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25 221

Samstag, 20.01.2018, 22:44

Wie die NW schreibt schickt Oetker den Finanzexperten Matthias Gerner ins Rennen. Er stellt sich auf der JHV zur Wahl in den AR. Die anderen Herren wollen wohl alle weiter machen. Ein paar Alternativen bei der Wahl wären aber sicher gut .

Es wird spekuliert, dass im Lizenzantrag tatsächlich Transfersummen aufgeführt wurden, die nicht realisiert wurden. Außerdem eine zu optimistische Planung. Damit ist klar, dass Meinke gehen mußte.
Da steht aber auch, dass dem AR nicht die tatsächlichen Zahlen präsentiert wurden. Sowas hatte ich ja auch schon vermutet, denn als Mitglied im AR hast Du schon Interesse daran, den Job richtig zu machen. Du bist nämlich im Zweifel persönlich und ggfs. mit Privatvermögen haftbar, wenn zum Beispiel eine Insolvenz verschleppt wird.
Meinke strickt sich im stillen Kämmerlein ein Phantasie Excel-Sheet, welches ein Defizit von annähernd 5 mio. fürs Kalenderjahr 2017 verschleiert und der kompetente AR ist komplett raus aus der Nr.?
Ich bitte euch...wo bleibt denn da die Plausabilitätsprüfung?

Ein GF allein kann also mit seinem angeblich wirren Zahlenwerk den Club an den Rand der Insolvenz reiten und keiner merkt was? Ich sachs ja, Pommesbude.
Ich kann Dir garantieren, dass es tatsächlich möglich ist. Denn der AR prüft das, was für die Wirtschaftsprüfer wichtig ist, um den Jahresabschluß zu machen. Wenn die Wirtschaftsprüger den Jahresabschluß durchwinken, kontrolliert der AR noch mal die Zahlen. Aber wenn da zum Beispiel unrealistische Einsparungen hinterlegt sind, die aber plausibel erklärt werden, muss der AR das nicht zwangsläufig merken. Der AR kontrolliert in aller Regel nicht den aufgestellten Buisnessplan für das kommende Jahr (wie auch?), sondern die Gewinn- und Verlustrechnungen des laufenden Jahres. Auffallen müssten da eigentlich irgendwelche Ablösen, die eingerechnet aber nicht realisiert werden und die negative Geschäftsentwicklung. Aber bemerken kann der AR das in aller Regel erst rückwirkend. Zudem ist er ist nicht im Tagesgeschäft und deshalb auf die korrekte Berichterstattung und eine ordentliche aufbereitung des Zahlenmaterials durch den Vorstand angewiesen.

Natürlich sind die nicht komplett raus aus der Verantwortung, aber es ist einem Geschäftsführer durchaus möglich, bestimmte Sachverhalte über einige Zeit zu verschleiern.
Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

25 222

Gestern, 08:26

Wie die NW schreibt schickt Oetker den Finanzexperten Matthias Gerner ins Rennen. Er stellt sich auf der JHV zur Wahl in den AR. Die anderen Herren wollen wohl alle weiter machen. Ein paar Alternativen bei der Wahl wären aber sicher gut .

Es wird spekuliert, dass im Lizenzantrag tatsächlich Transfersummen aufgeführt wurden, die nicht realisiert wurden. Außerdem eine zu optimistische Planung. Damit ist klar, dass Meinke gehen mußte.
Da steht aber auch, dass dem AR nicht die tatsächlichen Zahlen präsentiert wurden. Sowas hatte ich ja auch schon vermutet, denn als Mitglied im AR hast Du schon Interesse daran, den Job richtig zu machen. Du bist nämlich im Zweifel persönlich und ggfs. mit Privatvermögen haftbar, wenn zum Beispiel eine Insolvenz verschleppt wird.
Meinke strickt sich im stillen Kämmerlein ein Phantasie Excel-Sheet, welches ein Defizit von annähernd 5 mio. fürs Kalenderjahr 2017 verschleiert und der kompetente AR ist komplett raus aus der Nr.?
Ich bitte euch...wo bleibt denn da die Plausabilitätsprüfung?

Ein GF allein kann also mit seinem angeblich wirren Zahlenwerk den Club an den Rand der Insolvenz reiten und keiner merkt was? Ich sachs ja, Pommesbude.
Ich kann Dir garantieren, dass es tatsächlich möglich ist. Denn der AR prüft das, was für die Wirtschaftsprüfer wichtig ist, um den Jahresabschluß zu machen. Wenn die Wirtschaftsprüger den Jahresabschluß durchwinken, kontrolliert der AR noch mal die Zahlen. Aber wenn da zum Beispiel unrealistische Einsparungen hinterlegt sind, die aber plausibel erklärt werden, muss der AR das nicht zwangsläufig merken. Der AR kontrolliert in aller Regel nicht den aufgestellten Buisnessplan für das kommende Jahr (wie auch?), sondern die Gewinn- und Verlustrechnungen des laufenden Jahres. Auffallen müssten da eigentlich irgendwelche Ablösen, die eingerechnet aber nicht realisiert werden und die negative Geschäftsentwicklung. Aber bemerken kann der AR das in aller Regel erst rückwirkend. Zudem ist er ist nicht im Tagesgeschäft und deshalb auf die korrekte Berichterstattung und eine ordentliche aufbereitung des Zahlenmaterials durch den Vorstand angewiesen.

Natürlich sind die nicht komplett raus aus der Verantwortung, aber es ist einem Geschäftsführer durchaus möglich, bestimmte Sachverhalte über einige Zeit zu verschleiern.
Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.

Wie @Exteraner schrieb, wenn das mit Vorsatz geschehen ist, dann folgt mindestens die fristlose Kündigung, von weiteren juristischen Konsequenzen mal ganz abgesehen.
Auf keinen Fall müsste man sich, wie ja von Laufer beschrieben, "freundschaftlich" mit Meinke treffen, um über die Vertrags-Auflösungsmodalitäten zu sprechen. Es ist und bleibt dubios.

P.S.: Gibts eigentlich eine Info, ob man sich einvernehmlich mit Meinke geeinigt hat?
Von mir aus. Meinetwegen.

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25 223

Gestern, 10:37

Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.

Wie @Exteraner schrieb, wenn das mit Vorsatz geschehen ist, dann folgt mindestens die fristlose Kündigung, von weiteren juristischen Konsequenzen mal ganz abgesehen.
Auf keinen Fall müsste man sich, wie ja von Laufer beschrieben, "freundschaftlich" mit Meinke treffen, um über die Vertrags-Auflösungsmodalitäten zu sprechen. Es ist und bleibt dubios.

P.S.: Gibts eigentlich eine Info, ob man sich einvernehmlich mit Meinke geeinigt hat?
Die werden Meinke öffentlich wohl kaum demontieren. Das wäre schon arbeitsrechtlich für Arminia problematisch. Deshalb muss die öffentliche Redensart nicht zwangsläufig die gleiche sein, wie die interne. Ich habe schon ein paar Geschäftsführer und Werkleiter gehen sehen und da hiess es immer "im gegenseitigen Einvernehmen", auch wenn alle wussten, was derjenige für eine Scheisse gebaut hatte.
Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah!

Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe und nicht für das, was andere verstehen.

25 224

Heute, 09:20

Aber wenn ein Geschäftsführer vorsätzlich den Aufsichtsrat täuscht, und davon sprechen wir doch im hier angenommenen Fall, dann müsste das doch in jedem Fall für eine fristlose Kündigung ausreichen, oder nicht?

Aus meiner Sicht wurde diese Konsequenz ja auch gezogen. Man hat zunächst einen weiteren Geschäftsführer zure Prüfung installiert und sich dann aufgrund der Fakten von Meinke getrennt. So würde aus der Nummer zumindest ein plausibles Paar Schuhe.

Wie @Exteraner schrieb, wenn das mit Vorsatz geschehen ist, dann folgt mindestens die fristlose Kündigung, von weiteren juristischen Konsequenzen mal ganz abgesehen.
Auf keinen Fall müsste man sich, wie ja von Laufer beschrieben, "freundschaftlich" mit Meinke treffen, um über die Vertrags-Auflösungsmodalitäten zu sprechen. Es ist und bleibt dubios.

P.S.: Gibts eigentlich eine Info, ob man sich einvernehmlich mit Meinke geeinigt hat?
Die werden Meinke öffentlich wohl kaum demontieren. Das wäre schon arbeitsrechtlich für Arminia problematisch. Deshalb muss die öffentliche Redensart nicht zwangsläufig die gleiche sein, wie die interne. Ich habe schon ein paar Geschäftsführer und Werkleiter gehen sehen und da hiess es immer "im gegenseitigen Einvernehmen", auch wenn alle wussten, was derjenige für eine Scheisse gebaut hatte.
Ist sowieso alles Mutmaßung und Spekulation, aber ich sehe das nach wie vor anders. Das schöne ist, wir werden es eh nie erfahren. ;)
Von mir aus. Meinetwegen.

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25 225

Heute, 09:40

^ Man kann sich das schon ganz gut zusammen reimen. Meinke hat falsche Zahlen präsentiert, aber Laufer ist auch klar, dass die Kontrollgremien geschlampt haben. Mit dem Bündnis im Rücken kann man sowas dann auch schiedlich friedlich auflösen. Wäre da wirklich nachhaltiger Schäden entstanden, wäre das sicher ganz anders ausgegangen.

25 226

Heute, 12:42

^ Man kann sich das schon ganz gut zusammen reimen. Meinke hat falsche Zahlen präsentiert, aber Laufer ist auch klar, dass die Kontrollgremien geschlampt haben. Mit dem Bündnis im Rücken kann man sowas dann auch schiedlich friedlich auflösen. Wäre da wirklich nachhaltiger Schäden entstanden, wäre das sicher ganz anders ausgegangen.
Wenn es so war, dann klingt das aber nach ziemlicher Mauschelei, nach dem Motto - eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus. Wenn Meinke tatsächlich falsche Zahlen vorgelegt hat, dann muss eindeutig gehandelt werden. Sonst kann man den Aufsichtsrat nicht mehr ernst nehmen und muss ihn als Kaspertruppe bezeichnen.
Für immer Arminia!