. Aber wenn man weiß, dass da eine größere Kneipe bzw. ein Fußballstadion steht, zieht man da doch nicht hin, wenn dies einen stört.

Ein Kollege wohnt auch in der Melanchtonstraße. Ihn stört das Stadion nicht, auch wenn er sich überhaupt nicht für Fußball interessiert. Was ihn vielleicht stört, sind Vandalismus vor und nach den Spielen. Aber das ist ja in letzter Zeit von den klagenden Anwohner nicht moniert worden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jögi« (5.04.2006, 12:39)


1 409

Mittwoch, 5.04.2006, 16:43

Zitat

Original von Hitchcock

Zitat

Original von jögi

Diese Zahlen enstammen einem Forschungsprojekt von den Stadtplanern Thomas Fiebig und Jens-Peter Hüsmann sowie Prof. Dr. Joachim Frohn von der Uni Bielefeld. Nach einer Prognose der Bezirkregierung Detmold wird Bielefeld vermutlich 2020 noch ca. 304.000 Einwohner haben (nach der Hauptvariante zumindestens). Das würde bedeuten, dass innerhalb von 15 Jahren die Zahl um ca. 24.000 zurückgehen würde. Nach der unteren Variante dieser Prognose läge die Einwohnerzahl bei 295.000 (d.h. - 34.000 in 15 Jahren). Die oben angesprochene Zahl von 235.000 Einwohnern im Jahr 2050 entspricht ebenfalls der unteren Varainte dieser Prognose.


Ich habe vor nicht allzulanger Zeit eine Studie des statistischen Bundesamtes gelesen und da stand halt etwas ganz anderes drin. Verlierer waren ganz klar der Osten. Aber es gab auch einige Regionen, die auf jeden Fall überdeuchschnittlich wachsen werden. OWL ist fünftgrößte Wirtschaftszone Deutschlands und stark mittelständisch geprägt Das hat Zukunft. Und Bielefeld wird ganz sicher nicht so arg schrumpfen, wie Du es beschrieben hast.


Bevölkerungsprognosen arbeiten allerdings mit einem vielen Variablen und in machen Fällen Extremvarianten resultieren daraus eben Extremvarianten wie die 235.000 Einwohner, vermutlich bei 0 Zuwanderung und weiterhin sinkender Geburtenrate und stagnierender Lebenserwartung, also eher unrealistisch. Der Wegweiser Demografie der Bertelsmann-Stiftung geht sogar von einer steigenden Einwohnerzahl bis 2020 aus: Wegweiser Demografie. Sicherlich wird Bielefeld nicht zu den klassischen schrumpfenden Regionen, z.B. im Osten, Ruhrgebiet oder im Saarland gehören.

Und nun zur Alm, denn die demographische Entwicklung ist für eine baurechtliche Zulässigkeit der Tribüne vollkommen unbedeutend. Wirtschaftliche Interessen der Nachbarn spielen natürlich schon eine Rolle, aber nur soweit sie auch tatsächlcih von der Baumaßnahme beeinflusst werden. Der ganze allgemeine immobilienwirtschaftliche erste Teil des fiktiven Wohnungsbaugesellschaftsbriefs hat mit dem Almausbau nichts zu tun. Weitere Argumente:
Schadenersatz für Mietminderungen wegen Belästigungen während der Baumaßnahmen: Ein alltäglicher Vorgang, der bei nahezu jeder Baumaßnahme, von der Nachbarn betroffen sind, vorkommt. Sowas sollte sich auch hier regeln lassen.
Immissionsschutz: Ich habs hier schonmal gesagt: Die beiden Immissionschutz-Aspekte Schallschutz und Belichtung stehen hier in einem sich gegenseitig einschränkenden Verhältnis: Die Tribüne trägt zum Schallschutz bei, mindert jedoch die Belichtung. Der Tribünenbau wurde jedoch gerade wegen Schallschutzaspekten ursprünglich gefordert, wenn ich mich nicht irre? Mit der Transparenten Architektur ist da ohnehin schon ein Kompromiss angedacht.
Abstandsflächen: Dienen der Gewährleistung von ausreichend Licht und Nachbarschutz. Zunächst gilt bei Neubaumaßnahmen nach der Bauordnung NRW eine allgemeine Abstandsregel von 0,8 mal der Höhe des jeweiligen Gebäudes. Dieser Abstand muss in der regel auf dem eigenen Grundstück realisiert werden. Wenn ich das hier richtig verfolgt habe soll die Tribüne 23 Meter hoch sein. Das wäre also ein notwendiger Abstand von 18,4 Metern bis zur Grundstücksgrenze. Alman-Wohner nennt einen Abstand von 30 Metern bis zu den Wohngebäuden.. Damit sollte der absolute Abstandswert rein bauordnungsrechtlich kein Problem sein, allerdings liegt eventuell ein Teil der Abstandsfläche auf dem Nachbargrundstück, dem Wohngrundstück Melanchthonstraße. Auch das lässt sich über sogenannte Baulasten regeln, erfordert aber einen Kompromiss . (Ohne jetzt die Details der Grundstücksgrenzen zu kennen) Abgesehen davon gelten für das Bauen im Bestand, und darum geht es hier, immer Ausnahmeregeln, da früher diese Abstände nie eingehalten worden sind.
"Hässliche Tribüne": Wenn es danach ginge, was für architektonische Grausamkeiten man manchmal vom eigenen Fenster ansehen muss, könnten sich die Gericht vor Klagen kaum mehr retten. Aber auch hier sucht der DSC mit einer ambitionierten Architektur schon einen Kompromiss.

So, mein Fazit dieses langen Textes ist, dass Alman-Wohner hier mit Argumenten kommt, die entweder keine Rolle spielen oder auf die der Stadion-Entwurf bereits Rücksicht nimmt. Trotzdem finde ich es gut, dass man hier auch mal die Sicht der Anwohner zu lesen bekommt.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »12.Mann« (5.04.2006, 17:31)


1 410

Mittwoch, 5.04.2006, 17:40

Bezüglich Einwohnerentwicklung: Die ganzen Studien sind leider unter ceteris paribus Bedingungen kalkuliert worden, sprich wenn alle übrigen Faktoren konstant sind und ausgeblendet werden. Bezieht man jetzt allerdings eine ökologische Komponente mit ein, sieht das ganze nämlich anders aus. Laut neuesten Klimaforschungen wird bis zum Jahr 2050 der Meeresspiegel um 5-7 Meter ansteigen. Dies bedeutet, dass weite Teile Norddeutschlands überflutet wären. Diese Personen müssten sich neue Lebensplätze suchen, wobei Bielefeld als relativ nördliche Stadt wahrscheinlich sehr profitieren würde.

Aber diese ganzen Prognosen, die so viele Jahre in die Zukunft schauen, bringen eh nichts! Das hat ja damals schon beim Neuen Markt nicht geklappt ;)!

Beiträge: 4 264

Dabei seit: 15.10.2004

Wohnort: Lippe - Detmold

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1 411

Mittwoch, 5.04.2006, 17:41

Ich bin mal gespannt, wann diese " Never Ending Story " endlich beiseite gelegt werden kann.

Sowas gibt es nur in Deutschland !

Es lebe das Kleinbürgertum ! :pillepalle:
:) DSC4EVER :)

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und der nächste Spieltag ist immer der Wichtigste

1 412

Mittwoch, 5.04.2006, 18:23

Zitat

Original von oemmes
sehr geehrter herr alman wohner,

im letzten sommer habe ich ein haus im bielefelder norden gebaut. die grundstücke sind teuer, so ist mein grundstück entsprechend klein. ich muss zu meiner grenze bei der bebauung einen mindestabstand von drei metern halten. für meinen nachbarn gilt das gleiche. jetzt liegen also zwischen der seitenwand meines hauses und der meines nachbarn 6 meter...keine chance für einen grünstreifen oder für einige sonnenstrahlen. nun könnte ich -animiert durch die almanwohner- ja einfach so tun, als wüsste ich davon nichts und versuchen meinem nachbarn das leben schwer zu machen.

eigentümer und mieter an der melanchthonstr. tun so, als hätten sie nicht gewusst, was dort seit jahrzehnten für ein bauwerk steht. dabei sollte doch jeder mieter wissen, was auf ihn zukommt, wenn er in diese lage zieht. auch eine wohnungsbaugesellschaft weiss im voraus, welche lage sie in ihren bestand einkauft und wird das beim kaufpreis einer immobilie berücksichtigen. tut sie das nicht, kann nicht versucht werden eine unternehmerische fehleinschätzung im nachgang durch den dsc arminia zu heilen. warum passt die gesellschaft nicht die mietverträge entsprechend an, dass kein raum für reduzierung der miete aufgrund des stadions erfolgen. die bisherige grundlage von mietreduzierungen seitens der mieter (emissionen) versucht der verein ja gerade zu entschärfen..sie sollten ihm dankbar sein.

die entscheidung in fremdvermietete immobilien zu investieren haben sie bzw. ihre fiktive wohnungsbaugesellschaft selbst getroffen und müssen so auch die konsequenzen tragen. (ich zeige ihnen gern lukrative und stressfreie alternativen auf). die folgen eines überzogenen mieterschutzes oder des preisverfalls am immobilienmarkt über arminia bielefeld kompensieren zu wollen ist verständlich aber eben nicht korrekt.

ich habe verständnis dafür, dass sie nach verhandlungen mit herrn lamm nicht über grenzenloses vertrauen in die versprechungen des vereins verfügen. dennoch erscheint es dem aussenstehenden im moment so, dass einige anwohner angestachelt durch die vorgänge in paderborn versuchen möglichst viel für sich herauszuholen. dazu kommt der umstand, dass in diesen zeiten jeder tünnes über rechtsschutz verfügt. ich habe selbst viele jahre an der alm gewohnt und die alten rohrtribünen noch im auge, damals hat irgedwie niemand an der melanchthonstr. geklagt, dabei waren die wirklich schlimm. damals führte die zuwegung direkt durch die gärten der anwohner in das stadion und die vorgärten waren geregelt zugemüllt.

ich finde es gut, dass sie den kontakt zu den fans suchen und würde mir wünschen, dass sie uns nicht fiktiv sondern einmal sehr konkret die befürchtungen und beinträchtigungen der entsprechenden anwohner nennen, damit wir die chance haben, beide seiten mehr zu beleuchten.
aktuell sind die argumente der anwohner nämlich sehr dünn, zumal ich weiß, dass das bauamt sehr kritisch prüft, aber eben nur nach zumutbarkeit und nicht nach finanziellen belangen.

viele grüße,


oemmes


Sehr guter Beitrag. Mein Frühjahrsfest wurde ja durch die Regierung hier verboten, da hab ich ne neue Idee. Anmerkung: Dein Aufruf kam einer Straftat gleich auch wenn Du Dir das selber nicht eingestehen willst. Lange PN-Diskussionen mit Dir scheinen Fruchtlos zu sein, ändern jedoch nichts daran, das Beiträge von Dir die gegen Gesetz verstoßen bei Kenntnisnahme der Administration und Moderation gelöscht werden. Ich erinnere hier gerne noch einmal an die für jeden gültigen Forenregeln! SWB Gruß Bennobarkeeper

Wie wärs denn wenn wir jetzt mal zusammen ein vernünftiges Schreiben aufsetzen, das druckt jeder aus, unterschreibt es und schickt es an den genannten herrn P. dessen genaue Adresse ja nicht schwer sein wird herauszubekommen.

1 413

Mittwoch, 5.04.2006, 20:36

Zitat

Original von ArminenStolz
Sehr guter Beitrag. Mein Frühjahrsfest wurde ja durch die Regierung hier verboten, da hab ich ne neue Idee.

Wie wärs denn wenn wir jetzt mal zusammen ein vernünftiges Schreiben aufsetzen, das druckt jeder aus, unterschreibt es und schickt es an den genannten herrn P. dessen genaue Adresse ja nicht schwer sein wird herauszubekommen.


wie gesagt, herr friedrich pohlmann wohnt in der Angaben von Adressen und persönlichen Dingen ohne Einverständnis der Person selber wird hier nicht geduldet. Gruß Bennobarkeeper; wie ich aber bereits weiter oben gepostet habe, ist dabei zu berücksichtigen, daß er aufgrund seiner sprechereigenschaft in den 90ern hier gefragt wurde, ob er erneut den sprecher abgeben möchte. es ist zu vermuten, daß er trotz seines mehr als 100 m von der alm entfernt liegenden hauses die sache mitträgt, sonst würde er ja nicht auch noch offensiv an die medien gehen.

leider ist nicht herauszufinden, welche anwohner querschiessen.

da also ein anderer ansprechpartner nicht bekannt ist, wäre ein brief an herrn p. sicherlich ein adäquater weg, nur sollte bei dem schreiben berücksichtigt werden, daß herr p. ggfs. kein der klagewilligen ist (auch wenn das eher unwahrscheinlich ist). daher sollte der schreibstil verhältnismäßig neutral bleiben, naja, verhältnismäßig ;)
"Manche tragen das Blau - WIR bluten es!" (Casper - Eines Tages)

Armin´ bin ich und will es sein - Solang´ mein Auge sieht.
Solange noch ein Tropfen Blut Durch meine Adern zieht.
Armin´ bin ich und sag´ es stolz Und schwör´s mit Herz und Hand.
Drum zieht sich auch um meine Brust Das schwarz-weiß-blaue Band


"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche - sondern die Weitergabe des Feuers!" (Thomas Morus, 1478-1535)

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1 414

Donnerstag, 6.04.2006, 07:56

@viele, die auf meine Postings reagiert haben. Danke, interessante Anregungen.

@King Kneib / 04.04.2006 / 12:39 – Eine klare Ansage hätte ich auch machen können - sorry; sehe die Dinge (gegenseitiges Geben & Nehmen) ähnlich, aber differenzierter. Der Beitrag von Chrill-E war der Anreiz zur meiner offenbar missglückten Darstellung.

@DidiWedegärtner / 05.04.2004 / 01:24 – Danke für die Kritik an der Form des Beitrages von ulis.

@oemmes / 05.04.2006 / 10:57 – Ihr Posting wäre ein guter Ausgangspunkt für eine klärende Diskussion gewesen. Danke. Zum Posting vom 19.03.2006 / 17:26: Ich habe die Erläuterung zum Foto in der NW so verstanden, dass die junge Frau den Ausbau eher positiv sieht. (Hatte ich die falsche Brille auf?)

@jögi / 05.04.2006 / 12:37 – Auch ich hätte von einer Klage abgeraten, teile viele Ihrer Ansichten, sehe Dinge im Detail anders. – So what? – Thanx anyway.

@12.Mann / 05.04.2006 – Sehr sorgfältige Analyse zur Alm. Resultate stimmen mit meinen überein. Aber: Bitte fragen Sie doch einmal beim Staatlichen Amt für Umwelt und Arbeitsschutz – OWL (StAfUA – OWL - www.stafua-owl.nrw.de/ ) in Bielefeld nach, ob es die Anwohner waren, die die Anwendung des Bundesimmissionsschutzgesetzes veranlassten. Kurzer Hinweis zu den Abstandsflächen: Sie sind im Plan zum Tribünenausbau präzise eingehalten worden. Zum Haus 35 hin liegt ein Punkt der Abstandsfläche (17,76 m Tiefe von 22,5 m Tribünenhöhe – Faktor 0,789, vermutlich ist leichtes Gefälle eingerechnet) in der Zeichnung 1:500 genau auf der Grenze – vermutlich in der Realität ein paar Zentimeter davor. Nach meiner Messung auf dem Plan und meiner Erinnerung an das Gebäude 35 – entscheidend ist die Dachform dieses Gebäudeteils – liegt auch hier die Abstandsfläche gerade noch auf dem Grundstück. D.h. die rechtlichen Voraussetzungen der BauO NRW sind an dieser (knappsten) Stelle und damit erst recht insgesamt gewahrt, insofern wäre das eigene Beispiel von oemmes ein guter Vergleichpunkt gewesen. Analyse deckt sich insgesamt 100-prozentig mit meiner eigenen. Allerdings: „Hässliche Tribüne“ war meines Wissens kein Argument von mir.

Meine Postings wollten ein wenig Verständnis für die (nicht Zustimmung zu der) Befindlichkeit Ihrer Gegenseite erzeugen. Der Versuch ist missglückt. Im Nachhinein bedaure ich vor allem die nicht glückliche Mischung von Fiktion und für Sie z.T. neuen Informationen, die Sie dem Posting wegen seines Charakters wohl nicht entnehmen konnten.

Schon aus diesem Grunde hätte ich gern mit den oben angesprochenen Forenmitgliedern Details weiter ausdiskutiert – aber nicht in diesem Forum.

Denn:

Ich habe es als Ruheständler nicht mehr nötig, mich selbst darzustellen – das habe ich übrigens noch nie nötig gehabt (mehr oder minder deutliche Anmerkung von ulis / 04.04.2006 / 23:05). Ich war mit meinen beiden voran gehenden Postings zum ersten Mal in einem Forum (ich habe früher an anderen Stellen publiziert) und bin es mit diesem Posting zum letzten Mal. Und noch ein Hinweis an ulis: Wer mit einem Finger auf einen anderen zeigt, zeigt mit dreien auf sich selbst zurück.

Ich habe es auch nicht nötig, mich in unflätiger Weise beschimpfen zu lassen (arminia-boyz / 04.04.2006 / 23:05).

Beiträge wie diese (oder bei „Der kleine Armine“ / 04.04.2006 / 14:55 Uhr und bei vielen anderen dieses Threads) spiegeln das Bild der Tätlichkeiten wider, die bis in die 90er bei den so genannten „Almauftrieben“ immer wieder zu beobachten waren, und sind nicht geeignet, (Vor?)Urteile abzubauen und die konfrontative Grundstimmung zu mildern oder zu beseitigen.

Wo war hier der Moderator? Vom Wortursprung her gesehen bedeutet Moderator „Mäßiger“; das klappt im Forum der Homepage des DSC deutlich besser.

Bei einem Co-Administrator (der Team-Übersicht gemäß wohl eine hierarchisch höhere Position als die eines Super Moderators) wie ulis sind die in dieser Hinsicht fehlenden Aktionen der drei aufgetretenen Moderatoren kein Wunder. Der stressige Beruf von ulis mag eine Erklärung für sein Posting sein.

Und zu Foren generell: Es scheint in der Natur der Foren zu liegen, dass im Diskussionsstrang frühere Beiträge nicht berücksichtigt werden. Von vielen Diskutierenden werden nur die letzten Beiträge gelesen. Beispiel: Hitchcock macht irrtümlich - das kann passieren - aus meinen bewusst gesetzten fiktiven "5 Jahrzehnten" 5 Jahre. Diese 5 Jahre werden danach aufgegriffen und polemisch vertieft. Ich weise im Zusammenhang damit darauf hin, dass der in diesem Thread gepostete NW-Bericht von Herrn Gärtner (22.12.2004 / 12:43) lesenswerte Informationen enthält, u.a. um das dort erwähnte Datum 19.August 1996 herum.

Den per @ oben Angesprochenen wünsche ich alles Gute.

Alman Wohner

N.B.
Noch einmal zur Klarstellung meiner Position: Ich wohne in der Melanchthonstraße (Seite mit geraden Hausnummern), aber weit genug von der Alm entfernt, so dass mich der von dort während des Spiels oder bei Konzerten emittierte Lärm nie gestört hat (wohl aber in früheren Zeiten die oben angedeuteten Vorkommnisse auf bzw. an der Melanchthonstraße vor allem beim „Almauftrieb“). Ich besitze auch keine vermietete Immobilie. Es ist mir persönlich gleichgültig, ob die Alm nach Osten hin offen bleibt (das ist natürlich rechtlich eigentlich schon seit spätestens 8 Jahren nicht mehr möglich) oder - durch was für eine Konstruktion auch immer - geschlossen wird. Ich gehöre nicht zu den Klagenden oder Klagewilligen.
Und zur Vorbeugung von Missverständnissen: Ich bin nicht Herr Puhlmann – Herr Puhlmann ist nämlich berufstätig.

P.S.
@DSC4ever
Ich bitte darum, mir 10 Strafpunkte zu geben und mich aus dem Benutzerkreis zu entfernen. Dann tritt im Forum wieder Ruhe ein und die ungezügelte Bedrohung und Beschimpfung außen Stehender kann ungehindert weiter fortgeführt werden.
- qui dabat olim imperium, fasces, legiones, omnia, nunc se continet atque duas tantum res anxius optat, panem et circenses -

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alman-Wohner« (6.04.2006, 08:47)


1 415

Donnerstag, 6.04.2006, 09:24

Zitat

Original von Alman-Wohner
@DSC4ever
Ich bitte darum, mir 10 Strafpunkte zu geben und mich aus dem Benutzerkreis zu entfernen. Dann tritt im Forum wieder Ruhe ein und die ungezügelte Bedrohung und Beschimpfung außen Stehender kann ungehindert weiter fortgeführt werden.


Ruhe kehrt hier erst ein, wenn ihre Nachbarn eine zumindest ihne ähnliche Meinung vertreten. Denn es geht doch nicht um Sonne, oder Licht, oder Lärm. Es geht denen doch nur darum dass Sie Recht behalten, vor Gericht gewinnen, die Medien aufsichziehen, im Mittelpunkt stehen. Und das ist zum Kotzen.

Genau wie auch zum Kotzen ist das hier jedes Wort auf die Goldwage gelegt wird, das nervt ganz schön, swb-gruß an den Barkeeper.
Tut mir leid, dann wirst Du weiterhin den Gang zur Toilette vollziehen müssen. SWB Gruß Bennobarkeeper

1 416

Donnerstag, 6.04.2006, 09:27

@alm-anwohner

Finde es immer wieder schön, wenn Leute von außen sich in diesem Forum "verirren". Man brät nicht so im eigenen Saft und bekommt eine Sicht von Dingen vermittelt, die man sonst nur schwer zu Gesicht bekommt. Bitte lassen Sie sich nicht von unflätigen Bemerkungen abschrecken, zu diesem oder anderen Themen hier ihre Meinung kund zu tun. Dieses Thema ist ein sehr emotionales Thema für viele Arminia-Anhänger und vermutlich auch für manche Anwohner. Nicht dass ich solche Statements, wie es z.B. arminia-boyz gut heiße. Habe, als ich das gelesen habe, auch gedacht, was das jetzt wieder soll. Aber, wie sie auch selbst gesagt haben, haben sich viele verhältnismäßig moderat zu diesem Thema geäußert. Im allgemeinen klappt das hier in diesem Forum mit der Moderation eigentlich ganz gut, vor allem, wenn man es mit anderen Foren vergleicht. Ich habe in letzter Zeit das Forum auf der Arminia-HP nicht mehr so verfolgt, da ich da als Nicht-Mitglied sowieso nicht schreiben darf. Aber als das noch möglich war, ging es da doch oft ziemlich chaotisch zu. Im allgemeinen kann man sich hier ordentlich auch über brisante Themen ganz gut unterhalten. Und wenn hin und wieder die Meinung vertreten wird, "wenn es dir nicht passt, dann verschwinde doch gefälligst, würde ich solche Statements einfach ignorieren. Denn man findet hier genug User, die Themen in halbwegs geordneten Bahnen behandeln. Von daher würde ich es begrüßen, "externe" Forenteilnehmer wie Sie hier weiter begrüßen zu dürfen.

1 417

Donnerstag, 6.04.2006, 10:11

Zitat

Original von Alman-Wohner
@viele, die auf meine Postings reagiert haben. Danke, interessante Anregungen.

@King Kneib / 04.04.2006 / 12:39 – Eine klare Ansage hätte ich auch machen können - sorry; sehe die Dinge (gegenseitiges Geben & Nehmen) ähnlich, aber differenzierter. Der Beitrag von Chrill-E war der Anreiz zur meiner offenbar missglückten Darstellung.

@DidiWedegärtner / 05.04.2004 / 01:24 – Danke für die Kritik an der Form des Beitrages von ulis.

@oemmes / 05.04.2006 / 10:57 – Ihr Posting wäre ein guter Ausgangspunkt für eine klärende Diskussion gewesen. Danke. Zum Posting vom 19.03.2006 / 17:26: Ich habe die Erläuterung zum Foto in der NW so verstanden, dass die junge Frau den Ausbau eher positiv sieht. (Hatte ich die falsche Brille auf?)

@jögi / 05.04.2006 / 12:37 – Auch ich hätte von einer Klage abgeraten, teile viele Ihrer Ansichten, sehe Dinge im Detail anders. – So what? – Thanx anyway.

@12.Mann / 05.04.2006 – Sehr sorgfältige Analyse zur Alm. Resultate stimmen mit meinen überein. Aber: Bitte fragen Sie doch einmal beim Staatlichen Amt für Umwelt und Arbeitsschutz – OWL (StAfUA – OWL - www.stafua-owl.nrw.de/ ) in Bielefeld nach, ob es die Anwohner waren, die die Anwendung des Bundesimmissionsschutzgesetzes veranlassten. Kurzer Hinweis zu den Abstandsflächen: Sie sind im Plan zum Tribünenausbau präzise eingehalten worden. Zum Haus 35 hin liegt ein Punkt der Abstandsfläche (17,76 m Tiefe von 22,5 m Tribünenhöhe – Faktor 0,789, vermutlich ist leichtes Gefälle eingerechnet) in der Zeichnung 1:500 genau auf der Grenze – vermutlich in der Realität ein paar Zentimeter davor. Nach meiner Messung auf dem Plan und meiner Erinnerung an das Gebäude 35 – entscheidend ist die Dachform dieses Gebäudeteils – liegt auch hier die Abstandsfläche gerade noch auf dem Grundstück. D.h. die rechtlichen Voraussetzungen der BauO NRW sind an dieser (knappsten) Stelle und damit erst recht insgesamt gewahrt, insofern wäre das eigene Beispiel von oemmes ein guter Vergleichpunkt gewesen. Analyse deckt sich insgesamt 100-prozentig mit meiner eigenen. Allerdings: „Hässliche Tribüne“ war meines Wissens kein Argument von mir.

Meine Postings wollten ein wenig Verständnis für die (nicht Zustimmung zu der) Befindlichkeit Ihrer Gegenseite erzeugen. Der Versuch ist missglückt. Im Nachhinein bedaure ich vor allem die nicht glückliche Mischung von Fiktion und für Sie z.T. neuen Informationen, die Sie dem Posting wegen seines Charakters wohl nicht entnehmen konnten.

Schon aus diesem Grunde hätte ich gern mit den oben angesprochenen Forenmitgliedern Details weiter ausdiskutiert – aber nicht in diesem Forum.

Denn:

Ich habe es als Ruheständler nicht mehr nötig, mich selbst darzustellen – das habe ich übrigens noch nie nötig gehabt (mehr oder minder deutliche Anmerkung von ulis / 04.04.2006 / 23:05). Ich war mit meinen beiden voran gehenden Postings zum ersten Mal in einem Forum (ich habe früher an anderen Stellen publiziert) und bin es mit diesem Posting zum letzten Mal. Und noch ein Hinweis an ulis: Wer mit einem Finger auf einen anderen zeigt, zeigt mit dreien auf sich selbst zurück.

Ich habe es auch nicht nötig, mich in unflätiger Weise beschimpfen zu lassen (arminia-boyz / 04.04.2006 / 23:05).

Beiträge wie diese (oder bei „Der kleine Armine“ / 04.04.2006 / 14:55 Uhr und bei vielen anderen dieses Threads) spiegeln das Bild der Tätlichkeiten wider, die bis in die 90er bei den so genannten „Almauftrieben“ immer wieder zu beobachten waren, und sind nicht geeignet, (Vor?)Urteile abzubauen und die konfrontative Grundstimmung zu mildern oder zu beseitigen.

Wo war hier der Moderator? Vom Wortursprung her gesehen bedeutet Moderator „Mäßiger“; das klappt im Forum der Homepage des DSC deutlich besser.

Bei einem Co-Administrator (der Team-Übersicht gemäß wohl eine hierarchisch höhere Position als die eines Super Moderators) wie ulis sind die in dieser Hinsicht fehlenden Aktionen der drei aufgetretenen Moderatoren kein Wunder. Der stressige Beruf von ulis mag eine Erklärung für sein Posting sein.

Und zu Foren generell: Es scheint in der Natur der Foren zu liegen, dass im Diskussionsstrang frühere Beiträge nicht berücksichtigt werden. Von vielen Diskutierenden werden nur die letzten Beiträge gelesen. Beispiel: Hitchcock macht irrtümlich - das kann passieren - aus meinen bewusst gesetzten fiktiven "5 Jahrzehnten" 5 Jahre. Diese 5 Jahre werden danach aufgegriffen und polemisch vertieft. Ich weise im Zusammenhang damit darauf hin, dass der in diesem Thread gepostete NW-Bericht von Herrn Gärtner (22.12.2004 / 12:43) lesenswerte Informationen enthält, u.a. um das dort erwähnte Datum 19.August 1996 herum.

Den per @ oben Angesprochenen wünsche ich alles Gute.

Alman Wohner

N.B.
Noch einmal zur Klarstellung meiner Position: Ich wohne in der Melanchthonstraße (Seite mit geraden Hausnummern), aber weit genug von der Alm entfernt, so dass mich der von dort während des Spiels oder bei Konzerten emittierte Lärm nie gestört hat (wohl aber in früheren Zeiten die oben angedeuteten Vorkommnisse auf bzw. an der Melanchthonstraße vor allem beim „Almauftrieb“). Ich besitze auch keine vermietete Immobilie. Es ist mir persönlich gleichgültig, ob die Alm nach Osten hin offen bleibt (das ist natürlich rechtlich eigentlich schon seit spätestens 8 Jahren nicht mehr möglich) oder - durch was für eine Konstruktion auch immer - geschlossen wird. Ich gehöre nicht zu den Klagenden oder Klagewilligen.
Und zur Vorbeugung von Missverständnissen: Ich bin nicht Herr Puhlmann – Herr Puhlmann ist nämlich berufstätig.

P.S.
@DSC4ever
Ich bitte darum, mir 10 Strafpunkte zu geben und mich aus dem Benutzerkreis zu entfernen. Dann tritt im Forum wieder Ruhe ein und die ungezügelte Bedrohung und Beschimpfung außen Stehender kann ungehindert weiter fortgeführt werden.



Hierzu möchte ich dann doch einmal Stellung nehmen. Dieses Forum ist ein Diskussionsforum in dem verschiedene Meinungen, die alle den Verein Arminia Bielefeld betreffen, diskutiert werden. Gerade der Ausbau der Alm geht mit Emotionen einher und zwar auf beiden Seiten. Beide Meinungen sind für sich gesehen verständlich und nachvollziehbar, aber auch nur wenn man sie objektiv betrachtet kann oder will. Sehr geehrter Herr Alman Wohner, natürlich befinden sich hier in diesem Forum wesentlich mehr Menschen die eine andere Meinung zu der Ihren haben und natürlich trägt dieser jeder anders vor.
Ein Forum spiegelt auch nur den Querschnitt der Gesellschaft wieder und hier sind User unterwegs die können ihre Meinung objektiv und Wortreich wieder geben. Anders herum gibt es hier eben aber auch User, die das nicht so gut können und sicherlich befinden sich auch Beiträge dabei die man durchaus als „Bedrohung und Beschimpfung“ auffassen könnte. Ich bitte hier jedoch darum auch zu berücksichtigen in welchem Alter sich teilweise die Beitragsschreiber befinden. Sie fragen wo sich denn die Moderatoren befunden haben bei einigen Beiträgen? Hierzu möchte ich folgendes sagen. Wir Moderatoren machen das alles hier in unserer Freizeit neben unserem eigentlichem Beruf. Dies bringt mit sich, das wir tagsüber eher seltener im Forum zugegen sind und uns erst nach Feierabend mit diesem Forum beschäftigen können. Bei der Größe des Forums und der Vielzahl an Beiträgen ist es wohl nur zu verständlich, das man auch Dinge übersehen kann. Wir sind hier keine Juristen und können nun mal nicht durchweg jeden Post einer rechtlichen Prüfung unterziehen. Man muss auch auf einen Selbstreinigungeseffekt innerhalb des Forums setzen. Natürlich kann man einige Beiträge aus Ihrer Sicht als Beleidigung ansehen und evtl. sogar als Bedrohung, ich gebe jedoch zu bedenken, das all diese Posts hier mit wenigen Ausnahmen eher aus einer emotionalen Empfindung heraus geschrieben worden sind. Sie sprechen an, dass die Moderation auf der HP von Arminia Bielefeld wesentlich besser funktionieren würde. Hierzu möchte ich folgendes sagen: Ich bin auch im Vereinsforum als Moderator zuständig und ich gebe Ihnen durchaus Recht, dass es dort etwas gesitteter zugeht, jedoch liegt dieses wohl eher daran, das zum einem wesentlich weniger User Beiträge schreiben wie in diesem Forum, weil im Forum des Vereines nur noch Mitglieder und Dauerkarteninhaber schreiben dürfen, was hier in diesem Forum nicht der Fall ist. Im offiziellem Forum befinden sich in etwa 40 aktive Schreiber, hier jedoch mehr als 1.000!

Das Internet fördert sicherlich aufgrund seiner generellen Anonymität die Art der Meinungsäußerungen auf eine Art die bei nicht vorhandener Anonymität so sicherlich nicht geäußert würde, ich denke in diesem Punkt werden Sie mir zustimmen.

Gerade der Ausbau der Alm ist ein heikles Thema und ich persönlich finde es sehr gut, dass Sie sich in diese Diskussion eingeschaltet haben und versucht haben auch einmal die Sichtweise der Anwohner darzustellen und das auf eine Art und Weise die ich als „Neutral“ bezeichnen würde. Es ist nun einmal so, dass wir alle hier das Hintergrundwissen welches für eine objektive und inhaltvolle Diskussion benötigt wird, nicht haben. Es ist auch klar, das eine Diskussion zwischen Fans und Anwohner hier im Forum zwar dafür sorgen kann, das man vielleicht ein gegenseitiges Verständnis aufbringt, jedoch sicherlich keine konstruktiven Lösungen für das Problem an sich hervorrufen wird. Die Entscheidungsträger sitzen an anderer Stelle und dort, so denke ich werden die Diskussionen wesentlich konstruktiver ablaufen, als hier im Forum. Sehr geehrter Herr Alman Wohner, wir werden sie keinesfalls mit Strafpunkten belegen, dazu besteht kein Anlass und ich würde mich freuen, wenn wir hier weiter miteinander diskutieren würden, da ich die Hoffnung nicht aufgegeben habe, vielleicht doch beide Seiten richtig beleuchten zu können um so allen die Möglichkeit zu geben, die Argumentationen beider Seiten auf die Waagschale zu legen und zumindest ein gewisses Verständnis füreinander aufzubringen.

SWB Gruß
Bennobarkeeper
Behandel jeden so, wie Du selbst behandelt werden möchtest.

Beiträge: 2 224

Dabei seit: 3.09.2004

Wohnort: BI,nunHattingen

Beruf: Versicherungskaufmann

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1 418

Donnerstag, 6.04.2006, 10:29

@ all

Als Versicherungskaufmann einer großen Rechtsschutzversicherung kann ich euch zu den Kosten folgenden Hinweis geben:

Jede Rechtsschutzversicherung will wirtschaftlich arbeiten-logisch. Deshalb sind die ARB (Allgemeine Rechtsschutz Bedingungen) wie folgt aufgebaut: Um eine Kostenübernahme des Rechtsstreits zu erhalten, wird vorher eine Deckungsanfrage beim Versicherer eingereicht. Der Versicherer prüft in jedem Einzelfall die Erfolgsaussichten. Dabei werden selbstverständlich auf gültige oder bestehende Rechtslagen berücksichtigt... Erst dann entscheidet der Versicherer ob er Deckungsschutz erteilt.
Und die Streitkosten werden gestaffelt nach der Streithöhe berechnet...


Noch ein kleiner Hinweis an alle Klagewütigen: Alle Rechtsschutzversicherer sanieren gerade Ihren Bestand. Da kann es schon mal sein, das man gekündigt wird obwohl man "kaum" den Rechtsschutz in Anspruch genommen hat. Aber wenn sie Schadenquote ( Einzahlung Beitrag/Schadenkosten <100% = Kündigung!) zu hoch ist und dann vom Versicherer gekündigt wird, kommt zu 98% in KEINER Rechtsschutzversicherung mehr unter!

Darum wünsche ich den Anwohner viel Spaß beim klagen, die Kündigung kommt... :baeh:

Ich hoffe, das ich ein wenig Licht in den Kostendschungel bringen konnte...


:arminia:
* verhasst - verdammt - vergöttert *

Alter: 46 Jahre
Fan von Arminia: 446 Jahre, Mitgliedsnummer: 2521 BaB-Anleihe gez: hab ich - wieviel ich wieder bekomme? ?€

DSC Arminia Bielefeld & RCD Mallorca - I love it...
( zwei Vereine -ein Problem: Insolvenz )

24 Stunden am Tag,365 Tage im Jahr weht im Ruhrpott die SWB-Fahne :D

Twitter: @andrefuhrmann1

1 419

Donnerstag, 6.04.2006, 14:28

Wenn du Recht hast, schick ich dir ne Flasche Bier nach Bochum! :arminia:

Edit: Was ist hier eigentlich los?! Namen der Bewohner und deren Adressen werden hier in´s Internet gesetzt usw.. Wenn man mit den Bewohnern Kontakt aufnehmen möchte, wovon ich persönlich abrate, denn das verschlimmert nur die Sache, schließlich hat sich der Verein ja mit den heute ein "Date" abgemacht, kann man ja zu denen hingehen. Denn die Adresse kriegt glaube ich jeder raus, es sei denn man sucht irgendwo im Bielefelder Süden etc.! Also, bleibt mal cool und wartet die Sache einfach ab. Vielleicht entscheidet sich ja heute Abend etwas. Denn wir Fans werden das eh nicht regeln können. Wir können es eher nur verschlimmern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »arminia-kenner« (6.04.2006, 16:07)


1 420

Donnerstag, 6.04.2006, 22:33

neue Infos auf der DSC-HP

Gespräche waren für die Katz, die erste Klage längst eingereicht.....

Nachdem sich herausgestellt hatte, dass von Eigentümerseite bereits mindestens eine Klage beim Verwaltungsgericht Minden gegen die positiv beschiedene Bauvoranfrage eingereicht worden ist, wird die vom Verein intendierte gütliche Einigung nun ungleich schwieriger.

Das wars dann wohl!

Diese Figuren von Anwohnern sind auch gar nicht an einer Einigung interessiert, da könnte Arminia alles nur erdenkliche vorschlagen.
Hauptsache verhindern, geht dem einen oder anderen Anwohner wahrscheinlich noch einer bei ab....