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121

Freitag, 13.11.2009, 14:08

Das mit Guela und Berisha ist doch aber wirklich harmlos. Das sie von einigen als Fehleinkauf abgestempelt werden ist aus meiner Sicht einfach sachlich falsch hat aber hier mit dem Thema nichts zu tun. Die beiden wurden ja bisher noch nicht ausgepfiffen oder im Stadion bepöbelt.
Und das den Spielern von einigen ihr Gehalt vorgehalten bekommen ist einfach nur Schwachsinn. Das wird man aber nur schwerlich ändern können.
Man kann ja nun Fußballspieler auch nicht in Watte packen sondern sollte sie mit Respekt behandeln und sie fair kritisieren dürfen wie jeden anderen Menschen auch.
Für immer Arminia!

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122

Freitag, 13.11.2009, 14:41

Chistoph Daum hat sich geäussert dass sich Robert Enke 2003 während seiner Istanbuler Zeit vertrauensvoll an ihn gewand hat und über seine Depressionen gesprochen hat.
Daum hat ihm dann Ärzte in Köln empfohlen.
Ich glaube auch dass Robert Enke 96 nie mehr verlassen hätte trotz besserer Angebote.
Bayern,Stuttgart oder auch der HSV hatten ja auch schon Interesse bekundet,aber in Hannover hatte Robert halt ein Umfeld wo er sich sportlich einigermassen sicher gefühlt hat.
Die Messe zur Beisetzung findet am Sonntag ab 11h in der AWD-Arena statt.
Eine Gänsehaut-Veranstaltung. :(
Für immer schwarz-weiss-blau :arminia:

123

Freitag, 13.11.2009, 15:52

Zitat

Original von Exteraner
Das mit Guela und Berisha ist doch aber wirklich harmlos. Das sie von einigen als Fehleinkauf abgestempelt werden ist aus meiner Sicht einfach sachlich falsch hat aber hier mit dem Thema nichts zu tun. Die beiden wurden ja bisher noch nicht ausgepfiffen oder im Stadion bepöbelt.
Und das den Spielern von einigen ihr Gehalt vorgehalten bekommen ist einfach nur Schwachsinn. Das wird man aber nur schwerlich ändern können.
Man kann ja nun Fußballspieler auch nicht in Watte packen sondern sollte sie mit Respekt behandeln und sie fair kritisieren dürfen wie jeden anderen Menschen auch.


Bis jetzt ist es natürlich recht harmlos. Sollte auch nur als Beispiel dienen, wie schnell Spieler unter Druck geraten können. Wenn ein Spieler nach ein paar Spielen noch nicht funktioniert, kommen die ersten Unkenrufe. Dass das den Druck auf einen Spieler nicht vermindert, sollte klar sein und jeder Spieler wird anders auf den Druck reagieren.

Ich fordere auch nicht, Fußballspieler in Watte zu packen. Wie du schon sagtest, sie sollten mit Respekt behandelt werden und fair kritisiert werden. Leider herrscht zu oft das Extrem vor, und das in beide Richtungen.

124

Freitag, 13.11.2009, 17:26

Delura

Erinnert euch an die 15 Minuten von Michael Delura gegen St. Pauli und die Reaktion vieler Zuschauer.

Kein Schwein weiß, was mit diesem Spieler wirklich los war. Auch in diesem Fall könnte der Leistungsdruck eine große Rolle gespielt haben. Ich schreibe "könnte"!

Weiß irgendwer, ob Delura im Vorfeld durch irgendein Vorkommnis im privaten Bereich oder sonstwo mental ins Wanken gebracht wurde? Und kann man im knallharten Profisport in einer solchen Situation so einfach mal davon ausgehen, dass der Spieler sich traut, seinem Trainer zu sagen, er sei mental nicht voll auf der Höhe, er möge ihn lieber nicht einwechseln? Da droht doch "Einmal out, immer out"! Und wenn es nur in der Einbildung des Spielers ist und der psychologisch geschickt vorgehende Trainer zu differenzieren gewusst hätte.

Und jetzt kommt mir bloß nicht mit "mich fragt mein Arbeitgeber auch nicht, wie es mir geht". Misstände kann man nicht durch andere Misstände rechtfertigen oder begründen!

Die Forderung kann nur die nach mehr Menschlichkeit, Rücksichtnahme und Respekt sein, egal ob am Arbeitsplatz oder auf dem Rasen.
"In schlechten Zeiten müsst Ihr Arminen sein, in guten haben wir genug davon!"
(sehr frei nach C. Neumann)


:arminia: :arminia: :arminia:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »freakypit« (13.11.2009, 17:27)


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125

Freitag, 13.11.2009, 17:35

Wie ich bereits geschrieben habe ist es eine verflucht traurige Sache mit Robert die ich wirklich und aufrichtig bedauer.

Aber irgendwo sollte man die Kirche auch mal im Dorf lassen und nicht bei jedem Spieler oder sonstwem direkt Depressionen oder einen geistig labilen Zustand vermuten oder in Betracht ziehen. Irgendwo ist auch mal Schluss!
Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in Form des Rechts begeht (Platon).

126

Freitag, 13.11.2009, 17:36

@freakypit

Du hast natürlich recht. Man sollte jetzt aber nicht bei jedem schlechten Spiel darüber spekulieren ob der Spieler gerade private oder sonstige Probleme hat. Er kann auch einfach einen schlechten Tag erwischt haben.
Ich würde einen Spieler auch niemals auspfeifen egal wie er gespielt hat und welcher Grund eventuell hinter einer schlechten Leistung stecken könnte.
Für immer Arminia!

127

Freitag, 13.11.2009, 17:58

natürlich hat nicht jeder Spieler, der mal schlecht spielt, gleich Depressionen. Aber was spricht dagegen, einem Spieler mit Respekt zu behandeln? Man kann immer mal einen schlechten Tag haben. Auch ohne irgendwelche Dinge im Hintergrund. Was wissen wir denn über unsere Spieler, Die wir 90 Minuten in der Woche sehen?

Würden sie jede Woche Top-Leistungen bringen und am besten noch Fehlerfrei spielen - dann wären sie nicht bei Arminia. Wenn wir unsere Spieler nicht fair behandeln. Wer dann? Die Bild?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »arminia_blue« (13.11.2009, 17:59)


128

Freitag, 13.11.2009, 18:03

Zitat

Original von arminia_blue
natürlich hat nicht jeder Spieler, der mal schlecht spielt, gleich Depressionen. Aber was spricht dagegen, einem Spieler mit Respekt zu behandeln? Man kann immer mal einen schlechten Tag haben. Auch ohne irgendwelche Dinge im Hintergrund. Was wissen wir denn über unsere Spieler, Die wir 90 Minuten in der Woche sehen?

Würden sie jede Woche Top-Leistungen bringen und am besten noch Fehlerfrei spielen - dann wären sie nicht bei Arminia. Wenn wir unsere Spieler nicht fair behandeln. Wer dann? Die Bild?


Dann wären es keine Menschen!
Und ich behaupte mal die Mehrheit hier im Forum behandelt unsere Spieler fair. Ich tue es jedenfalls.
Für immer Arminia!

129

Freitag, 13.11.2009, 18:05

Tja das ganze ist aber kein alleiniges Problem im Fußball, sondern eines der Gesellschaft. Das lernen wir doch von klein auf. Wer wurde in der Schule nicht schon mal an der Tafel richtig schön vorgeführt? Wer in der Ausbildung vor versammelter Mannschaft zur Sau gemacht? oder bei der Arbeit vom Boss usw usw. Von klein auf werden wir unter Druck gesetzt. Lernen die Kinder in der vierten Klasse, weil sie neugierig sind und weil sie die Welt kennen lernen wollen? Oder weil die Eltern genau wissen, dass die Entscheidung auf welche weiterführende Schule die Kinder gehen können, die erste wichtige Zukunftsentscheidung ist?
Druck ist in unserer Gesellschaft ab der Grundschule ein ständiger Wegbegleiter. Wer nicht mit kommt, bleibt auf der Strecke. Wer zurzeit seinen Bachelor macht, wird ein Lied davon singen können. Ziel ist es möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu lernen und das ohne über den Tellerrand schauen zu können und wenn am Ende der Schnitt nicht perfekt ist, kann man seinen Masterplatz vergessen.
Vielleicht sollte man sich mal fragen, ob Druck immer leistungsfördernd ist und was für Werte unsere Gesellschaft vermittelt und ob wir damit Dinge wie Versagensangst nicht aktiv fördern??
Ich persönlich glaube zum einen, dass zu viel Druck in vielen Bereichen schlussendlich nicht zum Ziel führt (beispw in allen Bereichen der Bildung). Des weiteren werden Menschen auf der Strecke bleiben wenn sie durch zu hohen Druck nur noch Angst empfinden.

Wenn ich da an den letzten Wahlkampf denken „Leistung muss sich wieder lohnen“ hab ich da auf vielen Plakaten gelesen. Ja Leistung muss sich lohnen. Aber viel wichtiger ist, dass kein Gesellschaftsmitglied das Gefühl bekommt ohne eine gewisse Leistungsfähigkeit auf der Strecke zu bleiben. Angst ist kein guter Ratgeber und das gilt für alle Bereiche. Ob nurn der Topmanager Angst vor seiner Verantwortung hat oder der Hartz 4 Empfänger angst hat nie wieder eine Chance zu haben.

Aber die Gedanken macht man sich immer, wenn estwas schlimmes passiert. Wieviele Amokläufe hatten wir in den letzten Jahren? Auch Robert Enkes Selbstmord wird in Vergessenheit geraten und alles wird weiter gehen wie es war. IN Anbetracht dessen sollte vielleicht au den Plakaten nicht stehen "Leistung muss sich wieder lohnen" vielmehr sollte dort stehen "Hoffnung muss sich wieder lohnen"
Never argue with an idiot, he'll just drag you down to his level and beat you with experience


Managerspiele haben Menschen glauben lassen sie könnten einen Bundesligaverein führen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai« (13.11.2009, 18:08)


130

Freitag, 13.11.2009, 18:20

Zitat

Original von Kai
Tja das ganze ist aber kein alleiniges Problem im Fußball, sondern eines der Gesellschaft. Das lernen wir doch von klein auf. Wer wurde in der Schule nicht schon mal an der Tafel richtig schön vorgeführt? Wer in der Ausbildung vor versammelter Mannschaft zur Sau gemacht? oder bei der Arbeit vom Boss usw usw. Von klein auf werden wir unter Druck gesetzt. Lernen die Kinder in der vierten Klasse, weil sie neugierig sind und weil sie die Welt kennen lernen wollen? Oder weil die Eltern genau wissen, dass die Entscheidung auf welche weiterführende Schule die Kinder gehen können, die erste wichtige Zukunftsentscheidung ist?
Druck ist in unserer Gesellschaft ab der Grundschule ein ständiger Wegbegleiter. Wer nicht mit kommt, bleibt auf der Strecke. Wer zurzeit seinen Bachelor macht, wird ein Lied davon singen können. Ziel ist es möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu lernen und das ohne über den Tellerrand schauen zu können und wenn am Ende der Schnitt nicht perfekt ist, kann man seinen Masterplatz vergessen.
Vielleicht sollte man sich mal fragen, ob Druck immer leistungsfördernd ist und was für Werte unsere Gesellschaft vermittelt und ob wir damit Dinge wie Versagensangst nicht aktiv fördern??
Ich persönlich glaube zum einen, dass zu viel Druck in vielen Bereichen schlussendlich nicht zum Ziel führt (beispw in allen Bereichen der Bildung). Des weiteren werden Menschen auf der Strecke bleiben wenn sie durch zu hohen Druck nur noch Angst empfinden.

Wenn ich da an den letzten Wahlkampf denken „Leistung muss sich wieder lohnen“ hab ich da auf vielen Plakaten gelesen. Ja Leistung muss sich lohnen. Aber viel wichtiger ist, dass kein Gesellschaftsmitglied das Gefühl bekommt ohne eine gewisse Leistungsfähigkeit auf der Strecke zu bleiben. Angst ist kein guter Ratgeber und das gilt für alle Bereiche. Ob nurn der Topmanager Angst vor seiner Verantwortung hat oder der Hartz 4 Empfänger angst hat nie wieder eine Chance zu haben.

Aber die Gedanken macht man sich immer, wenn estwas schlimmes passiert. Wieviele Amokläufe hatten wir in den letzten Jahren? Auch Robert Enkes Selbstmord wird in Vergessenheit geraten und alles wird weiter gehen wie es war. IN Anbetracht dessen sollte vielleicht au den Plakaten nicht stehen "Leistung muss sich wieder lohnen" vielmehr sollte dort stehen "Hoffnung muss sich wieder lohnen"


Wahre Worte, allerdings würde ich folgenden Satz aufhängen:
Leben muss sich für Alle wieder lohnen.


SWB Gruss

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ALMVETERAN1967« (13.11.2009, 18:29)


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131

Freitag, 13.11.2009, 19:08

Zitat

Original von jögi

Zitat

Original von herzich
Fand die Frau auch beeindruckend, vermute aber eher, das sie das eher für sich gemacht hat, weil sie offensichtlich mit ihm sehr einsam sein Schiksal teilte/ teilen musste. Was er lange (auch nachvollziehbar)verweigerte , hat sie nun gemacht, den Schritt raus aus der Isolation. Wenn es ihr helfen sollte, alles besser zu bewältigen, gut so.
Wobei der Kontrast von Isolation zu "überwältigender Anteilnahme" wohl nicht grösser sein könnte.
Es gruselt mich etwas bei dem Gedanken, das der letzte Auslöser gewesen sein könnte, das er nicht zu den Testspielen eingeladen wurde. Aber wer, wie auch immer schwächelt, läuft Gefahr, gegenüber der Konkurrenz aussortiert zu werden. In diesem Geschäft kommt noch hinzu, das sich beim Fanvolk nichts besser verkaufen lässt, als "Krone auf" oder "Kopf ab".
Deinen letzten Satz kann ich nur unterstreichen.


Ob die Nicht-Einladung zu den Länderspielen der letzte Auslöser war, ist letztlich Spekulation. Zumindest wurde ihm jawohl gesagt, dass er noch Chancen auf die Nummer eins im Tor hatte. Und sein Platz bei der WM wäre ziemlich sicher gewesen. Selbst wenn er bei den Testspielen dabei gewesen wäre, hätte es später ohne konsequente Behandluung seiner Krankheit andere Situationen gegeben, wo es zu der finalen Entscheidung hätte kommen können.

Vielleicht führt dieser Suizid und die Offenlegung seiner Krankheit ja dazu, dass Fußballer in der Öffentlichkeit anders wahrgenommen werden, auch wenn sie mal Schwäche im Spiel oder außerhalb des Platzes zeigen. Werde meine zukünftigen Beiträge auch einer kritischen Überprüfung unterziehen.


Die Keule habe ich in deinen Beiträgen eigentlich nicht in Erinnerung.
Auf den Fuballzirkus bezogen habe ich da null Erwartung an Veränderung - the Show must go on.Die Inszenierung der Klubs, der Medien, auch der Kurve ist aufgeblasen wie überall in der Unterhaltungsindustrie. Die Inszenierung von Versagern, Opfern, Schuldigen (und eben Helden) gehören zwangsläufig zum Verkaufserfolg. Ich vermute , besser ich hoffe, das der Ballon zu 100 % aufgeblasen ist, und das langfristig die Aufmerksamkeit abnimmt.

Die Erkrankung aber ist zumindest kurze Zeit im Blickpunkt, was vielleicht auch manche erreicht, die ihre Identität extrem mit einer Identifikation verknüpfen, ob als Fussbalprofis, als Fans, oder in welchem Zusammenhang auch immer.
Auch wenn es wunderbae Metaphern über Fußball gibt, sind es andere Dinge, die wirklich wichtig sind.
Fussball macht Spaß, aber was mir völlig fremd im Zusammenhang mit Fussball ist, ist Hass, Verunglimpfung und Häme. Ob nun bei Arminia gegenüber Leuten wie Kentsch, Frontzeck oder Saftig, oder "verlorene Spieler", Versager etc. das läuft in allen Vereinen so. Das wird auch medial befeuert und von Fans reproduziert, dämlich.

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132

Freitag, 13.11.2009, 19:34

Einer für alle ,alle für einen

Die heutige Gesellschaft ist leider so . Die Menschen als Maschienen zu sehen, ist er fehlerhaft muß was anderes oder neues her.Jedem kann man es nicht recht machen ,das ist nicht anders im Beruf und/oder Sport . Leistung ist Macht und Geld . Wie heißt es immer so man kann den anderen nicht ändern sondern nur sich selber ,also würde es doch im klartext heißen ist nicht jeder Spieler genau so wie man ihn haben will muß man ihn halt so nehnen wie er ist . das heißt jetzt aber nicht das jedem seinem Fehler akzeptiert wird. Man muß aber dann es so sehen ist er von Arbeit und Fleiß für seine Farben dabei alles zu tun und bindet sich an den Verein dann soll er auch bei Fehlern und schlechten Tagen seine unterstützung von uns bekommen auch wenn man an jenem Tag alt aus sieht.Kein Spieler schießt absichtlich neben das Tor oder verstolpert den Ball oder spielt seinen Mitspieler schlecht an, das sind bruchteile von Sekunden wo alles klappt oder auch nicht. Sehe ich aber einen zusammen halt von Spielern und Fans dann bin ich einer der glücklichsten Menschen im Universum.Eine Firma steht nicht alleine mit dem Chef ,sondern im normalfall mit seinen Arbeitern was in der Nummern gesellschaft leider nicht mehr so passt, weil da wieder nur das Geld eine Rolle spielt. Mann ist das ein durcheinander brrr. Also sieht man es mal von der Seite ( Bayern) Geld macht und ist nicht immer alles und sich die Top Leute zusammenstellen , und trotzdem ein derbes Durcheinander ist. Da sind lauter Maschienen und kein Zahnrad geht ins andere.Ich bin und bleibe Armine ob im Tiefen Fall oder Meisterwahn , das wir ist mir viel wichtiger und schöner als alles andere.Dann währe auch der Druck auf die Spieler und Trainerstab nicht so mörderisch.Deutschland hat 80.000.000 Trainer , Schiedsrichter , usw. soll doch jeder der über einen anderen Urteilt das selber machen und sich dann selbst beurteilen lassen, wie leise könnte der dann woll sein ? seht mir meine Rechschreibung bitte als Menschlich an . Danke , euer Armine. :hi:

133

Freitag, 13.11.2009, 20:19

Zitat

Original von Kai
Tja das ganze ist aber kein alleiniges Problem im Fußball, sondern eines der Gesellschaft. .... "Leistung muss sich wieder lohnen" vielmehr sollte dort stehen "Hoffnung muss sich wieder lohnen"


Du spirchst mir zu 110% aus der Seele.
Frieden für Lampukistan!

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134

Freitag, 13.11.2009, 21:06

@Rotti, ich glaube auch, dass RE Hannoi nicht mehr verlassen hätte, wegen des Grabes seiner Tochter.

Zu dem Herrn Daum möchte ich diesen Kommentar von heute aus meiner Tageszeitung anbringen, der meine ersten Gedanken zu seinem Statement ziemlich auf den Punkt bringt:
http://www.derwesten.de/nachrichten/spor…202/detail.html

Was für ein elendiger Spinner...!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Count« (13.11.2009, 21:07)


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Samstag, 14.11.2009, 08:53

Zitat

Original von Count
@Rotti, ich glaube auch, dass RE Hannoi nicht mehr verlassen hätte, wegen des Grabes seiner Tochter.

Zu dem Herrn Daum möchte ich diesen Kommentar von heute aus meiner Tageszeitung anbringen, der meine ersten Gedanken zu seinem Statement ziemlich auf den Punkt bringt:
http://www.derwesten.de/nachrichten/spor…202/detail.html

Was für ein elendiger Spinner...!



Das mit dem Grab seiner Tochter ist ein weiterer Grund,richtig.
Zu Chistoph Daum:
Ein sensibles Thema.
Enkes Depressionen begannen 2003 und da war er sein Trainer.
Was wäre denn wenn Robert sich ihm wirklich anvertraut hat und Daum dann alles für sich behalten hat?
Mit seiner Aussage stützt er ja Roberts Ehefrau und seinen Arzt!
Man kann einen Menschen schnell zu Unrecht verurteilen.
Und um eines festzuhalten:Ich bin k e i n Fan von Christoph Daum und sollte er sich diese Aussage wirklich aus den Fingern gesaugt haben wäre es das allerletzte für mich.
Nur sollte er die Wahrheit sagen würde mir sein Verhalten seinem EX-Torhüter gegenüber höchsten Respekt abverlangen.
Aber man sieht schon wie eng Hilfsbereitschaft und Ausbeuterei zusammenliegen können!
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Samstag, 14.11.2009, 11:28

Zitat

Original von blauer-mann
Wie ich bereits geschrieben habe ist es eine verflucht traurige Sache mit Robert die ich wirklich und aufrichtig bedauer.

Aber irgendwo sollte man die Kirche auch mal im Dorf lassen und nicht bei jedem Spieler oder sonstwem direkt Depressionen oder einen geistig labilen Zustand vermuten oder in Betracht ziehen. Irgendwo ist auch mal Schluss!


So ist es - man sollte das Thema nicht überstrapazieren und schon garnicht im Zusammenhang mit Fussball oder Profisport im allgemeinen !

Man muss jetzt auch nicht anfangen jedem Spieler sensibel in den A.... zu kriechen ..... Stress und Leistungsdruck sowie Lob und Kritik haben vermutlich schon immer zum Leben gehört und das in jeder Lebenslage !

137

Samstag, 14.11.2009, 11:54

Zitat

Original von Greenflora

Zitat

Original von blauer-mann
Wie ich bereits geschrieben habe ist es eine verflucht traurige Sache mit Robert die ich wirklich und aufrichtig bedauer.

Aber irgendwo sollte man die Kirche auch mal im Dorf lassen und nicht bei jedem Spieler oder sonstwem direkt Depressionen oder einen geistig labilen Zustand vermuten oder in Betracht ziehen. Irgendwo ist auch mal Schluss!


So ist es - man sollte das Thema nicht überstrapazieren und schon garnicht im Zusammenhang mit Fussball oder Profisport im allgemeinen !

Man muss jetzt auch nicht anfangen jedem Spieler sensibel in den A.... zu kriechen ..... Stress und Leistungsdruck sowie Lob und Kritik haben vermutlich schon immer zum Leben gehört und das in jeder Lebenslage !


es geht ja auch gar nicht darum jemanden in den Arsch zu kriechen.
Aber wie ich schon geschrieben hab und du jetzt auch sagt. Stress und Leistungsdruck gehören bei uns zu jeder Lebenslage. Die Frage, die man sich stellen sollte ist nur, ob das wirklich immer leistungsfördernd ist und welches Ziel man im Leben verfolgt. Eigentlich ist das elementarste Ziel im Leben doch glücklich zu werden. Die Frage ist nur, ob uns das Leben, so wie es unsere Gesellschaft zu oft vor lebt, glücklich macht. Oder ob man sich gesellschaftlich viel mehr dahin entwickeln sollte mehr Rücksicht zu nehmen, mehr au einander zu achten und sich zu unterstützen.

Aber diese Gedanken macht man sich immer nach solchen Ereignissen. Nach jedem Amoklauf werden die gleichen Fragen gestellt und nach jedem Selbstmord natürlich auch. Aber dann geht es genauso weiter. Ein Stück weit ist der Mensch eben doch nicht lernfähig. Wie Du schon sagst es gehörte halt schon immer dazu. Aber es würde, denke ich, schon helfen, wenn jeder mal seinen Umgang mit sich selber und mit seinen Mitmenschen hinterfragt. Sei es der Lehrer, der Prof, der Mitschüler, der Meister oder der Politiker. Wenn jeder sich nur ein ganz kleines bisschen bewusster verhalten würde, hätte solch ein schreckliches Ereignis am Ende vielleicht doch einen Sinn. Aber da bleibt wohl der Wunsch Vater des Gedanken!
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Samstag, 14.11.2009, 12:34

Zitat

Eigentlich ist das elementarste Ziel im Leben doch glücklich zu werden.


das ist absolut richtig!

nur leider definiert jeder glück anders. für den einen ist es glück wenn er eine familie hat die ihn ausfüllt, der andere ist erst glücklich wenn er 10 mio auf dem konto hat.

der suizid von robert enke ist sehr traurig, leider glaube ich das über diese sache genauso schnell gras wachsen wird wie über winnenden oder über eine menge anderer schlimme sachen.

das ist eben auch unsere gesellschaft, schnelllebig und oberflächlich.


mir stellt sich allerdings die frage, ob robert enke so eine trauerfeier, mit sarg auf dem mittelkreis, 100000 menschen gewollt hätte?
er war nie ein mensch der solche auftritte geliebt hat
noch 37 punkte

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Samstag, 14.11.2009, 12:41

@Kai
Wir haben hier in Bielefeld (Bethel) doch genügend Beispiele wie weit diese Krankheiten verbreitet sind !

Dort werden hunderte Menschen teils Stationär oder Ambulant wegen Depressionen behandelt !

Man sollte die Diskussion eben nicht auf die Ebene Profisport reduzieren !

Hier haben die Sportler doch eher die Möglichkeit - einfach zu sagen - es reicht der Druck ist zu stark - ich steige aus !

Das ist bei dem "Normalbürger" wohl kaum möglich - er muss in der Regel weiter seinem Job nachgehen - trotz Druck und anderer widrigen Umstände !

140

Samstag, 14.11.2009, 13:49

Zitat

Original von Pennywise

Zitat

Eigentlich ist das elementarste Ziel im Leben doch glücklich zu werden.


mir stellt sich allerdings die frage, ob robert enke so eine trauerfeier, mit sarg auf dem mittelkreis, 100000 menschen gewollt hätte?
er war nie ein mensch der solche auftritte geliebt hat


Das habe ich mich auch schon gefragt. Das passt zumindest nicht zu dem Eindruck den man von Enke so bekommen hat.
Aber seine Frau wird da ja sicherlich auch ein Wörtchen mitgesprochen haben und sie wird jawohl in seinem Sinne entschieden haben.
Für immer Arminia!