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Montag, 14.05.2018, 12:35

Arminias Ziele für die nächste Saison

Noch vor dem Ende der Spielzeit hat sich Arminia Bielefeld als eine der beständigsten Mannschaften in der zweiten Bundesliga etabliert. Dabei bleibt die Mannschaft auf dem Boden der Tatsachen und hat sich damit abgefunden, dass sie vom derzeitigen vierten Tabellenplatz nur noch durch ein Wunder auf den dritten Platz und damit in die Relegation für die erste Bundesliga kommen könnte. Das sehen laut 888sport auch die Buchmacher ähnlich.

Aber auch Vierter ist eine gute Ausgangsposition als Vorbereitung auf die nächste Saison. Von der erhofft sich Trainer Jeff Saibene mit etwas Glück sogar den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Dabei sah erst Ende vergangenen Jahres alles Zappen duster für den Traditionsverein aus. Den Arminen drohte die Insolvenz, die durch die Gründung des Bündnis Ostwestfalen schließlich doch noch abgewendet wurde.
Statt leerer Kassen ist jetzt sogar ein aufgestockter Etat für Lizenzspieler da, und Saibene hat bereits die ersten Verpflichtungen für die neue Saison unter Dach und Fach gebracht.

Neuzugang und rechter Verteidiger Cedric Brunner wechselt vom FC Zürich nach Bielefeld. Mittelstürmer und Faröer-Nationalspieler Joan Simun Edmundsson kommt vom dänischen Erstligisten Odense BK und erhofft sich mit seinem neuen Verein den Aufstieg in die erste Liga.
Ebenfalls in Bielefeld unterzeichnet hat Stürmer Price Osei Owusu, der ablösefrei vom Regionalligisten 1899 Hoffenheim II kommt.
Noch gesucht wird ein weiterer Linksverteidiger als Ersatzmann für Florian Hartherz. Im Gespräch für die Position ist Axel Borgmann vom Schweizer Zweitligaverein FC Vaduz.

Noch nicht geklärt ist Stephan Salgers Zukunft bei den Arminen. Ursprünglich stand auch sein Name auf der Liste der Spieler, die in der kommenden Saison nicht mehr im Kader sind, doch zuletzt war eine Verlängerung für ihn wieder im Gespräch.
Saibenes große Hoffnung ist der erst 17 Jahre alte Roberto Massimo. Der Nachwuchskicker steht bis 2019 unter Vertrag, doch die ersten Bundesliga-Vereine haben bereits Interesse an Massimo gezeigt. Die Bielefelder hoffen jedoch, ihn noch ein bisschen länger halten zu können und sein Talent in Ruhe weiterzuentwickeln.

Definitiv nicht mehr dabei nach der Sommerpause sind Florian Dick, Christoph Hemlein und David Ulm.
Der Deutsche Sportclub Arminia Bielefeld hat eine wechselvolle Karriere hinter sich. Als erfolgreichster Verein in Ostwestfalen-Lippe ist er aufgrund seiner zahlreichen Auf- und Abstiege auch als „Fahrstuhlmannschaft“ bekannt.

Gegründet wurde der Verein Arminia Bielefeld am 3. Mai 1905. Blau-weiß-schwarz waren die Vereinsfarben, und der monatliche Beitrag lag bei lediglich einer Mark. Nur 14 Tage später absolvierten die Spieler ihr erstes Match.
1913 wurden sie erstmals Westfalenmeister, rutschten aber rasch wieder auf Bezirksebene ab.
Bezirks- und Regionalligen schienen über Jahrzehnte hinweg das Schicksal der Bielefelder zu sein, bis ihnen 1970 endlich der Sprung aus der Regionalliga West in die Bundesliga gelang. Doch aus dem Jubelgeschrei wurde ein Jammerruf, als die schwärzeste Stunde der Arminen schlug: Das Präsidium des DSC hatte gegnerische Mannschaften in der Bundesliga bestochen und ein paar Siege für die schwächelnde Mannschaft erkauft. Nach einer ersten Verurteilung zum Abstieg in die höchste Amateurliga wurde das Urteil in der Berufung abgeschwächt, und der DSC musste „nur“ zurück in die Regionalliga.
Zwei Jahre spielten sie dort, ehe ihnen 1974 der Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord glückte.
1980 schafften sie es endlich zurück in die Bundesliga, wo sie sich fünf Jahre lang tapfer schlugen. Umso härter war der Abstieg erst in die Zweitrangigkeit, dann gar bis hinunter in die Oberliga. Erst 1996 landete die „Fahrstuhlmannschaft“ wieder für zwei Saisons ganz oben.

Von 2004 bis 2009 blieben die Arminen ununterbrochen in der 1. Bundesliga, nur um zunächst in die 2. Liga und dann in die 3. Liga abzustürzen.

Doch weder die Mannschaft noch die Fans lassen sich unterkriegen, und auch die Hoffnung auf die Tabellenspitze und damit Erstklassigkeit in der kommenden Saison ist alles andere als unrealistisch.