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25 441

Mittwoch, 10.10.2018, 15:11

Eine zutreffende Analyse von Westline. Das Positive an absolutem Durchschnitt ist, dass wir hoffentlich eine ruhige Saison erleben. Das Negative ist, dass die Mannschaft gefühlt nicht das Optimum herausholt und schon gar nicht über sich hinauswächst.

25 442

Mittwoch, 10.10.2018, 20:07

Habt Ihr bei Westline auch den Kommentar eines Arminenfans gelesen? Solche Kommentare bereiten mir latente Furcht. Hier gibt es ja leider auch hin und wieder leise Stimmen, die die Kompetenz des Trainers in Frage stellen.

Ich gehe seit fast 30 Jahren auf die Alm und finde: Noch nie waren wir so gut aufgestellt. Es gibt Niemanden in Führungspositionen, an dem ich auch nur geringste Zweifel habe. Keine Spinner, keine Phantasten, keine Profilneurotiker, keine Selbstdarsteller, keine Blutsauger. Und das Bündnis ist einfach nur ein Geschenk.

Sportlich könnte es zwar besser laufen, aber ich habe mir noch nie so wenig Sorgen um die Blauen gemacht, als im Moment. Der Stadionverkauf ist zwar eine bittere Kröte und geht schlecht runter, aber die Lösung könnte besser nicht sein.

Es könnte etwas Tolles wachsen in Bielefeld.
Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt das an der Badehose.

25 443

Mittwoch, 10.10.2018, 20:57

Ich sehe die Situation auch nicht bedenklich. Klar hätte man die letzten Spiele mehr holen können, aber wir waren bisher immer gleichwertig, nur haben Nuancen gefehlt, die letzte Saison besser funktioniert haben. Dazu gehören aber auch Kleinigkeiten wie Schiedsrichterentscheidungen, gibt der Schiri beim HSV-Spiel die rote Karte gegen Pollersbeck, gibt er die Elfmeter gegen (Darmstadt) Köln, dann sieht es womöglich auch anders aus. Nichtsdestotrotz müssen die Spieler den Biss entwickeln, alles gewinnen zu wollen und das geht mir die letzten Spiele etwas ab.
Vielleicht nur Bielefeld doch dort, wo noch Grinsen was wert ist! - Casper

25 444

Donnerstag, 11.10.2018, 18:23

Der Tierpark wächst

Für den Tierpark eine gute Sache. Liest sich allerdings auch etwas wie der Abgesang auf die Hockeyabteilung. Von einem Ausweichplatz liest man garnichts. Das Clubheim steht dann auch irgendwie einsam verloren inmitten des Tierparks. Die anderen Abteilungen mögen mir verzeihen, aber ich fände es schon nicht schlecht, wenn Arminia sich neben Fußball weitere Ballsportarten offen halten würde. Das passt irgendwie zu einem Club der in erster Line durch den Fußball bekannt ist.

Naja, anscheinend hat die Hockeyabteilung ja in den letzten Jahren wohl mehr gefeiert, als sich sportlich zu betätigen.
Jedenfalls wurde häufiger erwähnt, daß auf dem Platz schon lange nichts mehr passiert ist, das mit Hockey zu tun hätte ...
Kann man auch verstehen, auf dem Maulwurf-untergrabenen Geläuf kann man wahrscheinlich keinen Ball geradeaus spielen ;)
:ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :arminia:


SCHWARZ-WEISS-BLAU - Ein Leben lang - SINCE 1960

25 445

Donnerstag, 11.10.2018, 19:07

Der Tierpark wächst

Für den Tierpark eine gute Sache. Liest sich allerdings auch etwas wie der Abgesang auf die Hockeyabteilung. Von einem Ausweichplatz liest man garnichts. Das Clubheim steht dann auch irgendwie einsam verloren inmitten des Tierparks. Die anderen Abteilungen mögen mir verzeihen, aber ich fände es schon nicht schlecht, wenn Arminia sich neben Fußball weitere Ballsportarten offen halten würde. Das passt irgendwie zu einem Club der in erster Line durch den Fußball bekannt ist.
Kann man auch verstehen, auf dem Maulwurf-untergrabenen Geläuf kann man wahrscheinlich keinen Ball geradeaus spielen ;)

Also Sind wir das technisch bessere Hockeyteam welches auf so einem Platz eifnach nicht vernünftig spielen kann?
Ein Fall für den Rasenbeauftragten Toni Kroos. :D
Danke Bud.

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25 446

Freitag, 12.10.2018, 07:32

Kabinengespräche

Was Ihr schon immer wissen wolltet:
https://www.arminia-bielefeld.de/2018/10…-mit-den-chefs/

Auch eine tolle Idee, wie ich finde. Vielleicht hat ja aus unserem Forum jemand Zeit an diesem Termin und wir erfahren z.B. die tollsten Sachen zum Stadionverkauf, zur Mannschaftsentwicklung, zu zukünftigen finanziellen Möglichkeiten, und, und, und....
Mein Heimatverein seit 1966

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25 447

Freitag, 12.10.2018, 10:00


Naja, anscheinend hat die Hockeyabteilung ja in den letzten Jahren wohl mehr gefeiert, als sich sportlich zu betätigen.
Jedenfalls wurde häufiger erwähnt, daß auf dem Platz schon lange nichts mehr passiert ist, das mit Hockey zu tun hätte ...
Kann man auch verstehen, auf dem Maulwurf-untergrabenen Geläuf kann man wahrscheinlich keinen Ball geradeaus spielen ;)



Deswegen schrieb ich auch vom Abgesang. Das war nicht allein auf den Platz bezogen, sondern auf den gesamten Artikel. Immerhin scheint man mit der Aufgabe des Platzes weder ein großes Problem zu haben, noch scheint man sich um Alternativen zu kümmern. Zumindest nicht nach außen.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
Tradition & Identität erhalten!

25 448

Freitag, 12.10.2018, 17:57

Ein Naturrasenplatz im Hockey ist mittlerweile auch absolut nicht mehr zeitgemäß. Das war selbst zu meiner aktiven Zeit in der Jugend dort (immerhin 3 Westfalenmeistertitel mit Arminia geholt, irgendwo liegt noch die Ehrennadel ;) ) schon weniger geworden. Und das ist mittlerweile um die 20 Jahre her (verdammt, die Zeit rennt). Da hat es der Verein auch verpasst, mit der Zeit zu gehen. Aber wenn für den Fußball schon immer zu wenig Kohle da war, dann hat man in die Hockey Abteilung erst Recht nichts investiert.

Bzgl. des Durchschnittsartikels. Triffts schon irgendwie. Man wäre gerne weiter, tritt aber etwas auf der Stelle. Hoffentlich gehen die Schritte ab jetzt nicht noch weiter zurück, sondern wieder nach vorne.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

25 449

Samstag, 20.10.2018, 18:05

Wir sind im Moment auf der Fahrt in gefährliche Gewässer.
Drei Niederlagen hintereinander, wann gab es die zuletzt?
Unter Saibene sicher nicht. Ich fürchte, alle haben sich durch die gute Plazierung im letzten Jahr (mit wenigen Punkten) etwas blenden lassen,
Der Kader wurde ergänzt, aber nicht verstärkt.
Leistungsträger des letzten Jahres sind voll neben der Spur (Vogl), Hoffnungsträger (Massimo) konnten sich noch nicht weiterentwickeln.
Der Trainer fängt an, mit Systemen herum zu experimentieren, kein gutes Signal für mich...
Noch haben wir ein bißchen Abstand zu den bösen Tabellenplätzen, müssen aber dringend wieder punkten, um nicht da rein zu geraten.
Das ist nicht Pessimismus, sondern Realismus. Gern bin auch wieder optimistisch, wenn die Leistung wieder stimmt.
Ich habe schon vor der Saison eher mit Abstiegskampf gerechnet, wenn es zum Schluß deutlich besser werden sollte, dürft ihr mich gern alle auslachen ;)
:ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :arminia:


SCHWARZ-WEISS-BLAU - Ein Leben lang - SINCE 1960

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25 450

Samstag, 20.10.2018, 18:19

3 Niederlagen gab es schonmal unter Saibene, letztes Jahr November/Dezember wenn ich mich recht entsinne...

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25 451

Donnerstag, 1.11.2018, 13:52

Nach dem Pokal“Spiel“

Was kann oder sollte man machen damit der Erfolg zurückkehrt?

Ich meine als oberstes Gebot ruhig und sachlich mit diesem Trainer weiter ARBEITEN. Von Trainerwechseln habe ich die Nase gestrichen voll und Kontinuität passt viel besser zum dem finanziellen Neustart des Vereins als das hektische Geldverbrennen für neues Personal. Heidenheim und Freiburg lassen grüßen. Einen besseren Trainer bekommen wir hier jetzt sowieso nicht nach Bielefeld gelockt.

Zu den Spieler:
Hier stellt sich, auch nach Durchsicht der Meinungen hier im Forum, die grundsätzliche Frage nach der Philosophie. Schlecht spielende/trainierende Spieler auf Bank oder Tribüne oder auf Deubel komm raus auf die Eingespieltheit der ersten Elf setzen? Hier wird der Trainer je nach Denkweise für das Eine genauso verteufelt wie für das Andere. Ich schließe daraus das er einen Mittelweg zwischen beiden Idee probiert, die Startelf immer nur punktuell a den ausgemachten Schwachstellen verändert und damit auch den Gesamtkader im Blick zu behalten. Hier muß man bei einer Kadergröße von 28 Spielern auch immer die Gesamtstimmung und die versprochene Chancengleichheit im Blick behalten. Diese Vorgehensweise erscheint mit überlegt, sinnvoll und sollte auch weiterhin so praktiziert werden. Schade nur wenn dann die Spieler aus der zweiten Reihe bei ihren Einsätzen nur so wenig zeigen, Beispiele sind hier Schippo, Massimo, Christiansen, Staude, Weihrauch oder Clauss. Ausnehmen möchte ich hier nur den Prince, der mir bei seinen Einwechsellungen im Rahen der Gegebenheiten immer recht gut gefallen hat. Ob sich Schütz zum einzigen Hoffnungsträger bei diesen vielen Baustellen eignet, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Zu den Spielsystemen:
Leider kann ich auch hier weder grobe Fehler noch innovative Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. Im Standard wird mit dem in der letzten Saison erfolgreichen 4-4-2 mit Doppelsechs gespielt. Der Verbesserungsversuch mit dem 3-5-2 darf in meinen Augen wegen der augenscheinlichen Konteranfälligkeit der Spiele gegen Bochum und Fürth als gescheitert angesehen werden und wurde ja auch in den beiden Spielen danach nicht mehr angewendet. Das Umstellen im Pokal nach 0:3 Rückstand zur Pause auf 3-4-3 ist als normale Reaktion auf den Spielverlauf zu werten, für mich ok, allerdings auch nicht mal im Ansatz erfolgreich.

Mein Fazit:
Um aus dieser Krise wieder herauszukommen hilft nur das kontinuierliche Weiterarbeiten mit den gegebenen Möglichkeiten, einzelne Spieler stärken mit weiteren Einsätzen (hier z.B Klewin solange notwendig) oder Andere halt solange zurückstellen wie sich bessere Konkurrenz anbietet (hier Massimo oder Börner). Einige könnten vielleicht je nach Voraussetzungen durch Trainigsleistung und anstehenden Gegner mal wieder getestet werden (hier Lucoqui, Weihrauch oder Staude). Diese Maßnahmen sollten selbstverständlich mit Augenmaß, Bedacht und immer auch im Blick auf den Gesamtkader umgesetzt werden.

Also höchstwahrscheinlich alles Gedanken die sich unser Trainerteam und die anderen Verantwortlichen auch machen um mit Sicherheit bis jetzt auch schon gemacht haben. In der Winterpause gibt es dann wie immer mehr Einflussmöglichkeiten, auch wenn es gestern keine Zusatzkohle für den Neuzugang aus Skandinavien gab. Denn auch eine Kaderbereinigung wäre ja durch Leihen und/oder Abgänge vorstellbar und sinnvoll.

Auch im Trainigslager kann dann gezielter an den vorhandenen Baustellen gearbeitet werden. Hier sehe ich das Abwehrverhalten allgemein und speziell bei Kontern und den Spielaufbau im Amgriff als zentrale Verbesserungsaufgaben an. Bis dahin tun alle Beteiligten, wie Spieler, Verantwortliche und Fans, gut daran aufmerksam die Ruhe zu bewahren und gemeinsam auch kleine Verbesserungen zu erreichen bzw. anzuerkennen. Hierzu würde ich zum Beispiel schon einen Heimpunkt gegen St. Pauli ansehen und erhoffe mir Diesen auch.
Mein Heimatverein seit 1966

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »33615« (1.11.2018, 14:23)


25 452

Donnerstag, 1.11.2018, 18:12

Was kann oder sollte man machen damit der Erfolg zurückkehrt?

Ich meine als oberstes Gebot ruhig und sachlich mit diesem Trainer weiter ARBEITEN. Von Trainerwechseln habe ich die Nase gestrichen voll und Kontinuität passt viel besser zum dem finanziellen Neustart des Vereins als das hektische Geldverbrennen für neues Personal. Heidenheim und Freiburg lassen grüßen. Einen besseren Trainer bekommen wir hier jetzt sowieso nicht nach Bielefeld gelockt.

Zu den Spieler:
Hier stellt sich, auch nach Durchsicht der Meinungen hier im Forum, die grundsätzliche Frage nach der Philosophie. Schlecht spielende/trainierende Spieler auf Bank oder Tribüne oder auf Deubel komm raus auf die Eingespieltheit der ersten Elf setzen? Hier wird der Trainer je nach Denkweise für das Eine genauso verteufelt wie für das Andere. Ich schließe daraus das er einen Mittelweg zwischen beiden Idee probiert, die Startelf immer nur punktuell a den ausgemachten Schwachstellen verändert und damit auch den Gesamtkader im Blick zu behalten. Hier muß man bei einer Kadergröße von 28 Spielern auch immer die Gesamtstimmung und die versprochene Chancengleichheit im Blick behalten. Diese Vorgehensweise erscheint mit überlegt, sinnvoll und sollte auch weiterhin so praktiziert werden. Schade nur wenn dann die Spieler aus der zweiten Reihe bei ihren Einsätzen nur so wenig zeigen, Beispiele sind hier Schippo, Massimo, Christiansen, Staude, Weihrauch oder Clauss. Ausnehmen möchte ich hier nur den Prince, der mir bei seinen Einwechsellungen im Rahen der Gegebenheiten immer recht gut gefallen hat. Ob sich Schütz zum einzigen Hoffnungsträger bei diesen vielen Baustellen eignet, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Zu den Spielsystemen:
Leider kann ich auch hier weder grobe Fehler noch innovative Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. Im Standard wird mit dem in der letzten Saison erfolgreichen 4-4-2 mit Doppelsechs gespielt. Der Verbesserungsversuch mit dem 3-5-2 darf in meinen Augen wegen der augenscheinlichen Konteranfälligkeit der Spiele gegen Bochum und Fürth als gescheitert angesehen werden und wurde ja auch in den beiden Spielen danach nicht mehr angewendet. Das Umstellen im Pokal nach 0:3 Rückstand zur Pause auf 3-4-3 ist als normale Reaktion auf den Spielverlauf zu werten, für mich ok, allerdings auch nicht mal im Ansatz erfolgreich.

Mein Fazit:
Um aus dieser Krise wieder herauszukommen hilft nur das kontinuierliche Weiterarbeiten mit den gegebenen Möglichkeiten, einzelne Spieler stärken mit weiteren Einsätzen (hier z.B Klewin solange notwendig) oder Andere halt solange zurückstellen wie sich bessere Konkurrenz anbietet (hier Massimo oder Börner). Einige könnten vielleicht je nach Voraussetzungen durch Trainigsleistung und anstehenden Gegner mal wieder getestet werden (hier Lucoqui, Weihrauch oder Staude). Diese Maßnahmen sollten selbstverständlich mit Augenmaß, Bedacht und immer auch im Blick auf den Gesamtkader umgesetzt werden.

Also höchstwahrscheinlich alles Gedanken die sich unser Trainerteam und die anderen Verantwortlichen auch machen um mit Sicherheit bis jetzt auch schon gemacht haben. In der Winterpause gibt es dann wie immer mehr Einflussmöglichkeiten, auch wenn es gestern keine Zusatzkohle für den Neuzugang aus Skandinavien gab. Denn auch eine Kaderbereinigung wäre ja durch Leihen und/oder Abgänge vorstellbar und sinnvoll.

Auch im Trainigslager kann dann gezielter an den vorhandenen Baustellen gearbeitet werden. Hier sehe ich das Abwehrverhalten allgemein und speziell bei Kontern und den Spielaufbau im Amgriff als zentrale Verbesserungsaufgaben an. Bis dahin tun alle Beteiligten, wie Spieler, Verantwortliche und Fans, gut daran aufmerksam die Ruhe zu bewahren und gemeinsam auch kleine Verbesserungen zu erreichen bzw. anzuerkennen. Hierzu würde ich zum Beispiel schon einen Heimpunkt gegen St. Pauli ansehen und erhoffe mir Diesen auch.



Kleiner Einwand, oder Vorschlag.
Am Spielsystem liegt es ganz sicher nicht. Sushinator hat im Trainer-Tread aber, wie ich finde, völlig richtig angemerkt, dass man an der generellen taktischen Ausrichtung etwas ändern kann.
Er stellt fest, dass wir in dieser Saison fälschlicherweise versuchen das Spiel zu machen. Da hat er völlig recht. Es wird immer so getan, als zwingen uns die Gegner dazu. Dem ist aber nicht so. Denke auch, dass wir uns wieder weiter zurückziehen müssen, und aus Ballgwinnen aus einer stabilen Defensive heraus, wieder für mehr Torgefahr sorgen könnten. Bisher kommen wir ja immer in die Situation, dass wir selbst in diese schnellen Gegen-Konter hereingeraten und dann schlecht verteidigen. Das hat dann auch den Effekt, dass die Spieler offensiv das Risiko scheuen, weil sie ja jederzeit in einen Konter laufen könnten.
Aus einer stabilen Defensive heraus zu spielen, scheint unseren Spielern besser zu liegen. Finde auch, dass man hier ansetzten müsste.

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25 453

Donnerstag, 1.11.2018, 18:21

Was kann oder sollte man machen damit der Erfolg zurückkehrt?

Ich meine als oberstes Gebot ruhig und sachlich mit diesem Trainer weiter ARBEITEN. Von Trainerwechseln habe ich die Nase gestrichen voll und Kontinuität passt viel besser zum dem finanziellen Neustart des Vereins als das hektische Geldverbrennen für neues Personal. Heidenheim und Freiburg lassen grüßen. Einen besseren Trainer bekommen wir hier jetzt sowieso nicht nach Bielefeld gelockt.

Zu den Spieler:
Hier stellt sich, auch nach Durchsicht der Meinungen hier im Forum, die grundsätzliche Frage nach der Philosophie. Schlecht spielende/trainierende Spieler auf Bank oder Tribüne oder auf Deubel komm raus auf die Eingespieltheit der ersten Elf setzen? Hier wird der Trainer je nach Denkweise für das Eine genauso verteufelt wie für das Andere. Ich schließe daraus das er einen Mittelweg zwischen beiden Idee probiert, die Startelf immer nur punktuell a den ausgemachten Schwachstellen verändert und damit auch den Gesamtkader im Blick zu behalten. Hier muß man bei einer Kadergröße von 28 Spielern auch immer die Gesamtstimmung und die versprochene Chancengleichheit im Blick behalten. Diese Vorgehensweise erscheint mit überlegt, sinnvoll und sollte auch weiterhin so praktiziert werden. Schade nur wenn dann die Spieler aus der zweiten Reihe bei ihren Einsätzen nur so wenig zeigen, Beispiele sind hier Schippo, Massimo, Christiansen, Staude, Weihrauch oder Clauss. Ausnehmen möchte ich hier nur den Prince, der mir bei seinen Einwechsellungen im Rahen der Gegebenheiten immer recht gut gefallen hat. Ob sich Schütz zum einzigen Hoffnungsträger bei diesen vielen Baustellen eignet, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Zu den Spielsystemen:
Leider kann ich auch hier weder grobe Fehler noch innovative Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. Im Standard wird mit dem in der letzten Saison erfolgreichen 4-4-2 mit Doppelsechs gespielt. Der Verbesserungsversuch mit dem 3-5-2 darf in meinen Augen wegen der augenscheinlichen Konteranfälligkeit der Spiele gegen Bochum und Fürth als gescheitert angesehen werden und wurde ja auch in den beiden Spielen danach nicht mehr angewendet. Das Umstellen im Pokal nach 0:3 Rückstand zur Pause auf 3-4-3 ist als normale Reaktion auf den Spielverlauf zu werten, für mich ok, allerdings auch nicht mal im Ansatz erfolgreich.

Mein Fazit:
Um aus dieser Krise wieder herauszukommen hilft nur das kontinuierliche Weiterarbeiten mit den gegebenen Möglichkeiten, einzelne Spieler stärken mit weiteren Einsätzen (hier z.B Klewin solange notwendig) oder Andere halt solange zurückstellen wie sich bessere Konkurrenz anbietet (hier Massimo oder Börner). Einige könnten vielleicht je nach Voraussetzungen durch Trainigsleistung und anstehenden Gegner mal wieder getestet werden (hier Lucoqui, Weihrauch oder Staude). Diese Maßnahmen sollten selbstverständlich mit Augenmaß, Bedacht und immer auch im Blick auf den Gesamtkader umgesetzt werden.

Also höchstwahrscheinlich alles Gedanken die sich unser Trainerteam und die anderen Verantwortlichen auch machen um mit Sicherheit bis jetzt auch schon gemacht haben. In der Winterpause gibt es dann wie immer mehr Einflussmöglichkeiten, auch wenn es gestern keine Zusatzkohle für den Neuzugang aus Skandinavien gab. Denn auch eine Kaderbereinigung wäre ja durch Leihen und/oder Abgänge vorstellbar und sinnvoll.

Auch im Trainigslager kann dann gezielter an den vorhandenen Baustellen gearbeitet werden. Hier sehe ich das Abwehrverhalten allgemein und speziell bei Kontern und den Spielaufbau im Amgriff als zentrale Verbesserungsaufgaben an. Bis dahin tun alle Beteiligten, wie Spieler, Verantwortliche und Fans, gut daran aufmerksam die Ruhe zu bewahren und gemeinsam auch kleine Verbesserungen zu erreichen bzw. anzuerkennen. Hierzu würde ich zum Beispiel schon einen Heimpunkt gegen St. Pauli ansehen und erhoffe mir Diesen auch.



Kleiner Einwand, oder Vorschlag.
Am Spielsystem liegt es ganz sicher nicht. Sushinator hat im Trainer-Tread aber, wie ich finde, völlig richtig angemerkt, dass man an der generellen taktischen Ausrichtung etwas ändern kann.
Er stellt fest, dass wir in dieser Saison fälschlicherweise versuchen das Spiel zu machen. Da hat er völlig recht. Es wird immer so getan, als zwingen uns die Gegner dazu. Dem ist aber nicht so. Denke auch, dass wir uns wieder weiter zurückziehen müssen, und aus Ballgwinnen aus einer stabilen Defensive heraus, wieder für mehr Torgefahr sorgen könnten. Bisher kommen wir ja immer in die Situation, dass wir selbst in diese schnellen Gegen-Konter hereingeraten und dann schlecht verteidigen. Das hat dann auch den Effekt, dass die Spieler offensiv das Risiko scheuen, weil sie ja jederzeit in einen Konter laufen könnten.
Aus einer stabilen Defensive heraus zu spielen, scheint unseren Spielern besser zu liegen. Finde auch, dass man hier ansetzten müsste.
Stimmt so doch auch nicht ganz. In der vergangenen Saison haben wir unsere Punkte ja vielfach gerade dadurch geholt, dass wir z.T. brutal früh gepresst haben und insgesamt sehr hoch standen, das erinnerte von der Ausrichtung her oft an den Stil Rehms, aber im Gegensatz zu Rehm (und zu heute) stand die Defensive in den meisten Fällen, vor allem gelang es unserer Doppelsechs weitestgehend, trotz der offensiven Ausrichtung ein schnelles Überspielen des Mittelfelds und damit tödliche Konter auf ein Minimum zu reduzieren. Was jetzt neu ist, ist (v.a. durch die Personalie Seufert für Schütz), ist der Versuch, über Ballbesitz und Verschieben den Gegner mürbe zu spielen, aber das klappt (noch) nicht so richtig, weil die defensive Absicherung im MF verloren gegangen ist und gleichzeitig v.a. Seufert noch der entscheidende Pass auf unsere Sturmspitzen abgeht.
Herzblut ist blau!

\"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

\"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

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Donnerstag, 1.11.2018, 18:29

Sehr gut analysiert...allerdings bleibe ich dabei, dass es nicht wirklich unsere neue Ausrichtung mit dem Willen zum Balllbesitzfussball ist, die uns Probleme bereitet, denn ich glaube diese Ausrichtung gibt es gar nicht. Es ist viel mehr so, dass unsere Gegner den Schlüssel für unser Spiel gefunden haben und wir darauf keine neue Antwort haben. Dieser Schlüssel ist sehr simpel, wurde letzte Saison aber fast nie so gegen uns angewendet, wie es zur Zeit der Fall ist. Wenn selbst Köln rein gar keine Ambitionen hat, das Spiel gegen uns zu gestalten, spricht das Bände...

25 455

Donnerstag, 1.11.2018, 18:40

Im Kern bleibt die Lösung trotz unterschiedlicher Fehleranalysen aber gleich. Dem Gegner das Spiel überlassen und durch schnelle Gegenstöße für Gefahr sorgen.

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25 456

Donnerstag, 1.11.2018, 19:50

Im Kern bleibt die Lösung trotz unterschiedlicher Fehleranalysen aber gleich. Dem Gegner das Spiel überlassen und durch schnelle Gegenstöße für Gefahr sorgen.

Absolute Zustimmung!
Zu Beginn der Saison wurde das auch gut praktiziert.
Am besten:
Balleroberung im Mittelfeld und dann schnell umschalten!
Eine Kontermannschaft halt!
The Alarm waren immer besser als U2. Leider hat es nie jemand bemerkt!
(Visions 2004)

25 457

Donnerstag, 1.11.2018, 20:23

Im Kern bleibt die Lösung trotz unterschiedlicher Fehleranalysen aber gleich. Dem Gegner das Spiel überlassen und durch schnelle Gegenstöße für Gefahr sorgen.
Wenn es nur so einfach wäre, denn da muss ja der Gegner auch erstmal mitspielen wollen. Aber grundsätzlich wäre diese Ausrichtung natürlich nicht verkehrt.
Für immer Arminia!

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Donnerstag, 1.11.2018, 20:34

Als aktuell spielerisch schlechteste Mannschaft der Liga wäre das nicht verwerflich. Spielaufbau dem Gegner überlassen. Vorne pressen, zu Fehlern zwingen und umschalten. Blos nicht mehr auskontern lassen wie eine schülermannschaft. Von mir aus im 4231, es muss wieder Sicherheit und Selbstvertrauen ins Spiel. Jeff muss jetzt über seinen Schatten springen, vernünftig aufstellen, Erfahrung und Mentalität auf den Platz und diese verweichlichten Spieler müssen endlich mal zeigen dass sie Männer sind.
:arminia: :lol: :nein: :wall: ;( :mad: :kotzen:

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25 459

Freitag, 2.11.2018, 14:39

Außenansicht

In diesem Kommentar wird die derzeitige Situation und auch die Äußerungen (auch von uns hier?) im Netz reflektiert:
https://www.liga2-online.de/kommentar-ar…ichtigen-worte/
Mein Heimatverein seit 1966

25 460

Freitag, 2.11.2018, 17:23

Ein Beitrag, der die Schnelllebigkeit des Geschäfts eindrucksvoll wiedergibt. Andererseits ist ein derart krasser Wandel innerhalb von nur 5 Wochen auch eher beispiellos.