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1 261

Mittwoch, 29.04.2020, 10:19

Die Frage ist halt auch, wie effektiv diese Maßnahmen überhaupt noch sind. Als sich das Virus noch rasant ausgebreitet hat und die Fallzahlen sich alle 3-4 Tage verdoppelt haben, war es richtig erstmal die Notbremse zu ziehen und soziale Kontakte soweit wie möglich einzuschränken. Was aber die selbst offiziell (und in der Praxis sowieso) inzwischen nur noch halbherzigen Kontaktverbote noch wert sind, ist schwer einzuschätzen. Ich habe inzwischen in mehreren Quellen gelesen, dass der Zusammenhang zwischen den Maßnahmen und der Abnahme der Verbreitungsgeschwindigkeit alles andere als eindeutig ist und die Kurve eher schon abflachte, bevor behördlich durchgegriffen wurde.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/…ig-4702096.html


Von daher ist es mMn fraglich, ob wir ohne die Maßnahmen wirklich überall Zustände wie in Bergamo hätten, oder ob derartige Maßnahmen dort etwas hätten verhindern können. Das wird gerne übersehen, wenn plump argumentiert wird, jeder, dem die Maßnahmen zu lange gehen, würde Menschenleben für die Wirtschaft aufs Spiel setzen. Ich gehe inzwischen eher davon aus, dass der vergleichsweise glimpfliche Verlauf hierzulande mehr mit den Kapazitäten im Gesundheitssystem als mit den Kontaktbeschränkungen zu tun hat.
Verstehe ich nicht! Die Kapazitäten im Gesundheitswesen haben sicherlich einen Einfluss auf die Sterberate, aber die Zahl der Infektionen bleibt davon doch völlig unberührt! ?(
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1 262

Mittwoch, 29.04.2020, 10:41

Die Frage ist halt auch, wie effektiv diese Maßnahmen überhaupt noch sind. Als sich das Virus noch rasant ausgebreitet hat und die Fallzahlen sich alle 3-4 Tage verdoppelt haben, war es richtig erstmal die Notbremse zu ziehen und soziale Kontakte soweit wie möglich einzuschränken. Was aber die selbst offiziell (und in der Praxis sowieso) inzwischen nur noch halbherzigen Kontaktverbote noch wert sind, ist schwer einzuschätzen. Ich habe inzwischen in mehreren Quellen gelesen, dass der Zusammenhang zwischen den Maßnahmen und der Abnahme der Verbreitungsgeschwindigkeit alles andere als eindeutig ist und die Kurve eher schon abflachte, bevor behördlich durchgegriffen wurde.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/…ig-4702096.html


Von daher ist es mMn fraglich, ob wir ohne die Maßnahmen wirklich überall Zustände wie in Bergamo hätten, oder ob derartige Maßnahmen dort etwas hätten verhindern können. Das wird gerne übersehen, wenn plump argumentiert wird, jeder, dem die Maßnahmen zu lange gehen, würde Menschenleben für die Wirtschaft aufs Spiel setzen. Ich gehe inzwischen eher davon aus, dass der vergleichsweise glimpfliche Verlauf hierzulande mehr mit den Kapazitäten im Gesundheitssystem als mit den Kontaktbeschränkungen zu tun hat.
Verstehe ich nicht! Die Kapazitäten im Gesundheitswesen haben sicherlich einen Einfluss auf die Sterberate, aber die Zahl der Infektionen bleibt davon doch völlig unberührt! ?(

Spiegel Artikel mit Antworten dazu: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medi…0e-c9c183614103
Großveranstaltungen und Schulschliessungen sind vermutete Gründe für den Rückgang vor den Maßnahmen.

1 263

Mittwoch, 29.04.2020, 11:18

Zwar finde ich einen Vergleich zwischen Deutschland und Schweden schwierig, ein pauschales "Das kann man unter keinen Umständen vergleichen" aber genauso unangebracht und naiv. Jeder der schonmal dort war weiß das das ein recht kluges Volk ist. Und die Leute die diesen Weg entschieden haben, werden sich schon ihre Gedanken gemacht haben. Die Schweden haben jetzt auch nicht die Mentalität einfach aus der Emotion heraus so etwas zu entscheiden nach dem Motto "Unsere Freiheit steht über allem".

Tatsache ist, Schweden hat für die größe recht hohe Fallzahlen. Die haben aber auch andere Länder mit restriktiven Maßnahmen. Und diese erhöhten Fallzahlen sind eben nicht so katatstrophal wie vorhergesagt. Seit Wochen sagen die Leute doch "In ein paar Wochen wir Schweden sein blaues Wunder erleben". Naja die Pandemie ist jetzt 4 Monate alt. Es sind Menschen gestorben. Die Apocalypse ist dort aber ausgeblieben. Warum sollte die nun plötzlich noch kommen? Die Fallzahlen sind dort seit knapp 4 Wochen mehr oder weniger konstant.

Ich habe nun schon oft gehört das der Deutsche Weg alternativlos war und wir ohne Maßnahmen schnell mio Infizierte hätten. Warum ist das in Schweden ausgeblieben?

Schweden will ab Juni wieder vor Publikum spielen. Bei uns wir quasi bis zum Ende des Jahres alles abgesagt was Publikum hat. Was ist nun wenn auch im Juni und Juli in Schweden nix dramatisches passiert? Ein einfaches Übertragen auf Deutschland sicher nicht. Aber einfach ignorieren?

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1 264

Mittwoch, 29.04.2020, 16:05

Schweiz

Dort soll es ab dem 8 Juni wieder mit Geisterspielen in der Liga weitergehen. Licht am Ende des Tunnels?
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1 265

Mittwoch, 29.04.2020, 16:30

Dort soll es ab dem 8 Juni wieder mit Geisterspielen in der Liga weitergehen. Licht am Ende des Tunnels?


Was nicht alles ist:
Der Bundesrat macht mit dem Ende des Lockdowns vorwärts. Ab 11. Mai gilt:

  • Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen.

  • In den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden.

  • Im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich.

  • Der öffentliche Verkehr wird wieder nach dem ordentlichen Fahrplan funktionieren.

  • Die Einreisebestimmungen werden parallel dazu gelockert und Familiennachzug soll wieder möglich sein

Quelle: blick.ch
In den Restaurants dann max. 4 Leute oder Eltern mit Kindern am Tisch, bei ausreichend Abstand zum nächsten Gästetisch.

1 266

Mittwoch, 29.04.2020, 16:46

Die Frage ist halt auch, wie effektiv diese Maßnahmen überhaupt noch sind. Als sich das Virus noch rasant ausgebreitet hat und die Fallzahlen sich alle 3-4 Tage verdoppelt haben, war es richtig erstmal die Notbremse zu ziehen und soziale Kontakte soweit wie möglich einzuschränken. Was aber die selbst offiziell (und in der Praxis sowieso) inzwischen nur noch halbherzigen Kontaktverbote noch wert sind, ist schwer einzuschätzen. Ich habe inzwischen in mehreren Quellen gelesen, dass der Zusammenhang zwischen den Maßnahmen und der Abnahme der Verbreitungsgeschwindigkeit alles andere als eindeutig ist und die Kurve eher schon abflachte, bevor behördlich durchgegriffen wurde.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/…ig-4702096.html


Von daher ist es mMn fraglich, ob wir ohne die Maßnahmen wirklich überall Zustände wie in Bergamo hätten, oder ob derartige Maßnahmen dort etwas hätten verhindern können. Das wird gerne übersehen, wenn plump argumentiert wird, jeder, dem die Maßnahmen zu lange gehen, würde Menschenleben für die Wirtschaft aufs Spiel setzen. Ich gehe inzwischen eher davon aus, dass der vergleichsweise glimpfliche Verlauf hierzulande mehr mit den Kapazitäten im Gesundheitssystem als mit den Kontaktbeschränkungen zu tun hat.
Verstehe ich nicht! Die Kapazitäten im Gesundheitswesen haben sicherlich einen Einfluss auf die Sterberate, aber die Zahl der Infektionen bleibt davon doch völlig unberührt! ?(
Ja, das meinte ich auch mit dem glimpflichen Verlauf. Die Fallzahlen sind ja ohnehin relativ hoch sowie von einem hohen Unsicherheitsfaktor bei der Dunkelziffer geprägt.

In einem Statement, das von den vier großen Forschungszentren verfasst wurde, wird nun eine Weiterführung der Maßnahmen befürwortet. Allerdings steht da auch, dass die einzelnen Maßnahmen in ihrer Effektivität nicht bewertet werden können und Maßnahmenempfehlungen aus rein epidemiologischer Sicht erfolgen. Das fasst das Problem mMn recht gut zusammen. Der ganze Diskurs wird einseitig von Virologen und Epidemiologen bestimmt, deren einziger Maßstab die Krankheitseindämmung ist und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgeschäden kaum im Blick haben. Aus deren Sicht ist es natürlich richtig, so rigoros wie möglich gegen die Krankheit vorzugehen, da ihr einziges Kriterium eben die Eindämmung ist und harte, langanhaltende Maßnahmen da im besten Fall nützlich und im schlimmsten Fall eben wirkungsneutral sind. Die "meinungsbildenden" Teile der Presse verkaufen das dann als absolute Wahrheit und moralischen Imperativ.

Die sonst so meinungsstarken Wirtschaftswissenschaftler hingegen scheinen kaum durchzudringen. Dabei waren sonst bei der kleinsten Steuer- oder Lohnerhöhung die (nicht selten offensichtlich interessengebundenen) Warnungen vor wirtschaftlichen Schäden quasi omnipräsent. Jetzt, wo wir wirklich vor einer gewaltigen Rezession ohne historische Parallele stehen, hört man hingegen fast nichts. Quasi ein Musterbeispiel für eine sozialwissenschaftlicher Diskursanalyse, wieder ein anderes Feld der Wissenschaft. :lol:


Etwas Input aus ökonomischer Perspektive:

https://www.capital.de/allgemein/corona-…vntjlQFDsD1Lsco


https://www.nytimes.com/2020/04/01/busin…_UWzwxbJH1tbMgQ
"Was da im Internet zwischen 22 Uhr und halb eins von Halbakademikern betrieben wird, ist unsäglich und desaströs. Denen sollte man ein Kicker-Managerspiel schenken, aber aus dem Profifußball sollten sie sich raushalten. Davon haben sie keine Ahnung." (Heribert Bruchhagen)

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Mittwoch, 29.04.2020, 16:59

Corvid 19mund Spätfolgen

Hier noch ein Thema was mich derzeit auch noch umtreibt: https://www.br.de/nachrichten/wissen/moe…rankung,RxS8AwL

Es scheint auch als kein Angehöriger einer Risikogruppe nicht ratsam sich mit diesem Virus anzustecken. Hoffentlich wissen wir auch zu diesem Thema bald mehr.
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1 268

Mittwoch, 29.04.2020, 19:57

Zwar finde ich einen Vergleich zwischen Deutschland und Schweden schwierig, ein pauschales "Das kann man unter keinen Umständen vergleichen" aber genauso unangebracht und naiv. Jeder der schonmal dort war weiß das das ein recht kluges Volk ist. Und die Leute die diesen Weg entschieden haben, werden sich schon ihre Gedanken gemacht haben. Die Schweden haben jetzt auch nicht die Mentalität einfach aus der Emotion heraus so etwas zu entscheiden nach dem Motto "Unsere Freiheit steht über allem".

Tatsache ist, Schweden hat für die größe recht hohe Fallzahlen. Die haben aber auch andere Länder mit restriktiven Maßnahmen. Und diese erhöhten Fallzahlen sind eben nicht so katatstrophal wie vorhergesagt. Seit Wochen sagen die Leute doch "In ein paar Wochen wir Schweden sein blaues Wunder erleben". Naja die Pandemie ist jetzt 4 Monate alt. Es sind Menschen gestorben. Die Apocalypse ist dort aber ausgeblieben. Warum sollte die nun plötzlich noch kommen? Die Fallzahlen sind dort seit knapp 4 Wochen mehr oder weniger konstant.

Ich habe nun schon oft gehört das der Deutsche Weg alternativlos war und wir ohne Maßnahmen schnell mio Infizierte hätten. Warum ist das in Schweden ausgeblieben?

Schweden will ab Juni wieder vor Publikum spielen. Bei uns wir quasi bis zum Ende des Jahres alles abgesagt was Publikum hat. Was ist nun wenn auch im Juni und Juli in Schweden nix dramatisches passiert? Ein einfaches Übertragen auf Deutschland sicher nicht. Aber einfach ignorieren?

Naja, Schweden hat 10,3 Mio Einwohner auf rund 450000 qkm Fläche, Deutschland hat 83 Mio Einwohner auf 350000 qkm Fläche.Die einzige Großstadt in Schweden mit mehr als 1 Mio. Einwohnern ist Stockholm (ca. 1,5 Mio), danach kommt Göteborg mit 500T Einwohnern und dann sinkt die Bewohnerzahl drastisch auf Bielefelder Größe ab. In Deutschland haben wir mit Berlin, Hamburg, München und Köln allein vier Millionenstädte und weitere 10 Städte mit 500t und mehr Einwohnern. Allein deshalb finde ich die Vergleichbarkeit schwierig.

Ich finde es nach wie vor erstaunlich, dass hier wirklich über die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen diskutiert wird. Ja, unser Gesundheitssystem ist besser, aber es war auch ein Ziel, es mit den Maßnahmen vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Das wird immer gern vergessen, ebenso wie die immer noch fehlende Schutzausrüstung. Es reicht doch ein Blick nach Italien, Spanien oder aktuell in die USA. In mir persönlich weckt das dann keine Kritik daran, dass meine Frau mir die Haare schneiden muss und dass meine Stammkneipe zu hat, sondern ich bin dankbar, dass uns das erspart geblieben ist.
Dabei ist übrigens durchaus möglich, nun trotz Lockerungen mit kleineren Fallzahlen dabei raus zu kommen, denn die Menschen sind zwar genervt, aber auch sensibilisiert. Zumindest vorübergehend.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

1 269

Donnerstag, 30.04.2020, 07:23

Gestern hatte ich mal Gelegenheit, mit einer Polizistin zu quatschen, die u.a. auch in Hundertschaften bei Fußballspielen eingesetzt wird. Dort „freut“ man sich schon ganz tüchtig, wenn es zu vermehrten Einsätzen vor den Stadien kommt, weil in der Corona Krise unbedingt Fußball gespielt werden muss. Man wisse nicht, wie man das Virus bekämpfen kann, es gibt keine Impfstoffe oder Medikamente dagegen, man wisse lediglich, wie man es aufhalten kann. Und das gehe nunmal nicht mit Menschenansammlungen. Entsprechend groß war die Begeisterung, dass man als Polizei dann unnötigerweise solche Ansammlungen möglicherweise unter körperlichem Einsatz unterbinden muss und sich selber in Gefahr begeben muss, nur weil der Ball wieder rollt.

Vielleicht werde sich das ganze aber auch bereits erledigt haben, bevor wieder gespielt wird, je nachdem, wie eventuelle Proteste am 1. Mai verlaufen.


Auch mal ein interessantes Statement, das man berücksichtigen sollte.

1 270

Donnerstag, 30.04.2020, 08:28

Ich halte das für Blödsinn. Vielleicht mag es einige völlig verstrahlte geben, die so dämlich in der Birne sind, dass sie immer noch nicht begriffen haben, worum es geht. Aber ich mache jede Wette, dass es keine großen Menschenansammlungen geben wird.

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1 271

Donnerstag, 30.04.2020, 09:58

Ich halte das für Blödsinn. Vielleicht mag es einige völlig verstrahlte geben, die so dämlich in der Birne sind, dass sie immer noch nicht begriffen haben, worum es geht. Aber ich mache jede Wette, dass es keine großen Menschenansammlungen geben wird.

Auch wenn ich es nicht so plakativ formulieren würde, glaube ich auch nicht an große Versammlungen vor den Stadien. Ist schließlich viel passiert und auch an Informationen geflossen seit dem letzten Geisterspiel.
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1 272

Donnerstag, 30.04.2020, 10:17

Wenn man sich anguckt, dass es gerade die Ultraszene/aktive Fanszene war, die sich in vielen Städten mit als erste sozial engagiert hat (Lebensmitteleinkauf, Geldsammeln, etc.), dann halte ich die Aussagen, die teilweise dazu in der Öffentlichkeit getätigt werden, nicht nur für falsch, sondern auch für unfair (wahlweise bewusst diffamierend). Die Statements zeugen davon, dass sich die aktive Szene der Situation und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Verantwortung absolut bewusst ist.

1 273

Donnerstag, 30.04.2020, 11:11

Naja, zum einen ist es in der Ultraszene ja nun alles andere als ungewöhnlich, dass man sich sagen wir mal widerspüchlich verhält (Stichwort tolle Choreos VS vereinsschädigendes Zündeln). Zum anderen werden ja nun in den Stellungnahmen der Kurve ganz klar Proteste angekündigt. Man darf natürlich spekulieren, ob die auf ausgerollten Transparenten oder im Internet stattfinden, oder aber doch persönlich vorm Stadion. Und dass die Szene bestimmte Dinge nicht lernen WILL und nicht respektiert, lässt sich auch nicht durch ein bisschen Lebensmittel verteilen wegdiskutieren.

Aber natürlich ist das jetzt wieder böses Bashing gegen die armen Ultras... :rolleyes:


Wir werden sehen. Ich brauche weder Wetten, noch recht behalten. Am liebsten wäre es mir, wenn die Herrschaften dort nicht auftauchen, so es denn zu Geisterspielen kommt.

1 274

Donnerstag, 30.04.2020, 12:10

Ich halte das für Blödsinn. Vielleicht mag es einige völlig verstrahlte geben, die so dämlich in der Birne sind, dass sie immer noch nicht begriffen haben, worum es geht. Aber ich mache jede Wette, dass es keine großen Menschenansammlungen geben wird.


Ich bin da ganz bei Dir, vertraue aber in jeder Hinsicht auf das Gute im Menschen.
Der Unterschied besteht aber wohl darin, dass ich auf jene Mensche vertraue, die es letztendlich auf politischer Ebene entscheiden müssen.

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Donnerstag, 30.04.2020, 14:14

Vielleicht schafft es ja Monsieur Macron, das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. https://www.ran.de/fussball/news/coronav…1rN09rEUyGKFjWI
Herzblut ist blau!

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Donnerstag, 30.04.2020, 14:59

Das Ende der französischen Fußball-Saison soll mittlerweile beschlossen worden sein. Die aktuellen Tabellen werden demnach als Endstand gewertet, einschließlich Absteigern!

https://www.kicker.de/774759/artikel/par…ouse_steigen_ab

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1 277

Donnerstag, 30.04.2020, 15:17

Das Ende der französischen Fußball-Saison soll mittlerweile beschlossen worden sein. Die aktuellen Tabellen werden demnach als Endstand gewertet, einschließlich Absteigern!

https://www.kicker.de/774759/artikel/par…ouse_steigen_ab
Da wäre hier die spannende Frage, was man mit der Relegation macht?
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

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Donnerstag, 30.04.2020, 15:21

Gestern hatte ich mal Gelegenheit, mit einer Polizistin zu quatschen, die u.a. auch in Hundertschaften bei Fußballspielen eingesetzt wird. Dort „freut“ man sich schon ganz tüchtig, wenn es zu vermehrten Einsätzen vor den Stadien kommt, weil in der Corona Krise unbedingt Fußball gespielt werden muss. Man wisse nicht, wie man das Virus bekämpfen kann, es gibt keine Impfstoffe oder Medikamente dagegen, man wisse lediglich, wie man es aufhalten kann. Und das gehe nunmal nicht mit Menschenansammlungen. Entsprechend groß war die Begeisterung, dass man als Polizei dann unnötigerweise solche Ansammlungen möglicherweise unter körperlichem Einsatz unterbinden muss und sich selber in Gefahr begeben muss, nur weil der Ball wieder rollt.

Vielleicht werde sich das ganze aber auch bereits erledigt haben, bevor wieder gespielt wird, je nachdem, wie eventuelle Proteste am 1. Mai verlaufen.


Auch mal ein interessantes Statement, das man berücksichtigen sollte.


Nun, manchmal muss man auch einfach an den gesunden (sofern vorhanden) Menschenverstand appelieren. Nicht immer nach der Politik schreien, (die scheinbar auch käse is) die würden das schon lösen...
Da sind wir vermutlich auch am Kern des Problems angelangt, im Verlassen auf Andere. Hier ist es leider so, daß manch jemand sich und sein Weltbild einfach zu wichtig, elementar, oder auch gegeben nimmt. Im Prinzip könnte man diese "Seuche" recht simpel besiegen, allein der Verstand einiger verhinert hier den Erfolg aller .

Vereinfacht könnt man sagen, manche haben einfach einen Nagel im Kopf ...

mfg
NetJay

1 279

Donnerstag, 30.04.2020, 15:30

Das Ende der französischen Fußball-Saison soll mittlerweile beschlossen worden sein. Die aktuellen Tabellen werden demnach als Endstand gewertet, einschließlich Absteigern!

https://www.kicker.de/774759/artikel/par…ouse_steigen_ab
Da wäre hier die spannende Frage, was man mit der Relegation macht?


Da nur von Amiens und Toulouse als Absteiger die Rede ist, würde ich mal darauf tippen, dass der Drittletzte Nimes ohne Relegation in der Ligue 1 bleiben darf.

1 280

Donnerstag, 30.04.2020, 16:21

Ich glaube, dass das auch bei uns durchaus denkbar wäre, wenn da nicht Oppa Kühne mit seinen Milliarden ganze Anwaltschaften mobilisieren würde.

Andererseits wären dann 13 Vereine pleite - also ist das auch keine Alternative. ;)

Erstmal abwarten, was morgen so passiert. Vielleicht haben sich solche Gedankenspiele dann eh erledigt.