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861

Freitag, 26.10.2018, 22:36

http://www.hif.se/
Helsingborg IF

Sie sind zurück in der ersten Liga.
Endlich!
Zeit, die Signatur zu ändern!
Bisher:
Jag viskade i öron på min sovande son
glöm aldrig bort var du kommer ifrån.
glöm aldrig bort all glädje.
och all sorg, sorg, sorg
glöm aldrig rött och blått
och Helsingborg


Schluss der Vereinshymne von Helsingborg IF, die 2016 in der Relegation zum Verbleib in der ersten schwedischen Liga gegen Halmstad BK unterlegen waren, nach einem 1:1 auswärts und dem 1:o im Rückspiel in der 82. Minute folgten das 1:1 in der 87. und das 1:2 in der 91. Minute.


Und nächstes Jahr Arminia!
glöm aldrig bort all glädje.
och all sorg, sorg, sorg,

Ein Weg bergauf ist niemals leicht!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SV Aquarium 71« (27.10.2018, 07:48)


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862

Samstag, 27.10.2018, 00:00

Herzlichen Glückwunsch!!!
Arminia, mein Heimatverein seit 1966 :arminia:

863

Freitag, 2.11.2018, 20:46

https://www.zeit.de/amp/news/2018-11/02/…81102-99-643411


Gerade auf diesen Artikel gestoßen, da wird einem schlecht! Unter anderem die Bayern planen einen Ausstieg aus der nationalen Liga, um eine internationale Superliga zu gründen. Von einer "Super League" wurde ja schon häufiger gesprochen, aber das es tatsächlich so ausgereifte Pläne gibt macht mir echt Angst. In meinen Augen würde dieser Schritt das Fass zum überlaufen bringen, das wäre der Anfang vom Ende des Fußballs wie wir ihn kennen.

Besonders wiederlich: Die elf Gründungsvereine wären die ersten 20 Jahre lang unabsteigbar, was hätte das ganze denn noch mit sportlichem Wettkampf zu tun?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arminia14« (2.11.2018, 20:55)


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864

Freitag, 2.11.2018, 21:27

Das ist im Endeffekt nur das Eingeständnis von dem was eh schon alle wissen. Es geht einzig ums Geld und vor allem um die dauerhafte Zementierung der Verteilung desselben. Sportsgeist und Wettbewerbsgedanken findet man bei den entsprechenden Herren generell überhaupt nicht mehr. Auf der anderen Seite dürfte die Belastung des sportlichen Wettbewerbs in den nationalen Ligen geringer werden, wenn diese Clubs endlich weg sind.
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865

Freitag, 2.11.2018, 21:36

Diese Gedankenspiele mit einer europäischen Superliga existieren doch schon eine ganze Weile.
Die Top-Clubs benutzen dies immer als Druckmittel, um ihre Forderungen nach noch mehr Geld oder halt auch festen CL-Startplätzen durchzusetzen.
Leider gelingt ihnen dies auch.

Die Diskussion um solch eine Liga zeigt aber vor allem eines sehr deutlich.
Nämlich dass diese Clubs bzw. ihre Bosse völlig abgehoben sind, den Bezug zur Realität längst verloren haben und vergessen haben, wo sie eigentlich herkommen.
Sie werden schon mit Geld zugeschmissen, mit dem sie die Wettbewerbe schon zum Teil außer Kraft gesetzt haben.
Aber es reicht ihnen immer noch nicht, es muss immer noch mehr sein.
Diese unersättliche Geldgier ist einfach nur noch ekelhaft.

Ich bin schon lange der Meinung, dass man diesen ständigen Erpressungen nicht mehr nachgeben sollte.
Sollen sie ihre Superliga doch machen.
Eine BL ohne Bayern wäre wenigstens wieder spannend.
Aber ob z.B. der Dortmund-Fan seinen BVB lieber gegen PSG und Arsenal anstatt gegen Schalke spielen sehen würde?
Da habe ich so meine Zweifel.

Zudem hielte ich solch eine Liga auch für gefährlich.
Was wenn der Fußball-Boom mal etwas abflaut?
Die Zahlen irgendwann mal nicht mehr weiter steigen?
Das Ganze sogar scheitert?
Dürften die Clubs dann einfach so in ihre nationalen Ligen zurückkehren und anderen Vereinen ihre Plätze wegnehmen?
Sicher wäre aber zumindest, dass der große Geldsegen im Falle eines Scheiterns solch einer Liga für lange Jahre vorbei wäre, weil den Top-Clubs damit das Druckmittel genommen wäre.
Aber möglicherweise sind diese Clubs in ihrer Geldgier sogar bereit dieses Risiko einzugehen.
Sollen sie machen, meinen Segen haben sie. :hi:

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866

Freitag, 2.11.2018, 21:56

Rummenigge und Watzke haben das insoweit dementiert, dass sie in ihren Amtszeiten ein Verlassen der Bundesliga ausgeschlossen haben. Grundsätzlich ist es aber so, dass diese Superliga oder wie sie auch heißen mag, irgendwann kommen wird. Daran habe ich keinen Zweifel. Ob die dann aber parallel oder abgekoppelt zu den nationalen Ligen stattfindet, wird man sehen. In der Superliga kann immer nur einer Meister werden, aber Bayern und Konsorten wollen sich doch permanent mit Titeln schmücken. Das wäre dann vorbei.
Meine Jahre der Leidenschaft
Aufstiege:1970,78,80,95,96,99,2002,2004,2013,2015
Abstiege :1972,79,85,98,2000,2003,2009,2011,2014
03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4;Eile(2),Graul,Schröder
06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)
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867

Freitag, 2.11.2018, 22:15

Rummenigge zitiert auch Gesetze, ist aber selbst nicht so gesetzestreu. Dem traue ich alles zu, wenn das Geld winkt interessiert doch keinen mehr sein Geschwätz von gestern.

Aber auch wenn es parallel zu den Ligen laufen sollte: Wenn Vereine ihre eigene Liga gründen und besitzen, für die sie sich in Zukunft sportlich nicht mal qualifizieren müssen, dann ist das ein ganz großer Schritt in die falsche Richtung.

Das ganze würde sicher auch seinen Schatten auf die Nationalen Wettbewerbe und auf den Fußball allgemein werfen. Zum Glück gibt es noch die Kreisliga, da wird ehrlicher Fußball gespielt und das Bier kostet nicht mal die Hälfte.

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868

Freitag, 2.11.2018, 22:37

@ Armin E.

Prima Beitrag. Volle Zustimmung!
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869

Freitag, 2.11.2018, 22:53

Sollen sie das doch versuchen. Die Basis jeder Fankultur ist doch, dass man die Spiele der Mannschaften im eignenen Land verfolgt. Auch Bayern lebt am Ende von den Spielen gegen den BVB oder andere Verfolger. Gleiches gilt für Real im Classico. Ich glaube schlichtweg nicht, dass so eine konstruierte Liga funktionieren würde. Ich würde dafür keinen Cent ausgeben und für Bayern ziehe ich sowieso keinen Schuh an.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

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870

Samstag, 3.11.2018, 09:47

Ich wundere mich seit langem, dass es diese Europa-League nicht schon längst gibt. Für mich ist diese Idee nur die logische Schlussfolgerung einer wirtschafts- und kapitelgetriebenen Fussball-Unterhaltungsindustrie. Diese Liga wird kommen, so oder so. Mit sportlichem Wettkampf unter fairen Bedingungen hat das Geschehen rund um die professionellen Fussballligen nur noch am Rande zu tun. So langsam ist mir das alles auch egal. Sollen sie es doch machen. Dann muss ich mir das auch nicht mehr antun. ;) Ich werde zusehends fussballmüde.

871

Sonntag, 4.11.2018, 11:34

Ich wundere mich seit langem, dass es diese Europa-League nicht schon längst gibt.
Wie hab ich gestern in einem Kommentar gelesen, es gibt diese Liga doch mit der Champions-League quasi schon. Dort sind die großen Clubs gesetzt und spielen jedes Jahr den Sieger unter sich aus. Und das finanzielle stimmt auch mit jährlichen Steigerungen.

Das sich die Topclubs aus den nationalen Ligen zurückziehen glaube ich wirklich nicht. Da sprechen ja zahlreiche Gründe dagegen.
Für immer Arminia!

872

Sonntag, 4.11.2018, 12:11

Die Super League würde im Vergleich zur Champions League dazu führen, dass kleinere Vereine keine Chance mehr haben und die Großen auch nicht mehr mit den Kleinen das Geld teilen müssten. Ein sportlicher Wettkampf ist doch doof wenn man auch Show und noch mehr Geld haben kann.

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873

Sonntag, 4.11.2018, 17:53

Also der Gedanke die Bauern mal 20 Jahre oder länger nicht mehr in der Bundesliga ertragen zu müssen, herrlich :D
Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single im Internet :love:

Und alle 5 Minuten verzweifelt ein Arminia Fan im Stadion ;(

874

Sonntag, 4.11.2018, 18:13

Mir gefällt der Gedanke auch. :tschau:

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875

Montag, 5.11.2018, 10:54

https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage…mentId=57354030

Gestern dann der dazu passende TV Bericht in der ARD.
"Don't take life too seriously. You will never get out of it alive"
Elbert Hubbard

876

Montag, 5.11.2018, 12:51

Ich werde diese Superligaidee gespannt beobachten und sehe darin eigentlich eine große Chance für den Fußball.

Das Szenario, dass die Superliga an der UEFA vorbei die Champions League ersetzt, während die Vereine noch in ihren nationalen Ligen spielen, halte ich für absurd. Der finanzielle Unterschied zwischen den CL-Teilnehmern und den restlichen Vereinen ist eh schon sportlich nicht zu kompensieren. Wenn die Topvereine plötzlich nochmal das dreifache bekommen (soweit man den Prognosen trauen kann), muss man Spiele zwischen Freiburg und Bayern eigentlich gar nicht mehr anpfeifen.

Insofern glaube ich, dass es eigentlich nur eine komplette Loslösung von den nationalen Verbänden geben kann. Dann erwarte ich aber vom DFB und den anderen Verbänden, dass sie auch konsequent handeln und sich jegliche Einmischung der entsprechenden Clubs verbieten. Das beinhaltet insbesondere den Ausschluss der zweiten Mannschaften und kein automatisches Rückkehrrecht in die erste Liga. In der Reportage gestern hat man gesehen, dass die großen Clubs die Kleinen am Nasenring durch die Manege führen. Ich finde es jetzt schon abartig, dass die Hälfte der CL-Teilnehmer aus den vier stärksten Ligen kommt. Vereine wie Ajax Amsterdam, Rosenborg Trondheim, IFK Göteborg, Roter Stern Belgrad etc. waren früher mal große Namen im Fußball, sehen jetzt aber kein Land mehr, weil sie halt nicht Teil der "wichtigsten" Nationen sind.

Eine Loslösung der ganz Großen könnte also in meiner vielleicht romantisierten Vorstellung dazu führen, dass sportliche Solidargemeinschaften innerhalb der Verbände und europaweit neu diskutiert werden können, ohne dass die bisherigen Wortführer mitmischen können. In einer noch romantischeren Vorstellung würden sich dann vielleicht auch fragwürdige Sponsoren wie Gazprom bei Schalke zurückziehen, weil für die mit Sicherheit eher der größte denkbare Wettbewerb interessant ist.

Klar hätte das alles zufolge, dass die nationalen Ligen finanziell schrumpfen werden. Aber die Treue der Basis für die eigenen Vereine hängt ganz sicher nicht von der Existenz von Bayern München und Borussia Dortmund ab. Ansonsten würde ja niemand zu Spielen der zweiten Liga abwärts gehen.

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877

Montag, 5.11.2018, 20:52

Die Bayern dürfen gerne gehen, aber nur wenn sie Hoppelheim und Dosenpisse Leipzig mitnehmen. :tschau:
Robert Enke *24.08.77 - †10.11.09 Ruhe in Frieden.Ich werde dich nie vergessen.

Für immer Arminia.Bis in den Tod und darüber hinaus :arminia:

878

Dienstag, 6.11.2018, 06:27

Es geht doch gar nicht um die Gründung einer Superleague mit dem Austritt aus den nationalen Ligen, es darum, wie es die großen Vereine schaffen können, noch mehr Kohle zu scheffeln, noch mehr Macht zu bekommen, noch mehr, mehr, mehr! Dabei ist das Szenario Superleague nur ein Erpressungsintrument. Dass die Deutschen Vereine die Bundesliga verlassen, halte ich für völlig abwegig. So dumm sind sie leider nicht.

879

Dienstag, 6.11.2018, 12:31

Eine Liga in dieser Form wird es nicht geben.
Auch wenn mir persönlich eine Bundesliga ohne die Bayern sehr gut gefallen würde. Der Schaden wäre nicht ansatzweise so groß, wie wahrscheinlich viele befürchten. Andere Clubs würden aufrücken und Titel holen. Zudem würde wieder mehr Wettbewerb herrschen.

Aber dazu wird es halt leider nicht kommen. Die reichen Clubs benutzen diese "Super-Liga" nur als Druckmittel für ihre Forderungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie für solch eine Liga ihre nationale Identität aufgeben würden.
Ich gehe eher davon aus, dass die CL noch mehr zur geschlossen Gesellschaft für die reichen Vereine werden wird. Die Top-Ligen werden noch mehr Startplätze bekommen oder die reichen, namhaften Clubs werden irgendwann gesetzt sein, unabhängig von ihrer Platzierung in den nationalen Ligen. Dazu ein paar kleinere Clubs als geduldete Gäste.
Die vielen anderen national erfolgreichen Vereine dürfen sich dann in den anderen beiden Wettbewerben austoben. Das finde ich gar nicht mal schlecht. Problem ist nur, dass der Löwenanteil des vielen Geldes in die CL fließt und somit die Reichen nur noch reicher werden, was sich wiederum zunehmend negativ auf die nationalen Ligen auswirkt.

Das viele Geld sehe ich aber gar nicht mal als das Hauptproblem an. Wenn es der Fußball her gibt.
Das Problem ist die ungerechte Verteilung. Während der eine Club ohne zusätzliche Qualifikation vielleicht bereits 150 Mio € als Startgeld sicher hat, erhält ein anderer Club nach 2 oder 3 Quali-Runden nur 10 oder 20 Mio €. Der Fehler in diesem System ist, dass die Vereine für Erfolge doppelt und dreifach belohnt werden, in dem man ihre Ergebnisse für 5 Jahre in eine Liste packt und dadurch solch extrem unterschiedliche Startgelder ausgeschüttet werden, die wiederum ein erfolgreiches Abschneiden im aktuellen Wettbewerb deutlich wahrscheinlicher machen. Wenn alle Clubs eines Wettbewerbes, egal ob national oder international, die gleiche Summer erhalten würden, wäre dieses fair und würde wieder für mehr Ausgeglichenheit sorgen. Solange man die ohnehin schon reichen Clubs ungerechterweise weiterhin mit Geld zuschüttet und die große Masse mit Almosen abspeist, wird die Schere nur noch weiter auseinander gehen.
Man müsste sich eigentlich darüber wundern, warum sich die Masse das gefallen lässt. Aber wenn man sich unsere Gesellschaft anschaut, dann weiß man warum. Da läuft es nämlich ganz genauso. :whistling:
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"Wir müssen aufsässig sein!"