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6 141

Dienstag, 12.04.2016, 14:05

Losgelöst von der Diskussion über Clubs aus der Retorte, Tradition oder vom Dorfe (wobei ich es schon sportlich finde Freiburg als Dorfverein zu kategorisieren) gibt es eine ganz einfachen Grund, warum ich RB (was für mich kein Verein ist) darüber hinaus nicht mag:

Dort wird mit Ralf Rangnick das größte Brechmittel beschäftigt, das der Fußball je hervorgebracht hat.



Geiler Spruch :thumbsup: Übrigens ursprünglich war der Rangnick mal ein Netter. Aber dann hat er sich zu dem entwickelt, was du so vortrefflich beschrieben hast!

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Warum ich die Freiburger und Mainzer zu den Dorfvereinen zähle? Die mögen mittlerweile mehr Geld als wir haben, aber die Strukturen dahinter, die Präsidien fahren immer noch die gleiche Linie wie vor 20, 30 Jahren, als deren Aufstieg begann. Dazu das Umfeld, absolut pflegeleicht, oder hat jemand schon jemals mal davon gehört, dass dort ein Sponsor irgendwas oder irgendeinen Kopf fordert? Oder, dass dort mal die Fans wie bei uns am Rad drehen? Wenn die in Freiburg, oder Mainz ihre JHV abhalten ist doch das spannnendste das Totengedenken bei denen. Von den Strukturen her sind die immer noch so aufgestellt, wie am Anfang, als sie viel kleiner als Arminia waren. Das muß nicht unbedingt schlecht sein. Ich glaube, beide Vereine haben noch nicht einmal ausgegliedert und sind trotzdem erfolgreicher als wir.

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Dienstag, 12.04.2016, 14:05

Eine Antwort auf den subjektiven Attraktivitäsverlust in Liga eins (denn objektiv steigen die Zuschauerzahlen Jahr für Jahr) muss doch endlich die Aufstockung der ersten und zweiten Liga auf 20 Teams sein. So bekommt man zwei Plätze mehr damit Tradition und neue Vereinskonzepte Platz in den Profiligen haben. Und endlich würde der konsequente Gleichschritt zu den anderen großen europäischen Ligen erfolgen. Warum darüber keinerlei Diskussion erfolgt, ist mir unverständlich. Auch würde dann trotz Zerstückelung des Spieltags wieder eine adäquate Anzahl an Samstagsspielen stattfinden. Für mich nur Vorteile. Den Schritt würde ich dann konsequent gehen und die "Liga 3" zur 3. Bundesliga machen und diese in die Verantwortung der DFL stellen. Damit einhergehen würde das Wegfallen der zweiten Mannschaften in der dritten Liga und somit wieder Platz für Vereine wie Aachen, Mannheim, Essen etc. Unter diesen drei attraktiven Ligen kann dann eine stetige Fluktuation stattfinden die wenig Akktrakivutätsverlust bedeuten würde. Um das Ganze abzurunden müsste dann die 3. Bundesliga auch mit in das Vermarktungskonzept, zB indem Top Spiele bei Sky übertragen werden und den öffentlichen Sendern auch Rechte an Lokal spannenden Spielen übertragen werden. Das wär für mich eine einheitliche und konsequente Herangehensweise.

Zum nächsten Spieltag: Besser hätte es sich der Spieltagsersteller nicht ausmalen können. Das wird ein spannendes Wochenende. Der SVS wir auf jeden Fall noch unten reinrutschen, denn in Leipzig werden die nichts holen.



Das sehe ich ganz genauso. Es hätte wirklich viele Vorteile für alle. Nur leider wollen die 18 (36) DFL-Ligisten die Gelder lieber durch 18 (36), als durch 20 (40) teilen. Da gibts eine gewisse Kurzsichtigkeit, die auch dafür sorgt, dass die 3. Liga so stiefmütterlich von den DFL-Clubs behandelt wird, einfach aus trivialem Futterneid. Aber die Attraktivität der 3. Liga sorgt möglicherweise in Zukunft dafür, dass sich da was ändern könnte? Jedenfalls liegen die Einschaltquoten von BI-MS, oder von Magdeburg-Halle meilenweit über denen von SAP gegen Audi.
2 weitere Teams würde bedeuten, dass man den Spielplan noich weiter aufblähen würde und dann englische und spanische Verhältnisse hätte. zB: Spiel zwischen den Jahren oder noch mehr englische Wochen. Mal als Beispiel: Vizekusen hatte in den letzten sechs Wochen englische Wochen. Irgendwann muss man auch mal die Gesundheit der Spieler schützen und sollte das in Betracht ziehen. Es gibt ja auch noch NAtionalmannschaften und andere Termine im Kalender. Ich für meinen Teil finde das so schon in Ordnung mit der Anzahl der Clubs.

Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule gelernt hat, vergisst. (Albert Einstein)
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Dienstag, 12.04.2016, 14:09

Eine Antwort auf den subjektiven Attraktivitäsverlust in Liga eins (denn objektiv steigen die Zuschauerzahlen Jahr für Jahr) muss doch endlich die Aufstockung der ersten und zweiten Liga auf 20 Teams sein. So bekommt man zwei Plätze mehr damit Tradition und neue Vereinskonzepte Platz in den Profiligen haben. Und endlich würde der konsequente Gleichschritt zu den anderen großen europäischen Ligen erfolgen. Warum darüber keinerlei Diskussion erfolgt, ist mir unverständlich. Auch würde dann trotz Zerstückelung des Spieltags wieder eine adäquate Anzahl an Samstagsspielen stattfinden. Für mich nur Vorteile. Den Schritt würde ich dann konsequent gehen und die "Liga 3" zur 3. Bundesliga machen und diese in die Verantwortung der DFL stellen. Damit einhergehen würde das Wegfallen der zweiten Mannschaften in der dritten Liga und somit wieder Platz für Vereine wie Aachen, Mannheim, Essen etc. Unter diesen drei attraktiven Ligen kann dann eine stetige Fluktuation stattfinden die wenig Akktrakivutätsverlust bedeuten würde. Um das Ganze abzurunden müsste dann die 3. Bundesliga auch mit in das Vermarktungskonzept, zB indem Top Spiele bei Sky übertragen werden und den öffentlichen Sendern auch Rechte an Lokal spannenden Spielen übertragen werden. Das wär für mich eine einheitliche und konsequente Herangehensweise.

Zum nächsten Spieltag: Besser hätte es sich der Spieltagsersteller nicht ausmalen können. Das wird ein spannendes Wochenende. Der SVS wir auf jeden Fall noch unten reinrutschen, denn in Leipzig werden die nichts holen.



Das sehe ich ganz genauso. Es hätte wirklich viele Vorteile für alle. Nur leider wollen die 18 (36) DFL-Ligisten die Gelder lieber durch 18 (36), als durch 20 (40) teilen. Da gibts eine gewisse Kurzsichtigkeit, die auch dafür sorgt, dass die 3. Liga so stiefmütterlich von den DFL-Clubs behandelt wird, einfach aus trivialem Futterneid. Aber die Attraktivität der 3. Liga sorgt möglicherweise in Zukunft dafür, dass sich da was ändern könnte? Jedenfalls liegen die Einschaltquoten von BI-MS, oder von Magdeburg-Halle meilenweit über denen von SAP gegen Audi.
2 weitere Teams würde bedeuten, dass man den Spielplan noich weiter aufblähen würde und dann englische und spanische Verhältnisse hätte. zB: Spiel zwischen den Jahren oder noch mehr englische Wochen. Mal als Beispiel: Vizekusen hatte in den letzten sechs Wochen englische Wochen. Irgendwann muss man auch mal die Gesundheit der Spieler schützen und sollte das in Betracht ziehen. Es gibt ja auch noch NAtionalmannschaften und andere Termine im Kalender. Ich für meinen Teil finde das so schon in Ordnung mit der Anzahl der Clubs.



Wir hatten letztes Jahr in der 3. Liga auch einen etwas größeren Kader als jetzt in der 2. Liga. Du hast mehr Spiele, also auch mehr Einnahmen und kannst so den etwas vergrößerten Kader auch refinanzieren. Da gibts kein Problem.

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Dienstag, 12.04.2016, 14:37

Eine Antwort auf den subjektiven Attraktivitäsverlust in Liga eins (denn objektiv steigen die Zuschauerzahlen Jahr für Jahr) muss doch endlich die Aufstockung der ersten und zweiten Liga auf 20 Teams sein. So bekommt man zwei Plätze mehr damit Tradition und neue Vereinskonzepte Platz in den Profiligen haben. Und endlich würde der konsequente Gleichschritt zu den anderen großen europäischen Ligen erfolgen. Warum darüber keinerlei Diskussion erfolgt, ist mir unverständlich. Auch würde dann trotz Zerstückelung des Spieltags wieder eine adäquate Anzahl an Samstagsspielen stattfinden. Für mich nur Vorteile. Den Schritt würde ich dann konsequent gehen und die "Liga 3" zur 3. Bundesliga machen und diese in die Verantwortung der DFL stellen. Damit einhergehen würde das Wegfallen der zweiten Mannschaften in der dritten Liga und somit wieder Platz für Vereine wie Aachen, Mannheim, Essen etc. Unter diesen drei attraktiven Ligen kann dann eine stetige Fluktuation stattfinden die wenig Akktrakivutätsverlust bedeuten würde. Um das Ganze abzurunden müsste dann die 3. Bundesliga auch mit in das Vermarktungskonzept, zB indem Top Spiele bei Sky übertragen werden und den öffentlichen Sendern auch Rechte an Lokal spannenden Spielen übertragen werden. Das wär für mich eine einheitliche und konsequente Herangehensweise.

Zum nächsten Spieltag: Besser hätte es sich der Spieltagsersteller nicht ausmalen können. Das wird ein spannendes Wochenende. Der SVS wir auf jeden Fall noch unten reinrutschen, denn in Leipzig werden die nichts holen.



Das sehe ich ganz genauso. Es hätte wirklich viele Vorteile für alle. Nur leider wollen die 18 (36) DFL-Ligisten die Gelder lieber durch 18 (36), als durch 20 (40) teilen. Da gibts eine gewisse Kurzsichtigkeit, die auch dafür sorgt, dass die 3. Liga so stiefmütterlich von den DFL-Clubs behandelt wird, einfach aus trivialem Futterneid. Aber die Attraktivität der 3. Liga sorgt möglicherweise in Zukunft dafür, dass sich da was ändern könnte? Jedenfalls liegen die Einschaltquoten von BI-MS, oder von Magdeburg-Halle meilenweit über denen von SAP gegen Audi.
2 weitere Teams würde bedeuten, dass man den Spielplan noich weiter aufblähen würde und dann englische und spanische Verhältnisse hätte. zB: Spiel zwischen den Jahren oder noch mehr englische Wochen. Mal als Beispiel: Vizekusen hatte in den letzten sechs Wochen englische Wochen. Irgendwann muss man auch mal die Gesundheit der Spieler schützen und sollte das in Betracht ziehen. Es gibt ja auch noch NAtionalmannschaften und andere Termine im Kalender. Ich für meinen Teil finde das so schon in Ordnung mit der Anzahl der Clubs.



Wir hatten letztes Jahr in der 3. Liga auch einen etwas größeren Kader als jetzt in der 2. Liga. Du hast mehr Spiele, also auch mehr Einnahmen und kannst so den etwas vergrößerten Kader auch refinanzieren. Da gibts kein Problem.
Das mag für 3 und 2 Liga noch gut gehen, weil man meistens keine DFB Pokalspiel hat (ausnahme wir letztes Jahr :-)) und keine Europapokalspiel hat. Für Clubs in der ersten Liga, die oben stehen, wird es aber schwierig. Die finanzieren sich auch kaum noch aus Zuschauereinnahmen, sondern aus TV, Werbung und Merchandising.

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Dienstag, 12.04.2016, 14:57

Warum England, Spanien, Italien und Frankreich es trotz der Mehrbelastung durch zwei zusätzliche Vereine hinbekommen und die Bundesliga nicht, wird auch ein ewiges Geheimnis bleiben. In England haben sie sogar noch einen Pokalwettbewerb mehr. Und trotz dieser zusätzlichen Belastung, stellen Spanien und Italien und bedingt auch Frankreich noch erfolgreiche Nationalmannschaften. Und wir sollen nicht in der Lage sein, das ebenfalls zu stemmen? Ein ziemlich vorgeschobenes Argument. Hinzu kommt, dass man durch mehr Spiele auch mehr Vermarktungsgelder erzielt, die dann eben unter mehr Vereinen verteilt werden. Am Ende wird das eben alles ausgeglichen.

Zu RB: Das Hauptargument zur Unterscheidung zu Bayer, Wolfsburg etc. ist für mich, dass bei denen der Verein und das Sponsoring durch eine besondere Entstehungsgeschichte (Stichwort Werksclub) oder geographische Nähe in besonderer Weise verbunden sind. So wir wir mit Gerry, Alpecin und Schüco. Da gehen die Leute die investieren selbst ins Stadion und die Mitarbeiter auch. Da kann ich keine solche Kritik üben wie an dem Konstrukt von RB. Denn RB ist wie eine Franchisekette, eine Mcdonalds-Filiale des Fußballs. Das Konzept kann auf einen beliebigen Standort gestülpt werden (Salzburg, New-York, Leipzig) und ist immer gleich. Das ist für mich der große Unterschied.

PS: Die Zerstückelung der Spieltage setzt sich fort. Ab der Saison 17/18 werden fünf Mal pro Saison Montagsspiele der ersten Liga gezeigt. Für mich ist die zweite Liga Profiteur dieser Regelung. Denn diese Montagsspiele werden für die zweite Liga dann zu einem Samstagsspiel. Ebenfalls wird ein Freitagsspiel der Liga Zwei ebenfalls zu einem Samstagsspiel. Für uns als eine gute Neuerung oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »marcopolo« (12.04.2016, 15:04)


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Dienstag, 12.04.2016, 15:04

Losgelöst von der Diskussion über Clubs aus der Retorte, Tradition oder vom Dorfe (wobei ich es schon sportlich finde Freiburg als Dorfverein zu kategorisieren) gibt es eine ganz einfachen Grund, warum ich RB (was für mich kein Verein ist) darüber hinaus nicht mag:

Dort wird mit Ralf Rangnick das größte Brechmittel beschäftigt, das der Fußball je hervorgebracht hat.

Das ist interessant. Ich mag Rangnick auch keineswegs, aber kannst Du das noch mal belegen? Ich meine, inwiefern er das größte Brechmittel der Fußballgeschichte ist? Da bin ich gespannt, woran Du das festmachst, wie immer bei solchen starken Urteilen


Grundsätzlich gibt es ja keine harten Faktoren, die jemanden für das Attribut Brechmittel qualifizieren, vielmehr handelt es ja immer um eine persönliche Wahrnehmung. Für mich ist es zum Beispiel sein Mangel an Bescheidenheit (den von den Medien geformten Begriff des Fußballprofessors hat er immer gern angenommen) der durch Aussagen wie "es gibt aktuell keinen besseren Trainer als mich" und seine oberlehrerhafte Art untermauert werden. Ich kenne keinen Zweiten, der sich gefragt oder nicht laufend ein Urteil zu Sachverhalten in anderen Clubs zutraut (er erkennt eine mangelnde Einstellung beim FC Bayern, oder kritisiert die Paderborner Taktik), gleichzeitig aber selber absolut dünnhäutig auf Kritik reagiert. Er fällt mir auch dadurch auf, dass er immer wieder Ausreden für Fehlleistungen sucht und gleichzeitig betont, dass das ja keine Ausreden sein dürfen (Krankheit, Rasenqualität), warum sage ich das dann ? Zudem empfinde ich ihn als berechnend und unehrlich, beispielhaft dafür nehme ich seine Aussagen nach den Vorkommnissen im Pokal beim Spiel gegen Osnabrück. Er wusste genau, dass seine medienwirksamen Aussagen rechtlich unsinnig sind.

Es gibt noch zig Verlautbarungen und Vorgehensweisen, die Rangnick für mich und ich betone für mich zum Brechmittel machen. Er mischt sich halt ständig irgendwo ein und spielt Schweinchen Schlau (Trainersuche VFB). Selber konnte er seinen Anfangserfolgen aber erst wieder bei RB mit Möglichkeiten die wohl jeder Tünnes zum Erfolg bringen könnte (ich finde er braucht da eher zu lang) neue kapitel hinzufügen.

Zu guter Letzt, ist er auch optisch ein Mensch, den ich auf den Schlag widerlich finde. Das ist sehr persönlich, aber das kennt wohl jeder. Man nennt es Nasenfaktor
oemmes

"Am Ende wirkte alles wie eine Demonstration der Tradition gegen die moderne Fußballindustrie. Als wollten die Fans eines alten Bundesligastandorts den modernen Parvenüs aus den Retortenklubs zeigen wie sich echte Stimmung anhört."
(BZ am 30.04.2015 nach dem Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg)

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Dienstag, 12.04.2016, 15:08

Die Engländer erzielen Ihr Geld nicht bedingt über die Anzahl der Spiele, sondern zu einem Großteil davon, dass Sie bereit dazu waren, den Spieltag komplett auseinander zu ziehen. Das ist wesentliche attraktiver für TV Sender, da man dann rund um die Uhr Fussbal als Fernsehware anbieten kann. Aus diesem Grund bin ich da eher bei Rudi Völler, der angekündigt hat, das die 1 Bundesliga wohl demnächst auch weitere Anstosszeiten bzw. Spieltage am Montag haben wird. Das eine Spiel mehr am Spieltag macht da nur bedingt was aus in meinen Augen

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Dienstag, 12.04.2016, 15:44

Ihr solltet euch mal bewerben als Interviewgäste bei Sport1 :D
-Das Schweinebusiness am Ende der Nahrungskette-

6 149

Dienstag, 12.04.2016, 15:50

Ein großer Geldgeber, der den Laden fast alleine bezahlt ist nicht okay, wenn es aber 2 oder 3 sind, dann ist es okay?
Wenn Sponsoren Vereine, die seit Jahrzehnten auf hoher Ebene spielen, mit Geld vollpumpen, um sie oben zu halten, ist das in Ordnung, wenn sie einen "neuen" Verein so nach oben pushen aber nicht?
Und wenn sie es im kleineren Rahmen machen, einen Club (wie Ingolstadt) "nur" in die 1.Liga bringen ist das weniger schlimm, als wenn sie ihn in die Spitze und zu Titeln sponsern (wie Wolfsburg)?

Wo zieht man eigentlich da die Grenze?

Ich finde, man sollte diese ganzen "Plastik-Clubs" nicht alle in einen Top werfen, jedes dieser Konstrukte hat seine eigene Geschichte.
Meine persönliche Grenze wird dort überschritten, wenn es vornehmlich darum geht ein Produkt zu verkaufen und der Fußball dabei nur als Plattform für benutzt wird.
Das gilt für Wolfsburg und noch mehr für Leipzig.
Wenn es Herrn Mateschitz mehr um den Fußball als um sein Gesöff gehen würde, dann hätte er den Verein auch FC Leipzig nennen können, auf der Brust würde Portas oder Duscholux stehen und jeder könnte für kleines Geld Mitglied werden.
Und VW war schon in den 70ern und 80ern ein erfolgreiches Unternehmen, hätte den VfL, wenn es ihnen wirklich um diesen Verein gegangen wäre schon damals pushen können (so wie Bayer Leverkusen) und eben nicht erst, als der Fußball so zum Werbeträger aufgestiegen ist.
Auch die Multi-Milliardäre, die sich einen Fußball-Club als Hobby zulegen, sind mir ein Dorn im Auge.
Wobei ich da noch unterscheide zwischen einem heimischen, der seinen Club pusht, sowie Hopp, oder einem arabischen Öl- oder russischen Gas-Multi, der einen Dart-Pfeil auf die englische Landkarte wirft und dort dann seine Kohle reinbuttert.

Aber da mag jeder seine eigene Grenze ziehen.
Manche haben ja schon ein Problem mit solchen Clubs wie Heidenheim, weil natürlich auch dort schon ordentlich Geld dabei ist, wenn auch im deutlich kleineren Maße und es solche Vereine schon früher immer gegeben hat.


Ich glaube auch nicht, dass sich die Bundesliga mit Zunahme der "Plastik-Clubs", schlechter vermarkten lässt.
Die TV-Preise werden trotzdem weiter kräftig steigen.
Und Sky kann es doch auch Schnuppe sein, ob sie nun mehr Abos im Leipziger Raum verkaufen, anstatt im Hannoveraner.
Und mit der Vorgabe mindestens 2 Anbieter haben zu müssen, werden die Preise wie in England ohnehin steigen.

Um damit auch wieder auf den eigentlich Thread-Titel zu kommen:
Die DFL hat heute die Pakete veröffentlicht.
Interessant dabei: Wenn die 1.Liga montags spielt, wandert das Montagsspiel der 2.Liga auf den Samstag.
Und das wird hier sicherlich einige freuen:
Ein Zweitliga-Spiel wandert vom Freitag ebenfalls auf den Samstag.

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde…agsspielen.html
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"Das Gute am Video-Beweis ist, dass man dem Schiedsrichter nochmal 2 oder 3 Minuten Zeit gibt, sich am Ende so richtig in die Scheiße zu reiten."
Matze Knop

6 150

Dienstag, 12.04.2016, 16:11

Da ich den Freitag Abend als Termin für Heimspiele sehr mag, finde ich das eher schade. Aber die auswärts Fahrer wird es freuen.

Desweiteren bezweifel ich einfach, dass eine Zerstückelung hier wirklich funktionieren würde, weil es viele Spiele geben würde, die man sich im TV einfach nicht mehr einzeln anschaut. Konferenz war da immer noch was anderes.

In England sind es auch bei Scheichs als Inhaber immer noch die alten Städte, hier sind es komplett neue Clubs, die auf einmal oben drin sind.

Und inwiefern 2 oder mehr Anbieter gut für den Kunden sind, wird man an der Bereitschaft sehen. 2 Abos werden sich bei Mehrkosten die wenigsten holen wollen. Denke ich.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

6 151

Dienstag, 12.04.2016, 16:14

Und inwiefern 2 oder mehr Anbieter gut für den Kunden sind, wird man an der Bereitschaft sehen. 2 Abos werden sich bei Mehrkosten die wenigsten holen wollen. Denke ich.


Amazon zeigt ja angeblich Interesse. Wenn ich bedenke, wie spottbillig der Streaming-Dienst von Amazon ist, wird der Fußball dort vielleicht recht preiswert zubuchbar sein. Bin gespannt!
Und ich glaub an die Meisterschaft
Dass eines Tages einer der Söhne von uns Arminia zum Meister macht

6 152

Dienstag, 12.04.2016, 16:37

Bei Streaming Diensten ist man dann aber wieder beim Problem des Breitband Ausbaus. Mir ist der Stand bundesweit nicht bekannt, aber in Teilen von Altenhagen und bei uns in Brackwede/Ummeln kannst du sowas völlig vergessen.

Aber das führt jetzt doch relativ weit vom Thema 2. Liga weg.

Was man evtl mal bedenken sollte wäre eine "follow your Team" Option, wo man sich lediglich die Spiele seines/seiner Teams bucht. Aber das scheint ja nicht wirklich gewollt zu sein.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

6 153

Dienstag, 12.04.2016, 16:37

Wenn Amazon Fußball-Rechte erwerben würde, würden deren Preise natürlich steigen und dann noch das Sky-Abo dazu.
Billig ist da dann überhaupt nichts mehr dran. Ganz im Gegenteil.
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Matze Knop

6 154

Dienstag, 12.04.2016, 16:40

Wenn Amazon Fußball-Rechte erwerben würde, würden deren Preise natürlich steigen und dann noch das Sky-Abo dazu.
Billig ist da dann überhaupt nichts mehr dran. Ganz im Gegenteil.


Das ist nicht zwingend gesagt. Amazon packt doch in die Prime-MItgliedschaft immer wieder was neues rein, ohne dass der Preis steigt. Ich würde auf jeden Fall mal darauf tippen, dass das im Verhältnis zu Sky deutlich preiswerter wäre.

Ich bin ja mal dann gespannt, was für Angebote Sky den Kunden mit auslaufenden Verträgen zum Ende der nächsten Saison anbieten wird.

Aber okay - Ist natürlich alles noch komplett wage, wie da was verteilt wird.
Und ich glaub an die Meisterschaft
Dass eines Tages einer der Söhne von uns Arminia zum Meister macht

6 155

Dienstag, 12.04.2016, 16:55

Wenn Amazon Fußball-Rechte erwerben würde, würden deren Preise natürlich steigen und dann noch das Sky-Abo dazu.
Billig ist da dann überhaupt nichts mehr dran. Ganz im Gegenteil.


Das ist nicht zwingend gesagt. Amazon packt doch in die Prime-MItgliedschaft immer wieder was neues rein, ohne dass der Preis steigt. Ich würde auf jeden Fall mal darauf tippen, dass das im Verhältnis zu Sky deutlich preiswerter wäre.

Ich bin ja mal dann gespannt, was für Angebote Sky den Kunden mit auslaufenden Verträgen zum Ende der nächsten Saison anbieten wird.

Aber okay - Ist natürlich alles noch komplett wage, wie da was verteilt wird.


Du glaubst doch nicht wirklich, dass das Gesamtpaket mit 2 Anbietern billiger werden würde?
Sky wird seine Preise auch mit abgespecktem Programm nicht senken und der 2.Anbieter kommt dann noch dazu.
Und wenn Amazon Fußball-Rechte erwerben würde, dann kostet das.
Du kannst doch die Kosten für Fußball nicht mit denen von irgendwelchem anderen Kram von denen vergleichen.
Die Engländer haben auch deshalb so hohe Einnahmen wegen der 2 Anbieter.
Rummenigge und Co. pochen auf mehr TV-Gelder und du glaubst, dass das für die Kunden billiger werden wird? Sehr naiv!
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Matze Knop

6 156

Dienstag, 12.04.2016, 17:13

Du kannst doch die Kosten für Fußball nicht mit denen von irgendwelchem anderen Kram von denen vergleichen.


Naja vielleicht ist es auch naiv, das wahrscheinlich beste/umfangreichste und zugleich mit Abstand preiswerteste Streaming-Angebot Deutschlands als "Kram" abzustempeln;-)

Bei Amazon gehts doch einfach über die Masse - Die haben doch ein vielfaches an Kunden als Sky und werden selbst ein abgespecktes Fußballpaket nicht zu Sky-Preisen an den Mann bringen müssen.

Als Bspl. Ich zahl derzeit 25 Euro pro Monat für Bundesliga und Sport-Paket. Dass man bei Amazon 300 Euro für irgendwelche Fußball-Pakete jährlich zahlen muß, halte ich schon sehr unwahrscheinlich;-)
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Dienstag, 12.04.2016, 17:21

Die Diskussion über mögliche Preise und Anbieter ist doch hypothetisch und daher zum jetztigen Zeitpunkt sinnlos. Die Telekom hat auch schon seit Jahren Interesse signalisiert. Also einfach mal abwarten, wer den Zuschlag kriegt.
Klar dürfte aber sein, das Konkurrenz das Geschäft belebt. Das ist für uns Kunden eigentlich immer gut. Das heißt auch Preiserhöhungen sind gar nicht oder schwerer durchzusetzen.
Meine Jahre der Leidenschaft
Aufstiege:1970,78,80,95,96,99,2002,2004,2013,2015
Abstiege :1972,79,85,98,2000,2003,2009,2011,2014
03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4;Eile(2),Graul,Schröder
06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)
11.05.2013:Arminia-Osnabrück1:0;Hille


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Dienstag, 12.04.2016, 17:33

Statt die Spiele auf verschiedene Anbieter aufzuteilen (wie schön. letztendlich 1 Monopol für das Gesamtpaket durch Kleinmonopole für Einzelspiele ersetzt), wäre es im Sinne des Wettbewerbs und im Interesse der Verbraucher doch viel sinnvoller, das Gesamtpaket mehreren Anbietern parallel zur Vermarktung zu öffnen. Das wäre dann Wettbewerb, aber bei der Regelung, die Spiele aufzuteilen, kann ich auch nur befürchten, dass am Ende der Kunde der Gelackmeierte ist. Statt eines Pakets bei Sky darf er dann gleich mehrere Abos bezahlen, wenn er weiterhin umfassend Zugriff haben will. Und so geschickt, wie Sky schon jetzt Bundesliga und anderen Fußball in 2 separate Pakete aufgeteilt hat (was eigentlich eine Frechheit ist), wird auch dann sicherlich alles daran gesetzt werden, dass man flächendeckend buchen muss, wenn man alle Spiele des eigenen Vereins sehen will. Und dann wollen mehrere Anbieter daran verdienen!
Herzblut ist blau!

\"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

\"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

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Dienstag, 12.04.2016, 17:39

Natürlich ist diese Diskussion hypothetisch, wie ca. 90% aller Diskussionen hier. ;)

Einige begehen hier aber einen Denkfehler.
2 Anbieter heißt nicht, dass beide alles anbieten und dann mit günstigen Preisen versuchen möglichst viele Kunden zu bekommen.
Das ist nicht wie im Supermarkt.
2 Anbieter bedeutet in diesem Falle, dass das Gesamtpaket aufgeteilt wird.
Wenn ich Bayern-Dortmund gucken will, dann kann ich das nur bei Anbieter A und wenn ich Arminia-Hannover gucken will, dann kann ich das nur bei Anbieter B.
Will ich also alles sehen, muss ich beide Anbieter abonnieren.
Und das wird unter dem Strich teurer als bisher bei einem Anbieter.
Selbst wenn Sky nur noch 80% oder 90% der Spiele zeigt und sogar seine Preise vielleicht um 5 Euro senkt, dann wird der 2.Anbieter mit seinen 10% oder 20% auch mindestens 10 Euro haben wollen.
Also wird alles zusammen teurer.

Konkurrenz belebt das Geschäft?
Ja, aber in dem Fall führt es zu höheren Preisen und nicht zu niedrigeren.
Den Mehrerlös aus den Rechten, den die Vereine gerne hätten, werden sie kaum erzielen, aber sicherlich deutlich mehr als bisher.
Und das muss ja auch irgendwo wieder reinkommen, teils durch Werbung, aber eben auch über die Abo-Preise.
Wie kann man überhaupt nur ansatzweise daran glauben, dass die Preise ab 2017 nicht steigen, oder gar fallen werden?
Für so manch einen ist beim Sky-Abo die Schmerzgrenze erreicht, aber insgesamt ist sie es noch lange nicht.
Schaut nach England, so wird es auch bei uns kommen, wohl nur nicht ganz so heftig.

@ foreverDSC
Genau so ist es! :thumbup:
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Matze Knop

6 160

Dienstag, 12.04.2016, 17:43

nd so geschickt, wie Sky schon jetzt Bundesliga und anderen Fußball in 2 separate Pakete aufgeteilt hat (was eigentlich eine Frechheit ist), wird auch dann sicherlich alles daran gesetzt werden, dass man flächendeckend buchen muss, wenn man alle Spiele des eigenen Vereins sehen will. Und dann wollen mehrere Anbieter daran verdienen!


Zumindest sagt der Chef des Kartellamts "Nö" bzgl Deiner Bedenken;-)

http://www.welt.de/sport/fussball/articl…Bundesliga.html

Bzgl der Splittung der Sky-Pakete mit BL + CL/EL/DFB hab ich das auch anfangs immer so empfunden.

Sieh es aber mal so: Du bist Fan von einem Zweitligisten und Dir gehen die internationalen Wettbewerbe am Allerwertesten vorbei, ist das für dich doch im Prinzip besser, da Du in diesen Fall eben nur ein "kleines" Paket zahlen mußt und nicht ein "Großes", bei dem Du nur anteilig etwas nutzt.

Der deutsche Markt ist doch im Endeffekt immer noch nicht so weit, dass er Pay-TV wirklich akzeptiert. Hier seh ich Amazon dann eben mit einer guten Chance Pay-TV attraktiv für die breite Masse anzubieten.
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