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1

Montag, 28.11.2011, 22:32

Jahreshauptversammlung am 20. Dezember 2011

Am Dienstag, dem 20. Dezember findet die Jahreshauptversammlung(Rumpfgeschäftsjahr vom 1.1.2011-30.6.2011) ab 19.05 Uhr im Krombacher Business Club statt. Interessant dürften u.a. die Zahlen werden, die der neue Schatzmeister vorlegen wird. Von großem Interesse dürften auch die Nachlizenzierung sowie Planungen für die Saison 2012/13 sein mit dem anstehenden Lizenzierungsverfahren und der Abgabe der nötigen Unterlagen.

Die offizielle Einladung findet man auf der Homepage und in der "Halbvier"

http://www.arminia-bielefeld.de/index.ph…=1&viewid=14365
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10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4;Eile(2),Graul,Schröder
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13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)
11.05.2013:Arminia-Osnabrück1:0;Hille


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2

Donnerstag, 15.12.2011, 19:51

Zitat

Original von Pragmatiker
Ich denke, der WDR spielt auf den Tagesordnungspunkt "Antrag des Präsidiums zur Kapitalerhöhung" der JHV an.

Hat das jemand verstanden bzw kann es hier erklären??? ?(

In der letzten Ausgabe unseres Präsidiums wurde folgendes gesagt:

Zusätzlich besteht - wie bereits mehrfach kommuniziert - die Notwendigkeit, die KGaA recht kurzfristig mit zusätzlicher Liquidität zu versorgen. Stichwort „Verbesserung der Eigenkapitalausstattung": Dazu ist eine Kapitalerhöhung beabsichtigt. Ausgestaltung und Umfang bedürfen weiterer intensiver (steuer-) rechtlicher Recherchen und Bewertungen.

Aus diesem Grund möchte das Präsidium bereits die anstehende Jahreshauptversammlung am 20. Dezember 2011 nutzen, um mit Hilfe eines Vorratsbeschlusses die Zustimmung der Mitglieder zur geplanten und notwendigen Kapitalerhöhung einzuholen. Ein entsprechender Antrag dazu wurde auf die Tagesordnung gesetzt, welche zusammen mit der Einladung zur JHV Bestandteil der aktuellen HALBVIER-Ausgabe zum anstehenden Heimspiel gegen Babelsberg ist. Um in dieser recht komplexen Angelegenheit die Mitglieder entsprechend zu informieren, wird zudem derzeit ein Mitglieder-Infoabend geplant.


Zitat

Original von Qbi
Leider konnte es schon neulich keiner erklären, als das Thema aufkam.
Der angekündigte Mitgliederabend wird ja nun wohl auch eher nicht mehr stattfinden.
Ist aber auch egal, mitten in der Woche kann ich sowieso nicht zur JHV anreisen.


Kann irgendjemand noch was schlaues zur Kapitalerhöhung sagen? Das Präsidium kann oder will es im Vorfeld der JHV ja anscheinend nicht.
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3

Donnerstag, 15.12.2011, 19:52

Zitat

Original von Pragmatiker
Ich denke, der WDR spielt auf den Tagesordnungspunkt "Antrag des Präsidiums zur Kapitalerhöhung" der JHV an.

Hat das jemand verstanden bzw kann es hier erklären??? ?(

In der letzten Ausgabe unseres Präsidiums wurde folgendes gesagt:

Zusätzlich besteht - wie bereits mehrfach kommuniziert - die Notwendigkeit, die KGaA recht kurzfristig mit zusätzlicher Liquidität zu versorgen. Stichwort „Verbesserung der Eigenkapitalausstattung": Dazu ist eine Kapitalerhöhung beabsichtigt. Ausgestaltung und Umfang bedürfen weiterer intensiver (steuer-) rechtlicher Recherchen und Bewertungen.

Aus diesem Grund möchte das Präsidium bereits die anstehende Jahreshauptversammlung am 20. Dezember 2011 nutzen, um mit Hilfe eines Vorratsbeschlusses die Zustimmung der Mitglieder zur geplanten und notwendigen Kapitalerhöhung einzuholen. Ein entsprechender Antrag dazu wurde auf die Tagesordnung gesetzt, welche zusammen mit der Einladung zur JHV Bestandteil der aktuellen HALBVIER-Ausgabe zum anstehenden Heimspiel gegen Babelsberg ist. Um in dieser recht komplexen Angelegenheit die Mitglieder entsprechend zu informieren, wird zudem derzeit ein Mitglieder-Infoabend geplant.


Zitat

Original von Qbi
Leider konnte es schon neulich keiner erklären, als das Thema aufkam.
Der angekündigte Mitgliederabend wird ja nun wohl auch eher nicht mehr stattfinden.
Ist aber auch egal, mitten in der Woche kann ich sowieso nicht zur JHV anreisen.


Kann irgendjemand noch was schlaues zur Kapitalerhöhung sagen? Eine kurze Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile wäre nett. Das Präsidium kann oder will es im Vorfeld der JHV ja anscheinend nicht.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MonkeyMan« (15.12.2011, 19:52)


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Donnerstag, 15.12.2011, 20:55

Kommt ja auf die Form der Kapitalerhöhung an... Und was bei einer KgaA überhaupt möglich ist.
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Donnerstag, 15.12.2011, 21:11

Eine Kapitalerhöhung ist im Grunde genommen vergleichbar mit dem Verkauf von Anteilen. Es werden halt nur keine bestehenden Anteile verkauft, sondern neue geschaffen und ausgegeben. Wie das im Detail aussieht und welchen Zweck man damit verfolgt kann man mit Bestimmtheit erst sagen, wenn der ausformulierte Antrag auf dem Tisch liegt.

Ich persönlich tippe mal darauf, dass es unseren tollen "Investoren" nicht reicht fest in die Vereinssatzung eingebunden zu sein und einen Großteil des Stadions zu besitzen. Man will auch direkten Einfluss auf die Fußballabteilung gewinnen, damit man die Arminia-Gruppe vollends in der Hand hat. Dann braucht man sich immerhin nicht mehr um andere Meinungen zu kümmern.

Der Zeitpunkt diesen weiteren Schritt zu gehen ist günstig gewählt. Die Mitgliederbasis hat auf den letzten Versammlungen gezeigt, daß man nach nunmehr fast vier Jahren der Krise zermürbt worden ist. Der Antrag wird daher aller Wahrscheinlichkeit nach problemlos durchgehen. Irgendwie erinnert mich das alles an das Spiel zwischen Karmann und Volkswagen. Erst lässt der große den kleinen vor die Wand fahren, um sich hinterher als großer Retter feiern zu lassen. Natürlich erst, nachdem man den Laden zum Schnäppchenpreis übernommen hat.

Schade das man offensichtlich immernoch diesen Weg verfolgt, statt endlich ein sympathisches Konzept und Überzeugungsarbeit zu leisten. Sobald die "Investoren" auf allen ebenen Sperrminoritäten und Mehrheiten auf sich vereint haben, wird es mit Arminia womöglich rasch wieder aufwärts gehen. Vielleicht sogar nachhaltig. Mit neuen Fans der Marke "Hoffenheim" die nicht überzeugt werden wollen, sondern die sich alleine mit sportlichem Erfolg kaufen lassen. Sollte es tatsächlich soweit kommen - und davon gehe ich aus, weil diese Salamitaktik ansonsten keinen Sinn machen würde - dann ohne mich. Denn ich fühle mich bereits heute von diesem ganzen Mist nur noch verprellt und verarscht und habe genau genommen keinen Bock mehr auf diesen Verein und die unmoralischen Strippenzieher im Hintergrund, welche in Wahrheit die ganze Zeit über die selben Personen geblieben sind!
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Donnerstag, 15.12.2011, 21:26

Kommuniziert wurde von der Vereinsspitze vor einiger Zeit, dass man das Eigenkapital(EK) erhöhen möchte, indem einige (möglichst viele) der derzeitigen Schuldner Anteile an der Stadiongesellschaft erwerben.
Ich habs mal schnell gegooglet und folgende Erklärung gefunden:
Ist bei uns zwar kein Börse, aber das Prinzip ist dasgleiche.
Aus dem Börsenlexikon:

Zitat


Möchte eine Aktiengesellschaft über mehr Kapital verfügen, wird eine Kapitalerhöhung notwendig.]Dies geschieht auf zwei Wegen. Entweder werden Kredite aufgenommen. Damit erhöht sich das Fremdkapital der Gesellschaft. Eine andere Möglichkeit bietet die Eigenkapitalerhöhung. Die Gesellschaft erhöht die Zahl der Unternehmensanteile und stellt sie ....zum Verkauf. Die damit erzielten Einnahmen fließen dem Eigenkapital zu.


Kredite haben wir bis Unerkante Oberlippe. Also bleibt nur die EK-Erhöhung. Bleibt die Schwierigkeit Schuldner und andere Kapitalgeber von der Sache zu überzeugen. Dafür haben wir ja unseren Professor.. ;)
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7

Donnerstag, 15.12.2011, 21:36

Zitat

Original von almgänger 72
Kommuniziert wurde von der Vereinsspitze vor einiger Zeit, dass man das Eigenkapital(EK) erhöhen möchte, indem einige (möglichst viele) der derzeitigen Schuldner Anteile an der Stadiongesellschaft erwerben.


Aber das ginge/geht doch jetzt schon. Dafür bräuchte man keine Kapitalerhöhung in der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA. Aber genau das wird ja am 20.12. angestrebt. Oder sehe ich es falsch?
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8

Freitag, 16.12.2011, 12:51

Zitat

Original von Gönner
....

Der Zeitpunkt diesen weiteren Schritt zu gehen ist günstig gewählt. Die Mitgliederbasis hat auf den letzten Versammlungen gezeigt, daß man nach nunmehr fast vier Jahren der Krise zermürbt worden ist. Der Antrag wird daher aller Wahrscheinlichkeit nach problemlos durchgehen. Irgendwie erinnert mich das alles an das Spiel zwischen Karmann und Volkswagen. Erst lässt der große den kleinen vor die Wand fahren, um sich hinterher als großer Retter feiern zu lassen. Natürlich erst, nachdem man den Laden zum Schnäppchenpreis übernommen hat.

....


Wobei Volkswagen nicht die Schuld für die Unfähigkeit der Karmann Gesellschafter trägt und auch nichts dafür kann, dass der Crossfire so schlecht verkauft wurde und es keine Nachfolgeproduktionen der anderen Modelle gab...Das hat sich Karmann schön selbst eingebrockt (bis auf den Crossfire). Die "Karmänner" (also die Arbeiter und Angestellten) können doch froh sein, dass heute wenigstens das VW Logo anstatt Karmann am Turm leuchtet, sonst hätte Osnabrück eine ziemlich große Industrieruine und einige Arbeitslose mehr...

Aber gut, hier geht es um Arminia und nicht um andere gescheiterte Unternehmen. Im Gegensatz zu Karmann lebt unsere Arminia nämlich noch und damit es so bleibt, sollten die richtigen Schritte gegangen werden. Wie die aussehen? Keine Ahnung...
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Freitag, 16.12.2011, 13:29

Ich kopiere mal einen Artikel der Print-NW, worin gesagt wird, dass es doch die Bereitschaft der Darlehnsgeber gibt in die Stadiongesellschaft zu investieren. Ich hoffe mal, man erfährt auf der JHV weitere Informationen.

Zitat


Weber-Controller im Einsatz

Zur inhaltlichen Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am 20. Dezember um 19.05 Uhr im Business-Club in der Osttribüne der Schüco-Arena veröffentlichte das Präsidium des DSC Arminia Bielefeld die vierte Ausgabe seines nicht regelmäßig erscheinenden Informationsdienstes. Kernbotschaft des aktuellen Papiers: „Die Kosten müssen in eine passende Relation zu den Erträgen gebracht werden“, so die Einschätzung von Geschäftsführer Marcus Uhlig. „Wir müssen dem DFB Zahlenwerke liefern, die die wirtschaftliche Absicherung des Geschäftsbetriebes bis zum 30. Juni 2013 gewährleistet“, sagt Uhlig.

Einsparungsmöglichkeiten werden gesucht. „Alle Geschäftsprozesse werden nach Kostengesichtspunkten analysiert“, beschreibt Schatzmeister Hermann Richter die aktuelle Vorgehensmaßnahme. Geschäftsführer Uhlig wird bei dieser Tätigkeit von einem Controller der Gerry Weber International AG unterstützt. Richter: „Unsere Sponsoren möchten die Gewissheit haben, dass ihre Darlehen nicht versickern. Für diese Unterstützung und für diese zusätzlichen externen Expertisen sind wir sehr dankbar.“ Einsparungen im Spielerbudget seien aber nicht vorgesehen, betont der Schatzmeister. „Wir gehen keinesfalls mit der Sense um.“

Um eine noch höhere Überschuldung durch weitere Darlehensaufnahmen zu verhindern, soll auf der Jahreshauptversammlung eine Kapitalerhöhung beschlossen werden, um die Eigenkapitalquote zu verbessern. „Mehrere Darlehensgeber haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, ihre Darlehen in Eigenkapital umzuwandeln“, berichtet Richter. „Das ist schon ein nennenswerter Betrag.“ (frz)
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Freitag, 16.12.2011, 15:46

Zitat

Original von almgänger 72
Ich kopiere mal einen Artikel der Print-NW, worin gesagt wird, dass es doch die Bereitschaft der Darlehnsgeber gibt in die Stadiongesellschaft zu investieren. Ich hoffe mal, man erfährt auf der JHV weitere Informationen.

Zitat


Weber-Controller im Einsatz

Zur inhaltlichen Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am 20. Dezember um 19.05 Uhr im Business-Club in der Osttribüne der Schüco-Arena veröffentlichte das Präsidium des DSC Arminia Bielefeld die vierte Ausgabe seines nicht regelmäßig erscheinenden Informationsdienstes. Kernbotschaft des aktuellen Papiers: „Die Kosten müssen in eine passende Relation zu den Erträgen gebracht werden“, so die Einschätzung von Geschäftsführer Marcus Uhlig. „Wir müssen dem DFB Zahlenwerke liefern, die die wirtschaftliche Absicherung des Geschäftsbetriebes bis zum 30. Juni 2013 gewährleistet“, sagt Uhlig.

Einsparungsmöglichkeiten werden gesucht. „Alle Geschäftsprozesse werden nach Kostengesichtspunkten analysiert“, beschreibt Schatzmeister Hermann Richter die aktuelle Vorgehensmaßnahme. Geschäftsführer Uhlig wird bei dieser Tätigkeit von einem Controller der Gerry Weber International AG unterstützt. Richter: „Unsere Sponsoren möchten die Gewissheit haben, dass ihre Darlehen nicht versickern. Für diese Unterstützung und für diese zusätzlichen externen Expertisen sind wir sehr dankbar.“ Einsparungen im Spielerbudget seien aber nicht vorgesehen, betont der Schatzmeister. „Wir gehen keinesfalls mit der Sense um.“

Um eine noch höhere Überschuldung durch weitere Darlehensaufnahmen zu verhindern, soll auf der Jahreshauptversammlung eine Kapitalerhöhung beschlossen werden, um die Eigenkapitalquote zu verbessern. „Mehrere Darlehensgeber haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, ihre Darlehen in Eigenkapital umzuwandeln“, berichtet Richter. „Das ist schon ein nennenswerter Betrag.“ (frz)
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Also da wird nicht gesagt, dass in die Stadiongesellschaft investiert werden soll.
Dass dies geschehen soll in Form von Umwandlung von Darlehen und sich die Schuldenlast damit von 30 auf 20 Mio. Euro verringern soll, ist ja schon länger klar.
In dem Artikel ist davon die Rede, das weitere Darlehen in Eigenkapital umgewandelt werden sollen(Geschenkt? Anteile an der KGaA?).
Wenn man jetzt von einem nennenswerten Betrag spricht, werfe ich einfach mal hypothetisch eine Zahl zwischen 1 und 5 Mio. Euro in den Raum. Somit hätte sich die Schuldenlast durch umwandlung von Darlehen in Eigenkapital und Anteile am Stadion fast um die Hälfte reduziert. Wenn meine Gedankengänge so stimmen, dann Hut ab liebes Präsidium! :)

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Freitag, 16.12.2011, 16:24

Zitat

Original von Zippy

Zitat

Original von almgänger 72
Ich kopiere mal einen Artikel der Print-NW, worin gesagt wird, dass es doch die Bereitschaft der Darlehnsgeber gibt in die Stadiongesellschaft zu investieren. Ich hoffe mal, man erfährt auf der JHV weitere Informationen.

Zitat


Weber-Controller im Einsatz

Zur inhaltlichen Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am 20. Dezember um 19.05 Uhr im Business-Club in der Osttribüne der Schüco-Arena veröffentlichte das Präsidium des DSC Arminia Bielefeld die vierte Ausgabe seines nicht regelmäßig erscheinenden Informationsdienstes. Kernbotschaft des aktuellen Papiers: „Die Kosten müssen in eine passende Relation zu den Erträgen gebracht werden“, so die Einschätzung von Geschäftsführer Marcus Uhlig. „Wir müssen dem DFB Zahlenwerke liefern, die die wirtschaftliche Absicherung des Geschäftsbetriebes bis zum 30. Juni 2013 gewährleistet“, sagt Uhlig.

Einsparungsmöglichkeiten werden gesucht. „Alle Geschäftsprozesse werden nach Kostengesichtspunkten analysiert“, beschreibt Schatzmeister Hermann Richter die aktuelle Vorgehensmaßnahme. Geschäftsführer Uhlig wird bei dieser Tätigkeit von einem Controller der Gerry Weber International AG unterstützt. Richter: „Unsere Sponsoren möchten die Gewissheit haben, dass ihre Darlehen nicht versickern. Für diese Unterstützung und für diese zusätzlichen externen Expertisen sind wir sehr dankbar.“ Einsparungen im Spielerbudget seien aber nicht vorgesehen, betont der Schatzmeister. „Wir gehen keinesfalls mit der Sense um.“

Um eine noch höhere Überschuldung durch weitere Darlehensaufnahmen zu verhindern, soll auf der Jahreshauptversammlung eine Kapitalerhöhung beschlossen werden, um die Eigenkapitalquote zu verbessern. „Mehrere Darlehensgeber haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, ihre Darlehen in Eigenkapital umzuwandeln“, berichtet Richter. „Das ist schon ein nennenswerter Betrag.“ (frz)
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Also da wird nicht gesagt, dass in die Stadiongesellschaft investiert werden soll.
Dass dies geschehen soll in Form von Umwandlung von Darlehen und sich die Schuldenlast damit von 30 auf 20 Mio. Euro verringern soll, ist ja schon länger klar.
In dem Artikel ist davon die Rede, das weitere Darlehen in Eigenkapital umgewandelt werden sollen(Geschenkt? Anteile an der KGaA?).
Wenn man jetzt von einem nennenswerten Betrag spricht, werfe ich einfach mal hypothetisch eine Zahl zwischen 1 und 5 Mio. Euro in den Raum. Somit hätte sich die Schuldenlast durch umwandlung von Darlehen in Eigenkapital und Anteile am Stadion fast um die Hälfte reduziert. Wenn meine Gedankengänge so stimmen, dann Hut ab liebes Präsidium! :)


Die Darlehnsgeber investieren im Idealfall in Steine , nämlich Anteile des Stadions bzw der Stadiongesellschaft und wandeln so ihr Darlehn in Immoblilienanteile um. Das ist damit gemeint. So habe ich es jedenfalls verstanden. Jemand, der mehr Ahnung von der Materie hat, kann es gerne richtig stellen, wenn ich es falsch verstanden habe.
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12

Freitag, 16.12.2011, 17:16

Zitat

Original von almgänger 72
Die Darlehnsgeber investieren im Idealfall in Steine , nämlich Anteile des Stadions bzw der Stadiongesellschaft und wandeln so ihr Darlehen in Immoblilienanteile um. Das ist damit gemeint. So habe ich es jedenfalls verstanden. Jemand, der mehr Ahnung von der Materie hat, kann es gerne richtig stellen, wenn ich es falsch verstanden habe.


Ich verstehe es anders und wiederhole mich. Die Umwandlung von Darlehen in Anteile der Stadiongesellschaft ist auf Basis der jetzigen Grundlagen bereits möglich. Dafür bräuchte man keine Kapitalerhöhung in der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA. Die wird benötigt wenn man Darlehen in Anteile genau dieser KgaA umwandeln will und nicht in welche der Stadiongesellschaft. Allerdings gilt auch für mich, dass ich es falsch verstehe kann.
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13

Freitag, 16.12.2011, 19:44

Zitat

Original von Schnapper
Wobei Volkswagen nicht die Schuld für die Unfähigkeit der Karmann Gesellschafter trägt und auch nichts dafür kann, dass der Crossfire so schlecht verkauft wurde und es keine Nachfolgeproduktionen der anderen Modelle gab...Das hat sich Karmann schön selbst eingebrockt (bis auf den Crossfire). Die "Karmänner" (also die Arbeiter und Angestellten) können doch froh sein, dass heute wenigstens das VW Logo anstatt Karmann am Turm leuchtet, sonst hätte Osnabrück eine ziemlich große Industrieruine und einige Arbeitslose mehr...

Aber gut, hier geht es um Arminia und nicht um andere gescheiterte Unternehmen. Im Gegensatz zu Karmann lebt unsere Arminia nämlich noch und damit es so bleibt, sollten die richtigen Schritte gegangen werden. Wie die aussehen? Keine Ahnung...


Der VW-Konzern weiß schon wie er bei seinen Verträgen mit "Partnern" und "Zulieferern" gut bei weg kommt. Zum Beispiel indem man sich Zahlungszeiträume einräumen lässt, die man wohl am sinnvollsten in Äonen angibt.

Ich kann jedenfalls auch gute Verträge mit Leuten machen, die völlig von meinen Aufträgen abhängig sind. Allerdings geht nicht nur VW in dieser weise vor.
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14

Dienstag, 20.12.2011, 15:13

Heute im WB:

Bielefeld (WB/jen). Während die Spieler von Arminia Bielefeld ihren kurzen Weihnachtsurlaub angetreten haben, steht für die Verantwortlichen und Fans des Drittligisten heute noch ein wichtiger Termin auf dem Programm: die Jahreshauptversammlung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 30. Juni.Im Mittelpunkt stehen heute Abend (19.05 Uhr, Krombacher Business Club, Schüco-Arena) keine Wahlen, sondern die Finanzen. »Wir wollen die Gesamtsituation der Arminia-Gruppe vernünftig darstellen und einen nachvollziehbaren Blick in die Zukunft werfen. Ich hoffe, dass es uns gelingt, die Mitglieder zu überzeugen, unsere Absichten mitzutragen«, erklärte Geschäftsführer Marcus Uhlig.

Wie vom DSC-Präsidium um Dr. Jörg Zillies, Prof. Dr. Hermann J. Richter und Hans-Jürgen Laufer bereits in der Vorwoche angekündigt, stünden zwei Notwendigkeiten im Vordergrund: die schnelle Ausschöpfung aller Einsparungspotenziale der KGaA und die kurzfristige Sicherung einer angemessenen Eigenkapitalausstattung. »Wir sind uns im Verein alle einig, dass wir nicht noch mehr Darlehen aufnehmen dürfen und wollen. Also benötigen wir mehr Eigenkapital«, sagte Uhlig. Verbindlichkeiten sollen in Eigenkapital umgewandelt werden. Über den Antrag des Präsidiums zur Kapitalerhöhung in der KGaA müssen die Mitglieder heute abstimmen. Wie das Eigenkapital erhöht werden soll, »das verraten wir während der Versammlung«, sagte Uhlig. Ferner sollen Darlehen in Anteile an der Stadiongesellschaft umgewandelt werden. Einige Darlehensgeber hätten sich schon dazu bereit erklärt. Der im November angekündigte Mitglieder-Infoabend vor der vierten JHV 2011 fand übrigens nicht statt. Arminias Torjäger Johannes Rahn hat die von www.dfb.de durchgeführte Wahl zum Spieler des Monats November gewonnen.

15

Dienstag, 20.12.2011, 15:16

...da geht's wohl der 100%-Regel an den Kragen, aber was soll's:

Lieber lebendig und realistisch,
als tot und stolz!
...........................................................................

...........................................................................

16

Dienstag, 20.12.2011, 17:16

Erst am Abend der JHV zu informieren ist allerdings ein Rückfall in alte Zeiten.
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17

Dienstag, 20.12.2011, 17:45

Zitat

Original von MonkeyMan
Erst am Abend der JHV zu informieren ist allerdings ein Rückfall in alte Zeiten.


Das würde ich doch erst mal abwarten. Das Präsidium hat ja nun bisher nicht den Eindruck erweckt, dass alles so bescheiden weiterläuft wie die Jahre vorher. Ganz im Gegenteil.
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06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)
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18

Dienstag, 20.12.2011, 18:02

Hi, gibt es wieder einen Live Ticker irgendwo??
Habe bisher keine Infos gefunden. ?(

19

Dienstag, 20.12.2011, 18:04

Zitat

Original von almgänger 72

Zitat

Original von MonkeyMan
Erst am Abend der JHV zu informieren ist allerdings ein Rückfall in alte Zeiten.


Das würde ich doch erst mal abwarten. Das Präsidium hat ja nun bisher nicht den Eindruck erweckt, dass alles so bescheiden weiterläuft wie die Jahre vorher. Ganz im Gegenteil.


Was soll man da abwarten? Es wurde im Vorfeld nicht ausreichend informiert. Und hier geht es mir rein ums Prinzip. Auch über Anträge, denen man guten Gewissens zustimmen kann (keine Ahnung, ob das hier der Fall ist....wie denn auch) sollten die Mitglieder bei einer gewissen Relevanz, und die ist hier gegeben, im Vorfeld ausreichend informiert werden. Ganz einfach. Zumal ja sogar ein Infoabend angekündigt war.
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20

Dienstag, 20.12.2011, 18:09

Da stimme ich MonkeyMan zu und da muss ich auch nicht abwarten, was denn beschlossen werden soll.
Nebullöse Ankündigungen im Vorfeld sind überflüssig, einige handfeste Infos sind notwendig, um sich selber eine Meinung bilden zu können.

@Armine34: Die NW schreibt in der Online-Kommentarspalte, dass sie vor Ort sind. Sie werden wohl nicht tickern aber bei wichtigen Dingen direkt Onlineberichte einstellen. Ich hätte mich auch über einen Ticker gefreut...
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