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5 621

Donnerstag, 20.05.2010, 06:37

ich bin noch die Infos zum Stand "Kandidaten Verwaltungsrat" schuldig. Derzeit gibt es 6 Bewerbungen / Interessenten. (Stand Dienstagabend) Allerdings gibt es offenbar noch Probleme mit dem satzungsgemäßen Verfahren. Genaues kann man auf der Homepage beim DSC nachlesen. Hier jetzt in Kürze:

Bewerbungen sind an die Geschäftsstelle per Einschreiben zu senden

man muss 4 Mitglieder des DSC unterschreiben lassen, die die Bewerbung unterstützen

Die Bewerbung muss bis spätestens Dienstag, den 25. Mai in der Geschäftsstelle eingegangen sein (hängt mit den Feiertagen zusammen)

Der Ehrenrat prüft dann die Bewerbungen satzungsgemäß

am 31. Mai um 19.30 Uhr ist dann ein Fan- und Mitgliederabend, an dem sich die BewerberInnen vorstellen können.

Außerdem werden die mit einigen Fragen, die sich aus einem den BewerberInnen zugesandten Fragebogen ergeben, auf der Homepage vorgestellt.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Zu dem Thema Betreibergesellschaft: Das Gutachten "Berger" hat ja nicht nur einen Finanzplan für die Lizenzerteilung erstellt, sondern auch einen für eine mittelfristige Sicherung der Zahlung aller Verbindlichkeiten. Was würde es helfen, wenn wir in ein paar Monaten wieder so dastehen wie jetzt und warum sollte dann auch nur irgendeiner einen müden Euro investieren. Das gilt für die Stadt ebenso wie für Mitglieder oder die so genannte Wirtschaft. (wer ist das eigentlich genau und konkret???) Ein wesentlicher Punkt der Konsolidierung ist die Reduzierung des Kapitaldienstes für das Stadion. Das funktioniert nur durch eine Streckung der Tilgung und Anpassung der Zinsen für die Darlehen, so dass der DSC die Kapitaldienste nachhaltig bedienen kann. Investoren wollen für ihr Geld Renditen und das, so scheint sich das Leben, Fußballleidenschaft hin oder her, eben nicht zu knapp. Daran und an der notwendigen Vorsicht mit angeblichen "Fontschnellhelfern" scheitert es dann schnell, sobald über das Thema Renditen gesprochen wird. Zum Thema "Insolvenz" sollten wir sehr vorsichtig sein. Das hat in vielfacher Hinsicht Konsequenzen und bedeutet ja auch, dass die jetzigen Gläubiger "in die Röhre" gucken und neue Kreditgeber gefunden werden müssten, die für einen Neuanfang zur Verfügung ständen. Ob das dann die sind, denen man gerade das Geld durch eine Insolvenz aus der Tasche gezogen hat...... Mangels Erfahrung kann ich dazu nichts sagen, glauben kann ich es nicht! Außerdem hat es Konsequenzen für die Lizenz. Welche genau, werde ich heute mal in Erfahrung bringen und mitteilen.

5 622

Donnerstag, 20.05.2010, 07:45

Zitat

Original von OhLeoIsoaho

Zitat

Original von DSC-Worldwide
Schwick hat natürlich für seine Tätigkeit einen REGELMÄSSIGEN finanziellen Ausgleich bekommen (Aufwandsentschädigung+),


Da tust du Schwick jetzt unrecht.
Erst seit ca. 1 Jahr bekommt er als einziges Vorstandsmitglied des Vereins ne Aufwandsentschädigung und soweit ich das mitbekommen habe, seit der (Vereins-) Finanzkrise auch nicht mehr in der ursprünglich vorgesehenen Höhe. Wenn man jetzt alle Beträge zusammenrechnet, die Schwick je bekommen hat und sie auf seine gesamte Präsidentenzeit anrechnet, dann dürfte nur ein winziger Betrag rauskommen.

Die Qualität seiner Präsidentschaft ist eine andere Frage. Ich hätte mir mehr Kontrolle und Einschreiten bei Fehlentwicklungen gewünscht. Vielleicht hätte man den einen oder anderen Betrag seiner Aufwandsentschädigung nehmen sollen, um Tische zu kaufen, auf die er in regelmäßgigen Abständen hätte draufhauen müssen.


Lt NW von heute geht das Gutachten Berger von Einsparungen iHv 69 000 EUR aus, wenn der Präsident künftig ehrenamtlich tätig ist. Das dürfte ja gewisse Rückschlüsse auf die derzeitigen Zahlungen erlauben. Ich halte solche Zahlungen nicht für anstößig.
Italien- wir kommen!

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5 623

Donnerstag, 20.05.2010, 08:18

Zitat

Original von Willi&Co
Das gilt für die Stadt ebenso wie für Mitglieder oder die so genannte Wirtschaft. (wer ist das eigentlich genau und konkret???)

Das interessiert die Mitglieder auch schon länger. ;)

Es beruhigt mich aber nicht gerade, dass nicht mal die Vereinsführung das beantworten kann.
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen.

5 624

Donnerstag, 20.05.2010, 08:58

Zitat

Original von Willi&Co

Das Gutachten "Berger" hat ja nicht nur einen Finanzplan für die Lizenzerteilung erstellt, sondern auch einen für eine mittelfristige Sicherung der Zahlung aller Verbindlichkeiten. Was würde es helfen, wenn wir in ein paar Monaten wieder so dastehen wie jetzt und warum sollte dann auch nur irgendeiner einen müden Euro investieren. Das gilt für die Stadt ebenso wie für Mitglieder oder die so genannte Wirtschaft. (wer ist das eigentlich genau und konkret???)


Also die Vereinsführung kennt die so genannte Wirtschaft gar nicht, sehr interessant.
Wer könnte das nur sein... :rolleyes:
Das Gutachten "Berger" ist in einigen Punkten mit vielen Unwägbarkeiten und Risiken behaftet, wesentlich höhere Zahlungen und Investments aus der so genannten Wirtschaft, erhoffte Millionen aus Spielertransfers(Tafelsilber ist sehr überschaubar) und eine erneute Millionen-Anleihe ab 2011. Ein wenig dünn, ohne solides Fundament um die Gremien der Stadt nachhaltig zu überzeugen. Die sind nach der desolaten Vereinspolitik der letzten Jahre sehr vorsichtig und äußerst skeptisch, bei der Abwägung der potentiellen Risiken und einem möglichen Vetrauensvorschuss in die Führungsgremien des Vereins. Von eigenen Gutachten, Strategiepapieren, Zukunftsentwürfen und soliden Grundzügen einer plausiblen Konzeption hält die Führungscrew wohl eher weniger oder gibt es auch irgendwelche Entwürfe, die aus der eigenen Feder stammen und die man mit einer gewissen Überzeugung nach außen dokumentieren kann ?
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5 625

Donnerstag, 20.05.2010, 13:22

So langsam wird auch ersichtlich warum ein Lippe Korty so vehement gegen weitere Transparenz und Nachfragen ist. Es tuen sich ja Abgründe auf. Unglaublich bei wem der Verein alles Schulden hat.

Aber man gut, dass man beim Tribünenbau die richtigen Firmen beteiligt hat, da bleibt wenigstens etwas "in der Familie".

Für die jetzige Situation sind nun mal bestimmte Personen im Verein verantwortlich. Nicht der Fan, nicht die Wirtschaft, nicht die Stadt oder sonst wer. Solange nicht geklärt ist wer von den Herrschaften was verbrochen hat, darf man diesem Verein eigendlich nicht einen Euro an die Hand geben. Weder Geld aus der Wirtschaft, noch gesammeltes Geld von uns Fans, geschweige den Steuergelder in welcher Form auch immer.

Es muß erst zwingend sichergestellt sein, dass in dem Laden ausgemistet ist und dieses Desaster sich nicht wiederholen kann.

Die Summen die eine Insolvenz kosten würde wird hier immer als Argument genutzt es müsse geholfen werden. Ich befürchte nur das die Gefahr, das sich diese Summe um die benötigten weiteren Zahlungen erhöht, viel zu groß ist. Man würde mit weiteren Zahlungen ja nur die unmittelbare Insolvenz abwenden. Die Zukunft des Vereins (sportlich wie wirtschaftlich) ist bei den momentanen Voraussetzungen doch mehr als mies.

Wie heißt es doch so schön: Man soll schlechtem Geld nicht noch gutes Geld hinterherwerfen.

Diesen Verein kann meiner Meinung nach nur eine kontrollierte Geldspritze aus der Wirtschaft helfen. Man muß den Verein mit einem Schlag entschulden, zwingend fähiges Personal einsetzen, und dann versuchen über sportliche Erfolge die Zuschauer ins Stadion zu bekommen.

Also Wirtschaft, Stadion kaufen, Verein entschulden, Kontrolle ausüben und mit neuem Personal neu durchstarten.

Ich weiß da ist viel Träumerei und Wunschdenken bei, aber ich fürchte anders geht es nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stoppa Schulz« (20.05.2010, 13:24)


5 626

Donnerstag, 20.05.2010, 14:11

Zitat

Original von Stoppa Schulz
So langsam wird auch ersichtlich warum ein Lippe Korty so vehement gegen weitere Transparenz und Nachfragen ist. Es tuen sich ja Abgründe auf. Unglaublich bei wem der Verein alles Schulden hat.

Aber man gut, dass man beim Tribünenbau die richtigen Firmen beteiligt hat, da bleibt wenigstens etwas "in der Familie".

Für die jetzige Situation sind nun mal bestimmte Personen im Verein verantwortlich. Nicht der Fan, nicht die Wirtschaft, nicht die Stadt oder sonst wer. Solange nicht geklärt ist wer von den Herrschaften was verbrochen hat, darf man diesem Verein eigendlich nicht einen Euro an die Hand geben. Weder Geld aus der Wirtschaft, noch gesammeltes Geld von uns Fans, geschweige den Steuergelder in welcher Form auch immer.

Es muß erst zwingend sichergestellt sein, dass in dem Laden ausgemistet ist und dieses Desaster sich nicht wiederholen kann.

Die Summen die eine Insolvenz kosten würde wird hier immer als Argument genutzt es müsse geholfen werden. Ich befürchte nur das die Gefahr, das sich diese Summe um die benötigten weiteren Zahlungen erhöht, viel zu groß ist. Man würde mit weiteren Zahlungen ja nur die unmittelbare Insolvenz abwenden. Die Zukunft des Vereins (sportlich wie wirtschaftlich) ist bei den momentanen Voraussetzungen doch mehr als mies.
Wie heißt es doch so schön: Man soll schlechtem Geld nicht noch gutes Geld hinterherwerfen.

Diesen Verein kann meiner Meinung nach nur eine kontrollierte Geldspritze aus der Wirtschaft helfen. Man muß den Verein mit einem Schlag entschulden, zwingend fähiges Personal einsetzen, und dann versuchen über sportliche Erfolge die Zuschauer ins Stadion zu bekommen.

Also Wirtschaft, Stadion kaufen, Verein entschulden, Kontrolle ausüben und mit neuem Personal neu durchstarten.

Ich weiß da ist viel Träumerei und Wunschdenken bei, aber ich fürchte anders geht es nicht.


Das wichtigste mal "fett" hervorgehoben, ich denke niemand kann und darf sich einer solchen Argumentation entziehen.

Bei der "rot" markierten Stelle frage ich mich, welches Unternehmen sich auf dieses Unterfangen einlassen würde; ... wenn es nicht eine atemberaubend hohe Rendite versprochen bekommen würde.

(Es sei denn, man hängt sowie schon ganz tief in der ganzen Geschichte drin.)

5 627

Donnerstag, 20.05.2010, 18:59

Der Wegfall der hauptamtlichen Präsidentenstelle würde 69.000 Euro bringen. schreibt die NW. Ist das die "Aufwandsentschädigung" für HHS? Wenn ja, ziemlich dicke, oder??

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5 628

Donnerstag, 20.05.2010, 20:36

Zitat

Original von hamus
Der Wegfall der hauptamtlichen Präsidentenstelle würde 69.000 Euro bringen. schreibt die NW. Ist das die "Aufwandsentschädigung" für HHS? Wenn ja, ziemlich dicke, oder??


Wenn er dafür einen "normalen" Arbeitstag von 8 Stunden hatte, dann nicht. ;)
SWB-Grüße
Micha

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5 629

Donnerstag, 20.05.2010, 20:57

Hat jemand hierfür eine Erklärung:

Niklas Hartmann erlitt im U23-Heimspiel gegen den SV Schermbeck am vergangenen Sonntag einen Kreuzbandriss im linken Knie.


Die Operation wird am 31. Mai in der Artos-Klinik (München) von Prof. Dr. Strobel durchgeführt, der in der Vergangenheit bereits mehrere Kreuzband-Verletzungen von Arminia-Profis erfolgreich operiert hat. DSC-Mannschaftsarzt Dr. Michael Dickob rechnet mit einer sechsmonatigen Wettkampfpause für Hartmann.

Natürlich ist es wohl nicht zwingend ins BI-Mitte zu gehen, aber ein Zeichen guten Willens wäre es doch wohl gewesen. Da muß sich das hiesige Krankenhaus ja sehr gefreut haben.
Ehrlich so manches Mal kann ich unseren Verein überhaupt nicht mehr verstehen. :nein:

5 630

Donnerstag, 20.05.2010, 21:07

Zitat

Original von Stoppa Schulz
Hat jemand hierfür eine Erklärung:

Niklas Hartmann erlitt im U23-Heimspiel gegen den SV Schermbeck am vergangenen Sonntag einen Kreuzbandriss im linken Knie.


Die Operation wird am 31. Mai in der Artos-Klinik (München) von Prof. Dr. Strobel durchgeführt, der in der Vergangenheit bereits mehrere Kreuzband-Verletzungen von Arminia-Profis erfolgreich operiert hat. DSC-Mannschaftsarzt Dr. Michael Dickob rechnet mit einer sechsmonatigen Wettkampfpause für Hartmann.

Natürlich ist es wohl nicht zwingend ins BI-Mitte zu gehen, aber ein Zeichen guten Willens wäre es doch wohl gewesen. Da muß sich das hiesige Krankenhaus ja sehr gefreut haben.
Ehrlich so manches Mal kann ich unseren Verein überhaupt nicht mehr verstehen. :nein:


Das Stichwort ist freie Arztwahl!
Für immer Arminia!

segelohr

unregistriert

5 631

Donnerstag, 20.05.2010, 22:51

Durch die Verquickung von KGaA und e.V. ist eine Insolvenz (durch Nichterteilung der Lizenz) von ersterer gleichbedeutend mit der Insolvenz des e.V. (Zahlungsunfähigkeit wegen fehlender Mieteinnahmen der KGaA, somit sind die Kredite nicht bedienbar) ... welcher dann aus dem Vereinsregister gestrichen würden. Das bedeutet NEUgründung und damit Start in der untersten Spielklasse (in Bielefeld: Kreisliga C).
Ein Anrecht auf ein höheres Startrecht hat man nur nach einer Fusion mit einem höher spielenden Verein.

5 632

Donnerstag, 20.05.2010, 22:55

Zitat

Original von segelohr
Durch die Verquickung von KGaA und e.V. ist eine Insolvenz (durch Nichterteilung der Lizenz) von ersterer gleichbedeutend mit der Insolvenz des e.V. (Zahlungsunfähigkeit wegen fehlender Mieteinnahmen der KGaA, somit sind die Kredite nicht bedienbar) ... welcher dann aus dem Vereinsregister gestrichen würden. Das bedeutet NEUgründung und damit Start in der untersten Spielklasse (in Bielefeld: Kreisliga C).
Ein Anrecht auf ein höheres Startrecht hat man nur nach einer Fusion mit einem höher spielenden Verein.

Jupp, so ist es !! Es lebe dann: FC Ostwestfalen Bielefeld ;) duck* wegrenn*
hoffentlich nicht.
Schwarz Weiss Blau Arminia und der HSV


Friendship since 1974


VOTEN FÜR ARMINIA
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5 634

Freitag, 21.05.2010, 02:00

Vielleicht ja nur eine Fehlwahrnehmung, aber ich sehe Fans und Mitglieder am Rande des Nervenzusammenbruchs und erstaunlich abgetauchte Offizielle. Wo ist die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins? Fans organisieren Aktionen, die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sammeln Unterschriften... und von denjenigen, deren Job das eigentlich wäre hört man nur, dass sie es nicht mal schaffen die Ratsfraktionen gezielt zu impfen? Das ist mehr Dilletantismus als durch reine Bräsigkeit zu erklären ist. MMn muss man sich so langsam mal drüber Gedanken machen, ob das Szenario Stadiongesellschaft nicht deren von Anfang an präferiertes Modell war.

Wenn man einen Geldsack nicht öffnen kann, dann ist er auch nur ein Klotz am Bein.





Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.

5 635

Freitag, 21.05.2010, 06:14

Zitat

Original von Rasengrün
Vielleicht ja nur eine Fehlwahrnehmung, aber ich sehe Fans und Mitglieder am Rande des Nervenzusammenbruchs und erstaunlich abgetauchte Offizielle. Wo ist die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins? Fans organisieren Aktionen, die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sammeln Unterschriften... und von denjenigen, deren Job das eigentlich wäre hört man nur, dass sie es nicht mal schaffen die Ratsfraktionen gezielt zu impfen? Das ist mehr Dilletantismus als durch reine Bräsigkeit zu erklären ist. MMn muss man sich so langsam mal drüber Gedanken machen, ob das Szenario Stadiongesellschaft nicht deren von Anfang an präferiertes Modell war.


Ist ja auch meine Mutmaßung, dass am Ende die Betreibergesellschaft für das Stadion steht, Rasengrün.

Die Frage die sich mir mittlerweise stellt wäre aber, wie DIE Wirtschaft mit ihren 3 Millionen Euro dafür mehr als nur das "S" von STADION stemmen möchte.

5 636

Freitag, 21.05.2010, 06:52

Zitat

Original von Rasengrün
... Man muss man sich so langsam mal drüber Gedanken machen, ob das Szenario Stadiongesellschaft nicht deren von Anfang an präferiertes Modell war.


PC, zumindest aber seine juristisch ausgebildeten Mitarbeiter dürften auch die entsprechenden Vorschriften der Gemeindeordnung kennen - und nicht erst seit dem Brief der RPin.

Ich denke, man ist in der heißen Phase, in der um die notwendige Höhe der jeweiligen Beteiligungen gepokert wird. Und solche populistischen Äußerungen wie die von LUX solte man nicht überbewerten; als "Schlächter der Arminia" im Team mit dem Vorstand in die Stadtgeschichte einzugehen, wird auch er vermeiden.
________________ :hi:______________

5 637

Freitag, 21.05.2010, 08:15

In der bild wird heute nochmal die Auswirkungen einer Lizenzverweigerung beleuchtet. Da die Lizenzbedingungen bis zur 4. Liga, also der Regionalliga fast identisch sind, würde eine Lizenzverweigerung wohl mindestens den Absturz in die NRW-Liga bedeuten, wo man relativ schnell die Lizenz erhalten kann. Da Arminia dort die Schuld aber wohl kaum abarbeiten könnte, würde wohl die Insolvenz folgen und damit der Absturz in die Kreisliga C. Ein Insolvenz-Experte und Arminia-Insider wird dort folgendermaßen zitiert: "Die Chancen stehen derzeit bei 50 Prozent, dass dieser Fall in Bielefeld eintritt!“

5 638

Freitag, 21.05.2010, 08:45

Zitat

Original von jögi
In der bild wird heute nochmal die Auswirkungen einer Lizenzverweigerung beleuchtet. Da die Lizenzbedingungen bis zur 4. Liga, also der Regionalliga fast identisch sind, würde eine Lizenzverweigerung wohl mindestens den Absturz in die NRW-Liga bedeuten, wo man relativ schnell die Lizenz erhalten kann. Da Arminia dort die Schuld aber wohl kaum abarbeiten könnte, würde wohl die Insolvenz folgen und damit der Absturz in die Kreisliga C. Ein Insolvenz-Experte und Arminia-Insider wird dort folgendermaßen zitiert: "Die Chancen stehen derzeit bei 50 Prozent, dass dieser Fall in Bielefeld eintritt!“

jupp , hier :
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/z…gs-abstieg.html
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5 639

Freitag, 21.05.2010, 08:47

Zitat

Original von jögi
In der bild wird heute nochmal die Auswirkungen einer Lizenzverweigerung beleuchtet. Da die Lizenzbedingungen bis zur 4. Liga, also der Regionalliga fast identisch sind, würde eine Lizenzverweigerung wohl mindestens den Absturz in die NRW-Liga bedeuten, wo man relativ schnell die Lizenz erhalten kann. Da Arminia dort die Schuld aber wohl kaum abarbeiten könnte, würde wohl die Insolvenz folgen und damit der Absturz in die Kreisliga C. Ein Insolvenz-Experte und Arminia-Insider wird dort folgendermaßen zitiert: "Die Chancen stehen derzeit bei 50 Prozent, dass dieser Fall in Bielefeld eintritt!“


Moinsen Jögi.

Ist schon immer interessant, das es so viele Arminia-Insider gibt! ;)
Ich denke jedoch, das es nicht so kommen wird, wie der Insolvenz-Experte hier mutmaßt.

Sollte eine Insolvenz des Vereines erfolgen, dann wird meiner Meinung nach der Verein aus dem Vereinsregister gestrichen zum 30.06.2010.
Etwas anderes kann da eigentlich nicht bei heraus kommen, denn wie bitte schön möchte man die Schulden die der e.V. hat in der Kreisliga oder NRW-Liga abtragen? Geht überhaupt nicht und das ist bereits von vornherein klar, also wäre die Nichtstreichung aus dem Vereinsregister und der Start in einer niedrigeren Liga, meiner Meinung nach sogar Insolvenzverschleppung und ich glaube kaum, das irgendein Insolvenzverwalter eine Insolvenzverschleppung auf seine Kappe nehmen möchte. Also wenn alle Stricke reissen und die Lizenz nicht erteilt wird, weil das Geld nicht zusammen kommt (ich gehe im übrigen davon aus, das wir es schaffen) dann wird der Verein nur noch abgewickelt und die Schuldner erhalten einen Bruchteil Ihrer Forderungen aus der Insolvenzmasse.

SWB Gruß
Bennobarkeeper
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5 640

Freitag, 21.05.2010, 09:13

Zitat

Original von Bennobarkeeper
Sollte eine Insolvenz des Vereines erfolgen, dann wird meiner Meinung nach der Verein aus dem Vereinsregister gestrichen zum 30.06.2010.


Vermutlich wollte die B*LD ihre Leser nicht überfordern ;) und hat das Verfahren verkürzt dargestellt. Benno hat das schon richtig dargestellt. Die B*LD hat mal einfach die notwendige Neugründung unterschlagen. Bei Insolvenz wird der Verein aus dem Vereinsregister gelöscht und müsste "neugegründet" werden, dann zwar ohne jeden Ballast aber auch ohne eigene Sachmittel und Immobilien etc. Diese "neue" Arminia unter welchem Namen auch immer ('2010') müsste ganz unten wieder anfangen. Zeitlich realistisch wäre dann ein Spielbetrieb ab Saison 2011/12 in Kreisliga C.