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25 101

Samstag, 20.01.2018, 18:04

Keine Rücksicht auf alte Säcke, hau mal Deine Wünsche ruhig raus! :hi: Dieser Aubamäjang geht aber doch wohl auf die Insel, oder?
Block4unterderUhrseit1966

25 102

Samstag, 20.01.2018, 18:06

Mal ein Auszug aus dem NW—Artikel zum Aufsichtsrat: „Ostrowski selbst hatte Mitte 2017 in Kassel auch das erste Gespräch mit Rejek geführt – es war der erste Schritt auf dem Weg zur Aufdeckung der Vereins-Schieflage Ende 2017 und zum Neustart.“ Quelle: http://www.nw.de/sport/dsc_arminia_biele…t-schicken.html


Der von mir Vermisste ist damit aus der Versenkung wieder aufgetaucht. Natürlich muss er seine Leistungen ins rechte Licht rücken... bisschen spät, oder was meint Ihr??
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es das Bündnis findet, dass Hr. Ostrowski bereit ist, weiter zu machen. Meint er einfach so weitermachen?

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25 103

Samstag, 20.01.2018, 20:43

Wie die NW schreibt schickt Oetker den Finanzexperten Matthias Gerner ins Rennen. Er stellt sich auf der JHV zur Wahl in den AR. Die anderen Herren wollen wohl alle weiter machen. Ein paar Alternativen bei der Wahl wären aber sicher gut .

Es wird spekuliert, dass im Lizenzantrag tatsächlich Transfersummen aufgeführt wurden, die nicht realisiert wurden. Außerdem eine zu optimistische Planung. Damit ist klar, dass Meinke gehen mußte.
Da steht aber auch, dass dem AR nicht die tatsächlichen Zahlen präsentiert wurden. Sowas hatte ich ja auch schon vermutet, denn als Mitglied im AR hast Du schon Interesse daran, den Job richtig zu machen. Du bist nämlich im Zweifel persönlich und ggfs. mit Privatvermögen haftbar, wenn zum Beispiel eine Insolvenz verschleppt wird.
Meinke strickt sich im stillen Kämmerlein ein Phantasie Excel-Sheet, welches ein Defizit von annähernd 5 mio. fürs Kalenderjahr 2017 verschleiert und der kompetente AR ist komplett raus aus der Nr.?
Ich bitte euch...wo bleibt denn da die Plausabilitätsprüfung?

Ein GF allein kann also mit seinem angeblich wirren Zahlenwerk den Club an den Rand der Insolvenz reiten und keiner merkt was? Ich sachs ja, Pommesbude.
Ich kann Dir garantieren, dass es tatsächlich möglich ist. Denn der AR prüft das, was für die Wirtschaftsprüfer wichtig ist, um den Jahresabschluß zu machen. Wenn die Wirtschaftsprüger den Jahresabschluß durchwinken, kontrolliert der AR noch mal die Zahlen. Aber wenn da zum Beispiel unrealistische Einsparungen hinterlegt sind, die aber plausibel erklärt werden, muss der AR das nicht zwangsläufig merken. Der AR kontrolliert in aller Regel nicht den aufgestellten Buisnessplan für das kommende Jahr (wie auch?), sondern die Gewinn- und Verlustrechnungen des laufenden Jahres. Auffallen müssten da eigentlich irgendwelche Ablösen, die eingerechnet aber nicht realisiert werden und die negative Geschäftsentwicklung. Aber bemerken kann der AR das in aller Regel erst rückwirkend. Zudem ist er ist nicht im Tagesgeschäft und deshalb auf die korrekte Berichterstattung und eine ordentliche aufbereitung des Zahlenmaterials durch den Vorstand angewiesen.

Natürlich sind die nicht komplett raus aus der Verantwortung, aber es ist einem Geschäftsführer durchaus möglich, bestimmte Sachverhalte über einige Zeit zu verschleiern.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

25 104

Samstag, 20.01.2018, 21:23

Dann wollen wir mal hoffen, dass die Zeit der Verschleierungsmöglichkeiten jetzt vorbei ist.
Denn zum ersten hat man bei Arminia aus dem letzten Vorfall "hoffentlich" gelernt und zweitens, dass jetzt jemand in den AR kommt, der die Materie kennt und wie man so schön sagt "mit allen Wassern gewaschen ist"
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wielange es dauert um hinter die meisten Raffinessen zu kommen.
Wenn du zwischen 1990 und 1999 geboren bist, dann hast du jetzt schon in 3 Jahrzehnten, 2 Jahrhunderten und 2 Jahrtausenden gelebt. Und du bist noch nicht einmal 30 Jahre alt.

25 105

Samstag, 20.01.2018, 22:05

Wie die NW schreibt schickt Oetker den Finanzexperten Matthias Gerner ins Rennen. Er stellt sich auf der JHV zur Wahl in den AR. Die anderen Herren wollen wohl alle weiter machen. Ein paar Alternativen bei der Wahl wären aber sicher gut .

Es wird spekuliert, dass im Lizenzantrag tatsächlich Transfersummen aufgeführt wurden, die nicht realisiert wurden. Außerdem eine zu optimistische Planung. Damit ist klar, dass Meinke gehen mußte.
Da steht aber auch, dass dem AR nicht die tatsächlichen Zahlen präsentiert wurden. Sowas hatte ich ja auch schon vermutet, denn als Mitglied im AR hast Du schon Interesse daran, den Job richtig zu machen. Du bist nämlich im Zweifel persönlich und ggfs. mit Privatvermögen haftbar, wenn zum Beispiel eine Insolvenz verschleppt wird.
Meinke strickt sich im stillen Kämmerlein ein Phantasie Excel-Sheet, welches ein Defizit von annähernd 5 mio. fürs Kalenderjahr 2017 verschleiert und der kompetente AR ist komplett raus aus der Nr.?
Ich bitte euch...wo bleibt denn da die Plausabilitätsprüfung?

Ein GF allein kann also mit seinem angeblich wirren Zahlenwerk den Club an den Rand der Insolvenz reiten und keiner merkt was? Ich sachs ja, Pommesbude.
Ich kann Dir garantieren, dass es tatsächlich möglich ist. Denn der AR prüft das, was für die Wirtschaftsprüfer wichtig ist, um den Jahresabschluß zu machen. Wenn die Wirtschaftsprüger den Jahresabschluß durchwinken, kontrolliert der AR noch mal die Zahlen. Aber wenn da zum Beispiel unrealistische Einsparungen hinterlegt sind, die aber plausibel erklärt werden, muss der AR das nicht zwangsläufig merken. Der AR kontrolliert in aller Regel nicht den aufgestellten Buisnessplan für das kommende Jahr (wie auch?), sondern die Gewinn- und Verlustrechnungen des laufenden Jahres. Auffallen müssten da eigentlich irgendwelche Ablösen, die eingerechnet aber nicht realisiert werden und die negative Geschäftsentwicklung. Aber bemerken kann der AR das in aller Regel erst rückwirkend. Zudem ist er ist nicht im Tagesgeschäft und deshalb auf die korrekte Berichterstattung und eine ordentliche aufbereitung des Zahlenmaterials durch den Vorstand angewiesen.

Natürlich sind die nicht komplett raus aus der Verantwortung, aber es ist einem Geschäftsführer durchaus möglich, bestimmte Sachverhalte über einige Zeit zu verschleiern.
Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Und die Kritik am Aufsichtsrat kommt ja nun auch z.b. von Herrn Weber.

Bei der Versammlung nächste Woche wird dann hoffentlich Tacheles geredet und die Dinge kommen auf den Tisch.
Für immer Arminia!

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25 106

Samstag, 20.01.2018, 22:44

Wie die NW schreibt schickt Oetker den Finanzexperten Matthias Gerner ins Rennen. Er stellt sich auf der JHV zur Wahl in den AR. Die anderen Herren wollen wohl alle weiter machen. Ein paar Alternativen bei der Wahl wären aber sicher gut .

Es wird spekuliert, dass im Lizenzantrag tatsächlich Transfersummen aufgeführt wurden, die nicht realisiert wurden. Außerdem eine zu optimistische Planung. Damit ist klar, dass Meinke gehen mußte.
Da steht aber auch, dass dem AR nicht die tatsächlichen Zahlen präsentiert wurden. Sowas hatte ich ja auch schon vermutet, denn als Mitglied im AR hast Du schon Interesse daran, den Job richtig zu machen. Du bist nämlich im Zweifel persönlich und ggfs. mit Privatvermögen haftbar, wenn zum Beispiel eine Insolvenz verschleppt wird.
Meinke strickt sich im stillen Kämmerlein ein Phantasie Excel-Sheet, welches ein Defizit von annähernd 5 mio. fürs Kalenderjahr 2017 verschleiert und der kompetente AR ist komplett raus aus der Nr.?
Ich bitte euch...wo bleibt denn da die Plausabilitätsprüfung?

Ein GF allein kann also mit seinem angeblich wirren Zahlenwerk den Club an den Rand der Insolvenz reiten und keiner merkt was? Ich sachs ja, Pommesbude.
Ich kann Dir garantieren, dass es tatsächlich möglich ist. Denn der AR prüft das, was für die Wirtschaftsprüfer wichtig ist, um den Jahresabschluß zu machen. Wenn die Wirtschaftsprüger den Jahresabschluß durchwinken, kontrolliert der AR noch mal die Zahlen. Aber wenn da zum Beispiel unrealistische Einsparungen hinterlegt sind, die aber plausibel erklärt werden, muss der AR das nicht zwangsläufig merken. Der AR kontrolliert in aller Regel nicht den aufgestellten Buisnessplan für das kommende Jahr (wie auch?), sondern die Gewinn- und Verlustrechnungen des laufenden Jahres. Auffallen müssten da eigentlich irgendwelche Ablösen, die eingerechnet aber nicht realisiert werden und die negative Geschäftsentwicklung. Aber bemerken kann der AR das in aller Regel erst rückwirkend. Zudem ist er ist nicht im Tagesgeschäft und deshalb auf die korrekte Berichterstattung und eine ordentliche aufbereitung des Zahlenmaterials durch den Vorstand angewiesen.

Natürlich sind die nicht komplett raus aus der Verantwortung, aber es ist einem Geschäftsführer durchaus möglich, bestimmte Sachverhalte über einige Zeit zu verschleiern.
Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

25 107

Sonntag, 21.01.2018, 08:26

Wie die NW schreibt schickt Oetker den Finanzexperten Matthias Gerner ins Rennen. Er stellt sich auf der JHV zur Wahl in den AR. Die anderen Herren wollen wohl alle weiter machen. Ein paar Alternativen bei der Wahl wären aber sicher gut .

Es wird spekuliert, dass im Lizenzantrag tatsächlich Transfersummen aufgeführt wurden, die nicht realisiert wurden. Außerdem eine zu optimistische Planung. Damit ist klar, dass Meinke gehen mußte.
Da steht aber auch, dass dem AR nicht die tatsächlichen Zahlen präsentiert wurden. Sowas hatte ich ja auch schon vermutet, denn als Mitglied im AR hast Du schon Interesse daran, den Job richtig zu machen. Du bist nämlich im Zweifel persönlich und ggfs. mit Privatvermögen haftbar, wenn zum Beispiel eine Insolvenz verschleppt wird.
Meinke strickt sich im stillen Kämmerlein ein Phantasie Excel-Sheet, welches ein Defizit von annähernd 5 mio. fürs Kalenderjahr 2017 verschleiert und der kompetente AR ist komplett raus aus der Nr.?
Ich bitte euch...wo bleibt denn da die Plausabilitätsprüfung?

Ein GF allein kann also mit seinem angeblich wirren Zahlenwerk den Club an den Rand der Insolvenz reiten und keiner merkt was? Ich sachs ja, Pommesbude.
Ich kann Dir garantieren, dass es tatsächlich möglich ist. Denn der AR prüft das, was für die Wirtschaftsprüfer wichtig ist, um den Jahresabschluß zu machen. Wenn die Wirtschaftsprüger den Jahresabschluß durchwinken, kontrolliert der AR noch mal die Zahlen. Aber wenn da zum Beispiel unrealistische Einsparungen hinterlegt sind, die aber plausibel erklärt werden, muss der AR das nicht zwangsläufig merken. Der AR kontrolliert in aller Regel nicht den aufgestellten Buisnessplan für das kommende Jahr (wie auch?), sondern die Gewinn- und Verlustrechnungen des laufenden Jahres. Auffallen müssten da eigentlich irgendwelche Ablösen, die eingerechnet aber nicht realisiert werden und die negative Geschäftsentwicklung. Aber bemerken kann der AR das in aller Regel erst rückwirkend. Zudem ist er ist nicht im Tagesgeschäft und deshalb auf die korrekte Berichterstattung und eine ordentliche aufbereitung des Zahlenmaterials durch den Vorstand angewiesen.

Natürlich sind die nicht komplett raus aus der Verantwortung, aber es ist einem Geschäftsführer durchaus möglich, bestimmte Sachverhalte über einige Zeit zu verschleiern.
Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.

Wie @Exteraner schrieb, wenn das mit Vorsatz geschehen ist, dann folgt mindestens die fristlose Kündigung, von weiteren juristischen Konsequenzen mal ganz abgesehen.
Auf keinen Fall müsste man sich, wie ja von Laufer beschrieben, "freundschaftlich" mit Meinke treffen, um über die Vertrags-Auflösungsmodalitäten zu sprechen. Es ist und bleibt dubios.

P.S.: Gibts eigentlich eine Info, ob man sich einvernehmlich mit Meinke geeinigt hat?
Von mir aus. Meinetwegen.

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25 108

Sonntag, 21.01.2018, 10:37

Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.

Wie @Exteraner schrieb, wenn das mit Vorsatz geschehen ist, dann folgt mindestens die fristlose Kündigung, von weiteren juristischen Konsequenzen mal ganz abgesehen.
Auf keinen Fall müsste man sich, wie ja von Laufer beschrieben, "freundschaftlich" mit Meinke treffen, um über die Vertrags-Auflösungsmodalitäten zu sprechen. Es ist und bleibt dubios.

P.S.: Gibts eigentlich eine Info, ob man sich einvernehmlich mit Meinke geeinigt hat?
Die werden Meinke öffentlich wohl kaum demontieren. Das wäre schon arbeitsrechtlich für Arminia problematisch. Deshalb muss die öffentliche Redensart nicht zwangsläufig die gleiche sein, wie die interne. Ich habe schon ein paar Geschäftsführer und Werkleiter gehen sehen und da hiess es immer "im gegenseitigen Einvernehmen", auch wenn alle wussten, was derjenige für eine Scheisse gebaut hatte.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

25 109

Montag, 22.01.2018, 09:20

Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.

Wie @Exteraner schrieb, wenn das mit Vorsatz geschehen ist, dann folgt mindestens die fristlose Kündigung, von weiteren juristischen Konsequenzen mal ganz abgesehen.
Auf keinen Fall müsste man sich, wie ja von Laufer beschrieben, "freundschaftlich" mit Meinke treffen, um über die Vertrags-Auflösungsmodalitäten zu sprechen. Es ist und bleibt dubios.

P.S.: Gibts eigentlich eine Info, ob man sich einvernehmlich mit Meinke geeinigt hat?
Die werden Meinke öffentlich wohl kaum demontieren. Das wäre schon arbeitsrechtlich für Arminia problematisch. Deshalb muss die öffentliche Redensart nicht zwangsläufig die gleiche sein, wie die interne. Ich habe schon ein paar Geschäftsführer und Werkleiter gehen sehen und da hiess es immer "im gegenseitigen Einvernehmen", auch wenn alle wussten, was derjenige für eine Scheisse gebaut hatte.
Ist sowieso alles Mutmaßung und Spekulation, aber ich sehe das nach wie vor anders. Das schöne ist, wir werden es eh nie erfahren. ;)
Von mir aus. Meinetwegen.

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25 110

Montag, 22.01.2018, 09:40

^ Man kann sich das schon ganz gut zusammen reimen. Meinke hat falsche Zahlen präsentiert, aber Laufer ist auch klar, dass die Kontrollgremien geschlampt haben. Mit dem Bündnis im Rücken kann man sowas dann auch schiedlich friedlich auflösen. Wäre da wirklich nachhaltiger Schäden entstanden, wäre das sicher ganz anders ausgegangen.

25 111

Montag, 22.01.2018, 12:42

^ Man kann sich das schon ganz gut zusammen reimen. Meinke hat falsche Zahlen präsentiert, aber Laufer ist auch klar, dass die Kontrollgremien geschlampt haben. Mit dem Bündnis im Rücken kann man sowas dann auch schiedlich friedlich auflösen. Wäre da wirklich nachhaltiger Schäden entstanden, wäre das sicher ganz anders ausgegangen.
Wenn es so war, dann klingt das aber nach ziemlicher Mauschelei, nach dem Motto - eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus. Wenn Meinke tatsächlich falsche Zahlen vorgelegt hat, dann muss eindeutig gehandelt werden. Sonst kann man den Aufsichtsrat nicht mehr ernst nehmen und muss ihn als Kaspertruppe bezeichnen.
Für immer Arminia!

25 112

Montag, 22.01.2018, 13:56

^ Man kann sich das schon ganz gut zusammen reimen. Meinke hat falsche Zahlen präsentiert, aber Laufer ist auch klar, dass die Kontrollgremien geschlampt haben. Mit dem Bündnis im Rücken kann man sowas dann auch schiedlich friedlich auflösen. Wäre da wirklich nachhaltiger Schäden entstanden, wäre das sicher ganz anders ausgegangen.
Wenn es so war, dann klingt das aber nach ziemlicher Mauschelei, nach dem Motto - eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus. Wenn Meinke tatsächlich falsche Zahlen vorgelegt hat, dann muss eindeutig gehandelt werden. Sonst kann man den Aufsichtsrat nicht mehr ernst nehmen und muss ihn als Kaspertruppe bezeichnen.


Natürlich ist es unfassbar, dass Meinke mit seinen Phantasiezahlen durch den Aufsichtsrat gekommen ist. Aber eine öffentliche Debatte darüber, wer welchen Anteil an der Fast-Pleite gehabt hätte, werden Verein und die neuen starken Sponsoren zu verhindern wissen. Eine Schlammschlacht käme zur absoluten Unzeit. Ich denke, dass man vor der JHV den Kandidaten aus dem Hause Oetker vorstellen wird, der wird dann reingewählt und anschließend wird man die Vorgänge aus 2017 zumindest öffentlich nicht mehr thematisieren. Tatsächlich geht´s dem Verein ja nun wesentlich besser als vorher.
Fabian Klos - Captain, Leader, Legend

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25 113

Montag, 22.01.2018, 16:06

In Anbetracht dessen, dass man als Fußballclub auch eine Lizenz braucht ist es vielleicht sogar besser, wenn nicht sämtliche Wäsche in der Öffentlichkeit gewaschen wird. Sollte Meinke sich derartigen Vorwürfen ausgesetzt sehen, dann wird sich das sicherlich bei der Vertragsauflösung finanziell bemerkbar machen. Letztlich sind das aber auch alles wieder nur Spekulationen.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
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25 114

Mittwoch, 24.01.2018, 08:45

Hier nochmal unter anderem Blickwinkel: http://www.westfalen-blatt.de/DSC/314178…sich-mit-Meinke

Prima das das Kapitel Meinke so schnell und geräuschlos beendet werden konnte. Mich ärgert etwas der letzte Satz zur Alm, erst selbst spekulieren und dann verwundert eine interne Absage aus dem Rathaus anpreisen. Für mich war es ganz klar das die Stadt in ihrer derzeitigen, finanziellen Lage niemals das Stadion übernehmen würde. Da können wir froh sein wenn in Teilen am Schuldenschnitt mitmachen dürfen, trotz Haushaltssicherung: https://www.bielefeld.de/de/rv/haushalt/
Block4unterderUhrseit1966

25 115

Mittwoch, 24.01.2018, 10:50

Hier nochmal unter anderem Blickwinkel: http://www.westfalen-blatt.de/DSC/314178…sich-mit-Meinke

Prima das das Kapitel Meinke so schnell und geräuschlos beendet werden konnte.
Jetzt kann man immerhin davon ausgehen, dass seine "Verfehlungen" nicht derart gravierend sein können, wie hier schon gemutmaßt.
Für immer Arminia!

25 116

Mittwoch, 24.01.2018, 11:36

Kann man das? Bei mir löst es immer ein ganz flaues Gefühl im Magen aus, wenn Geschäftsführer, die Scheiße gebaut haben, still und heimlich abgefunden werden und dann unbescholten woanders weiterwursteln können. Da ist mein Arbeitgeber nicht nur einmal mit auf die Nase gefallen. Komischerweise haben GFs idR immer einen positiven Leumund.

Natürlich verstehe ich das Bestreben des Vereins, hier keine Schlammschlacht zu starten, aber es ärgert mich einfach maßlos, wenn solche Leute mit positivem Zeugnis und einer Abfindung davonkommen.

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25 117

Mittwoch, 24.01.2018, 11:40


Prima das das Kapitel Meinke so schnell und geräuschlos beendet werden konnte. Mich ärgert etwas der letzte Satz zur Alm, erst selbst spekulieren und dann verwundert eine interne Absage aus dem Rathaus anpreisen. Für mich war es ganz klar das die Stadt in ihrer derzeitigen, finanziellen Lage niemals das Stadion übernehmen würde. Da können wir froh sein wenn in Teilen am Schuldenschnitt mitmachen dürfen, trotz Haushaltssicherung: https://www.bielefeld.de/de/rv/haushalt/


Die Spekulationen, dass die Stadt Bielefeld der Käufer sein könnte hat die Presse nach der Vorstellung des Sanierungskonzeptes ja selbst ins Spiel gebracht. Dort wurde Laufer sinngemäß gefragt, ob man darüber spekulieren könnte, ob es sich beim Käufer um die Stadt handelt. Laufer hat daraufhin mit breitem Grinsen geantwortet, dass man darüber natürlich spekulieren könnte.

Jeder der das Verhalten der Stadt bzgl. des Stadions kennt, konnte sich schon denken, dass Laufer über die Fragestellung dankbar war. Leichter konnte man eine Frage noch nie mit einem nichtssagenden "Ja" beiseite schieben. Die Stadt kam für mich jedenfalls keine Sekunde als Käufer in Frage. Die stimmen jetzt mit Bauchschmerzen zu unterm Strich 2 bis 4 Jahre auf Zins und Zinseszins zu verzichten, um die ausstehenden 2,x Millionen zu bekommen und machen 2023 drei Kreuze, wenn sie endlich aus der Nummer raus sind.


Hier nochmal unter anderem Blickwinkel: http://www.westfalen-blatt.de/DSC/314178…sich-mit-Meinke

Prima das das Kapitel Meinke so schnell und geräuschlos beendet werden konnte.
Jetzt kann man immerhin davon ausgehen, dass seine "Verfehlungen" nicht derart gravierend sein können, wie hier schon gemutmaßt.


Nö. Man kann daraus nur ableiten, dass beiden Seiten daran gelegen ist das Kapitel zu beenden. Aus welchen Gründen ist öffentlich letztlich nicht bekannt. Vielleicht sieht Arminia durch eine Auseinandersetzung mit Meinke mehr Schaden als Nutzen, vielleicht gibt es keine Verfehlungen. Man weiß es schlicht nicht. Auch wenn die Art und Weise des Abgangs natürlich darauf hindeuten, dass man sehr unzufrieden mit Meinke gewesen ist.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
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25 118

Mittwoch, 24.01.2018, 11:44

Das sehe ich ähnlich. Meinke muss großen Bockmist gebaut haben (man denke nur an die Aussage von Rejek bzgl. der von Meinke für die Misere angegebenen Gründe bzgl. Merchandising und Zuschauereinnahmen Anfang der Saison)...

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25 119

Mittwoch, 24.01.2018, 12:21

Bestimmt können wir uns in diesem Thread zur Lage des Vereins darauf verständigen, daß es für Arminia gut ist dieses Kapitel Meinke endgültig beendet zu haben?

Mir gefällt es auf alle Fälle gut, daß hier nicht noch monatelang lang rumgeeiert wird und der ehemalige GF nicht mehr auf der Gehaltsliste des DSC auftaucht. Ob er dann nochmals irgendwo ob seines Leumunds einen entsprechenden Job bekommt soll unseren Arsch nicht kratzen. :thefinger:
Block4unterderUhrseit1966

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25 120

Mittwoch, 24.01.2018, 12:26

Fakt ist, wenn das Stadion keinen Käufer findet, ist das ganze Bündnis hinfällig, deshalb konnte man auf der Pressekonferenz keine Korken knallen lassen.