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10 141

Mittwoch, 20.10.2010, 15:15

Zitat

Original von Rhaudun
regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte sind auf der Alm nicht möglich, weil da die Anwohner auf die Barrikaden gehen würden.
Hat man ja in den letzten Jahren gesehen, dass da nur zwei Konzerte stattfinden konnten/durften


Wenn die Stadt uns schon mit Geld oder Bürgschaften nicht helfen kann oder will, dann wäre eine Bebauungsplanänderung vielleicht eine Möglichkeit? Die Anwohner können das ja gerne nicht so toll finden, andere mögen die Hauptstraße vor ihrer Haustür sicher auch nicht. Sollen sie doch auf die Barrikaden gehen...

Wenn man einen Geldsack nicht öffnen kann, dann ist er auch nur ein Klotz am Bein.





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10 142

Mittwoch, 20.10.2010, 15:35

Zitat

Original von Rasengrün

Zitat

Original von Rhaudun
regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte sind auf der Alm nicht möglich, weil da die Anwohner auf die Barrikaden gehen würden.
Hat man ja in den letzten Jahren gesehen, dass da nur zwei Konzerte stattfinden konnten/durften


Wenn die Stadt uns schon mit Geld oder Bürgschaften nicht helfen kann oder will, dann wäre eine Bebauungsplanänderung vielleicht eine Möglichkeit? Die Anwohner können das ja gerne nicht so toll finden, andere mögen die Hauptstraße vor ihrer Haustür sicher auch nicht. Sollen sie doch auf die Barrikaden gehen...


Toll wie Du wieder Aktio und Reaktio verdrehst. Die Anwohner sind nicht zum Stadion gezogen, sondern den Anwohnern hat man (über lange Jahrzehnte rechtswidrig) ein Fußballstadion (in einem ausgewiesenen Wohngebiet) vor die Nase gesetzt. Guck Dir mal die Baujahre der Häuser in der Melanchthonstr. an. Die Stadt hat erst vor ganz kurzer Zeit den Bebauungsplan Arminiakonform geändert, damit das Stadion an dieser Stelle überhaupt (wenn man es denn so nennen will) rechtens ist.

Dieses Problem ist absolut hausgemacht. Um den rechtwidriegen Standortfaktor hat die Clubleitung immer gewußt. Darum wurde über Jahrzehnte ja auch schon immer nach einem "besseren" Standort gesucht. Zu Beginn der Ausbauphase I unter Lamm, hat deswegen der damalige Präsi Walkenhordt auf Anfrage ganz schnell geantwortet: Kein Problem, das Stadion ist komplett demontierbar und 80% der Teile an einem anderen Ort sofort wiederverwendbar.

Warum man sich dann für diesen Standort (mit all seinen nun sichtbaren Konsequenten) wird auf ewig ein Geheimnis der Verantwortlichen bleiben.

Genaugenommen ist genau diese Standortentscheidung für den sich anbahnenden Vereinsuntergang verantwortlich.

Laß mal lieber die Anwohner aus dem Spiel (die haben über Jahre genug unter Arminia gelitten).

Wenn das mit der Demontierbarkeit damals nicht gelogen war, hatte man bereits 75% eines Stadions und hätte ohne Kosten für Abfindungen, Anwälte und Gerichte, Immobilienkäufe, e.t.c., an anderer Stelle viel günstiger weitermachen können.

10 143

Mittwoch, 20.10.2010, 15:47

Zitat

Original von Buschtrommler
Dann brauchen wir halt mehr Sportveranstaltungen abseits des (Männer-) Fussball. Feldhockeyländerspiele (Arminia hat ja auch eine große Hockeyabteilung), 7er Rugby Länderspiele und Turniere (viele Engländer in der Umgebung), Damenfussballturniere. Auch Ligaspiele kleinerer Bielefelder Vereine gebündelt an einem Tag, Hochschulmeisterschaften (werden oft stark von den Unis bezuschusst) verschiedener Feldsportarten etc. etc.

Es gäbe viele Möglichkeiten...

Dann müsste man in die Hockeyabteilung aber derbe investieren (denn so groß ist die glaub ich gar nicht, zumindest nicht zu meiner Zeit, wo ich noch gespielt habe) und irgendwo oben mitspielen, dass der Standort Bielefeld für Hockey attraktiv würde. Glaube, dass Arminia da mal halbwegs oben dran war (2. oder 3. Liga), da hat mein Vater noch gespielt.

Zudem spielt man Feldhockey mittlerweile eigentlich ausschließlich auf Kunstrasen, den es hier in Bielefeld nicht gibt. Die armen Kerle müssen glaube ich immer noch in Olderdissen auf dem Naturrasenacker trainieren, was für die Meisterschaftsspiele und Turnieren totaler Scheiß ist. Damals (so 10 Jahre her) hat man sich schon für nen Kunstrasen stark gemacht, der bis heute aber soweit ich weiß nie gebaut wurde. Also die Idee ist ziemlich utopisches Wunschdenken. Da gibts andere Hochburgen in Deutschland, die den Bedarf glaube ich mehr als abdecken. Es ist ja nun auch (leider) eher ne Randsportart.

Und dann wär die Frage, ob andere Sportarten soviel Kohle reinbringen würden, damit sich das bei Rasenverschleiß und Unterhaltung überhaupt lohnen würde. Ich würds mal bezweifeln.

Um diese lustige Idee mit der kontrollierten Insolvenz mal aufzugreifen (in der NW stand meine ich auch was), das hätte man sich dann auch im letzten Jahr überlegen können und fände ich ehrlich gesagt ganz schön harten Tobak, wenn man das jetzt schon so plant.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LeckerKnoppers« (20.10.2010, 15:50)


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10 144

Mittwoch, 20.10.2010, 16:02

Zitat

Original von Stoppa Schulz

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Original von Rasengrün

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Original von Rhaudun
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Toll wie Du wieder Aktio und Reaktio verdrehst. Die Anwohner sind nicht zum Stadion gezogen, sondern den Anwohnern hat man (über lange Jahrzehnte rechtswidrig) ein Fußballstadion (in einem ausgewiesenen Wohngebiet) vor die Nase gesetzt. Guck Dir mal die Baujahre der Häuser in der Melanchthonstr. an. Die Stadt hat erst vor ganz kurzer Zeit den Bebauungsplan Arminiakonform geändert, damit das Stadion an dieser Stelle überhaupt (wenn man es denn so nennen will) rechtens ist.

Dieses Problem ist absolut hausgemacht. Um den rechtwidriegen Standortfaktor hat die Clubleitung immer gewußt. Darum wurde über Jahrzehnte ja auch schon immer nach einem "besseren" Standort gesucht. Zu Beginn der Ausbauphase I unter Lamm, hat deswegen der damalige Präsi Walkenhordt auf Anfrage ganz schnell geantwortet: Kein Problem, das Stadion ist komplett demontierbar und 80% der Teile an einem anderen Ort sofort wiederverwendbar.

Warum man sich dann für diesen Standort (mit all seinen nun sichtbaren Konsequenten) wird auf ewig ein Geheimnis der Verantwortlichen bleiben.

Genaugenommen ist genau diese Standortentscheidung für den sich anbahnenden Vereinsuntergang verantwortlich.

Laß mal lieber die Anwohner aus dem Spiel (die haben über Jahre genug unter Arminia gelitten).

Wenn das mit der Demontierbarkeit damals nicht gelogen war, hatte man bereits 75% eines Stadions und hätte ohne Kosten für Abfindungen, Anwälte und Gerichte, Immobilienkäufe, e.t.c., an anderer Stelle viel günstiger weitermachen können.



wie alt bist du eigentlich ???????? die Alm gab es schon vor gut 35 Jahren

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10 145

Mittwoch, 20.10.2010, 16:08

Zitat

Original von Neu Amin

Zitat

Original von Stoppa Schulz

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Original von Rasengrün

Zitat

Original von Rhaudun
regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte sind auf der Alm nicht möglich, weil da die Anwohner auf die Barrikaden gehen würden.
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Toll wie Du wieder Aktio und Reaktio verdrehst. Die Anwohner sind nicht zum Stadion gezogen, sondern den Anwohnern hat man (über lange Jahrzehnte rechtswidrig) ein Fußballstadion (in einem ausgewiesenen Wohngebiet) vor die Nase gesetzt. Guck Dir mal die Baujahre der Häuser in der Melanchthonstr. an. Die Stadt hat erst vor ganz kurzer Zeit den Bebauungsplan Arminiakonform geändert, damit das Stadion an dieser Stelle überhaupt (wenn man es denn so nennen will) rechtens ist.

Dieses Problem ist absolut hausgemacht. Um den rechtwidriegen Standortfaktor hat die Clubleitung immer gewußt. Darum wurde über Jahrzehnte ja auch schon immer nach einem "besseren" Standort gesucht. Zu Beginn der Ausbauphase I unter Lamm, hat deswegen der damalige Präsi Walkenhordt auf Anfrage ganz schnell geantwortet: Kein Problem, das Stadion ist komplett demontierbar und 80% der Teile an einem anderen Ort sofort wiederverwendbar.

Warum man sich dann für diesen Standort (mit all seinen nun sichtbaren Konsequenten) wird auf ewig ein Geheimnis der Verantwortlichen bleiben.

Genaugenommen ist genau diese Standortentscheidung für den sich anbahnenden Vereinsuntergang verantwortlich.

Laß mal lieber die Anwohner aus dem Spiel (die haben über Jahre genug unter Arminia gelitten).

Wenn das mit der Demontierbarkeit damals nicht gelogen war, hatte man bereits 75% eines Stadions und hätte ohne Kosten für Abfindungen, Anwälte und Gerichte, Immobilienkäufe, e.t.c., an anderer Stelle viel günstiger weitermachen können.



wie alt bist du eigentlich ???????? die Alm gab es schon vor gut 35 Jahren


Was will mir der Dichter damit sagen (fragen?) ???????????????????

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10 147

Mittwoch, 20.10.2010, 16:11

vor allem ist wikipedia ja auch die seriöse Quelle schlecht hin :nein:
Semel emissum volat inrevocabile verbum.

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10 148

Mittwoch, 20.10.2010, 16:14

Aus dem WB von heute:

"Das hätte dann wohl, wie mehrfach angedeutet, die Insolvenz der Profiabteilung KGaA zur Folge. Um den eingetragenen Verein nicht mit in die Pleite zu ziehen, müsste vorher das Stadion der KGaA zugeordnet werden. So hätte der e. V. praktisch keine Schulden und könnte überleben."

Das ist das Szenario, auf das wir uns einstellen müssen. Genau das werden sie uns in den nächsten Wochen und Monaten erzählen.

Genau wie im Mai, als nicht geholfen, sondern erpresst wurde, wird auch jetzt wieder das Überleben von Arminia bewusst aufs Spiel gesetzt, um strukturelle Veränderungen herbeizuführen. Im Endeffekt ist der Verein macht- und die Mitgliederversammlung sinnlos. Aber der Sonnenenergetiker gönnt sich einen Club nach seinem Willen und ein eigenes Stadion im Stadtzentrum.
Wenn ich zurückziehe, dann nur im Fallen...

10 149

Mittwoch, 20.10.2010, 16:22

Zitat

Original von Microbody
vor allem ist wikipedia ja auch die seriöse Quelle schlecht hin :nein:


In solch unbedeutenden Sachen wie die Stadiongeschichte der Alm kann man da definitiv von seriöser Quelle sprechen.

10 150

Mittwoch, 20.10.2010, 16:31

@LeckerKnoppers: Es ist ja nur so eine Idee. Dein Gegenargument finde ich auch nur mäßig überzeugend. Schau dir halt mal die Baudaten von Häusern an, die direkt an neueren Autobahnen liegen oder, näher liegend, die von Häusern entlang der Herforder oder Detmolder Straße. So völlig unwichtig ist Arminia ja nun auch wieder nicht für die Prosperität der Stadt, es ist schon hahnebüchener mit dem Allgemeinwohl argumentiert worden. Und ehrlicherweise sind mit die Interessen der Anwohner ziemlich schnuppe, die können die schon selbst wahrnehmen. Das haben wir ja deutlicher erlebt als und lieb sein konnte. Es geht hier mittlerweile um den blanken Arsch, da wäre ich nicht mehr zimperlich in der Wahl der Mittel.

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10 151

Mittwoch, 20.10.2010, 16:33

Zitat

Original von topscorer
Aus dem WB von heute:

"Das hätte dann wohl, wie mehrfach angedeutet, die Insolvenz der Profiabteilung KGaA zur Folge. Um den eingetragenen Verein nicht mit in die Pleite zu ziehen, müsste vorher das Stadion der KGaA zugeordnet werden. So hätte der e. V. praktisch keine Schulden und könnte überleben."

Das ist das Szenario, auf das wir uns einstellen müssen. Genau das werden sie uns in den nächsten Wochen und Monaten erzählen.

Genau wie im Mai, als nicht geholfen, sondern erpresst wurde, wird auch jetzt wieder das Überleben von Arminia bewusst aufs Spiel gesetzt, um strukturelle Veränderungen herbeizuführen. Im Endeffekt ist der Verein macht- und die Mitgliederversammlung sinnlos. Aber der Sonnenenergetiker gönnt sich einen Club nach seinem Willen und ein eigenes Stadion im Stadtzentrum.


@topscorer:
So ein Droh-Szenario ist aber obsolet, wenn man eine Situation schafft, in der auf einen Schlag sowohl Verein, als auch KGaA schuldenfrei wären.

Ein Problem, welches ich bei Übertragung des Stadions auf die KGaA sehe ist folgende Reaktionskette:

--> Lizenz weg --> Insovlvenz KGaA --> Stadion weg.

Daher würde ich immer dafür plädieren, dass das Stadion beim Verein verbleibt.

Das könnte man über eine 100%ige Tochter des e.V. regeln, die als Stadiongesellschaft agiert. Das Geld müsste von einem Investor kommen, der einen Fond auflegt.

Ich gehe davon aus, dass dieses eine der Optionen ist, die derzeit im Verein diskutiert werden. In meinen Augen hätte das eine ganze Reihe von Vorteilen ggü. einer Übertragung des Stadions an die KGaA.

Aber lassen wir uns mal überraschen, ob uns in Sachen Arminia ein weiteres "Friß oder stirb" vor die Nase gesetzt wird.
---
"Du bist ein Genie!" - "Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Intelligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten."
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hitchcock« (20.10.2010, 16:34)


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10 152

Mittwoch, 20.10.2010, 16:43

Zitat

Original von Buschtrommler
... 7er Rugby Länderspiele und Turniere (viele Engländer in der Umgebung), ...


Das hat sich ja mal erledigt...nach deren nächstem Einsatz werden die wohl Richtung GB verlegen...
+++ Baustelle +++

10 153

Mittwoch, 20.10.2010, 16:43

Eine bewußte Insolvenz der KGaA hätte den unschönen Nebeneffekt, dass die Fananleihe gleichfalls in der Insolvenz unterginge. Keine schöne Basis für einen Neuanfang. Sicher würden viele, die sie gezeichnet haben, die Anleihe verlängern oder sogar was drauf legen. Aber so? Und auch die Darlehn der Wirtschaft, teilweise ja persönliche Darlehn, wären hinüber. Das bewußt anzusteuern erscheint mir doch total weltfremd.Man kann bei uns ja nichts ausschließen, aber das sieht doch eher unwahrscheinlich aus.
Italien- wir kommen!

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10 154

Mittwoch, 20.10.2010, 16:45

Zitat

Original von Tenshin

Zitat

Original von Microbody
vor allem ist wikipedia ja auch die seriöse Quelle schlecht hin :nein:


In solch unbedeutenden Sachen wie die Stadiongeschichte der Alm kann man da definitiv von seriöser Quelle sprechen.


Trotzdem verstehe ich diese Hinweise nicht. Fakt ist das die Wohnhäuser dort standen bevor Arminia dort seinen Spielbetrieb Anfang der 20er (siehe Wiki) aufnahm.

Fakt ist, dass es von Anfang an eine Übergangslösung sein sollte.

Fakt ist, dass das Stadion jahrzehntelang rechtswidrig an diesem Ort stand.

Fakt ist, dass der Bebaungsplan zeitnah in der Vergangenheit geändert wurde, um diese Rechtswidrigkeit zu beheben.

Warum sind denn wohl diese ganzen Lärmschutzauflagen ausgesprochen worden?? Warum die Schließung Ausgang Melanchthonstr.? Warum keine (weiteren) Popkonzerte und anderweitige Nutzungsmöglichkeiten???

ZUM SCHUTZ DER DORTIGEN ANWOHNER !!!

Diesen ganzen Schlamassel hat man sich spätestens mit Errichtung der Geschäftsstelle eingehandelt. Wenn das Stadion auch angeblich demontierbar und die Teile transportabel waren, so wie die Geschäftsstelle errichtet wurde war klar, dass der Verein dort nicht mehr weg wollte. Obwohl man wußte das etwas in Sachen Lärmschutz (wegen der Lage in einem Wohngebiet) in Zukunft auf den Verein zukam hat man sich so entschieden.

Ein fataler Fehler wie sich heute herausstellt.

Aber selbst da hätte man den totalen Exodus ja noch vermeiden können. Lärmschutz war vorgegeben, aber es gab niemals die Vorgabe diese Monstertribüne so zu bauen.

Warum nicht dem Lärmschutz durch eine Schutzwand Genüge tun, und die alte Ost schrittweise, den finanziellen Möglichkeiten angepaßt, ausbauen??

Nein da wollte der kleine Sportclub der Ostwestfalen einen auf dicke Hose machen. Steine statt Beine........Ergebnis siehe heute!!! ;(

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Mittwoch, 20.10.2010, 16:45

Ich bin von einer Stadiongesellschaft nicht unbedingt begeistert. Das artet dann irgendwann aus wie bei den Schalkern, unzählig viele Gesellschaften und den wirklichen Durchblick hat dort auch niemand mehr...

Über Sinn und Unsinn der neuen Tribüne und des angeblichen Oetker-Stadions braucht jetzt auch nicht diskutiert zu werden. Es sind nun einmal Fakten geschaffen worden und die Karre wurde nicht vor die Wand gesetzt sondern ist mitten durch die Wand geknallt.
+++ Baustelle +++

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schnapper« (20.10.2010, 16:48)


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Mittwoch, 20.10.2010, 17:11

Wir sollten jetzt nicht zu sehr in der Vergangenheit schwelgen. Sinnvoller wäre es nun, sich über Für und Wieder der Optionen hinsichtlich des Stadions und dessen Weiterfinanzieren zu unterhalten. Einige Beiträge dazu sind ja schon gekommen.
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Mittwoch, 20.10.2010, 17:18

Zitat

Original von Schnapper
Ich bin von einer Stadiongesellschaft nicht unbedingt begeistert. Das artet dann irgendwann aus wie bei den Schalkern, unzählig viele Gesellschaften und den wirklichen Durchblick hat dort auch niemand mehr...

Durch die getrennten Gesellschaften ist es Schalke aber möglich, 300 Millionen Euro Verbindlichkeiten irgendwo zu parken, und gleichzeitig problemlos durch die Lizenzierung zu kommen...

Es ist völlig unsinnig, das Stadion mitsamt seiner Schulden in die KGaA zu schieben: Denn die KGaA ist der einzige lizenzierungspflichtige Teil der "Arminia-Gruppe" - damit bindet man sich doch nur den Klotz an genau das Bein, das eigentlich fleißig laufen soll. Eine Stadiongesellschaft ermöglicht es dem Verein dagegen, sowohl e.V. als auch die vorhandenen Tochtergesellschaften aus der Schusslinie zu nehmen.
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anturios« (20.10.2010, 17:19)


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10 158

Mittwoch, 20.10.2010, 17:20

Es ist mir schon klar, dass das wahrscheinlich die einzige vernünftige Lösung sein wird.

Auch wenn man dann unendlich Verbindlichkeiten aufbauen kann wie Schalke...das ist der Beigeschmack, der mir überhaupt nicht gefällt.

Außerdem hat Arminia nicht das Standing wie Schalke, Dortmund und wie die sch... Vereine alle heißen. Bei uns würde sicher ein Weg gefunden werden um Arminia Bielefeld bei einem ähnlichen "Gruppen-Konstrukt" nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen.
+++ Baustelle +++

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schnapper« (20.10.2010, 17:24)


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10 159

Mittwoch, 20.10.2010, 17:26

Zitat

Original von Schnapper
Es ist mir schon klar, dass das wahrscheinlich die einzige vernünftige Lösung sein wird.

Auch wenn man dann unendlich Verbindlichkeiten aufbauen kann wie Schalke...das ist der Beigeschmack, der mir überhaupt nicht gefällt.


Naja, aber diese Verbindlichkeiten wären ja sowieso da - und nach Übertragung an die KGaA sogar direkt beim lizensierungspflichtigen Unternehmensteil, wie Anturios bereits sagte. Die Finanzierung des Stadions läge immer wie ein Damoklesschwert über jeder Lizensierungsrunde. Daher wäre die folgende Reaktionskette möglich:

--> Lizenz weg --> Insolvenz KGaA --> Stadion weg.

Es hat also wirklich gute Gründe, warum viele Clubs das über eine Stadiongesellschaft machen. Außerdem lässt sich solch ein Szenario sicher gut ausgestalten, sodass am Ende alle etwas davon haben: Verein, Wirtschaft und Fans. Vorraussetzung dafür wäre natürlich ein seriöser Investor.
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10 160

Mittwoch, 20.10.2010, 17:29

Das ist die Folge, wenn man sich wie die Onkels von jenseits des großen Wasser verhält, immer auf Pump und die Zinsen auch noch mit Krediten bedienen.

Gib´ nur das aus, was Du hast, hat schon Opa immer gesagt...

Ist jetzt aber auch egal, die Verantwortlichen aus Verein und Wirtschaft haben jetzt eine Lösung zu finden, egal was wir neunmal Kluge hier im Forum für geistige Ergüsse von uns geben...
+++ Baustelle +++