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2 001

Dienstag, 28.07.2020, 21:13

Ist doch alles nur Gerede hier von Menschen die auch meinen das Virus ist nur ein Schnupfen.
Nur weil man rechtzeitig verhindert, dass die Positiv getesteten Menschen das Virus in die Risikogruppen verbreiten können und es deshalb wenig Todesfälle gibt kann man nicht davon ausgehen das Corona nun für alle Menschen Harmlos ist.

Tönnies Mitarbeiten aus Rumänien die 12 oder mehr Stunden knechten gehören auch nicht zur Risikogruppe und haben Ihre Großeltern nicht hier in Deutschland.
Urlauber werden getestet oder kommen gleich in Quarantäne.
Das es weniger Todesfälle in den Risikogruppen gibt liegt daran, dass man die Menschen für die Corona ja wirklich nur ein Schnupfen ist oder die gar nichts merken nicht einfach wieder auf die ganzen Risikogruppen loslässt.

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2 002

Dienstag, 28.07.2020, 21:16

Die Hypothese, dass das Virus durch Mutationen schwächer wird, weil sein Ziel ja die stetige Vermehrung und nicht die Tötung des Wirtes ist, gibt es ja schon seit Beginn der Pandemie. Nun kann sich diese Hypothese bewahrheiten, weil ja mittlerweile die Datenlage sehr gut ist. Wenn man das genau so kommuniziert, ist das einfach nur eine weitere von vielen Hypothesen. Das einige Medien dies wieder verkürzt und reißerisch darstellen werden, ist eben so. Wie immer gilt es dann sich tiefergehend damit zu beschäftigen. Ein Unterschlagen solcher Thesen aus Angst vor unreflektierten Reaktionen wäre jedenfalls der falsche Weg und ein Armutszeugnis.

2 003

Dienstag, 28.07.2020, 22:02



https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan…le21937875.html

Die Frage beginnt bei 00:42:32 und die Antwort ist blablabla und fruchtlos, bzw. hat es Frau Dr. Ute Rexroth weggelabert.


Danke für den Link. Man hätte auch sagen können: "Wir haben dazu keine Daten."


Ich hatte mir eben mal schön die Birne an der frischen Luft freigefahren und möchte meine Meinung zu Frau Dr. Rexroth korrigieren. Die Antwort steckt da irgendwo ganz fein im Detail und wird auch sicherlich allen Wahrnehmungen gerecht, wie es hier in den letzten zwei oder drei Wochen geäußert wurde.

Frau Rexroth wollte wohl zum Ausdruck bringen, dass die Schutzmaßnahmen in der Etappe dafür gesorgt haben, dass vor allem ältere Menschen oder sogenannte Risikokandidaten aktuell viel besser vor einer Infektion geschützt sind. Somit gibt es dann konsequenterweise nach hinten heraus ebenfalls deutlich weniger Fälle, wo Menschen stationär oder intensiv betreut werden müssen und dementsprechend auch weniger Todesfälle.

So wird ja auch ein Schuh daraus, nachdem das Durchschnittsalter der Todesfälle mit einer Covidinfektion zwischenzeitlich bei 81 Jahren (wenn ich nicht irre) gelegen hat. Der eher milde Krankheitsverlauf, wie er jetzt von vielen Menschen beobachtet wird, ist dann die Folge davon, dass es sich bei den Neuinfektionen weniger um ältere Menschen handelt.

Da sollten wir mal ehrlich zu uns selber sein: Die Leute vom RKI sind ja auch nicht dumm und bei der Veranstaltung heute handelte es sich ja nicht um irgendeine drittklassige Talkshow mit Markus Lanz oder wem auch immer.

Hier in Steinhagen haben wir weiterhin zwei aktive Infektionen, während der sonstige Gütersloher Nordkreis wieder bei Null angelangt ist. (Werther, Halle, Versmold, Borgholzhausen). Ich vermute mal sehr stark, dass es hier um Patienten geht, die seit Wochen intensiv betreut werden müssen. Von den acht Todesfällen in der Gemeinde hatte es ja allein vier Personen in einer Gemeinschafts-WG für pflegebedürftige Senioren getroffen.

2 004

Mittwoch, 29.07.2020, 07:09

Das ist z.B. genau der Punkt vor dem ich bei der Einführung tatsächlich große Bedenken hatte, denn egal was passiert, man wird die Argumentation immer so drehen, dass die Maßnahmen beibehalten werden sollen und es mittlerweile solche Blüten trägt, dass einige Länder eine Maskenpflicht einführen auch wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.


Ist dann vielleicht auch alles eine Frage der persönlichen Einstellung bzw der eigenen Herangehenweise.
Wenn ich auf den Beginn der Maßnahmen zurückblicke, durften wir spazieren gehen und uns im Supermarkt um Klopapier prügeln.
Seit Mai wurde doch ein Großteil der Maßnahmen zurückgeschraubt. Es ist also deutlich zu erkennen, dass eben nicht einfach so an Maßnahmen festgehalten wird und weiterhin hat die Judikative doch auch schon oftmals dazwischengekeilt. Zeigt also auch, dass hier die Gewaltenteilung wunderbar funktioniert. Wir sind halt auch nicht so ne Bananenrepublik wie die USA ;-)

Ist doch alles nur Gerede hier von Menschen die auch meinen das Virus ist nur ein Schnupfen.


Gestern noch in den Heute-Nachrichten gehört, dass die Übersterblichkeit in der EU im Vergleich zum Vorjahr für die Monate März - Mai bei 160.000 Leuten liegt.

Dieser Vergleich mit der Grippe mit Verweis auf Todeszahlen fand ich eh schon immer arg schwachsinnig, da die Todeszahlen durch Covid-19 ja eben durch die ganzen Maßnahmen deutlich geringer gehalten wurden, als wenn man den Virus so behandelt hätte, wie die Grippe.

Weiß dann auch immer nicht, wie Leute sich glaubhaft einreden können, dass das alles ja nicht viel schlimmer als ne Grippe ist...
Und ich glaub an die Meisterschaft
Dass eines Tages einer der Söhne von uns Arminia zum Meister macht

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »sushinator« (29.07.2020, 07:38)


2 005

Mittwoch, 29.07.2020, 07:36

Im Grunde bin ich komplett bei @Ghostwriter. Der Eindruck, dass das Virus harmloser wird müsste dringend untersucht werden. Es ist auch nahe liegend, da dies der Weg fast aller Viruspandemien ist. Evolutionär verbreiten sich schwache Viren deutlich besser, als jene mit einem schweren Krankheitsverlauf.

Allerdings sollte bei der Frage abgewartet werden, ob dieser Eindruck statistisch signifikant ist und welchen Einfluss der Sommer an dieser Stelle hat. Klar ist bereits, dass die Menge der Viren denen man ausgesetzt ist die schwere der Krankheit beeinfluss. Weshalb Infiziere aus dem Gesundheitswesen auch häufig stärker betroffen sind und vielleicht der Verlauf bei Ansteckungen an der frischen Luft vielleicht auch harmloser verläuft. Außerdem haben eindämmende Maßnahmen sicherlich eine beschleunigende Wirkung auf die Evolution des Virus.

Die Frage ob eventuell abgeschwächte Auswirkungen des Virus immer noch Maßnahmen rechtfertigt ist darüber hinaus eine politische Frage. Hier kommt aber der Punkt, an dem ich @Ghostwriter doch deutlich widersprechen muss. Es wird immer nur von "den Maßnahmen" gesprochen. Vielleicht nimmt man hier mal zur Kenntnis, dass ein Großteil der Maßnahmen bereits zurückgenommen wurde und deutlich erkennbar ist, dass die Verantwortlichen sehr wohl abwägen und versuchen in einer schwierigen Situation - in der man die Folgen der einzelnen Entscheidungen oft erst im Nachhinein abschätzen kann - mit Augenmaß vorzugehen. Die Pauschalität der Kritik an "den Maßnahmen" zeugt davon einer ziemlichen Geringschätzung dieses Abwägungsprozesses. Ich hätte auch nicht alle Entscheidungen in derselben Art und Weise getroffen, aber ich habe Respekt vor der Verantwortung, die dort wahrgenommen wird. Eine pauschalisierung bringt da überhaupt nichts. Die polarisiert nur. Dasvorläufige Endergebnis von polarisierung sieht man derzeit in den USA.


Zuerst einmal @hamus: Klasse Kommentar!

Die Leute vergessen zunehmend, dass jegliches Risiko zuerst immer noch in ihrer eigenen Verantwortung liegt.


Das ist völliger Quatsch. Natürlich kann man selbst sein Risiko am meisten beeinflussen, aber wenn andere sich besonders riskant verhalten hat das auch immer Auswirkungen auf die Mitmenschen. Die Einstellung "Wer Angst hat soll zuhause bleiben" ist nichts weiter als die Aussage, dass man sich nicht solidarisieren möchte und andere sich gefälligst selbst aus der Gesellschaft ausschließen sollen.

Die Freiheit des Einen ist halt meist mit der Einschränkung der Freiheit des anderen verbunden. Das gilt in beiden Richtungen. Und gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Maßnahmen zielgerichtet schrittweise zurückgefahren werden finde ich den Aufstand gegen den verbliebenden Rest ziemlich verwunderlich, um nicht zu sagen völlig übertrieben. Vielleicht auch die Kehrseite der zunehmenden Individualisierung, von der man in vielen Fällen ja auch profitiert. An einem Strang ziehen, auch wenn man nicht jeden Punkt gut findet (was ich im Übrigen auch nicht tue), ist - wenn auch nicht der Mehrheit - aber doch deutlich zu vielen Menschen fremd geworden.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
Tradition & Identität erhalten!

2 006

Mittwoch, 29.07.2020, 08:42

...
Zuerst einmal @hamus: Klasse Kommentar!
Die Leute vergessen zunehmend, dass jegliches Risiko zuerst immer noch in ihrer eigenen Verantwortung liegt.


Das ist völliger Quatsch. Natürlich kann man selbst sein Risiko am meisten beeinflussen, aber wenn andere sich besonders riskant verhalten hat das auch immer Auswirkungen auf die Mitmenschen. Die Einstellung "Wer Angst hat soll zuhause bleiben" ist nichts weiter als die Aussage, dass man sich nicht solidarisieren möchte und andere sich gefälligst selbst aus der Gesellschaft ausschließen sollen.
...

Die von Dir erwähnte "Einstellung" kommt auf jeden Fall nicht von mir und auch nicht von @hamus. Deshalb erschließt es sich mir auch nicht, warum Du meine Aussage als völligen Quatsch bezeichnest.


... Dieser Vergleich mit der Grippe mit Verweis auf Todeszahlen fand ich eh schon immer arg schwachsinnig, da die Todeszahlen durch Covid-19 ja eben durch die ganzen Maßnahmen deutlich geringer gehalten wurden, als wenn man den Virus so behandelt hätte, wie die Grippe.
...

Das ist ein sehr starkes Argument, welches ich persönlich auch noch nicht auf dem Schirm hatte.

2 007

Mittwoch, 29.07.2020, 09:21

Dieser Vergleich mit der Grippe mit Verweis auf Todeszahlen fand ich eh schon immer arg schwachsinnig, da die Todeszahlen durch Covid-19 ja eben durch die ganzen Maßnahmen deutlich geringer gehalten wurden, als wenn man den Virus so behandelt hätte, wie die Grippe.
Ich habe auch nie behauptet, dass das Virus schon von Anfang an in seiner Gefährlichkeit mit einer Grippe zu vergleichen gewesen sei. Natürlich ist es richtig, dass der Lockdown geholfen hat, die Todeszahlen gering zu halten. Es ging um eine Mutation des Virus, die dazu geführt haben könnte, dass die Krankheitsverläufe deutlich milder werden und damit nun oder in Zukunft eine Vergleichbarkeit gegeben sein könnte.
Es geht auch um eine Verhältnismäßigkeit. Warum geben wir nicht Billionen von Euros aus, um die Klimaerwärmung zu stoppen, denn an dessen Folgen werden vermutlich hunderte Millionen Menschen sterben. Warum akzeptieren wir, dass mehr als jeder Zehnte Weltbürger Hunger leidet und hunderttausende jedes Jahr an den Folgen sterben, warum ist es uns egal, dass in Afrika mehrere hunderttausend Menschen jedes Jahr an Malaria sterben, warum lassen wir die Flüchtlinge tausendfach im Mittelmeer ertrinken...usw, usw...?

2 008

Mittwoch, 29.07.2020, 11:12


Die von Dir erwähnte "Einstellung" kommt auf jeden Fall nicht von mir und auch nicht von @hamus. Deshalb erschließt es sich mir auch nicht, warum Du meine Aussage als völligen Quatsch bezeichnest.

Weil man das Risiko eben nicht komplett selbst in der Hand hat. Mir geht aber gerade auf, dass man Deine Aussage auch allgemein interpretieren könnte, dass damit das Verhalten der Gesellschaft gemeint ist, dass die Entwicklung in der Hand hat. Dann ist die Bedeutung natürlich umgekehrt und ich hatte Dich nur falsch verstanden.



Es geht auch um eine Verhältnismäßigkeit. Warum geben wir nicht Billionen von Euros aus, um die Klimaerwärmung zu stoppen, denn an dessen Folgen werden vermutlich hunderte Millionen Menschen sterben. Warum akzeptieren wir, dass mehr als jeder Zehnte Weltbürger Hunger leidet und hunderttausende jedes Jahr an den Folgen sterben, warum ist es uns egal, dass in Afrika mehrere hunderttausend Menschen jedes Jahr an Malaria sterben, warum lassen wir die Flüchtlinge tausendfach im Mittelmeer ertrinken...usw, usw...?

Gute und berechtigte Fragen, die aber nun nicht als Argument in Bezug auf Corona taugen. Warum soll man das eine schleifen lassen, nur weil man es mit anderen Problemen auch macht?
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
Tradition & Identität erhalten!

2 009

Mittwoch, 29.07.2020, 14:00

Es geht auch um eine Verhältnismäßigkeit. Warum geben wir nicht Billionen von Euros aus, um die Klimaerwärmung zu stoppen, denn an dessen Folgen werden vermutlich hunderte Millionen Menschen sterben. Warum akzeptieren wir, dass mehr als jeder Zehnte Weltbürger Hunger leidet und hunderttausende jedes Jahr an den Folgen sterben, warum ist es uns egal, dass in Afrika mehrere hunderttausend Menschen jedes Jahr an Malaria sterben, warum lassen wir die Flüchtlinge tausendfach im Mittelmeer ertrinken...usw, usw...?


Tja, aus Sicht der Politik könnte es daran liegen: Mit diesen Themen gewinnt man keine Wahlen, im Gegenteil.
Grad der Kanzlerwahlverein denkt doch meistens nur bis zur nächsten Wahl und wie man sich die Macht sichern kann.
Dazu kommt noch jede Menge Lobbyismus, siehe eben die leidigen Debatten beim Kohleausstieg.

Aus Sicht von Teilen der Bevölkerung: Da kümmert man sich doch lieber um die eigenen Probleme, als um blöde Flüchtlinge, hungernde Afrikaner oder um den Klimawandel, den ein große Wählergruppe wohl gar nicht mehr so ganz richtig miterleben werden wird.

Natürlich jetzt alles sehr vereinfacht beschrieben;-)

Aber eben wie auch bei einer Pandemie, kann natürlich auch jeder Einzelne bei diesen von Dir genannten "Baustellen" selbst seinen Teil zu beitragen.
Und grad beim Klimaschutz wäre wahrscheinlich schon richtig viel getan, wenn jeder Einzelne nur ein wenig darauf achtet, dass dieser Planet schon im Prinzip ziemlich geil und vor allem wunderschön ist und wir ihn etwas mehr pflegen sollten.

Denn wenn wir unser Verhalten anpassen, gucken einige Lobbies auch schnell dumm aus der Wäsche;-)
Und ich glaub an die Meisterschaft
Dass eines Tages einer der Söhne von uns Arminia zum Meister macht

2 010

Mittwoch, 29.07.2020, 15:44

Es geht auch um eine Verhältnismäßigkeit. Warum geben wir nicht Billionen von Euros aus, um die Klimaerwärmung zu stoppen, denn an dessen Folgen werden vermutlich hunderte Millionen Menschen sterben. Warum akzeptieren wir, dass mehr als jeder Zehnte Weltbürger Hunger leidet und hunderttausende jedes Jahr an den Folgen sterben, warum ist es uns egal, dass in Afrika mehrere hunderttausend Menschen jedes Jahr an Malaria sterben, warum lassen wir die Flüchtlinge tausendfach im Mittelmeer ertrinken...usw, usw...?


Tja, aus Sicht der Politik könnte es daran liegen: Mit diesen Themen gewinnt man keine Wahlen, im Gegenteil.
Grad der Kanzlerwahlverein denkt doch meistens nur bis zur nächsten Wahl und wie man sich die Macht sichern kann.
Dazu kommt noch jede Menge Lobbyismus, siehe eben die leidigen Debatten beim Kohleausstieg.

Aus Sicht von Teilen der Bevölkerung: Da kümmert man sich doch lieber um die eigenen Probleme, als um blöde Flüchtlinge, hungernde Afrikaner oder um den Klimawandel, den ein große Wählergruppe wohl gar nicht mehr so ganz richtig miterleben werden wird.

Natürlich jetzt alles sehr vereinfacht beschrieben;-)

Aber eben wie auch bei einer Pandemie, kann natürlich auch jeder Einzelne bei diesen von Dir genannten "Baustellen" selbst seinen Teil zu beitragen.
Und grad beim Klimaschutz wäre wahrscheinlich schon richtig viel getan, wenn jeder Einzelne nur ein wenig darauf achtet, dass dieser Planet schon im Prinzip ziemlich geil und vor allem wunderschön ist und wir ihn etwas mehr pflegen sollten.

Denn wenn wir unser Verhalten anpassen, gucken einige Lobbies auch schnell dumm aus der Wäsche;-)
Es geht auch um eine Verhältnismäßigkeit. Warum geben wir nicht Billionen von Euros aus, um die Klimaerwärmung zu stoppen, denn an dessen Folgen werden vermutlich hunderte Millionen Menschen sterben. Warum akzeptieren wir, dass mehr als jeder Zehnte Weltbürger Hunger leidet und hunderttausende jedes Jahr an den Folgen sterben, warum ist es uns egal, dass in Afrika mehrere hunderttausend Menschen jedes Jahr an Malaria sterben, warum lassen wir die Flüchtlinge tausendfach im Mittelmeer ertrinken...usw, usw...?


Tja, aus Sicht der Politik könnte es daran liegen: Mit diesen Themen gewinnt man keine Wahlen, im Gegenteil.
Grad der Kanzlerwahlverein denkt doch meistens nur bis zur nächsten Wahl und wie man sich die Macht sichern kann.
Dazu kommt noch jede Menge Lobbyismus, siehe eben die leidigen Debatten beim Kohleausstieg.

Aus Sicht von Teilen der Bevölkerung: Da kümmert man sich doch lieber um die eigenen Probleme, als um blöde Flüchtlinge, hungernde Afrikaner oder um den Klimawandel, den ein große Wählergruppe wohl gar nicht mehr so ganz richtig miterleben werden wird.

Natürlich jetzt alles sehr vereinfacht beschrieben;-)

Aber eben wie auch bei einer Pandemie, kann natürlich auch jeder Einzelne bei diesen von Dir genannten "Baustellen" selbst seinen Teil zu beitragen.
Und grad beim Klimaschutz wäre wahrscheinlich schon richtig viel getan, wenn jeder Einzelne nur ein wenig darauf achtet, dass dieser Planet schon im Prinzip ziemlich geil und vor allem wunderschön ist und wir ihn etwas mehr pflegen sollten.

Denn wenn wir unser Verhalten anpassen, gucken einige Lobbies auch schnell dumm aus der Wäsche;-)
:)
Kann ich nur eins zu eins so unterschreiben. Denn letztlich liegt es an jedem einzelnen von uns.

2 011

Mittwoch, 29.07.2020, 16:12

Wenn die Antwort lauten würde Die Fälle nehmen einen weniger schweren Verlauf als noch zu Beginn" möchtest du trotzdem an den Maßnahmen festhalten?

Das ist z.B. genau der Punkt vor dem ich bei der Einführung tatsächlich große Bedenken hatte, denn egal was passiert, man wird die Argumentation immer so drehen, dass die Maßnahmen beibehalten werden sollen und es mittlerweile solche Blüten trägt, dass einige Länder eine Maskenpflicht einführen auch wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.
Das der Mindestabstand eingehalten werden kann, heißt ja noch lange nicht, dass er auch eingehalten wird. Bei dem was ich so beobachte ist die Maskenpflicht alternativlos, denn die Leute achten wirlich kaum noch auf den nötigen Abstand.
Im übrigen verstehe ich ganz grundsätzlich die Kritik an der Maskenpflicht überhaupt nicht. Das ist jawohl immer noch eine der mildesten Maßnahmen und für die allermeisten Menschen gilt die ja auch nur ein paar Minuten am Tag.
Für immer Arminia!

2 012

Mittwoch, 29.07.2020, 16:36


...
Gestern noch in den Heute-Nachrichten gehört, dass die Übersterblichkeit in der EU im Vergleich zum Vorjahr für die Monate März - Mai bei 160.000 Leuten liegt.

Dieser Vergleich mit der Grippe mit Verweis auf Todeszahlen fand ich eh schon immer arg schwachsinnig, da die Todeszahlen durch Covid-19 ja eben durch die ganzen Maßnahmen deutlich geringer gehalten wurden, als wenn man den Virus so behandelt hätte, wie die Grippe.

Weiß dann auch immer nicht, wie Leute sich glaubhaft einreden können, dass das alles ja nicht viel schlimmer als ne Grippe ist...

Ich verstehe hier nicht ganz, wieso die Todeszahlen durch COVID-19 künstlich niedrig gehalten worden sein sollen? Was zu niedrig ausfallen mag sind die Fallzahlen, weil zu Beginn so wenig getestet wurde und Erkrankte mit symptomfreiem Verlauf wohl nicht zum Arzt sind. Da das allerdings Menschen ohne oder mit nur sehr geringen Symptomen betrifft und sicherlich kein schwer erkrankter zu Hause geblieben und dort "unerkannt" verstorben sein dürfte, sollte das meiner Meinung nach keinen großen Einfluss auf Todeszahlen durch COVID-19 haben. Demgegenüber dürfte die Praxis, jedweden Todesfall im Zusammenhang mit einer COVID-19 Infektion auch gleich in Zusammenhang mit COVID-19 zu setzen, egal ob ursächlich für den Tod oder nicht, eher für deutlich überhöhte Todeszahlen durch COVID-19 führen.
Es ging zudem immer wieder durch die Medien, dass Menschen wohl aus Angst vor einer Ansteckung im Krankenhaus viel zu spät oder gar nicht in die Notaufnahmen gefahren sind. Dieser (sicherlich schwer messbare) Effekt auf die Übersterblichkeit in Gänze während der fraglichen Zeit müsste zusätzlich berücksichtigt werden. Und natürlich bliebe auch noch die Schwierigkeit, welcher Anteil der Übersterblichkeit auf welchen Effekt (Grippe, COVID-19 etc.) zurückzuführen sei.
Sieht alles nicht ganz so einfach aus wie vergleiche Zahl A vom RKI mit Zahl B von statistischen Bundesamt.

2 013

Mittwoch, 29.07.2020, 16:43

gelöscht

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ghostwriter« (22.11.2020, 19:38)


2 014

Donnerstag, 30.07.2020, 06:51

Ich verstehe hier nicht ganz, wieso die Todeszahlen durch COVID-19 künstlich niedrig gehalten worden sein sollen? Was zu niedrig ausfallen mag sind die Fallzahlen, weil zu Beginn so wenig getestet wurde und Erkrankte mit symptomfreiem Verlauf wohl nicht zum Arzt sind.


Ich meinte eigentlich genau das was Du meintest. Klar, bei deutlich mehr Infizierten, gäbe es auch deutlich mehr Todesopfer.
Mir ging es nur darum, dass die Argumentation von einer Seite ja immer lautet, dass an Covid-19 ja auch nicht mehr Menschen sterben als an der Grippe....
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2 015

Donnerstag, 30.07.2020, 07:34

Auf die Todesfälle schaue ich bei auch immer milderen Krankheitsverläufen nicht hauptsächlich. Mir ist COVID-19 schon deshalb vermeidenswert weil es eine an sich schon unangenehme Krankheit mit Quarantäne sein kann und die noch nicht abschließend erforschten Spätfolgen äußerst heftig sein können. Schaut mal die AKS von Gestern mit dem Bericht der jungen Triathletin und dem anderen Betroffenen in meinem Alter.

Das reicht mir dann schon um persönlich auf viel zu verzichten, damit ich und meine Familie sich mit diesem Dreck nicht ansteckt. Aber ich gehe ja auch schon seit Jahren zur Grippeschutz-Impfung und wenn man mich deshalb als Schisshase bezeichnet, dann ist das eben so.
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2 016

Donnerstag, 30.07.2020, 11:12

Was mittlerweile alles an „Rechten“ ausgehebelt umgesetzt und beschlossen wird ist schon hanebüchen.
Bin gespannt wann die eine Impflicht durchdrücken.

https://www.google.de/amp/s/www.fr.de/pa…013206.amp.html

2 017

Donnerstag, 30.07.2020, 11:16

Wo genau wurde da jetzt was ausgehebelt?

Da steht doch nur, dass die Polizei es als letztes Mittel sieht...und da es derzeit nur eine Testpflicht für Rückkehrende aus Risikogebieten gibt und die Leute sich ja offenbar freiwillig dorthin begeben haben, darf die Allgemeinheit wohl verlangen, dass sie sich testen lassen.

Erklär mir doch bitte mal genau, wo da dein Problem ist?
Und ich glaub an die Meisterschaft
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2 018

Donnerstag, 30.07.2020, 11:34

Jeder noch so kleine Abstrich oder jeder noch so kleine "Piks" ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit eines Menschen. Auch wenn ich es ziemlich albern finde, sich so sehr dagegen zu sträuben, ist es in der Tat verfassungsrechtlich fragwürdig einen PCR-Test mit Polizeigewalt durchzusetzen.
Eines Tages an der Spitze stehen - Nach all den bitteren Jahren über den Witzen stehen - also schaut auf den DSC, baut auf den DSC - Faust hoch schreit alle laut für den DSC!

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2 019

Donnerstag, 30.07.2020, 11:35

Das alles hätte man schon vor Wochen
zu Beginn der Urlaubszeit einführen können.
Es wird immer erst alles Akut durchgesetzt wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Ich lese immer Kostenfrage bei den Summen die wir bis jetzt rausgehauen haben ist das doch lachhaft.

2 020

Donnerstag, 30.07.2020, 11:37

Niemand wurde doch gezwungen in ein Land mit Reisewarnung zu reisen?

Diese Leute nehmen vielleicht etwas überspitzt gesagt billigend in Kauf, dass sie ihre Mitmenschen gefährden.

Ich bin da sogar ausnahmsweise mal auf Kurs der FDP, die fordert, dass Leute, die meinen in Risikogebiete reisen zu müssen die Tests auch schön selbst zahlen dürfen.

Und wenn ich dann immer lese, wie hier doch komplett die Rechte ausgehebelt werden. Was sollen denn die Spanier, Franzosen, Italiener sagen? Deutschland ist in all seinen Maßnahmen letztlich nur etwas strenger als Schweden, aber deutlich lockerer als der Rest der EU.
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