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Beiträge: 7 183

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25 921

Dienstag, 12.11.2019, 12:32

Ich gehöre bekannter Maßen zu der Fraktion, die auch gut damit leben könnte sich dauerhaft in der oberen Hälfte der zweiten Liga zu etablieren. Besser als beim ständigen Auf und Nieder wieder alles zu verspielen wäre es allemal.

Allerdings kann der Verein letztlich gar nicht anders, als die Chance zu ergreifen, wenn sich diese bietet. Den Luxus innerer Bescheidenheit kann sich ein Club wie Arminia im Gegensatz zum gemeinen Fan nur in begrenztem Umfang leisten. Indem man Bodenständig kalkuliert, Rückschläge, wie Abstiege abfedern kann und versucht sich bestmöglich weiter zu entwickeln. Ob man seinen Weg dann in der zweiten oder ersten Liga geht, wird sich am Ende richtiger Weise durch den Sport entscheiden. Der Verein kann nur dafür sorgen, dass man sich im Fall der Fälle nicht kaputtspart, wie es Paderborn aktuell tut und trotzdem nicht alles auf eine Karte setzt, wie bei uns in der Vergangenheit. Bodenständig und selbstbewusst sind hier die Eigenschafften, die gefordert sind.

Von daher gönne ich der Mannschaft die Chance oben mitzumischen. Wenn wir Aufsteigen sollten, dann werde ich mich darüber freuen, aber auch beim Verbleib oder Wiederabstieg wird meine Welt nicht untergehen. Wichtig ist nur, dass der Club auf alle Fälle vorbereitet ist, dann kann ich es als Fan auch entspannt sehen. Zumindest wenn die ersten Emotionen im Moment abgeklungen sind.

Unterm Strich kann ich also @Craig und @ArminiaPF2D voll zustimmen, auch wenn ich bei dem Thema immer sehr defenisv unterwegs bin.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
Tradition & Identität erhalten!

25 922

Dienstag, 12.11.2019, 13:26

Ich denke, es wird mittlerweile so gut wie allen klar sein, dass man einen eventuell möglichen Aufstieg annehmen wird und muss. Die Frage ist ja nur, welche Ausrichtungen man dabei verfolgt und wie man am besten die Ballance hinbekommt.
Ich habe mich vor der Saison vermehrt für die Situationen bei Paderborn und Union Berlin interessiert. In den Diskussionen, die man damals verfolgen konnte, war der Tenor ziemlich eindeutig: Beide haben keine Chance auf Klassenerhalt. Auch bezühlich der unterschiedlichen Strategien waren die Einschätzungen nahezu deckungsgleich:

PB macht es "richtig", weil sie auf junge Talente setzen. Wer sich davon in der 1. Liga bewährt, wird für gutes Geld verkauft, der Rest bildet den Stamm der nachfolgenden Zweitligasaison.
Union wirft für Subotic, Gentner und Ujah kolportierte 10 Mio aus dem Fenster, denn auch mit den drei (ausgemusterten) Altstars lässt sich ein Klassenerhalt nicht realisieren.
So war der Tenor. Stand heute sind die Ergebnisse: Union hat mit 13 Punkten eine Chance, PB mit 4 Punkten eher nicht. Hat Union deswegen alles richtig gemacht oder nur das bessere Momentum?
Ich denke, dieses Beispiel zeigt, wie schrierig es im Aufstiegsfall ist, eine richtige Strategie festzulegen und was da auf uns zukommen würde. Wir wären Stand heute wahrscheinlich alle beim Beispiel Union, denn auch wir haben einen eingespielten, gewachsenen Zweitligakader, der punktuell verstärkt werden müsste. Vor der Saison haben viele - einschließlich mir - die Situation allerdings anders eingeschätzt.

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25 923

Dienstag, 12.11.2019, 14:03

Ich denke, es wird mittlerweile so gut wie allen klar sein, dass man einen eventuell möglichen Aufstieg annehmen wird und muss. Die Frage ist ja nur, welche Ausrichtungen man dabei verfolgt und wie man am besten die Ballance hinbekommt.
Ich habe mich vor der Saison vermehrt für die Situationen bei Paderborn und Union Berlin interessiert. In den Diskussionen, die man damals verfolgen konnte, war der Tenor ziemlich eindeutig: Beide haben keine Chance auf Klassenerhalt. Auch bezühlich der unterschiedlichen Strategien waren die Einschätzungen nahezu deckungsgleich:

PB macht es "richtig", weil sie auf junge Talente setzen. Wer sich davon in der 1. Liga bewährt, wird für gutes Geld verkauft, der Rest bildet den Stamm der nachfolgenden Zweitligasaison.
Union wirft für Subotic, Gentner und Ujah kolportierte 10 Mio aus dem Fenster, denn auch mit den drei (ausgemusterten) Altstars lässt sich ein Klassenerhalt nicht realisieren.
So war der Tenor. Stand heute sind die Ergebnisse: Union hat mit 13 Punkten eine Chance, PB mit 4 Punkten eher nicht. Hat Union deswegen alles richtig gemacht oder nur das bessere Momentum?
Ich denke, dieses Beispiel zeigt, wie schrierig es im Aufstiegsfall ist, eine richtige Strategie festzulegen und was da auf uns zukommen würde. Wir wären Stand heute wahrscheinlich alle beim Beispiel Union, denn auch wir haben einen eingespielten, gewachsenen Zweitligakader, der punktuell verstärkt werden müsste. Vor der Saison haben viele - einschließlich mir - die Situation allerdings anders eingeschätzt.


Bei deinen Überlegungen und Einschätzungen liegen wir relativ gleich.

Allerdings halte ich den Weg, den Union eingeschlagen hat, schon für den zielführenderen.. Natürlich kann man im Vorfeld nicht exakt sagen, ob die eingekauften Spieler tatsächlich das halten, was man sich von ihnen verspricht, aber zumindest ist die Chance, das man sich ihrer Bundesligaerfahrungen bedienen kann, schon aussichtsreich. Ich persönlich sehe auch einige Ähnlichkeiten, wenn man die beiden Vereine Union und Arminia vergleicht. Eingespielte Manschaft..kompakte und robuste Spielart im Programm.

Sollten wir tatsächlich den süßen Apfel beißen..und nächstes Jahr in die erste Liga rutschen, würde ich mich freuen, wenn wir den Weg der Berliner einschlagen würden. 2-3 erfahrene Bundesligaprofis dazu...und ein paar gute 2-Ligaprofis...die den Kader qualitativ nach vorne bringen.

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25 924

Dienstag, 12.11.2019, 14:08

Diesen Einschätzungen kann ich mich anschließen, besonders der verwendeten Konjunktiv. Nicht vergessen, wir haben gerade mal Spieltag 13 hinter uns gebracht! Wenn auch verdammt gut :D , es liegt noch eine lange Spielzeit vor uns.
Mein Heimatverein seit 1966

25 925

Dienstag, 12.11.2019, 15:44

Zitat

Sollten wir tatsächlich den süßen Apfel beißen..und nächstes Jahr in die erste Liga rutschen, würde ich mich freuen, wenn wir den Weg der Berliner einschlagen würden. 2-3 erfahrene Bundesligaprofis dazu...und ein paar gute 2-Ligaprofis...die den Kader qualitativ nach vorne bringen.
Wäre sicherlich der erstrebenswerteste Weg. Und wir haben Glück, die 3 werden nicht Kluge, Brandy und Nöthe heissen... ;)

Wenn man allerdings sieht, wie aktuell Pieper, Clauss, Nilsson, etc. einschlagen, dann können auch junge Perspektivspieler der richtige Weg sein, die dann mit ihren Aufgaben wachsen.

25 926

Dienstag, 12.11.2019, 15:58

Auch wenn die 1. Liga viel Ungewissheit mit sich bringen würde, sollte man einen Aufstieg bzw. den Kampf darum einfach genießen. Wer weiß, was in 2-3 Jahren ist. Dann ist Neuhaus vielleicht im Ruhestand, Klos über den Zenit und Pieper wieder beim BVB, aber dieses Mal bei den Profis. Die aktuelle Mannschaft macht nicht nur sportlich viel Spaß. Den Haudegen wie Klos, Schütz oder Salger würde ich so ein Highlight einfach gönnen. Wie man sich dann aufstellt, ist nochmal eine andere Frage. Zunächst geht es darum die aktuellen Leistungsträger zu halten. Das wird mit jeder erfolgreichen Woche wahrscheinlich auch nicht leichter.
Fabian Klos - Captain, Leader, Legend

25 927

Dienstag, 12.11.2019, 17:23

Zunächst geht es darum die aktuellen Leistungsträger zu halten. Das wird mit jeder erfolgreichen Woche wahrscheinlich auch nicht leichter.
Stimmt, in dieser Hinsicht wäre dann ein Aufstieg auch von Vorteil, da er die Chancen erhöht, manchen Leistungsträger zu halten.
Für immer Arminia!

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25 928

Dienstag, 12.11.2019, 18:17

Union ist über Jahre hinaus kontinuierlich gewachsen und hat sich weiterentwickelt. Da hat man gefestigte Strukturen, realistische Einschätzungen, einen zusammengewachsenen Kader und stabile Bedingungen. Die können, gerade durch die Heimkulisse, genug Mannschaften in der Tabelle hinter sich lassen, auch weil es genug Mannschaften wie Köln, PB, Augsburg, Düsseldorf und Mainz gibt, mit denen man mit einigen Neuzugängen ungefähr auf Augenhöhe ist. Natürlich sind sie auch weiterhin ein Abstiegskandidat, aber zumindest haben sie eine realistische Chance.

Paderborn ist in den letzten 2 Jahren einfach durchmarschiert, dabei standen die schon mit 1,9 Beinen in der 4. Liga. Dann aber sind sie dann nach oben gerutscht, weil sie zum einen so schlecht auch nicht waren und sie weit über normalem Niveau gespielt haben. Da spielen teilweise noch Profis, die in der dritten Liga gekickt haben. Die hatten einfach 2 perfekte Sasions in Folge, und jetzt sind sie anscheinend an den Grenzen angekommen und es reicht einfach nicht.

Das kann für eine Saison reichen, aber entscheidener wird die zweite, da die Anfangseuphorie weg ist und es zudem den ein oder anderen guten Aufsteiger gibt. Fürth, Darmstadt, Nürnberg oder Ingolstadt- alles unsere Kragenweite, wo man genauer hinschauen sollte.

25 929

Dienstag, 12.11.2019, 18:41

Ich möchte unbedingt diesen Aufstieg feiern und sehe auch nicht warum Wir da nicht wieder 2-3 Jahre in der Bundesliga verbringen sollten. Nach unserem letzten Aufstieg war der Kader und die finanziellen Mittel noch schlechter als Heute. Sollte der Aufstieg nicht klappen sehe ich auch einen Ortega, Prietl, Hartel und Neuhaus noch nicht nächstes Jahr sicher hier in Bielefeld. Bevor man total aus einander bricht und unverhofft wieder um den Klassenerhalt in der 2. Liga spielen muss, steige ich doch lieber wieder aus der Ersten ab.. ;)

25 930

Dienstag, 12.11.2019, 19:53

Einige sind mir zu pessimistisch, was den Aufstieg betrifft. Frei nach dem Motto "Auf geht's Arminia kapitulieren und verlieren".

Wir migrieren. Die erste Liga, das ist unsere zukünftige Heimat - "Auf geht's Arminia kämpfen und siegen"! :arminia:
Who Dares Wins.

25 931

Dienstag, 12.11.2019, 21:09

Im ziemlich wahrscheinlichen Falle eines Aufstiegs sollte man meiner Meinung nach nicht den Fehler zahlreicher anderer Aufsteiger wiederholen und das Gerüst der Mannschaft, die den Aufstieg erreicht hat, zu zerstören. Die Mannschaft, die wir diese Saison haben, ist insgesamt überdurchschnittlich und das ist sie vor allem aufgrund ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit, des offenbar überragenden Teamgeist, den eine große Zahl von Star-Verpflichtungen vermutlich zerstören würde. Darum sollte man nur sehr vorsichtig und sehr gezielt an wenigen Stellschrauben Veränderungen vornehmen und dem Team ansonsten vertrauen und den Genuss 1. Liga gönnen. Wäre dann auch für den u wahrscheinlichen Fall eines Wiederabstiegs die finanziell gesündeste Lösung. Seh ich so.

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25 932

Mittwoch, 13.11.2019, 09:33

Das wäre natürlich absolut wünschenswert, dass die Mannschaft so noch lange zusammen bleibt. Wenn wir die Saison aber nur halbwegs so beendet wie wir nun gestartet sind, wird das sicherlich Begehrlichkeiten wecken... Egal ob wir nun aufsteigen oder nicht. Ich kann mir kaum vorstellen dass man ein X Mio € Angebot für z.B. Voglsammer aus England ablehnen würde... Und schon wäre über eingespielter Sturm dahin, der aktuell an 2/3 aller Tore beteiligt ist. Das wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Umso wichtiger dass Trainer und Sportdirektor in dieser Konstellation an Bord bleiben um diese Lücken entsprechend sinnvoll mit Neuzugängen zu schließen.


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„Jeder Punkt kann zum Wendepunkt werden - und sich in deine dunkelste oder größte Stunde verwandeln.“ [André Agassi]

25 933

Mittwoch, 13.11.2019, 09:49

Im Falle eines Aufstiegs würde ich vor allem in die Infrastruktur investieren. Denn selbst wenn man alles in den Kader steckt ist ein Abstieg mehr als wahrscheinlich. Da wäre langfristig sinnvoll als erstes mal das Stadion zurückzukaufen falls der Kaufpreis ohne hohe neue Schulden stemmbar ist. Dann sollte man ins Trainingsgelände und NLZ investieren, damit man vllt beim nächsten oder übernächsten Aufstieg bessere Möglichkeiten hat sich für ein paar Jahre festzusetzen.
Im Falle eines Aufstiegs mache ich mir wenig Gedanken über abwandernde Spieler. Wie viel Geld müsste man einem Spieler bieten, der nach Jahren in der zweiten Liga die Chance erhält Bundesliga als Stammspieler zu spielen? Worst Case was Spielerabgänge angeht ist immer Platz 3 und verlorene Relegation. Dann geht nämlich häufig die halbe Mannschaft in die erste Liga, nur halt mit einem anderen Verein. Im Falle eines direkten Auf- und Abstiegs wäre sicherlich ein größerer Umbruch zu erwarten bevor die Zweitligasaison dann startet.

25 934

Mittwoch, 13.11.2019, 10:03

Köln und Paderborn sind wegen ihrer Offensiv- und Union wegen seiner Defensivstärke aufgestiegen. Während die Kölner zumindest etwas besser als PB dastehen geht PB sang- und klanglos unter. Aufgrund der höheren Defensivqualität der Bundesligakonkurrenz schießt man einfach nicht mehr alles kurz und klein wie in der 2. Liga und die eigenen Defensivschwächen von Köln und SCP werden gnadenloser als zuvor aufgedeckt.

Ganz besonders war Paderborns Defensive schon in der Aufstiegssaion im Grunde zu schlecht für das obere Drittel der 2. Liga, von der 1. Liga mal ganz zu schweigen. Wenn du dann noch einen Dickschädel von Trainer wie Baumgart hast, der Woche für Woche stur an seiner Taktik festhält indem er mit dieser Grottenabwehr permanent zu hoch steht dann brauchst du dich auch nicht zu wundern wenn du untergehst wie ein Stein.

Union hingegen kann sich auf seine Defensive einigermaßen verlassen, denn es hat von allen Kellerkindern derzeit noch die wenigsten Gegentore gefressen und an der alten Försterei mit dem eigenen Puplikum im Rücken auch den einen oder anderen Dreier eingefahren. Im Vergleich mit FC und PB kommt man da wieder auf das alte Sprichwort zurück: "Offense wins games, Defense wins Championships!"



Den letzten Aussagen unserer Spieler und Verantwortlichen nach scheint man es ja wirklich ernst zu meinen und den Aufstieg zu versuchen zu wollen. Sollte der sogar glücken (was ich nicht glaube) müsste man in der 1. Liga aber einiges verändern:

- Rückkehr der Doppelsechs
Es gab diese Saison schon einige brenzlige Szenen mit Prietl als alleinigen 6er. In der 1. Liga mit ihrer höheren Qualität würde uns das völlig um die Ohren fliegen mit nur einem 6er. Da ständen wir zentral viel zu offen und die Gegner würden sich fröhlich in unseren 16er reinkombinieren mit nachfolgendem Scheibenschießen. Dafür müsste man schon einen hochwertigen 6er bekommen, denn Schütz ist bald in Altersteilzeit/Pension, Seufert und Kunze sind noch zu grün und Salger ist zu langsam.

- linke Außenbahn verstärken
Vogl mit Klos im 4-4-2 / Vogl oder Klos im 4-5-1 - wie auch immer: Linksaußen wird dann frei. Dafür müsste ein guter Linksaußen her (gerne mit der Fähigkeit auch linker Verteidiger zu spielen). Dazu noch ein linker Verteidiger, denn weder Hartherz noch Lucoqui traue ich die 1. Liga zu.

- Backupstürmer
Egal ob man mit einer oder zwei Spitzen spielt: Schipplock und Quaschner sind kein Backup, sind sie schon in der 2. Liga nicht. Schäffler von SVWW wäre eine kostengünstige und robuste Alternative. Oder eine Wundertüte aus dem Ausland...

- Spielstil umstellen
Das wäre wohl die gravierendste Maßnahme die das Trainerteam treffen muss. Wer glaubt mit diesem Kader so schick auch eine Liga höher die Gegner bespielen zu können wird auf die Fresse fliegen. Dafür reicht die Qualität bei weitem nicht. Man muss weg vom elegantem Ballbesitzfussball hin zu rustikal und weit, oder alternativ schneller Konterfussball. Zusätzlich muss man deutlich tiefer und kompakter als jetzt stehen (siehe Doppelsechs) um den Gegnern Räume in der Nähe unseres Tores zu nehmen. Beiden Spielstilen liegt erstmal Zweikampfhärte zu Grunde, denn du musst den Ball erstmal erobern bevor du ihn nach vorne passen oder pölen kannst. Womit dann im Abstiegskampf auch andere Qualitäten und Mentalitäten gefragt sein dürften. Einen Yabo mit künstlerischen Schaffenspausen kannst du da nicht mehr durchs Spiel mitschleppen. Da ist dann eher ein permanent den Gegner bearbeitender Clauss gefragt. Und Fummeltriene Hartel wurde nicht umsonst beim Unioner Aufstieg aussortiert, der müsste auch deutlich geradliniger gen Gegnertor als jetzt kicken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SWB Zecke« (13.11.2019, 10:10)


25 935

Mittwoch, 13.11.2019, 11:10

Naja, das sehe ich mal komplett anders. Mit diesen von dir geforderten Veränderungen, wären wir also wieder bei Norbert Meier...das wird aber zum Glück nicht passieren.

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25 936

Mittwoch, 13.11.2019, 11:26

Ihr schwadroniert über ein Wolkenkucksheim. Vielleicht sollten wir erst mal die Punkte holen, bevor hier die Taktik für die Bundesliga diskutiert wird.
Meine Jahre der Leidenschaft
Aufstiege:1970,78,80,95,96,99,2002,2004,2013,2015
Abstiege :1972,79,85,98,2000,2003,2009,2011,2014
03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4;Eile(2),Graul,Schröder
06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)
11.05.2013:Arminia-Osnabrück1:0;Hille


:arminia: Wir sind Ostwestfalen-stur·hartnäckig·kämpferisch :arminia:

25 937

Mittwoch, 13.11.2019, 13:04

Im Falle eines Aufstiegs würde ich vor allem in die Infrastruktur investieren. Denn selbst wenn man alles in den Kader steckt ist ein Abstieg mehr als wahrscheinlich. Da wäre langfristig sinnvoll als erstes mal das Stadion zurückzukaufen falls der Kaufpreis ohne hohe neue Schulden stemmbar ist. Dann sollte man ins Trainingsgelände und NLZ investieren, damit man vllt beim nächsten oder übernächsten Aufstieg bessere Möglichkeiten hat sich für ein paar Jahre festzusetzen.
Im Falle eines Aufstiegs mache ich mir wenig Gedanken über abwandernde Spieler. Wie viel Geld müsste man einem Spieler bieten, der nach Jahren in der zweiten Liga die Chance erhält Bundesliga als Stammspieler zu spielen? Worst Case was Spielerabgänge angeht ist immer Platz 3 und verlorene Relegation. Dann geht nämlich häufig die halbe Mannschaft in die erste Liga, nur halt mit einem anderen Verein. Im Falle eines direkten Auf- und Abstiegs wäre sicherlich ein größerer Umbruch zu erwarten bevor die Zweitligasaison dann startet.
warum wäre das als erstes sinnvoll?

25 938

Mittwoch, 13.11.2019, 13:16

Weil dadurch die Mietkosten wegfallen würden. Das wäre langfristig sinnvoll, weil man die Gelder dann Jahr für Jahr investieren kann. Es darf natürlich auf keinen Fall die kurzfristige Liquidität aufs Spiel gesetzt werden.

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25 939

Mittwoch, 13.11.2019, 13:59

Bin da absolut bei Pasi. Es ist ja nicht so, dass wir jetzt dank des Paderborner Harakiri auf Tabellenplatz 1 stehen. Wir haben ja trotzdem die drittbeste Defensive der Liga. Dann in der möglichen 1. Liga wieder anfangen zu bolzen, nur weil die blinden Paderborner mit dem im Vergleich zur Vorsaison verschlechterten Kader jede Wocje den Laden voll kriegen, halte ich für Unsinn.

Natürlich muss man dort das ganze etwas kompakter und vielleicht ht vorsichtiger gestalten, aber das ergäbe sich ja vielleicht von allein mit der Verpflichtung von 2-3 erfahrenen Erstligaspielern.

Das Gerüst, aber vor allem die Art und Weise sollten aber nicht angetastet werden. Denn gerade das macht uns derzeit gut.
Eines Tages an der Spitze stehen - Nach all den bitteren Jahren über den Witzen stehen - also schaut auf den DSC, baut auf den DSC - Faust hoch schreit alle laut für den DSC!

25 940

Mittwoch, 13.11.2019, 17:40

Ihr schwadroniert über ein Wolkenkucksheim. Vielleicht sollten wir erst mal die Punkte holen, bevor hier die Taktik für die Bundesliga diskutiert wird.
^
This.

Es sind 13 Spiele um, wir haben Hamburg und Stuttgart auf den Fersen und auch Heidenheim beißt sich langsam oben fest. Der Aufstieg diese Saison absolut möglich, aber alles andere als sicher. Ich sehe immernoch Platz 3 als den realististischen Ausgang an, weil ich nicht davon ausgehe, dass wir so weitermarschieren wie zur Zeit während die beiden Ex-Bundesliga-Schlachtschiffe fleißig Punkte verschenken.

Wie unsere Perspektiven nach einem etwaigen Aufstieg wären, kann man ohnehin erst einschätzen, wenn der Kader steht. Unterm Strich bleibt aber stehen, dass sich seit Augsburg kein Aufsteiger ohne fette Investorenkohle mehr dauerhaft in der Bundesliga etabliert hat. Und die sind vor 10 Jahren oder so aufgestiegen. Fortuna und Union stehen im Moment ganz gut da, das kann sich aber auch schnell ändern, sei es in dieser Saison oder der nächsten. Darmstadt auch ein Jahr in der Bundesliga überlegt, inzwischen sind sie davon aber wieder denkbar weit entfernt.
"Was da im Internet zwischen 22 Uhr und halb eins von Halbakademikern betrieben wird, ist unsäglich und desaströs. Denen sollte man ein Kicker-Managerspiel schenken, aber aus dem Profifußball sollten sie sich raushalten. Davon haben sie keine Ahnung." (Heribert Bruchhagen)