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Donnerstag, 4.12.2014, 21:44

Osnasen vs. Arminia Bielefeld

Arminia: Freier Verkauf von Osnabrück-Tickets fällt aus
Partie gegen den VfL wegen Randale in Münster als Risikospiel eingestuft

Bielefeld. Der gewalttätige Auftritt einiger Arminia-Sympathisanten beim Spiel in Münster hat Folgen für die erste Rückrundenpartie des Drittligisten beim VfL Osnabrück am 31. Januar. Wie Arminia mitteilt, wurde die Begegnung gegen die Lila-Weißen als Risikospiel eingestuft. In einer Pressemitteilung des DSC heißt es, dass sich diese Bewertung der Behörden „aus dem Fanverhalten der letzten Monate“ ergebe, und „die Vorkommnisse in Münster machten es dem DSC Arminia Bielefeld unmöglich, die genannte Einschätzung zu revidieren.“

Die Konsequenz bekommen Arminia-Fans nun zum Rückrundenauftakt zu spüren, denn der VfL Osnabrück darf nun als Heimverein keine Sitzplatzkarten an Bielefelder Besucher verkaufen. Somit stehen in diesem Jahr nur 1.250 Gästetickets als Stehplätze zur Verfügung.

Nach Absprache mit Fan-Institutionen will Arminia keinen offenen Vorverkauf anbieten. Die 1.250 Tickets werden wie folgt vergeben:
oemmes

"Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."
(BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

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2

Donnerstag, 4.12.2014, 21:46

50 Eintrittskarten sind für die Inhaber der Auswärtsdauerkarte reserviert. Die Ausgabe erfolgt über den AFC-Dachverband beim Heimspiel gegen Chemnitz.
400 Eintrittskarten sind für registrierte Fanklubs vorbehalten. Fanklubs mit 5 bis 15 Mitgliedern erhalten maximal fünf Tickets, Fanklubs ab 15 Mitgliedern erhalten maximal 10 Tickets pro Fanclub. Die Fanklubs wurden am Donnerstag per E-Mail informiert.
800 Eintrittskarten werden per Losverfahren vergeben. Bewerben können sich nur Fans, die Dauerkartenbesitzer UND Vereinsmitglied sind. Pro Person wird nur eine Karte vergeben. Das Bewerbungsverfahren läuft ausschließlich über die Homepage des DSC Arminia. Hierzu wird ein entsprechendes Formular hochgeladen, das online ausgefüllt und abgeschickt werden muss. Die Bewerbungsphase startet am Dienstag, 9. Dezember, um 14 Uhr und endet am Sonntag, 14. Dezember, um 14 Uhr.

DSC-Fanbeauftragter Thomas Brinkmeier sagt zu diesem Modus: „Bei nur 1.250 Tickets kann es keine gelungene Verteilung geben. Wir haben viele Modelle diskutiert und sind überzeugt, das fairste Verfahren ausgewählt zu haben. Es tut uns sehr leid, dass wir viele Arminen enttäuschen müssen.“
oemmes

"Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."
(BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

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3

Donnerstag, 4.12.2014, 22:00

Für mich ist die Streichung des Sitzplatzkontingents ein Schildbürgerstreich sondergleichen. Hier werden die Fans bestraft, die mit Pyros oder Gewalt wohl eher am wenigsten zu tun haben. Davon abgesehen, dass Spiele gegen Osnabrück wohl kaum mit Partien gegen die Geier aus Telgte vergleichbar sind, sollte man lieber eine Pufferzone zwischen den Stehblöcken einrichten, wenn man schon nicht darauf verzichten will. Davon abgesehen ist der von Arminia gewählte Modus angesichts der Rahmenbedingungen halbwegs akzeptabel. Ich bin mal gespannt, ob die Einstufung als Risikospiel dann jetzt auch Kartenbestellungen direkt über den VfL unmöglich macht (z.B. über Sperren bestimmter PLZ-Bereiche). In der Vergangenheit haben wir mehrfach problemlos auf die Art und Weise noch Karten bekommen (und sind auch jedesmal unbehelligt wieder nach Hause gekommen.)

Auf jeden Fall bedanke ich mich noch einmal herzlich bei den Schwachmaten, die glauben, nicht auf Action und Pyrozauber im Stadion verzichten zu können. Und während Bußgelder eventuell noch an die Schuldigen weiterberechnet werden können, sind hier nur die echten Fans die Dummen. Danke! :devil: :kotzen: :wall:
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4

Donnerstag, 4.12.2014, 22:08

Ich dachte auch gerade, ich habe mich verlesen oder die NW hat wieder irgendwas nicht auf die Reihe bekommen... :nein:

Sitzplatzkarten gestrichen? Was für ein Schmarn.
Da hätten sie mal lieber schön den Stehplatzbereich gestrichen. Das hätte unseren Feuerteufeln (wurden die eigentlich bisher mal endlich zur Kasse gebeten?) mal wehgetan.
Zitat Anleihe 2006:
Dabei legt der Club großen Wert darauf, dass das aus der Fananleihe erwirtschaftete Kapital mit Umsicht verwendet wird und tatsächlich der Zukunft des Vereins zugute kommt.

Wanted wegen Anlagebetrugs !

ROLAND KENTSCH (GF und Unterzeichner der Fananleihe 2006)
REINHARD SAFTIG (GF und Unterzeichner der Fananleihe 2006) sowie diverse Komplizen aus Vorstand und AR

5

Donnerstag, 4.12.2014, 23:34

Phantastische Entscheidung...ganz großes Kino...!

Chapeau denjenigen, die diese Entscheidung getroffen haben. In meinen Augen sind die mindestens genauso dämlich, wie die Spacken, denen wir das zu verdanken haben..und die sicherlich zumindest zum Teil diesem Spiel auch wieder live beiwohnen.

Hut ab... :pillepalle:

.

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6

Donnerstag, 4.12.2014, 23:57

Ich finde die Entscheidung auch, sagen wir mal unglücklich.

Aber was wäre die Alternative gewesen? Die Leute aus dem gewissen Spektrum durch die oben vorgeschlagene Sperrung der Stehplätze auf nicht eingezäunte Sitzplätze schicken? Auch nicht sonderlich vernünftig. Die ganze Einordnung als risikospiel und die limitierte ticketzahl ist fragwürdig und stellt uns sanktionsmässig auf eine Stufe mit Dresden. Das ist schon beschämend genug, da die um viele Male mehr auffällig sind und waren.
Vielen Dank jedenfalls an die unbelehrbaren selbstsüchtigen pyromanen....(kotz)

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7

Freitag, 5.12.2014, 00:42

Es ist wie immer: die Masse der Fans leidet unter einer handvoll Idioten, die es einfach nicht lernen die Pyro-Schei** zuhause zu lassen. Das aber die Sitzplatzbesucher darunter leiden, ist schon heftig. Nur können sich die Pyromanen doch wieder in den Stehplatzblock mischen, wenn sie denn Karten bekommen. Es bleibt nichts anderes über als diese Herrschaften von allen Seiten(Fans, Polizei) unter Druck zu setzen und ihrer habhaft zu werden. Schon traurig, aber sicher nicht vergleichbar mit der Dresdener Chaotenszene, die mir deutlich größer und gewaltbereiter erscheint.
Meine Jahre der Leidenschaft
Bundesligaaufstiege:
1970,1978,1980,1996,1999,2002,2004,2020
03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4
Eilenfeld (2),Graul,Schröder
06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)



:arminia: Wir sind Ostwestfalen-stur·hartnäckig·kämpferisch :arminia:

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8

Freitag, 5.12.2014, 00:57

Ich finde in diesem Zusammenhang die Bevorzugung von Fanclubs auch nicht angemessen. Zum einen ist die Gefahr groß eben jene Vögel mit Karten zu belohnen, die für die Misere verantwortlich sind zum anderen hat mir nach Müxxxxr auch die ein oder andere Distanzierung der größeren Clubs gefehlt.

Zudem halte ich den Kurs, sich bei allen Zückerchen nur noch auf Dauerkarteninhaber und Mitglieder zu fokussieren für gefährlich. Es mag nicht jeder zeitlich in der Situation sein, dass sich eine Dauerkarte lohnt. Dazu soll es Ex-Mitglieder geben, die der Verein mit Anlauf verprellt hat. Diese erreiche ich nicht mit einer solchen Taktik, sondern mit einem ehrlichen Bemühen um die Personen oder einem attraktiven Angebot.
oemmes

"Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."
(BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

9

Freitag, 5.12.2014, 07:20

Ich finde in diesem Zusammenhang die Bevorzugung von Fanclubs auch nicht angemessen. Zum einen ist die Gefahr groß eben jene Vögel mit Karten zu belohnen, die für die Misere verantwortlich sind zum anderen hat mir nach Müxxxxr auch die ein oder andere Distanzierung der größeren Clubs gefehlt.


Zudem halte ich den Kurs, sich bei allen Zückerchen nur noch auf Dauerkarteninhaber und Mitglieder zu fokussieren für gefährlich. Es mag nicht jeder zeitlich in der Situation sein, dass sich eine Dauerkarte lohnt. Dazu soll es Ex-Mitglieder geben, die der Verein mit Anlauf verprellt hat. Diese erreiche ich nicht mit einer solchen Taktik, sondern mit einem ehrlichen Bemühen um die Personen oder einem attraktiven Angebot.


Diese Meinung kann ich durchaus nachvollziehen. Mir ging es bezüglich der der DK jahrelang ähnlich. Ist halt blöd gelaufen. Wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot, wirst du niemals eine für alle gerechte Lösung finden.

Also muss man doch irgendwo versuchen die Vergabekriterien so zu wählen, das diejenigen die den Verein auch bei den Nicht-Rosinen-Spielen, gerade auswärts, untzerstützen, bei den Rosinen-Spielen möglichst wenig zurück stecken müssen. Und selbst die werden bei diesem Vergabe-Modus zu nem nicht unerheblichen Teil ziemlich dumm dastehen. Selbiges gilt für viele Fanclubs... Es gibt im Übrigen etliche Fanclubs weder dem Utrablock angehören noch damit sympathisieren oder sonstwie ultraorientiert sind, aber trotzdem nach Kiel, Rostock, Regensburg oder z.B. unter der Woche nach Haching, Duisburg oder Vorhelm tingeln um die Mannschaft zu unterstützen. Von daher finde ich es durchaus gerechtfertigt und legitim, diesen Leuten Vorkaufsrecht auch für die Rosinenspiele einzuräumen...

Deine Argumentation bezüglich der Ex-Mitglieder kann ich allerdings nicht nach vollziehen. Natürlich wird sicherlich jeder dieser Leute, seiner Meinung nach, gute Gründe dafür haben dem Verein diese Form der Unterstützung zu versagen (das muss ja jeder für sich selbst entscheiden). Warum diese Leute aber jetzt mit denen, die dem Verein auch hier die Treue halten, gleichgestellt oder sogar bevorzugt behandelt werden sollen, ist mir schleierhaft. Gerade wenn es um solche Rosinen wie hier geht.

Das ist für wie ein Nicht-Gewerkschaftsmitglied, das sich mit nem Bier im Garten sonnt und sich freut das es die Mietgliedsbeiträge spart, während die Kollegen für mehr Geld oder sonst was streiken. Und am Ende auch noch vom Ergebnis profitiert. :rolleyes:


Und @Sprotte:

Warum es gerechter wäre, die Steher zu streichen und damit wegen 5-10 Pyro-Spinnern + vielleicht 100-150 Trotteln die das auch noch feiern, die anderen ca. 1100 richtigen Arminen als Teil einer Kollektivbestrafung zu benachteiligen, ist mir nicht ganz klar...

So oder so haben am Ende mal wieder die normalen Fans das Nachsehen, weil irgendwelche Idioten meinen sie müssen im Stadion den dicken Max machen... :kotzen:
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen.

Henry Ford

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10

Freitag, 5.12.2014, 07:24

muahahahahaaaa, ja sicher :pillepalle:

Die bösen Sitzplatz-Hooligans haben ausgespielt. Eine nachvollziehbare und richtige Entscheidung :lol:

Hier werden möglicherweise noch die "Fans" belohnt, die in Mxter für Randale gesorgt haben.
Es werden aber garantiert die bestraft, die da nichts mit zu tun hatten !

Herr, schmeiss Hirn vom Himmel !

11

Freitag, 5.12.2014, 07:49

Manchmal wäre es von Vorteil bevor man auf Antwort senden klickt nochmal kurz zu überlegen, ob man den Beitrag auf den man sich bezieht auch richtig verstanden hat. ;)


Hier also nochmal im Klartext für alle die noch auf 50% laufen weil sie ihren Kaffee noch nicht hatten:

Zitat

Und @Sprotte:

Warum es gerechter wäre, die Steher zu streichen und damit wegen 5-10 Pyro-Spinnern + vielleicht 100-150 Trotteln die das auch noch feiern, die anderen ca. 1100 richtigen Arminen als Teil einer Kollektivbestrafung zu benachteiligen, ist mir nicht ganz klar... <--- Heisst im Klartext: Ist beides gleich ungerecht weil die Verursacher und Sympathisanten so oder so im Stadion sein werden. Egal ob Sitzplatz oder Steher, die normalen Fans haben am Ende das Nachsehen!

So oder so haben am Ende mal wieder die normalen Fans das Nachsehen, weil irgendwelche Idioten meinen sie müssen im Stadion den dicken Max machen... <--- Im Klartext: Siehe oben.
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen.

Henry Ford

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12

Freitag, 5.12.2014, 08:33

Was für eine Riesensch.....!
Ich weiß gar nicht, seit wie vielen Jahrn ich schon jedes Auswärtsspiel in Osna gesehen habe. Und wegen diesen arroganten, selbstherrlichen Pyr-A....löchern werden nun die echten Fans bestraft. :kotzen:

Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als sobald der VfL-Vorverkauf beginnt nach Osna zu fahren und sich dort in die Schlange zu stellen.
Wann der VVK dort beginnt habe ich übrigens auf der Webseite nicht gefunden. Hat da jemand Infos?
Erstmals auf der Alm beim 2:3 gegen Spfr. Siegen im Jahre 1973

13

Freitag, 5.12.2014, 08:43

Diese Maßnahme wirft in der Tat mehr Fragen auf, als
Antworten geboten werden.


1. Wieso werden die unbeteiligten und allgemein als sicher
eingestuften Sitzplätze gestrichen?


2. Warum wird das Spiel in Osnabrück als besonderes Risikospiel
eingestuft, obwohl es gegen Münster gekracht hat und das Hinspiel ein
Musterbeispiel für ein friedliches Derby war?!


3. Beim Spiel in Münster haben sich dem Vernehmen nach große
Teile des Blocks offen gegen die Randalierer ausgesprochen. Warum wird das nicht
angerechnet, sondern durch Bestrafung untergraben?


4. Wie kommt man auf die Idee, dass solche Maßnahmen die in
der Vergangenheit (bei anderen Clubs) rein Garnichts gebracht haben jetzt bei
uns funktionieren? Warum greift man sich nicht gleich am Spieltag die Verursacher
und sorgt durch Untersuchungshaft dafür, dass das soziale Umfeld abseits des
Fußballs von diesen Aktivitäten erfährt. (Das sind nämlich nicht alles
arbeitslose Penner und ein Montag im Kittchen macht sich beim Chef sicher gut.)


5. Warum tragen nicht die Verursacher die Kosten für ihre Taten?


6. Was soll einem bei der geringen Entfernung daran hindern
sich seine Tickets in Osnabrück zu kaufen?


7. Warum wird in Deutschland immer nach der Gießkanne
gegriffen, wenn die Pipette erforderlich wäre?


Fragen über Fragen …. Und immer dieselben wirkungslosen Mittel
gegen die bereits bekannten und untersuchten Probleme.



Das ist für wie ein Nicht-Gewerkschaftsmitglied, das sich mit nem Bier im Garten sonnt und sich freut das es die Mietgliedsbeiträge spart, während die Kollegen für mehr Geld oder sonst was streiken. Und am Ende auch noch vom Ergebnis profitiert. :rolleyes:

Das Beispiel hinkt schon nicht mehr, sondern sitzt im Rollstuhl. Was haben die Mitglieder denn im Verein konkret verändert? Da wurde einem Jahr für Jahr die Pistole auf die Brust gesetzt, damit man so abstimmt wie gewünscht. Man hat weder versucht die Mitglieder mitzunehmen, noch waren diese in der Lage sich zu wehren. Oder um es in Dein Beispiel zu pressen: Nichts Streik. Streik = Arbeitslos. Die Kündigung war für mich das einzige Mittel ein Statement zu setzen. Das habe ich in einer beigefügten Begründung auch getan. Erstaunlicher Weise und das muss ich positiv hervorheben hat mich im Anschluss sogar Herr Laufer angerufen, um mit mir darüber zu sprechen. Will heißen: Die Vereinsführung ist heute um ein vielfaches besser, als noch vor 4 bis 5 Jahren. Umgekehrt ist auch diese durch die Finanzen gefesselt und ob im Hintergrund immer noch dieselben Dunkelmänner ihr Unwesen treiben lässt sich von außen nicht wirklich beurteilen. Aber immerhin macht die neue Vereinsführung Hoffnung auf solidere und bodenständige Zeiten. Und um den Kreis zu schließen. Die meisten Vereinsmitglieder sind doch nur wegen diesem Vorkaufsrecht im Verein. Sonst kann man da nicht viel bewegen. Das zeigt auch die Entwicklung der Besucherzahlen auf den JHVs. Um es mit den Worten von Dr. King Schulz zu sagen: „Das ist ein Fleisch gegen Bares Geschäft.“ Ich kann da so einen großen ideologischen Vorteil von Mitgliedern gegenüber einfachen Fans nicht erkennen. Das ist genau wie die guter/schlechter Fans-Diskussion nicht pauschal zu beantworten.
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Tradition & Identität erhalten!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gönner« (5.12.2014, 08:52)


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14

Freitag, 5.12.2014, 09:16

Schau, schau - Arminia reagiert endlich mal. Etwas zögerlich zwar, aber immerhin. Vermutlich ist man einfach nicht mutig genug gewesen, die problematischen Gruppierungen direkt anzugehen; etwa dadurch, dass den Fanclubs und Auswärtsdauerkartenbesitzern KEINE bevorzugte Behandlung gegönnt würde. Ich weiß allerdings auch nicht, ob so etwas (insbesondere bei den Auswärtsdauerkarteninhabern) problemlos möglich wäre. Das dürfte aber der logische nächste Schritt sein.
Klar ist dies eine Maßnahme, die vielen von uns weh tut und erst einmal auf wenig Gegenliebe stoßen dürfte. Es ist vielleicht aber auch der Versuch, einfach mal ein erstes Zeichen zu setzen und den Keil weiter zwischen normale und Problemfans zu treiben. Dass es fast nur die Falschen treffen wird, ist ja schon gesagt worden. Mir wäre es eben aus diesem Grund sogar lieber gewesen, der DSC hätte freiwillig auf das gesamte Kartenkontingent verzichtet. Das wäre mal ein Signal gewesen. An die Idioten und die gesamte Fußballumwelt. Dann hätte die Distanzierung von Pyrotechnik und Krawall eine deutlich glaubwürdigere Note erhalten. Zwar zu unser aller Lasten, aber die meisten von uns erwischt es ja eh.
Nur: vermutlich hätten die "harten" Fans sich dann beleidigt zurückgezogen und erst mal geschmollt. Und das wäre (abgesehen vom finanziellen Aspekt) angesichts der sportlichen Lage, in der es um jeden Punkt geht, fatal. Tja. Ab vor den Fernseher und Daumen drücken. :(

15

Freitag, 5.12.2014, 09:20

Ich versuch mal darauf zu antworten (in blau):

Diese Maßnahme wirft in der Tat mehr Fragen auf, als
Antworten geboten werden.


1. Wieso werden die unbeteiligten und allgemein als sicher
eingestuften Sitzplätze gestrichen?

Das Spiel wurde von der Osnabrücker Polizei und/oder dem Innneministerium von NS als Risikospiel eingeschätzt -> verringertes Kartenkontingent. Da es auf der Sitzplatztribüne keine bauliche Trennung gibt, fielen diese Plätze weg. Auf diese Entscheidung dürften weder der VFL noch der DSC groß Einfluß drauf genommen haben.

2. Warum wird das Spiel in Osnabrück als besonderes Risikospiel
eingestuft, obwohl es gegen Münster gekracht hat und das Hinspiel ein
Musterbeispiel für ein friedliches Derby war?!

Bei einem Auswärtsspiel in jüngerer Vergangenheit gab es schon auf dem Hinweg Pyrotechnik unter einer Bahnbrücke (Blinker usw.), beim letzten Aufstieg auf der Alm gab es eine versuchte Massenschlägerei zwischen Osnabrücker und Bielefelder Althools. Daneben waren die Maßnahmen bei den letzten Auswärtsspielen in OS schon immer äußerst restrektiv (Flaschenverbote in Zügen, großräumige Straßensperrungen in OS). Kam mir immer überzogen vor. Jetzt hat die MS-Vorfälle genommen um die Daumenschrauben weiter anzuziehen.

3. Beim Spiel in Münster haben sich dem Vernehmen nach große
Teile des Blocks offen gegen die Randalierer ausgesprochen. Warum wird das nicht
angerechnet, sondern durch Bestrafung untergraben?

Das interessiert niemanden in Hannover bzw. Polizeipräsidium OS.

4. Wie kommt man auf die Idee, dass solche Maßnahmen die in
der Vergangenheit (bei anderen Clubs) rein Garnichts gebracht haben jetzt bei
uns funktionieren? Warum greift man sich nicht gleich am Spieltag die Verursacher
und sorgt durch Untersuchungshaft dafür, dass das soziale Umfeld abseits des
Fußballs von diesen Aktivitäten erfährt. (Das sind nämlich nicht alles
arbeitslose Penner und ein Montag im Kittchen macht sich beim Chef sicher gut.)

Du mußt erstmal einen Staatsanwalt, der Untersuchungshaft beantragt, und einen Richter, der sie anordnet, vor Ort haben. Vielleicht passiert das ja? Wir werden es sehen...

5. Warum tragen nicht die Verursacher die Kosten für ihre Taten?

Der DSC hat bekannt gegeben, etwaige Kosten aus dem MS-Vorfall auf erkannte Täter umzulegen. Das dürfte wohl auch für die Zukunft gelten.

6. Was soll einem bei der geringen Entfernung daran hindern
sich seine Tickets in Osnabrück zu kaufen?

Das ist Aufgabe des VFLs. Ob er das macht? Keine Ahnung, auf die Schnelle konnte ich auf der VFL-HP nix finden. Könnte also gehen.

7. Warum wird in Deutschland immer nach der Gießkanne
gegriffen, wenn die Pipette erforderlich wäre?

Weil Politiker sich gerne mit populistischen Maßnahmen im Rampenlicht sonnen wollen. Unser Landesinnenminister ist ja auch so eine Hohlfrucht. Warum sollen die in Niedersachsen bessere Politiker haben?

Fragen über Fragen …. Und immer dieselben wirkungslosen Mittel
gegen die bereits bekannten und untersuchten Probleme.

So sieht es aus. Zumal eine Woche später es bei der Fortuna in Köln erst Recht brennen wird. Offenes Stadion ohne Dach, sehr viele Auswärtsfans (alle die nicht nach OS konnten, werden überlegen nach Kölle zu fahren) und dazu ein paar Pyromanen mit der Einstellung: "Jetzt erst recht!"

Das ist für wie ein Nicht-Gewerkschaftsmitglied, das sich mit nem Bier im Garten sonnt und sich freut das es die Mietgliedsbeiträge spart, während die Kollegen für mehr Geld oder sonst was streiken. Und am Ende auch noch vom Ergebnis profitiert. :rolleyes:

Das Beispiel hinkt schon nicht mehr, sondern sitzt im Rollstuhl. Was haben die Mitglieder denn im Verein konkret verändert? Da wurde einem Jahr für Jahr die Pistole auf die Brust gesetzt, damit man so abstimmt wie gewünscht. Man hat weder versucht die Mitglieder mitzunehmen, noch waren diese in der Lage sich zu wehren. Oder um es in Dein Beispiel zu pressen: Nichts Streik. Streik = Arbeitslos. Die Kündigung war für mich das einzige Mittel ein Statement zu setzen. Das habe ich in einer beigefügten Begründung auch getan. Erstaunlicher Weise und das muss ich positiv hervorheben hat mich im Anschluss sogar Herr Laufer angerufen, um mit mir darüber zu sprechen. Will heißen: Die Vereinsführung ist heute um ein vielfaches besser, als noch vor 4 bis 5 Jahren. Umgekehrt ist auch diese durch die Finanzen gefesselt und ob im Hintergrund immer noch dieselben Dunkelmänner ihr Unwesen treiben lässt sich von außen nicht wirklich beurteilen. Aber immerhin macht die neue Vereinsführung Hoffnung auf solidere und bodenständige Zeiten. Und um den Kreis zu schließen. Die meisten Vereinsmitglieder sind doch nur wegen diesem Vorkaufsrecht im Verein. Sonst kann man da nicht viel bewegen. Das zeigt auch die Entwicklung der Besucherzahlen auf den JHVs. Um es mit den Worten von Dr. King Schulz zu sagen: „Das ist ein Fleisch gegen Bares Geschäft.“ Ich kann da so einen großen ideologischen Vorteil von Mitgliedern gegenüber einfachen Fans nicht erkennen. Das ist genau wie die guter/schlechter Fans-Diskussion nicht pauschal zu beantworten.
Immerhin geben diese Mitglieder ein Statement mit der Geldbörse ab, das ist substantieller als so mancher Fratzenbuch-Hurra-Patriot (ihr seid nicht gemeint).
Arabi raus!

16

Freitag, 5.12.2014, 09:46

Und ich in blassblau:
Ich versuch mal darauf zu antworten (in blau):

Diese Maßnahme wirft in der Tat mehr Fragen auf, als
Antworten geboten werden.


1. Wieso werden die unbeteiligten und allgemein als sicher
eingestuften Sitzplätze gestrichen?

Das Spiel wurde von der Osnabrücker Polizei und/oder dem Innneministerium von NS als Risikospiel eingeschätzt -> verringertes Kartenkontingent. Da es auf der Sitzplatztribüne keine bauliche Trennung gibt, fielen diese Plätze weg. Auf diese Entscheidung dürften weder der VFL noch der DSC groß Einfluß drauf genommen haben.

Aber gerade da sind erfahrungsgemäß keine Probleme zu erwarten.

2. Warum wird das Spiel in Osnabrück als besonderes Risikospiel
eingestuft, obwohl es gegen Münster gekracht hat und das Hinspiel ein
Musterbeispiel für ein friedliches Derby war?!

Bei einem Auswärtsspiel in jüngerer Vergangenheit gab es schon auf dem Hinweg Pyrotechnik unter einer Bahnbrücke (Blinker usw.), beim letzten Aufstieg auf der Alm gab es eine versuchte Massenschlägerei zwischen Osnabrücker und Bielefelder Althools. Daneben waren die Maßnahmen bei den letzten Auswärtsspielen in OS schon immer äußerst restrektiv (Flaschenverbote in Zügen, großräumige Straßensperrungen in OS). Kam mir immer überzogen vor. Jetzt hat die MS-Vorfälle genommen um die Daumenschrauben weiter anzuziehen.

Ein Aufstieg im Januar ist nicht in Sicht. Und wie soll die bestrafte Masse eine Gruppe Althools hindern sich zu schlagen? Mitprügeln? Die Althools interessiert das Verbot wohl nur am Rande.

(...)

4. Wie kommt man auf die Idee, dass solche Maßnahmen die in
der Vergangenheit (bei anderen Clubs) rein Garnichts gebracht haben jetzt bei
uns funktionieren? Warum greift man sich nicht gleich am Spieltag die Verursacher
und sorgt durch Untersuchungshaft dafür, dass das soziale Umfeld abseits des
Fußballs von diesen Aktivitäten erfährt. (Das sind nämlich nicht alles
arbeitslose Penner und ein Montag im Kittchen macht sich beim Chef sicher gut.)

Du mußt erstmal einen Staatsanwalt, der Untersuchungshaft beantragt, und einen Richter, der sie anordnet, vor Ort haben. Vielleicht passiert das ja? Wir werden es sehen...

Ich kann mich nicht erinnern, daß die feinen Herren sich jemals diese Mühe gemacht hätten. Warum soll sich da etwas ändern, wenn man auch einfach Verbote aussprechen kann? Interessant wäre was passiert, wenn einer gegen diesen Eingriff in seine Grundrechte klagen würde.

5. Warum tragen nicht die Verursacher die Kosten für ihre Taten?

Der DSC hat bekannt gegeben, etwaige Kosten aus dem MS-Vorfall auf erkannte Täter umzulegen. Das dürfte wohl auch für die Zukunft gelten.

Damit das effizient ist müsste man allerdings auch stärker und gezielter die Verursacher aufgreifen. Leider werden die Kräfte für Aktionen wie die akltuelle gebunden.

6. Was soll einem bei der geringen Entfernung daran hindern
sich seine Tickets in Osnabrück zu kaufen?

Das ist Aufgabe des VFLs. Ob er das macht? Keine Ahnung, auf die Schnelle konnte ich auf der VFL-HP nix finden. Könnte also gehen.

Wenn ich über die A 30 nach Osnabrück fahre bin ich dort fast schneller als in Bielefeld. Und das ich kein Osnabrücker bin habe ich nicht auf die Stirn tätowiert. Wie wollen die also verhindern, daß man sich da eine Karte holt. Achja ... man könnte auch noch alle auswärtigen Osnabrücker für die Bielefelder Chaoten in Münster bluten lassen und nur an Menschen aus der Stadt Osnabrück unter Vorlage eines Personalausweises je eine Karte verkaufen ... Problem gelöst. :lol:

(...)

Fragen über Fragen …. Und immer dieselben wirkungslosen Mittel
gegen die bereits bekannten und untersuchten Probleme.

So sieht es aus. Zumal eine Woche später es bei der Fortuna in Köln erst Recht brennen wird. Offenes Stadion ohne Dach, sehr viele Auswärtsfans (alle die nicht nach OS konnten, werden überlegen nach Kölle zu fahren) und dazu ein paar Pyromanen mit der Einstellung: "Jetzt erst recht!"

Mein Reden. Lösungen sehen anders aus.


Das ist für wie ein Nicht-Gewerkschaftsmitglied, das sich mit nem Bier im Garten sonnt und sich freut das es die Mietgliedsbeiträge spart, während die Kollegen für mehr Geld oder sonst was streiken. Und am Ende auch noch vom Ergebnis profitiert. :rolleyes:

Das Beispiel hinkt schon nicht mehr, sondern sitzt im Rollstuhl. Was haben die Mitglieder denn im Verein konkret verändert? Da wurde einem Jahr für Jahr die Pistole auf die Brust gesetzt, damit man so abstimmt wie gewünscht. Man hat weder versucht die Mitglieder mitzunehmen, noch waren diese in der Lage sich zu wehren. Oder um es in Dein Beispiel zu pressen: Nichts Streik. Streik = Arbeitslos. Die Kündigung war für mich das einzige Mittel ein Statement zu setzen. Das habe ich in einer beigefügten Begründung auch getan. Erstaunlicher Weise und das muss ich positiv hervorheben hat mich im Anschluss sogar Herr Laufer angerufen, um mit mir darüber zu sprechen. Will heißen: Die Vereinsführung ist heute um ein vielfaches besser, als noch vor 4 bis 5 Jahren. Umgekehrt ist auch diese durch die Finanzen gefesselt und ob im Hintergrund immer noch dieselben Dunkelmänner ihr Unwesen treiben lässt sich von außen nicht wirklich beurteilen. Aber immerhin macht die neue Vereinsführung Hoffnung auf solidere und bodenständige Zeiten. Und um den Kreis zu schließen. Die meisten Vereinsmitglieder sind doch nur wegen diesem Vorkaufsrecht im Verein. Sonst kann man da nicht viel bewegen. Das zeigt auch die Entwicklung der Besucherzahlen auf den JHVs. Um es mit den Worten von Dr. King Schulz zu sagen: „Das ist ein Fleisch gegen Bares Geschäft.“ Ich kann da so einen großen ideologischen Vorteil von Mitgliedern gegenüber einfachen Fans nicht erkennen. Das ist genau wie die guter/schlechter Fans-Diskussion nicht pauschal zu beantworten.
Immerhin geben diese Mitglieder ein Statement mit der Geldbörse ab, das ist substantieller als so mancher Fratzenbuch-Hurra-Patriot (ihr seid nicht gemeint).

Ich will garnicht Mitglieder und Nichtmitglieder gegeneinander ausspielen. Die einen bezahlen Geld und bekommen im Gegenzug Vorteile. Die anderen haben Nachteile und sparen dafür etwas. Da ist keiner besser oder schlechter als der andere. Nur das sollte man dann auch so aussprechen, statt mit scheinheiligen ideologischen Argumenten zu hantieren, wie es einige versuchen.
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17

Freitag, 5.12.2014, 10:08

Diese Maßnahme wirft in der Tat mehr Fragen auf, als
Antworten geboten werden.


1. Wieso werden die unbeteiligten und allgemein als sicher
eingestuften Sitzplätze gestrichen?


2. Warum wird das Spiel in Osnabrück als besonderes Risikospiel
eingestuft, obwohl es gegen Münster gekracht hat und das Hinspiel ein
Musterbeispiel für ein friedliches Derby war?!


3. Beim Spiel in Münster haben sich dem Vernehmen nach große
Teile des Blocks offen gegen die Randalierer ausgesprochen. Warum wird das nicht
angerechnet, sondern durch Bestrafung untergraben?


4. Wie kommt man auf die Idee, dass solche Maßnahmen die in
der Vergangenheit (bei anderen Clubs) rein Garnichts gebracht haben jetzt bei
uns funktionieren? Warum greift man sich nicht gleich am Spieltag die Verursacher
und sorgt durch Untersuchungshaft dafür, dass das soziale Umfeld abseits des
Fußballs von diesen Aktivitäten erfährt. (Das sind nämlich nicht alles
arbeitslose Penner und ein Montag im Kittchen macht sich beim Chef sicher gut.)


5. Warum tragen nicht die Verursacher die Kosten für ihre Taten?


6. Was soll einem bei der geringen Entfernung daran hindern
sich seine Tickets in Osnabrück zu kaufen?


7. Warum wird in Deutschland immer nach der Gießkanne
gegriffen, wenn die Pipette erforderlich wäre?


Fragen über Fragen …. Und immer dieselben wirkungslosen Mittel
gegen die bereits bekannten und untersuchten Probleme.



Das ist für wie ein Nicht-Gewerkschaftsmitglied, das sich mit nem Bier im Garten sonnt und sich freut das es die Mietgliedsbeiträge spart, während die Kollegen für mehr Geld oder sonst was streiken. Und am Ende auch noch vom Ergebnis profitiert. :rolleyes:

Das Beispiel hinkt schon nicht mehr, sondern sitzt im Rollstuhl. Was haben die Mitglieder denn im Verein konkret verändert? Da wurde einem Jahr für Jahr die Pistole auf die Brust gesetzt, damit man so abstimmt wie gewünscht. Man hat weder versucht die Mitglieder mitzunehmen, noch waren diese in der Lage sich zu wehren. Oder um es in Dein Beispiel zu pressen: Nichts Streik. Streik = Arbeitslos. Die Kündigung war für mich das einzige Mittel ein Statement zu setzen. Das habe ich in einer beigefügten Begründung auch getan. Erstaunlicher Weise und das muss ich positiv hervorheben hat mich im Anschluss sogar Herr Laufer angerufen, um mit mir darüber zu sprechen. Will heißen: Die Vereinsführung ist heute um ein vielfaches besser, als noch vor 4 bis 5 Jahren. Umgekehrt ist auch diese durch die Finanzen gefesselt und ob im Hintergrund immer noch dieselben Dunkelmänner ihr Unwesen treiben lässt sich von außen nicht wirklich beurteilen. Aber immerhin macht die neue Vereinsführung Hoffnung auf solidere und bodenständige Zeiten. Und um den Kreis zu schließen. Die meisten Vereinsmitglieder sind doch nur wegen diesem Vorkaufsrecht im Verein. Sonst kann man da nicht viel bewegen. Das zeigt auch die Entwicklung der Besucherzahlen auf den JHVs. Um es mit den Worten von Dr. King Schulz zu sagen: „Das ist ein Fleisch gegen Bares Geschäft.“ Ich kann da so einen großen ideologischen Vorteil von Mitgliedern gegenüber einfachen Fans nicht erkennen. Das ist genau wie die guter/schlechter Fans-Diskussion nicht pauschal zu beantworten.


Mag sein das es bessere Beispiele als Vergleich gibt!. Dennoch sitzt dieser Vergleich sicherlich nicht im Rollstuhl. Es gibt z.B. auch bei uns im Betrieb genug Leute die nicht in der Gewerkschaft sind ( z.T. mit guten bis sehr guten Gründen). Wie oben oben beschrieben ist das ihr gutes Recht und diese Meinung respektiere ich absolut. Dennoch müssten sie nach dieser Logik eigentlich sämtliche Lohnerhöhungen, etc. die durch die Gewerkschaft ausgehandelt werden, ablehnen. Davon hab ich allerdings noch keinen getroffen.

Aber es sei ja auch jedem gegönnt. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Das soll keine Herabwürdigung von Nicht-Mitgliedern sein. Ebenso wenig gibt es bessere und schlechtere Fans. Entweder bin ich Fan oder nicht. Jeder Fan muss den Verein in dem Maße unterstützen, den er für vertretbar hält. Und manche tun das in größerem Umfang als Andere. Die Frage bleibt trotzdem warum diejenigen die es in größerem Umfang tun, nicht dafür belohnt werden sollen!?

Im übrigen halte ich deine Einschätzung bezüglich der Vereinsmitglieder und Vorkaufsrecht für zu pauschal nicht zutreffend. Natürlich hast du solche Leute immer dabei, aber ich kenne auch unheimlich viele, für die dieses Vorkaufsrecht nur n kleiner Bonus ist. Manche sind schon seit Jahrzehnten Mitglied und trotzdem seit zig Jahren weder Tickets gekauft noch Spiele besucht haben...

Was die neue Vereinsführung angeht, gebe ich dir absolut Recht. Da keimt tatsächlich mal die Hoffnung auf das wir es irgendwann mal wieder in ruhigeres Fahrwasser schaffen, wenn der Kurs so beibehalten wird...

Letztenendes hat das aber auch alles nichts mit der Wurzel des Problems zu tun: Den Pyro-Chaoten und der damit verbundenen Instrumentalisierung der Fussballfans im Gesamten zur Durchsetzung politischer Forderungen....

Tante Edit sagt: hab wohl n bischen langsam geschrieben. Offensichtlich liegen unsere Standpunkte doch gar nicht so weit auseinander... :D
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen.

Henry Ford

18

Freitag, 5.12.2014, 10:34

4. Wie kommt man auf die Idee, dass solche Maßnahmen die in
der Vergangenheit (bei anderen Clubs) rein Garnichts gebracht haben jetzt bei
uns funktionieren? Warum greift man sich nicht gleich am Spieltag die Verursacher
und sorgt durch Untersuchungshaft dafür, dass das soziale Umfeld abseits des
Fußballs von diesen Aktivitäten erfährt. (Das sind nämlich nicht alles
arbeitslose Penner und ein Montag im Kittchen macht sich beim Chef sicher gut.)

Ich bin kein Jurist aber ich denke das passiert nicht, weil unser Rechtssystem das glücklicherweise nicht vorsieht. Auch wenn es du dir anders wünscht, dient eine U-Haft lediglich der Sicherung des Strafverfahrens. Mit einer Strafe / einer Bestrafung im herkömmlichen Sinne hat und darf sie nichts zu tun haben. Egal wie man zu den Vorkommnissen in Münster steht, sollte man im allgemeinen Kontext froh darüber sein, dass wir die Zeiten in denen man Leute für Vergehen „an den Pranger stellt“ hinter uns haben. Und ehrlicherweise scheint es dir nur darum zu gehen. Diese Denkweise ist mir persönlich jedenfalls zuwider.
Wir sind Fans und das ohne Pause - BIELEFELD - und die Alm ist unser zu Hause

19

Freitag, 5.12.2014, 10:56

Es ist schon ein bisschen frech vom Verein, die Schuld auf die Randalierer vom Münsterspiel zu schieben. Das Spiel ist doch schon seit Jahren nach Meinung der Polizei ein Sicherheitsspiel und für diese werden die Auflagen von Jahr zu Jahr größer. Ursachen für das reduzierte Kontingent sind ziemlich eindeutig hierauf herunterzubrechen:
  1. Es ist absolut keine Fantrennung zwischen den Sitzplätzen möglich. Hier kann man das gut sehen: http://fotos.ultras-dynamo.de/2010-2011/…a-dynamo/20.jpg Das Sitzplatzkontingent wären aber eh maximal 300 Karten gewesen...
  2. Der bauliche Zustand des Gästeblockes ist seit Jahren eine Katastrophe und erfüllt heutige Brandschutzbestimmungen nicht. Bei irgendeinem Spiel ist auch mal ein Wellenbrecher einfach so herausgebrochen ... daher das niedrige Stehplatzkontingent
Alles in allem kommt das überhaupt nicht überraschend und hat rein gar nichts mit dem MS-Spiel zu tun. Das ist der Preis, den der Fan heute für alte Stadien mit Stil von Zeit zu Zeit zahlen muss.

Ich hoffe nur, dass die Tickets nicht personalisiert sein werden

... und ganz viele Arminen nach Osnabrück fahren, egal ob mit oder ohne Ticket :)

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20

Freitag, 5.12.2014, 11:23

Ich kann da nichts Freches erkennen. Im Grunde hilft doch nur eins und das ist konsequentes Handeln gegen die Pyromanen und die Fanclubs, welche diese unterstützen. Durch die örtliche Nähe zu Osnabrück dürfte es doch kein großes Problem darstellen, sich entsprechende Sitzplatzkarten zu besorgen.
Meine Jahre der Leidenschaft
Bundesligaaufstiege:
1970,1978,1980,1996,1999,2002,2004,2020
03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4
Eilenfeld (2),Graul,Schröder
06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)



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