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1

Donnerstag, 5.10.2017, 21:18

eSport bei Arminia?

http://www.nw.de/sport/dsc_arminia_biele…Sport-nach.html

Ich fänds Geil!! Bin nicht nur leidenschaftlicher Gamer sondern schaue sehr gerne eSport ( wenn auch kein Fifa sondern eher CS, Starcraft, Quake)

Bitte.Bitte.Bitte.
Robert Enke *24.08.77 - †10.11.09 Ruhe in Frieden.Ich werde dich nie vergessen.

Für immer Arminia.Bis in den Tod und darüber hinaus :arminia:

2

Donnerstag, 5.10.2017, 22:12

Ich fänds als Gamer auch ganz witzig, kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass sich das für Arminia in irgendeiner Form wirklich lohnt.
"Was da im Internet zwischen 22 Uhr und halb eins von Halbakademikern betrieben wird, ist unsäglich und desaströs. Denen sollte man ein Kicker-Managerspiel schenken, aber aus dem Profifußball sollten sie sich raushalten. Davon haben sie keine Ahnung." (Heribert Bruchhagen)

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3

Freitag, 6.10.2017, 07:07

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eSport in absehbarer Zeit wirklich massentauglich wird. Auf der anderen Seite ist das Risiko für den Verein überschaubar und man kann nicht viel falsch machen. Sollte ich unrecht haben, dann wäre es gut einen Fuß in der Tür zu haben. Habe ich recht, dann plätschert es halt so dahin oder wird wieder eingestampft. Von mir aus kann man den Versuch also gerne wagen und falls man sich dagegen entscheidet ist es auch nicht wild.
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4

Freitag, 6.10.2017, 07:50

eSport-Hochschulmeisterschaft auf der Alm
vlt. ist der Gedanke auch durch das Event angeregt worden, was auf der Alm geplant ist.
Man kann sich dadurch auf jeden Fall noch einer anderen Zielgruppe präsentieren und die Marke Arminia zeigen.
Man sollte nur nicht den Fehler machen und den Aufwand dahinter zu unterschätzen bzw. sich damit zur Lachnummer zu machen.

eSport ist bereits massentauglich. Man siehe nur die die Teilnehmerzahlen vor allem auch die Zuschauerzahlen bei Live-Events und die horenden Preisgelder, welche hier gezahlt werden. Damit sprichst du eine komplette Generation an.
Semel emissum volat inrevocabile verbum.

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5

Freitag, 6.10.2017, 08:31

Mit massentauglich meinte ich die Dimensionen, welche im Fußball erreicht werden und die man als Verein aus Bielefeld beim eSport kostendeckend überhaupt ansprechen kann. Natürlich kommen bei großen Veranstaltungen deutschlandweit oder bei Weltmeisterschaften enorme Mengen an Zuschauern zusammen, aber von dem Kuchen muss man sich auch erstmal etwas abschneiden können. In der ostwestfälischen Provinz werden die Leute nicht schlange stehen, um anderen beim computerspielen zuschauen zu dürfen. Da sind solche Events auf der Alm vermutlich schon die Highlights. Ohne das schmälern zu möchten (ich finde solche Veranstaltungen auf der Alm ausgesprochen gut!), aber der überwiegende Teil der Zockerei findet im kleinen Rahmen statt. Ob das einen klassischen professionellen Fußballclub vorran bringt? Kann sein, muss nicht sein.
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6

Freitag, 6.10.2017, 12:35

ESports?! Das ist wirklich eine Sache, die ich nicht verstehe und nie verstehen werde! Das ist ja schon ein Widerspruch in sich: E und Sports! Will ich wirklich irgendwelchen Nerds, die unter Umständen 0,0 sportlich sind, beim Zocken zuschauen??? Da muss man schon sehr viel Freizeit und Langeweile haben, um da überhaupt im Entferntesten dran zu denken....

7

Freitag, 6.10.2017, 12:44

eSport ist wohl eher mit Denksport wie Schach oder Gesellschaftsspielen wie Skat oder teilweise Poker vergleichbar. Gut, wir haben auch eine Billardabteilung, aber in der wird zumindest die Bewegungspräzision der Oberkörperextremitäten trainiert. Beim eSport trainierst du höchstens die Hand-Auge Koordination, bestenfalls. Inwiefern sowas dann Teil eines Sportclubs, dessen Aufgabe es ist die körperliche Leistungsfähigkeit seiner aktiven Mitglieder zu steigern, gehört, möchte ich mal bezweifeln. Das mal vorab.

Klickt man sich mal durch die Bilderserie beim Kicker-Arminia-Artikel zu dem Thema, dann fällt auf, dass in der eSportbranche eine ziemlich Fluktuation herrscht. Das hängt sicherlich auch mit dem Kommen und Vergehen der einzelnen Spiele zusammen, aber ich schätze es liegt vor allem daran, dass die Akteure doch relativ schnell veralten. Mit 25 Jahren bist du in der Branche schon ein altes Eisen. Einfach weil in dem Alter die Reflexe langsam nachlassen und somit auch die APM, also die "Klickrate". Vermutlich wechseln auch viele Teilnehmer zügig in ein normales Berufsleben über nach Schule und Ausbildung. Ich denke in so einem fluiden Umfeld ist es schwer immer am Ball zu bleiben und die richtigen Akteure zu verpflichten um leistungsmäßig auf der Höhe zu bleiben. Da braucht es schon ein aktives und wachsames Scouting.

Mich würde es nicht wundern, wenn so ein eSportteam erstmal Kosten im niedrigen bis mittleren sechstelligen Bereich verursachen würde. Inwiefern sich das hier in OWL mit Sponsoren, wo die Industriestruktur relativ wenig mit eCommerce zu tun hat, refinanzieren lässt wage ich mal zu bezweifeln. Das könnte auch ein Verlustgeschäft für Arminia werden.

Ob man mit eSport Zuschauer generieren kann? Ich finde das schwierig einzuschätzen. Vor Ort wohl eher weniger. Und mit Eintritt wohl eher garnicht. Blieben Livestreams, da vermute ich das höchste Zuschauerpotential. Dafür braucht es aber auch eine entsprechende Infrastruktur. Ist die bei Arminia vorhanden? Oder muss die von Dienstleistern eingekauft werden, was auch wieder Kosten verursachen würde. Kann man diese Kosten über Werbung während der Livestreams wieder reinholen?

Wenn man eSport bei uns betreiben will, dann wäre ein FIFA18 Team wohl die beste Lösung. Bei allen anderen Spielen wäre ich skeptisch, sobald da auch nur einem Pixelchen ein Haar gekrümmt werden würde. Ich persönlich habe damit keine Probleme. Aber machen wir uns nichts vor. Man stelle sich nur vor Arminia würde ein CS:GO Team aufstellen, der Aufschrei der mit erhobenem Zeigefinger durchs Leben gehenden Moralapostel wäre so gigantisch, dass die Leserbriefe in NW und WB demnächst als Extrabeilage ausgeliefert werden müssten. Und die ganzen Arminia-Hasser, die momentan Sendepause haben, weil Arminia ihnen keinerlei Angriffsfläche bietet, würden auch wieder Morgenluft wittern. Für die wäre das ein gefundenes Fressen. Dann müssten sich noch ein paar verzweifelte Hinterbänkler der Lokal- und Landespolitik auf Mikrofonsuche in das Thema einklinken und das Marketingdesaster für Arminia wäre perfekt.

Und wo sollte so eine eSportabteilung angesiedelt sein? Beim eV, dessen kleines Plus mit der Anzahl der Fan- und Fördermitglieder steht und fällt, oder bei der KGaA, deren schwarze Null mit Klassenerhalt der ersten Mannschaft steht und fällt? Haben wir überhaupt die finanziellen Mittel für so ein Abenteuer übrig? Dessen Markenwirkung überhaupt nicht gesichert zu sein scheint?

Und selbst wenn eSport ein Erfolg bei Arminia werden würde, was ist, wenn nach Jahren der Investition sich die eSportabteilung von Arminia lossagen würde? Einfach um den "Balast" des Hauptvereins los zu werden um schneller wachsen zu können. So ist es ja in Gütersloh geschehen, wo die Frauen den FCG "abgetrieben" haben und es den Mädels nun besser als den Herren geht. Dann hätte man viel Aufwand betrieben und lediglich ein "Danke & Tschüss" dafür erhalten.

Ich glaube Arminia sollte über so einen Schritt und seine Konsequenzen gut nachdenken. Ich bin skeptisch, wir sollten eher die Finger vom professionellen eSport lassen. Mal so ein Turnier zu veranstalten ist ok, das ist wie ein Skatabend, nur mit mehr Hardwareaufwand, aber dann bleibt alles im stemmbaren Rahmen und präsentiert Arminia auch mal anderen Gruppen als den üblichen Verdächtigen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SWB Zecke« (6.10.2017, 12:50)


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8

Freitag, 6.10.2017, 16:40

Die Information aus der NW ist lediglich das man erste Erfahrungen in dem Bereich gemacht hat und wie andere Vereine darüber nachdenkt was man daraus machen kann. Und Nachdenken finde ich prinzipiell klasse, zumal wir damit in der Liga nicht allein sind.

Vielleicht schon die erste Idee des neuen Geschäftsführers? Schauen wir mal ganz entspannt was dabei heraus kommen wird.
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9

Samstag, 7.10.2017, 09:22

Tim Santen hat schon am Donnerstag via Twitter mitgeteilt, das bei Arminia dies überhaupt kein Thema ist, geschweige denn überhaupt darüber nachgedacht wird. Also viel heiße Luft um Nichts.
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