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25 441

Freitag, 17.08.2018, 08:10

Ich rechen schon seit Jahren nicht mehr wenn es um Arminia geht.
Egal voher die Zusatzeinnahmen kommen, 5 mille DFP Pokal usw. das Geld ist immer weg und Arminia am Ende.
Nicht mal die paar tausend € an die Stadt kann man über Jahre zurück zahlen und seine Steuern auch nicht.
Die Miete wird man auch wieder nicht aufbringen können, denn sonst hätte man auch den Kredit zurückzahlen können.
Ken Wunder das es ewig dauert mit dem Verkauf.
Ist nicht böse gemeint, aber wie kann man nur immer so komplett destruktiv sein?
Das tut doch weh!

Die Einnahmen durch die Verkäufe der Spieler müssen versteuert werden, damit verringert sich die Summe schon einmal. Dazu ist nicht einmal klar, ob das Geld schon in Gänze geflossen ist.
Wenn die kompletten Fakten auf dem Tisch liegen und es dann immer noch so schlecht aussieht, teile ich die negativen Ansichten.
So ist das nur ein schlechter Blick in die Glaskugel, denn die Kameras in unserem Geldspeicher und in der Buchhaltung sind seit langem defekt...

Soweit ich das bisher zum Prozedere Transfers und Steuern mehrheitlich gelesen habe werden auf die einzelnen Transfersummen keine Steuern bezahlt, sondern auf das (Gesamt-)Jahresergebnis. Damit würden die entsprechenden Summen zu den vereinbarten Zeitpunkten fließen, am Ende des Geschäftsjahres in die Bilanz eingerechnet und dann auf den dortigen Gewinn Steuern fällig. Steuern sollten also erstmal nicht direkt anfallen. Es kann aber durchaus sein, dass ein Teil der Einnahmen zurückgehalten wird, um etwaige Steuern bei einem möglichen (erwarteten?) Gewinn am Jahresende auch bezahlen zu können.

25 442

Freitag, 17.08.2018, 09:33

Ich rechen schon seit Jahren nicht mehr wenn es um Arminia geht.
Egal voher die Zusatzeinnahmen kommen, 5 mille DFP Pokal usw. das Geld ist immer weg und Arminia am Ende.
Nicht mal die paar tausend € an die Stadt kann man über Jahre zurück zahlen und seine Steuern auch nicht.
Die Miete wird man auch wieder nicht aufbringen können, denn sonst hätte man auch den Kredit zurückzahlen können.
Ken Wunder das es ewig dauert mit dem Verkauf.
Ist nicht böse gemeint, aber wie kann man nur immer so komplett destruktiv sein?
Das tut doch weh!

Die Einnahmen durch die Verkäufe der Spieler müssen versteuert werden, damit verringert sich die Summe schon einmal. Dazu ist nicht einmal klar, ob das Geld schon in Gänze geflossen ist.
Wenn die kompletten Fakten auf dem Tisch liegen und es dann immer noch so schlecht aussieht, teile ich die negativen Ansichten.
So ist das nur ein schlechter Blick in die Glaskugel, denn die Kameras in unserem Geldspeicher und in der Buchhaltung sind seit langem defekt...

Soweit ich das bisher zum Prozedere Transfers und Steuern mehrheitlich gelesen habe werden auf die einzelnen Transfersummen keine Steuern bezahlt, sondern auf das (Gesamt-)Jahresergebnis. Damit würden die entsprechenden Summen zu den vereinbarten Zeitpunkten fließen, am Ende des Geschäftsjahres in die Bilanz eingerechnet und dann auf den dortigen Gewinn Steuern fällig. Steuern sollten also erstmal nicht direkt anfallen. Es kann aber durchaus sein, dass ein Teil der Einnahmen zurückgehalten wird, um etwaige Steuern bei einem möglichen (erwarteten?) Gewinn am Jahresende auch bezahlen zu können.
Da wir diese Saison nicht mit einem Minus geplant haben und auch keinen Spieler für viel Geld gekauft haben, schlagen die Einnahmen voll als Ertrag durch. Selbst wenn wir jetzt einen Spieler für 2 Millionen kaufen würden, würde die Summe über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden. Bei 4 Jahren Vertragslaufzeit wären das 500k im Jahr. Bei den Summen die da im Umlauf sind wären also Steuern fällig, natürlich nicht sofort und hab ich auch nicht behauptet. Ich denke aber auch das man das Geld erst einmal in den Sparstrumpf steckt.

Interessant ist auch der Jahresabschluss zum 30.06.2017. Da sieht man schön welche Verbindlichkeiten zu welchen Zeitpunkten und Bedingungen wieder aufleben.

Link: https://www.unternehmensregister.de/ureg…ent&id=21852144

25 443

Freitag, 17.08.2018, 17:57

Man weiß nie, was evtl. im Laufe der Saison noch an nicht geplanten Kosten auf Arminia zukommt und dann das, wie es momentan aussieht, äußerst positive finanzielle Gesamtergebnis eintrübt, damit aber auch die Steuerlast etwas senkt.
Aber Grundsätzlich natürlich nicht falsch, die potenzielle Steuersumme vorzuhalten, "zur Not" hat man dann schon etwas für nächste Saison zurückgelegt bzw. Rücklagen gebildet.

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25 444

Freitag, 17.08.2018, 20:45


So ist das nur ein schlechter Blick in die Glaskugel, denn die Kameras in unserem Geldspeicher und in der Buchhaltung sind seit langem defekt...
Ich glaube wir haben unser Hauptproblem gefunden.
Da die Kameras in unserem Geldspeicher seit Jahrzehnten defekt sind, sehen wir die vielen Milliarden Dollars nicht die dort drin liegen 8o :P
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25 445

Mittwoch, 5.09.2018, 14:43

Der Tierpark wächst

Für den Tierpark eine gute Sache. Liest sich allerdings auch etwas wie der Abgesang auf die Hockeyabteilung. Von einem Ausweichplatz liest man garnichts. Das Clubheim steht dann auch irgendwie einsam verloren inmitten des Tierparks. Die anderen Abteilungen mögen mir verzeihen, aber ich fände es schon nicht schlecht, wenn Arminia sich neben Fußball weitere Ballsportarten offen halten würde. Das passt irgendwie zu einem Club der in erster Line durch den Fußball bekannt ist.
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Mittwoch, 10.10.2018, 08:56

Zwischenfazit

Von westline, möglicherweise diskutabel?
https://www.westline.de/fussball/arminia…-prozent-fehlen
Arminia, mein Heimatverein seit 1966 :arminia:

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25 447

Mittwoch, 10.10.2018, 09:06

RE: Zwischenfazit

Von westline, möglicherweise diskutabel?
https://www.westline.de/fussball/arminia…-prozent-fehlen


Nö, wie ich finde. Das trifft es im Kern ganz gut. Absoluter Durchschnitt eben. Spielerisch gibt es wenige Mannschaften, die besser sind als wir, aber Einige sind eben konsequenter, offensiv wie defensiv. Stellen wir da den Schlendrian ab, gehören wir zu den Topmannschaften der Liga.
Oh Pardon? Sind Sie der Graf von Luxemburg?

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25 448

Mittwoch, 10.10.2018, 10:58

Schließe mich. Wenn man sieht, dass deutlich limitiertere Mannschaften wie Aue oder Magdeburg nur drei bzw. zwei Punkte hinter uns liegen, wird klar, dass wir hinten defensiver besser stehen müssen. Mit der passenden Gier zu Gewinnen würde es dann deutlich besser laufen.
Meine Jahre der Leidenschaft
Aufstiege:1970,78,80,95,96,99,2002,2004,2013,2015
Abstiege :1972,79,85,98,2000,2003,2009,2011,2014
03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4;Eile(2),Graul,Schröder
06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)
11.05.2013:Arminia-Osnabrück1:0;Hille


:arminia: Wir sind Ostwestfalen-stur·hartnäckig·kämpferisch :arminia:

25 449

Mittwoch, 10.10.2018, 15:11

Eine zutreffende Analyse von Westline. Das Positive an absolutem Durchschnitt ist, dass wir hoffentlich eine ruhige Saison erleben. Das Negative ist, dass die Mannschaft gefühlt nicht das Optimum herausholt und schon gar nicht über sich hinauswächst.

25 450

Mittwoch, 10.10.2018, 20:07

Habt Ihr bei Westline auch den Kommentar eines Arminenfans gelesen? Solche Kommentare bereiten mir latente Furcht. Hier gibt es ja leider auch hin und wieder leise Stimmen, die die Kompetenz des Trainers in Frage stellen.

Ich gehe seit fast 30 Jahren auf die Alm und finde: Noch nie waren wir so gut aufgestellt. Es gibt Niemanden in Führungspositionen, an dem ich auch nur geringste Zweifel habe. Keine Spinner, keine Phantasten, keine Profilneurotiker, keine Selbstdarsteller, keine Blutsauger. Und das Bündnis ist einfach nur ein Geschenk.

Sportlich könnte es zwar besser laufen, aber ich habe mir noch nie so wenig Sorgen um die Blauen gemacht, als im Moment. Der Stadionverkauf ist zwar eine bittere Kröte und geht schlecht runter, aber die Lösung könnte besser nicht sein.

Es könnte etwas Tolles wachsen in Bielefeld.

25 451

Mittwoch, 10.10.2018, 20:57

Ich sehe die Situation auch nicht bedenklich. Klar hätte man die letzten Spiele mehr holen können, aber wir waren bisher immer gleichwertig, nur haben Nuancen gefehlt, die letzte Saison besser funktioniert haben. Dazu gehören aber auch Kleinigkeiten wie Schiedsrichterentscheidungen, gibt der Schiri beim HSV-Spiel die rote Karte gegen Pollersbeck, gibt er die Elfmeter gegen (Darmstadt) Köln, dann sieht es womöglich auch anders aus. Nichtsdestotrotz müssen die Spieler den Biss entwickeln, alles gewinnen zu wollen und das geht mir die letzten Spiele etwas ab.
Vielleicht nur Bielefeld doch dort, wo noch Grinsen was wert ist! - Casper

25 452

Donnerstag, 11.10.2018, 18:23

Der Tierpark wächst

Für den Tierpark eine gute Sache. Liest sich allerdings auch etwas wie der Abgesang auf die Hockeyabteilung. Von einem Ausweichplatz liest man garnichts. Das Clubheim steht dann auch irgendwie einsam verloren inmitten des Tierparks. Die anderen Abteilungen mögen mir verzeihen, aber ich fände es schon nicht schlecht, wenn Arminia sich neben Fußball weitere Ballsportarten offen halten würde. Das passt irgendwie zu einem Club der in erster Line durch den Fußball bekannt ist.

Naja, anscheinend hat die Hockeyabteilung ja in den letzten Jahren wohl mehr gefeiert, als sich sportlich zu betätigen.
Jedenfalls wurde häufiger erwähnt, daß auf dem Platz schon lange nichts mehr passiert ist, das mit Hockey zu tun hätte ...
Kann man auch verstehen, auf dem Maulwurf-untergrabenen Geläuf kann man wahrscheinlich keinen Ball geradeaus spielen ;)
:ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :arminia:


SCHWARZ-WEISS-BLAU - Ein Leben lang - SINCE 1960

25 453

Donnerstag, 11.10.2018, 19:07

Der Tierpark wächst

Für den Tierpark eine gute Sache. Liest sich allerdings auch etwas wie der Abgesang auf die Hockeyabteilung. Von einem Ausweichplatz liest man garnichts. Das Clubheim steht dann auch irgendwie einsam verloren inmitten des Tierparks. Die anderen Abteilungen mögen mir verzeihen, aber ich fände es schon nicht schlecht, wenn Arminia sich neben Fußball weitere Ballsportarten offen halten würde. Das passt irgendwie zu einem Club der in erster Line durch den Fußball bekannt ist.
Kann man auch verstehen, auf dem Maulwurf-untergrabenen Geläuf kann man wahrscheinlich keinen Ball geradeaus spielen ;)

Also Sind wir das technisch bessere Hockeyteam welches auf so einem Platz eifnach nicht vernünftig spielen kann?
Ein Fall für den Rasenbeauftragten Toni Kroos. :D
Danke Bud.

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25 454

Freitag, 12.10.2018, 07:32

Kabinengespräche

Was Ihr schon immer wissen wolltet:
https://www.arminia-bielefeld.de/2018/10…-mit-den-chefs/

Auch eine tolle Idee, wie ich finde. Vielleicht hat ja aus unserem Forum jemand Zeit an diesem Termin und wir erfahren z.B. die tollsten Sachen zum Stadionverkauf, zur Mannschaftsentwicklung, zu zukünftigen finanziellen Möglichkeiten, und, und, und....
Arminia, mein Heimatverein seit 1966 :arminia:

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25 455

Freitag, 12.10.2018, 10:00


Naja, anscheinend hat die Hockeyabteilung ja in den letzten Jahren wohl mehr gefeiert, als sich sportlich zu betätigen.
Jedenfalls wurde häufiger erwähnt, daß auf dem Platz schon lange nichts mehr passiert ist, das mit Hockey zu tun hätte ...
Kann man auch verstehen, auf dem Maulwurf-untergrabenen Geläuf kann man wahrscheinlich keinen Ball geradeaus spielen ;)



Deswegen schrieb ich auch vom Abgesang. Das war nicht allein auf den Platz bezogen, sondern auf den gesamten Artikel. Immerhin scheint man mit der Aufgabe des Platzes weder ein großes Problem zu haben, noch scheint man sich um Alternativen zu kümmern. Zumindest nicht nach außen.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
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25 456

Freitag, 12.10.2018, 17:57

Ein Naturrasenplatz im Hockey ist mittlerweile auch absolut nicht mehr zeitgemäß. Das war selbst zu meiner aktiven Zeit in der Jugend dort (immerhin 3 Westfalenmeistertitel mit Arminia geholt, irgendwo liegt noch die Ehrennadel ;) ) schon weniger geworden. Und das ist mittlerweile um die 20 Jahre her (verdammt, die Zeit rennt). Da hat es der Verein auch verpasst, mit der Zeit zu gehen. Aber wenn für den Fußball schon immer zu wenig Kohle da war, dann hat man in die Hockey Abteilung erst Recht nichts investiert.

Bzgl. des Durchschnittsartikels. Triffts schon irgendwie. Man wäre gerne weiter, tritt aber etwas auf der Stelle. Hoffentlich gehen die Schritte ab jetzt nicht noch weiter zurück, sondern wieder nach vorne.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

25 457

Samstag, 20.10.2018, 18:05

Wir sind im Moment auf der Fahrt in gefährliche Gewässer.
Drei Niederlagen hintereinander, wann gab es die zuletzt?
Unter Saibene sicher nicht. Ich fürchte, alle haben sich durch die gute Plazierung im letzten Jahr (mit wenigen Punkten) etwas blenden lassen,
Der Kader wurde ergänzt, aber nicht verstärkt.
Leistungsträger des letzten Jahres sind voll neben der Spur (Vogl), Hoffnungsträger (Massimo) konnten sich noch nicht weiterentwickeln.
Der Trainer fängt an, mit Systemen herum zu experimentieren, kein gutes Signal für mich...
Noch haben wir ein bißchen Abstand zu den bösen Tabellenplätzen, müssen aber dringend wieder punkten, um nicht da rein zu geraten.
Das ist nicht Pessimismus, sondern Realismus. Gern bin auch wieder optimistisch, wenn die Leistung wieder stimmt.
Ich habe schon vor der Saison eher mit Abstiegskampf gerechnet, wenn es zum Schluß deutlich besser werden sollte, dürft ihr mich gern alle auslachen ;)
:ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :ball: :arminia:


SCHWARZ-WEISS-BLAU - Ein Leben lang - SINCE 1960

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »12freunde« (20.10.2018, 18:18)


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Beruf: Chemikant / Stv. Produktionsleiter

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25 458

Samstag, 20.10.2018, 18:19

3 Niederlagen gab es schonmal unter Saibene, letztes Jahr November/Dezember wenn ich mich recht entsinne...

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Wohnort: Bielefeld

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25 459

Donnerstag, 1.11.2018, 13:52

Nach dem Pokal“Spiel“

Was kann oder sollte man machen damit der Erfolg zurückkehrt?

Ich meine als oberstes Gebot ruhig und sachlich mit diesem Trainer weiter ARBEITEN. Von Trainerwechseln habe ich die Nase gestrichen voll und Kontinuität passt viel besser zum dem finanziellen Neustart des Vereins als das hektische Geldverbrennen für neues Personal. Heidenheim und Freiburg lassen grüßen. Einen besseren Trainer bekommen wir hier jetzt sowieso nicht nach Bielefeld gelockt.

Zu den Spieler:
Hier stellt sich, auch nach Durchsicht der Meinungen hier im Forum, die grundsätzliche Frage nach der Philosophie. Schlecht spielende/trainierende Spieler auf Bank oder Tribüne oder auf Deubel komm raus auf die Eingespieltheit der ersten Elf setzen? Hier wird der Trainer je nach Denkweise für das Eine genauso verteufelt wie für das Andere. Ich schließe daraus das er einen Mittelweg zwischen beiden Idee probiert, die Startelf immer nur punktuell a den ausgemachten Schwachstellen verändert und damit auch den Gesamtkader im Blick zu behalten. Hier muß man bei einer Kadergröße von 28 Spielern auch immer die Gesamtstimmung und die versprochene Chancengleichheit im Blick behalten. Diese Vorgehensweise erscheint mit überlegt, sinnvoll und sollte auch weiterhin so praktiziert werden. Schade nur wenn dann die Spieler aus der zweiten Reihe bei ihren Einsätzen nur so wenig zeigen, Beispiele sind hier Schippo, Massimo, Christiansen, Staude, Weihrauch oder Clauss. Ausnehmen möchte ich hier nur den Prince, der mir bei seinen Einwechsellungen im Rahen der Gegebenheiten immer recht gut gefallen hat. Ob sich Schütz zum einzigen Hoffnungsträger bei diesen vielen Baustellen eignet, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Zu den Spielsystemen:
Leider kann ich auch hier weder grobe Fehler noch innovative Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. Im Standard wird mit dem in der letzten Saison erfolgreichen 4-4-2 mit Doppelsechs gespielt. Der Verbesserungsversuch mit dem 3-5-2 darf in meinen Augen wegen der augenscheinlichen Konteranfälligkeit der Spiele gegen Bochum und Fürth als gescheitert angesehen werden und wurde ja auch in den beiden Spielen danach nicht mehr angewendet. Das Umstellen im Pokal nach 0:3 Rückstand zur Pause auf 3-4-3 ist als normale Reaktion auf den Spielverlauf zu werten, für mich ok, allerdings auch nicht mal im Ansatz erfolgreich.

Mein Fazit:
Um aus dieser Krise wieder herauszukommen hilft nur das kontinuierliche Weiterarbeiten mit den gegebenen Möglichkeiten, einzelne Spieler stärken mit weiteren Einsätzen (hier z.B Klewin solange notwendig) oder Andere halt solange zurückstellen wie sich bessere Konkurrenz anbietet (hier Massimo oder Börner). Einige könnten vielleicht je nach Voraussetzungen durch Trainigsleistung und anstehenden Gegner mal wieder getestet werden (hier Lucoqui, Weihrauch oder Staude). Diese Maßnahmen sollten selbstverständlich mit Augenmaß, Bedacht und immer auch im Blick auf den Gesamtkader umgesetzt werden.

Also höchstwahrscheinlich alles Gedanken die sich unser Trainerteam und die anderen Verantwortlichen auch machen um mit Sicherheit bis jetzt auch schon gemacht haben. In der Winterpause gibt es dann wie immer mehr Einflussmöglichkeiten, auch wenn es gestern keine Zusatzkohle für den Neuzugang aus Skandinavien gab. Denn auch eine Kaderbereinigung wäre ja durch Leihen und/oder Abgänge vorstellbar und sinnvoll.

Auch im Trainigslager kann dann gezielter an den vorhandenen Baustellen gearbeitet werden. Hier sehe ich das Abwehrverhalten allgemein und speziell bei Kontern und den Spielaufbau im Amgriff als zentrale Verbesserungsaufgaben an. Bis dahin tun alle Beteiligten, wie Spieler, Verantwortliche und Fans, gut daran aufmerksam die Ruhe zu bewahren und gemeinsam auch kleine Verbesserungen zu erreichen bzw. anzuerkennen. Hierzu würde ich zum Beispiel schon einen Heimpunkt gegen St. Pauli ansehen und erhoffe mir Diesen auch.
Arminia, mein Heimatverein seit 1966 :arminia:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »33615« (1.11.2018, 14:23)


25 460

Donnerstag, 1.11.2018, 18:12

Was kann oder sollte man machen damit der Erfolg zurückkehrt?

Ich meine als oberstes Gebot ruhig und sachlich mit diesem Trainer weiter ARBEITEN. Von Trainerwechseln habe ich die Nase gestrichen voll und Kontinuität passt viel besser zum dem finanziellen Neustart des Vereins als das hektische Geldverbrennen für neues Personal. Heidenheim und Freiburg lassen grüßen. Einen besseren Trainer bekommen wir hier jetzt sowieso nicht nach Bielefeld gelockt.

Zu den Spieler:
Hier stellt sich, auch nach Durchsicht der Meinungen hier im Forum, die grundsätzliche Frage nach der Philosophie. Schlecht spielende/trainierende Spieler auf Bank oder Tribüne oder auf Deubel komm raus auf die Eingespieltheit der ersten Elf setzen? Hier wird der Trainer je nach Denkweise für das Eine genauso verteufelt wie für das Andere. Ich schließe daraus das er einen Mittelweg zwischen beiden Idee probiert, die Startelf immer nur punktuell a den ausgemachten Schwachstellen verändert und damit auch den Gesamtkader im Blick zu behalten. Hier muß man bei einer Kadergröße von 28 Spielern auch immer die Gesamtstimmung und die versprochene Chancengleichheit im Blick behalten. Diese Vorgehensweise erscheint mit überlegt, sinnvoll und sollte auch weiterhin so praktiziert werden. Schade nur wenn dann die Spieler aus der zweiten Reihe bei ihren Einsätzen nur so wenig zeigen, Beispiele sind hier Schippo, Massimo, Christiansen, Staude, Weihrauch oder Clauss. Ausnehmen möchte ich hier nur den Prince, der mir bei seinen Einwechsellungen im Rahen der Gegebenheiten immer recht gut gefallen hat. Ob sich Schütz zum einzigen Hoffnungsträger bei diesen vielen Baustellen eignet, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Zu den Spielsystemen:
Leider kann ich auch hier weder grobe Fehler noch innovative Verbesserungsmöglichkeiten erkennen. Im Standard wird mit dem in der letzten Saison erfolgreichen 4-4-2 mit Doppelsechs gespielt. Der Verbesserungsversuch mit dem 3-5-2 darf in meinen Augen wegen der augenscheinlichen Konteranfälligkeit der Spiele gegen Bochum und Fürth als gescheitert angesehen werden und wurde ja auch in den beiden Spielen danach nicht mehr angewendet. Das Umstellen im Pokal nach 0:3 Rückstand zur Pause auf 3-4-3 ist als normale Reaktion auf den Spielverlauf zu werten, für mich ok, allerdings auch nicht mal im Ansatz erfolgreich.

Mein Fazit:
Um aus dieser Krise wieder herauszukommen hilft nur das kontinuierliche Weiterarbeiten mit den gegebenen Möglichkeiten, einzelne Spieler stärken mit weiteren Einsätzen (hier z.B Klewin solange notwendig) oder Andere halt solange zurückstellen wie sich bessere Konkurrenz anbietet (hier Massimo oder Börner). Einige könnten vielleicht je nach Voraussetzungen durch Trainigsleistung und anstehenden Gegner mal wieder getestet werden (hier Lucoqui, Weihrauch oder Staude). Diese Maßnahmen sollten selbstverständlich mit Augenmaß, Bedacht und immer auch im Blick auf den Gesamtkader umgesetzt werden.

Also höchstwahrscheinlich alles Gedanken die sich unser Trainerteam und die anderen Verantwortlichen auch machen um mit Sicherheit bis jetzt auch schon gemacht haben. In der Winterpause gibt es dann wie immer mehr Einflussmöglichkeiten, auch wenn es gestern keine Zusatzkohle für den Neuzugang aus Skandinavien gab. Denn auch eine Kaderbereinigung wäre ja durch Leihen und/oder Abgänge vorstellbar und sinnvoll.

Auch im Trainigslager kann dann gezielter an den vorhandenen Baustellen gearbeitet werden. Hier sehe ich das Abwehrverhalten allgemein und speziell bei Kontern und den Spielaufbau im Amgriff als zentrale Verbesserungsaufgaben an. Bis dahin tun alle Beteiligten, wie Spieler, Verantwortliche und Fans, gut daran aufmerksam die Ruhe zu bewahren und gemeinsam auch kleine Verbesserungen zu erreichen bzw. anzuerkennen. Hierzu würde ich zum Beispiel schon einen Heimpunkt gegen St. Pauli ansehen und erhoffe mir Diesen auch.



Kleiner Einwand, oder Vorschlag.
Am Spielsystem liegt es ganz sicher nicht. Sushinator hat im Trainer-Tread aber, wie ich finde, völlig richtig angemerkt, dass man an der generellen taktischen Ausrichtung etwas ändern kann.
Er stellt fest, dass wir in dieser Saison fälschlicherweise versuchen das Spiel zu machen. Da hat er völlig recht. Es wird immer so getan, als zwingen uns die Gegner dazu. Dem ist aber nicht so. Denke auch, dass wir uns wieder weiter zurückziehen müssen, und aus Ballgwinnen aus einer stabilen Defensive heraus, wieder für mehr Torgefahr sorgen könnten. Bisher kommen wir ja immer in die Situation, dass wir selbst in diese schnellen Gegen-Konter hereingeraten und dann schlecht verteidigen. Das hat dann auch den Effekt, dass die Spieler offensiv das Risiko scheuen, weil sie ja jederzeit in einen Konter laufen könnten.
Aus einer stabilen Defensive heraus zu spielen, scheint unseren Spielern besser zu liegen. Finde auch, dass man hier ansetzten müsste.