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Dienstag, 4.10.2016, 15:29

WM zukünftig mit 48 Mannschaften

FIFA-Präsident Infantino hat sich mal wieder Gedanken über die Aufstockung der WM gemacht. :rolleyes:

Nachdem seine Idee mit 40 Mannschaften zu spielen und 80 Vorrunden-Spiele auszutragen nicht so sonderlich gut angekommen zu sein scheint bzw. ihm vielleicht doch noch aufgefallen ist, dass das totaler Blödsinn ist, kommt er jetzt mit einem 48er-Modell um die Ecke.


Seine Idee:

- 48 Mannschaften qualifizieren sich auf dem üblichen Wege für die Endrunde.
- die besten 16 der Quali sind für die Gruppen-Spiele gesetzt.
- die restlichen 32 Mannschaften bestreiten vorab eine Play-off-Runde und ermitteln so die restlichen 16 Teilnehmer an den Gruppen-Spielen, sodass man wieder auf insgesamt 32 kommt.

Da drängen sich mir doch gleich so einige Fragen auf:

1. Wie toll finden das wohl die Fans, die ihren WM-Trip über Monate im Voraus geplant haben, wenn ihre Mannschaft bereits nach dem ersten Spiel wieder abreisen darf?
2. Warum trägt man solch eine Play-off-Runde nicht direkt nach den normalen Quali-Spielen im Herbst aus, sodass die 32 Teilnehmer der Gruppen-Spiele, wie bislang auch, frühzeitig feststehen?
3. Wie sinnvoll wäre es, wenn sich 48 Mannschaften auf ein dann über fünf Wochen andauerndes Turnier vorbereiten, aber 16 von ihnen bereits nach dem ersten Spiel wieder heim müssten?
4. Und die für mich wichtigste Frage: Wer wären diese 16 gesetzten Mannschaften bzw. wie würde man die ermitteln?
- Würde man tatsächlich die Mannschaften setzten, die die beste Quali gespielt haben?
Also z.B. Neuseeland, weil die in ihrer albernen Ozeanien-Quali eigentlich keinen einzigen Gegner auf Augenhöhe haben und daher möglicherweise jedes Spiel locker gewinnen würden?
Während im Gegenzug die Top-Nationen aus Europa oder Südamerika schon in der Quali starke Gegner haben und somit fast zwangsläufig auf einen schlechteren Punkte-Schnitt kommen und somit dann in diese Vor-Vor-Runden-Spiele müssten.
- Oder würde man sich an der FIFA-Weltrangliste orientieren, wo immer wieder Mannschaften recht weit vorne landen, ohne dass man sich dieses erklären kann?
- Oder würde man einfach Wild Cards an die Top Nationen vergeben, unabhängig von ihrer tatsächlichen sportlichen Leistung, Hauptsache sie gehören zu den 48, die sich qualifiziert haben?
5. Und zu guter Letzt die eigentlich noch wichtiger Frage: Was soll dieser Blödsinn, Herr Infantino???
Hat die letzte EM nicht deutlich gemacht, dass man es auch irgendwann mal übertreiben kann?
Warum kann man ein Modell, welches sich bewährt hat, nicht einfach so lassen?

Das Schlimmste an diesen immer neuen Ideen ist allerdings - das zeigt die Erfahrung - dass sich eines dieser Modelle irgendwann tatsächlich durchsetzen wird.
Denn Infantino wird nicht Ruhe geben, bevor er seine gewünschte Aufstockung bekommen wird.
Wenn nicht das, dann halt vielleicht die doppelte EM, 48 Mannschaften in 12 Gruppen und Gruppen-Dritte in den K.O.-Spielen oder sogar eine 64er WM.
Irgend so ein Stuss, wird es sicher werden. :pillepalle:

http://www.kicker.de/news/fussball/wm/st…-teams-vor.html
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Armin E.« (30.03.2017, 19:16)


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Dienstag, 4.10.2016, 16:08

Es muss irgendwo in der Stellenausschreibung stehen, dass die schweizer Staatsbürgerschaft und bekloppte Ideen Einstellungsvorraussetzung für dieses Amt sind.

Der sportliche Wert solcher Veranstaltungen sinkt jedenfalls bei steigender Teilnehmerzahl. Je mehr Plätze man vergibt je weniger ist es etwas besonderes dabei zu sein. Das können auch positive Entwicklungen wie zuletzt in Island irgendwann nicht mehr auffangen. Zumal der Wow-Effekt auch wieder verschwindet.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
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Dienstag, 4.10.2016, 16:30

Einfach mal auf google infantil eingeben. Dann habt ihr eure Antworten auf den Kollegen Infantino.....

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Dienstag, 4.10.2016, 16:53

Das gemeine fussball - Volk wird sich das ganze trotzdem angucken.. Wetten? ;)

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Dienstag, 4.10.2016, 17:31

Der Modus ist Mist, aber 48 ist doch eine schöne Zahl.
Acht 6er Gruppen, das wären dann 120 Vorrunden-Spiele, 4 Spiele pro Tag (12, 15, 18 und 21 Uhr), dann wäre der erste Monat schon mal rum.
Mit 32 Teams geht es dann in die K.O.-Runde, wobei man darüber nachdenken sollte, diese mit Hin- und Rückspiel zu bestreiten, oder wahlweise eine Zwischenrunde auch wieder mit Gruppen oder Platzierungsspiele der bereits ausgeschiedenen Mannschaften.
Gespielt wird von Anfang Juni bis Ende Juli, sodass die langweilige spielfreie Zeit nach und vor einer Saison endlich komplett wegfallen würde.
Zudem sollte eine WM alle zwei Jahre ausgespielt werden, ebenso die EM. WM in den geraden Jahren, EM in den ungeraden. Ein Sommer ohne Turnier ist doch total öde und kostet den Fußball sehr viel Geld, welches man in dieser Zeit verdienen könnte.

Utopie? Mag sein. Aber solange man da noch nicht angelangt ist, wird es immer weiter aufgebauscht werden. Und da stimme ich Blutgrätscher zu: Angucken würden sich das immer noch genug.

@ Wilhelmsson
Ich nenne diesen Typen auch nur noch Infantilo.
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Mittwoch, 5.10.2016, 07:13

:lol: Geile Beiträge Jungs! :thumbup:


Ja. Anschauen würden sich das immer noch sehr, sehr viele. Ich merke bei mir jedoch, dass ich mir die Fußballspiele meines Interesses ganz gezielt aussuche, weil es sonst einfach zuviel und irgendwann auch langweilig werden würde.
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Mittwoch, 5.10.2016, 07:44

Ich fand es bei der letzten WM schon sehr gruselig, sich die Vorrundenspiele anzugucken, so dass ich dann das meiste davon nicht mehr geschaut habe. Kein Spiel verlieren, ordentlich Beton anrühren und schon ist eine Mannschaft de facto Gruppendritter und praktisch weiter. Das kann es doch nicht sein. Trotzdem befürchte ich, dass infantinos Ideen abgesegnet werden. Wenn die nationalen Verbände ein sportliches Interesse hätten würden sie dem Herren mal ordentlich Dampf unterm Hintern machen. Aber es geht um Macht und richtig viel Geld. Und nicht um fussball..

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Montag, 12.12.2016, 17:22

FIFA-Boss Infantino hat schon wieder eine neue Idee präsentiert, wie die WM ab 2026 gespielt werden könnte.
Statt einer Play-off-Runde vor den eigentlichen Gruppen-Spielen, plädiert er nun dafür, 48 Mannschaften in 16 3er Gruppen spielen zu lassen.
Um Nicht-Angriffspakte in den letzten Spielen zu verhindern, will er das Unentschieden abschaffen.
Ganz schlau der Mann: Denn in 3er Gruppen mit Remis zu spielen, wäre der größte Schwachsinn überhaupt.
Wobei die Idee bei der WM in 3er Gruppen zu spielen grundsätzlich schon totaler Blödsinn ist.
Aber wir können uns auf weitere solcher "genialen" Ideen von Herrn Infantino freuen, da es angeblich insgesamt 4 Modelle geben soll, die zur Auswahl stehen.
Sicher dürfte aber sein, dass das Teilnehmerfeld der WM in jedem Falle aufgestockt wird.
Die Entscheidung darüber wird wohl im Januar fallen.

http://www.sport1.de/fussball/wm/2016/12…den-mehr-bei-wm
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Dienstag, 10.01.2017, 11:02

Die Aufstockung ist nun beschlossen und man wird in 16 3er Gruppen spielen.
Da wird es schätzungsweise dann noch ein 1/16-Finale geben, so dass die Gruppenzweiten allesamt auch schön weiterkommen dürfen.

Wenn man bedenkt, dass die letzte EM wohl das qualitativ schlechteste Turnier war, an das ich mich erinnern kann, rechne ich damit, dass die Weltmeisterschaften ab 2026 ähnlich mies sein werden.

Ich hatte die Tage noch gelesen, dass für Südamerika und Europa insgesamt nur 1 1/2 Plätze mehr dadurch abfallen werden insgesamt. Wie gesagt war die EM natürlich auch kein Beleg dafür, dass es mehr europäischer Teams bedarf, mir fällt spontan aber auch keine Nation ein, die ich außerhalb von Europa oder SüdAmerika immer mal wieder vermisst habe.

Die Fifa wird sich ins Fäustchen lachen. So wird der Vorwurf der Geldgeilheit ja schön damit entkräftet, dass demnächst jede Bananenrepublik an diesem Turnier teilnehmen darf und man kann behaupten, dass man ja auch an die Kleinen denken wird.
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

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Dienstag, 10.01.2017, 11:47

Der ein oder andere Afrikaner mehr mag sicherlich nicht schaden. Südamerika ist ja auch so schon zur Hälfte vertreten, Nord und Mittelamerika sind jetzt schon zu viele mit den Freilosen für Mexiko und USA.

Sportlich wird's dann maximal ab Achtelfinale spannend, wenn die großen Nationen die Sache ernst nehmen.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

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Dienstag, 10.01.2017, 14:58

Dieser Infantino ist genauso scheinheilig wie sein Vorgänger, aber clever.

Er ködert die kleineren Länder mit der Aufstockung und zieht diesen Plan dann auch erstaunlich schnell durch, obwohl überhaupt kein Zeitdruck existiert.
So schnell, dass heute außer der Aufstockung und der Grundform des Turnieres nichts weiter bekannt gegeben wurde.
Nicht wie die zusätzlichen Plätze verteilt werden sollen, nicht wie der zeitliche Ablauf aussehen soll und auch nichts zur angedachten Abschaffung der Vorrunden-Remis.
Wenn man, wie von einigen großen Verbänden gefordert, noch bis Mai mit der Abstimmung gewartet und somit noch mehr Zeit zur Beratung gehabt hätte, dann wäre vielleicht noch einigen aufgefallen, wie dämlich diese Idee doch eigentlich ist.

Wie unausgereift diese Reform-Pläne sind, sieht man doch schon daran, dass 2 der 4 vorgeschlagenen Modelle (40er mit 8 5er Gruppen und 48er mit vorgeschobener Play-off-Runde) totaler Stuss sind.

Von den anderen beiden hätte ich persönlich das 40er Modell mit 10 4er Gruppen favorisiert.
Einfach deshalb, weil es sich vom jetzigen am wenigsten unterscheidet.
Das Turnier hätte nicht verlängert werden müssen.
Die Verwässerung wäre mit 8 zusätzlichen Teams nicht so groß ausgefallen.
Zwar hätte man dann wieder diese umständliche Rechnerei mit den besten Gruppen-Zweiten gehabt, dafür hätten die Mannschaften aber auch mit mehr Risiko spielen müssen, wenn nur Platz 1 sicher zum Weiterkommen gereicht hätte.

So nun aber 48 Mannschaften in 16 3er Gruppen.
So bleibt es bei 7 Spielen bis zum Finale und die Zahl der Gesamt-Vorrunden-Spiele bleibt auch unverändert.
Wer weiß, vielleicht ist es sogar ganz gut, wenn man sich manche Mannschaften dann nur zweimal statt dreimal anschauen muss. ;)
Aber ansonsten sehe ich eine Menge Nachteile:

1. Starke Verwässerung mit 16 Mannschaften mehr.
Schon jetzt befinden sich im 32er Feld immer ein paar Mannschaften, die nicht wirklich WM-Niveau haben.

2. Die Turnier-Dauer von 32 Tagen wird sich weiter erhöhen.
Für die 16 Sechzehntelfinal-Spiele wird man 5-6 Tage zusätzlich brauchen.
Einsparen kann man höchstens einen Tag beim Achtelfinale.

3. Ungerade Mannschaftszahlen in Gruppen sind immer schlecht.
a) So enstehen große Pausen zwischen zwei Spielen.
Insbesondere für die Mannschaften, die am letzten Gruppen-Spieltag spielfrei sind und dann im Sechzehntelfinale wieder spielen werden.
b) Dadurch, dass eine Mannschaft spielfrei ist, können die anderen beiden im letzten Gruppen-Spiel taktieren, auch bei Abschaffung der Remis.

4. Die Gefahr, dass Top-Länder in der Vorrunde rausfliegen, dürfte sinken, wenn 2 von 3 weiter kommen.
Zumal rein theoretisch in jede Gruppe ein Land kommen wird, dass bislang nicht stark genug für eine WM-Teilnahme ist.

5. Die Zahl der Länder, die überhaupt noch in der Lage sind solch ein großes Turnier auszutragen wird weiter sinken.
80 Spiele in über 5 Wochen, das schaffen nur wenige.

Und ganz nebenbei verliert man als Zuschauer bei so vielen Mannschaften und Spielen auch den Überblick und damit auch irgendwann das Interesse an so einer Veranstaltung.
Ging mir bei der letzten EM schon so.


Auch wenn ich ein Freund der Kleinen bin, so halte ich von der Reform mal überhaupt nichts.
Hier ging es wieder mal nicht um den Sport, sondern nur darum, noch mehr Geld zu scheffeln.
Das derzeitige Modell ist und bleibt für mich das beste überhaupt.
Da hätte man nicht dran rütteln dürfen.

Wenn man den kleinen Verbänden mehr Chancen hätte einräumen wollen, dann hätte man auch Play-off-Spiele gegen Europäer einführen können.
Oder man hätte nur um 4 auf 36 aufgestockt, den schwächeren Verbänden je einen zusätzlichen Platz gegeben und dann die 9 Gruppen-Sieger und die besten 7 Zweiten ins k.o.-System geschickt.
Dies wäre eine moderate Erweiterung gewesen, mit der wohl jeder hätte halbwegs leben können.

Gespannt bin ich mal, wie die 16 Plätze verteilt werden.
Wobei der Löwen-Anteil natürlich an die schwächeren Verbände gehen wird.

Die Fifa wird sich ins Fäustchen lachen. So wird der Vorwurf der Geldgeilheit ja schön damit entkräftet, dass demnächst jede Bananenrepublik an diesem Turnier teilnehmen darf und man kann behaupten, dass man ja auch an die Kleinen denken wird.


Genau so argumentieren sie doch jetzt schon und werden es natürlich auch in Zukunft weiter tun.
Auch dann noch, wenn sich Länder wie Papua-Neuguinea und die Fidschis qualifizieren und mit zweistelligen Niederlagen nach Hause fahren werden. :rolleyes:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Armin E.« (10.01.2017, 16:20)


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Dienstag, 10.01.2017, 16:16

5. Die Zahl der Länder, die überhaupt noch in der Lage sind solch ein großes Turnier auszutragen wird weiter sinken.
80 Spiele in über 5 Wochen, das schaffen nur wenige.


Es hieß ja schon, dass die WM dann in mehreren Ländern ausgerichtet werden müssen. Für 2026 sind angeblich die USA, Mexiko und Kanada als gemeinsamer Ausrichter im Spiel.

Wobei man in Kanada wahrscheinlich nur Eishockey-Hallen hat und in Mexiko die Stadien wahrscheinlich auch komplett neu gebaut werden müssten.

Über die Reisewege, die dann auch noch anfallen könnten, brauchen wir natürlich nicht reden.
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

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Dienstag, 10.01.2017, 16:24

Die FIFA hat sich aber doch nach 2002 eher gegen die WM in mehreren Ländern ausgesprochen.
Aber bei der Turnier-Größe bleibt ihnen fast nichts anderes mehr übrig.
Zumal die Sicherheitsvorkehrungen in den nächsten Jahren auch noch eher steigen werden.
Das wird einer alleine alles gar nicht auf die Reihe bekommen.
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Dienstag, 10.01.2017, 16:34

Könnten derzeit wohl nur die USA, aufgrund der Football-Stadien und ggf noch Deutschland, England und vielleicht Spanien und Frankreich hinbekommen, da man wohl auch mit Stadien bei vielen Spielen zurechtkäme, die Alm-Größe haben.

Wie es dann in Europa mit der Infrastruktur für 48 Mannschaften aussieht, weiß ich aber nicht.

Einfach mal die Teilnehmergröße um 50% aufzustocken wird wohl nicht nur sportlich problematisch werden

Edit: Grad bei Extra3 gelesen:

Prognose: 2030 wird Deutschland wieder geteilt, damit die FIFA genug Länder für die nächste WM-Erweiterung zusammenbekommt.

:baeh:

Der Postillon denkt an unsere Nachbarn:

http://www.der-postillon.com/2017/01/wm-48.html
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

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Dienstag, 10.01.2017, 17:13

Auch bei twitter wird schon gescherzt:
"Mit einem 0:0 gegen Bhutan hat Vanuatu in der WM-Vorrundengruppe P seine Chance auf den Einzug in die Runde der letzten 32 gewahrt."
:lol:

Auch wenn das leider zu erwarten war, so ist das doch totaler Käse!
Wie man an euren Argumenten sieht, ist das alles überhaupt nicht richtig durchdacht worden. Wie auch, wenn gerade mal 3 Monate nachdem dieser Infantile mit seinen Hirngespinsten angefangen hat, gleich alles festgezurrt wird. Warum hat dieser Typ es eigentlich so eilig? Stehen schon wieder Wahlen an?
Und wie schnell es in einer 3er Gruppen mal zu einer Patt-Situation kommen kann, wird auch keiner bedacht haben. A schlägt B 1-0, B schlägt C 1-0 und C schlägt A 1-0. Dann muss gelost werden. Super! :thumbup:

Der kicker spekuliert schon über die Platz-Verteilung:
Europa 16
Afrika 9
Asien 8,5
Nord-/Mittelamerika 6,5
Südamerika 6
Ozeanien 1
plus Gastgeber

Da kämen deren Rechnung nach solche Länder wie Burkina Faso, Usbekistan, Haiti oder Curacao bei raus.

Warum man bei 48 Teilnehmern überhaupt noch ein Play-off-Spiel austragen sollte, erschließt sich mir gerade nicht.
Südamerika wird gut: 10 Länder spielen um 6 Plätze. Wobei über einen Zusammenschluss der beiden amerikanischen Verbände schon länger spekuliert wird. Aber dann würden sich halt alle Südamerikaner sowie die USA und Mexiko qualifizieren. :D
Und wenn die Fidschis dann Neuseeland ihr Freilos doch mal streitig machen sollten, dann dürfen die auch zur WM. Das sind die, die beim letzten Confed-Cup immer so knapp verloren haben. ;)

Das ist alles so ein derart großer Unsinn, dass man kaum glauben kann, dass das heute tatsächlich beschlossen wurde. Alleine für diese Idee hätte man den FIFA-Präsi und seine Gesellen eigentlich gleich in die Klappse einweisen müssen. :pillepalle:
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Saison 17/18: 19 Punkte nach 14 Spielen

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-"Wir müssen aufsässig sein!"

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Dienstag, 10.01.2017, 17:18

Ich will da gar nicht groß widersprechen, allerdings ist die Diskussion natürlich schon sehr aus der deutschen bzw. europäischen Sicht geprägt.
Klar wird da auch etwas verwässert, aber letztlich kann man ja den Fernseher bis zum Achtelfinale auch auslassen.
Für immer Arminia!

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Dienstag, 10.01.2017, 17:44

Fairerweise muss man sagen, dass man durch dieses neuen Modus weiterhin nur 7 Spiele bis zum Titel bestreiten muss, allerdings wird das Turnier an sich wohl länger werden, wobei Infantino schon meinte, dass sich an der Anzahl der Ruhetage zwischen den Spielen nichts ändern wird.

Könnte also sein, dass man dann in der Vorrunde 4 Spiele an einem Tag absolvieren wird. Somit müsste dann eben eine ähnliche Turnierdauer erreichen können wie beim aktuellen Modus.

So geschäftstüchtig wie die Fifa agiert wird man dann bestimmt dafür sorgen wollen, dass eben je nach Kontinent/Zeitzone möglichst viele Spiele in der jeweiligen Primetime der Zeitzone stattfinden können und wir uns bspl in Europa nicht mit Taiwan gg Mauritius um 20:30 vergnügen müssen.

Sollte die Turnierdauer sich natürlich um eine Woche oder so erhöhen bin ich gespannt, wie dann die Vereine drauf reagieren. Es ist natürlich auch teilweise Heuchelei von einer höheren Belastung zu sprechen, sind die Top-Clubs natürlich sofort am Start, wenn in Asien wieder ein paar lukrative Freundschaftsspiele anstehen und das wird man sich auch in Zukunft nicht entgehen lassen wollen.

Ich hätte auch nichtmal was dagegen, wenn eben schon 1-2 Wochen vor dem offiziellen Turnierstart in dem Austrangungsland/den Austragungsländern eine Qualifikation gespielt wird. So ähnlich wie es beim Tennis bei den Grand Slam-Turnieren ist.
Wäre quasi eine Art Appetizer auf das Turnier an sich und würde wohl für mehr Spiele auf Augenhöhe sorgen und für weniger zweistellige Ergebnisse im Hauptturnier dann sorgen.

Auch organisatorisch/infrakstrukturell wäre so etwas vielleicht eher zu stemmen.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich letzte Saison (bis zur EM) so viel Fußball geschaut habe, wie seit Ewigkeiten nicht mehr bzw wie wahrscheinlich noch nie und nach der EM ist mein persönliches Interesse doch schon ordentlich gesunken.

Die EM hat dann letztendlich auch den Sieger bekommen, den sie quasi verdient hat und es gab doch kaum Spieler, die ihr Top-Niveau erreicht haben. Auch Ronaldo war da doch nicht auf seinem höchstem Niveau.
"Selbstverständlich!"
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Dienstag, 10.01.2017, 18:39

Ich will da gar nicht groß widersprechen, allerdings ist die Diskussion natürlich schon sehr aus der deutschen bzw. europäischen Sicht geprägt.
Klar wird da auch etwas verwässert, aber letztlich kann man ja den Fernseher bis zum Achtelfinale auch auslassen.


Da muss ich dir aber leider jetzt etwas widersprechen. ;)
Ich bin ein Freund der Kleinen, sie haben genauso eine Daseinsberechtigung wie die Großen.
Von daher missfällt mir auch die Entwicklung der Europa-Pokale, die angedachte Reform im DFB-Pokal und ich bin auch gegen Vor-Qualifikationen bei EM und WM.
Erst recht, wenn diese freigeschaufelten Termine nicht zur Regeneration der Spieler sondern für lukrative Freundschaftsspiele genutzt werden.

Bei der WM sehe ich das mit den Kleinen aber etwas anderes.
Natürlich sollen sie auch dort teilnehmen, aber bitte in gemäßigter Anzahl.
Denn die WM ist der höchste und wichtigste Wettbewerb im Fußball und daher sollte dort auch ein gewisses Niveau herrschen.
Ich finde das jetzige Modell und die Zahl der Kleinen geradezu ideal.
Ich freue mich auch gerade diese Exoten zu sehen, aber ich muss davon nicht 10 oder 12 bei einer WM haben.

Über die Verteilung der Plätze kann man natürlich streiten und ob uns Europäern so viele Plätze zustehen.
Aber wie ich schon oben schrieb, ließe sich dieses durch interkontinentale Play-offs vielleicht etwas fairer lösen.

Es wird mit dieser Aufstockung aber eben nicht etwas verwässert, es wird mit 16 Mannschaften mehr schon sehr stark verwässert werden.
Das ist einfach zu viel.


Fairerweise muss man sagen, dass man durch dieses neuen Modus weiterhin nur 7 Spiele bis zum Titel bestreiten muss, allerdings wird das Turnier an sich wohl länger werden, wobei Infantino schon meinte, dass sich an der Anzahl der Ruhetage zwischen den Spielen nichts ändern wird.

Hat er das wirklich gesagt?
Daran sieht man dann, dass er seine eigene Idee nicht verstanden hat.
Durch die ungerade Mannschaftszahl in den Gruppen enstehen zwangsläufig länger Pausen zwischen den Spielen.
Sie werden sich für die Mannschaften, die am 2. und 3. Spieltag frei haben entsprechend verdoppeln.



Könnte also sein, dass man dann in der Vorrunde 4 Spiele an einem Tag absolvieren wird. Somit müsste dann eben eine ähnliche Turnierdauer erreichen können wie beim aktuellen Modus.

Ich bezweifel, dass man den Takt verkürzen wird.
Die 48 Vorrunden-Spiele werden in dem selben Zeitablauf stattfinden wie bisher auch.
Nur dass halt 48 statt 32 Mannschaften beteiligt sein werden.
Es kommt eine k.o.-Runde mit 16 Spielen hinzu, was eine Verlängerung des Turniers von ca. 5-6 Tagen ausmachen wird.
Die FIFA will doch mehr Geld einnehmen.
So wird sie keine Parallel-Spiele austragen und auch nicht zu viel Spiele an einem Tag austragen lassen, weil sich das weniger gut vermarkten lassen wird.
16 Spiele mehr = mehr Turnier-Tage = mehr Geld


Was ich noch besonders absurd finde ist, dass man sich gegen das Modell mit 40 Mannschaften und dann besten Gruppen-Zweiten entschieden hat, weil man nicht wie bei der EM Mannschaften tagelang warten lassen will, ob sie überhaupt weiter sind oder nicht.
Ähm...bei ungerader Mannschaftszahl in Gruppen muss erst recht gewartet werden.
Beispiel: Mannschaft A verliert am 1. Spieltag 0-2 und gewinnt am 2. mit 1-0.
Somit muss sie dann 5 oder 6 Tage bis zum letzten Gruppen-Spiel warten, um zu wissen, ob sie überhaupt weiter ist.
Und dann nochmal 5-6 bis zum k.o.-Spiel.
:pillepalle:
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Dienstag, 10.01.2017, 19:18

Hat er das wirklich gesagt?
Daran sieht man dann, dass er seine eigene Idee nicht verstanden hat.
Durch die ungerade Mannschaftszahl in den Gruppen enstehen zwangsläufig länger Pausen zwischen den Spielen.
Sie werden sich für die Mannschaften, die am 2. und 3. Spieltag frei haben entsprechend verdoppeln.


Bei dem jetzigen Modus mit den Parallel-Spielen hast Du doch zwischen den Spieltagen aber auch immer unterschiedliche Pausen.
Jetzt sind es zwischen Spieltag 1 +2 meistens 5-6 Tage, während es zwischen Spieltag 2-3 dann nur noch 3-4 Tage sind und zur KO-Runde dann wieder 3-4 Tage sind.

So hat man dann jetzt grob einmal entweder 3 oder 6 Tage. Wenn man eben seine beiden Spiele an den ersten beiden Spieltagen absolviert hat eben 6 Tage bis zum 1/16-Finale oder man steigt eben 3 Tage später ins Turnier ein.
Das kann schon so hinhauen...

Ich bezweifel, dass man den Takt verkürzen wird.
Die 48 Vorrunden-Spiele werden in dem selben Zeitablauf stattfinden wie bisher auch.
Nur dass halt 48 statt 32 Mannschaften beteiligt sein werden.
Es kommt eine k.o.-Runde mit 16 Spielen hinzu, was eine Verlängerung des Turniers von ca. 5-6 Tagen ausmachen wird.


Bei 3 Spielen pro Gruppe umfasst die Vorrunde dann 48 Spiele. Wenn man von 4 Spielen täglich ausginge, wäre die Vorrunde nach 12 Tagen durch. Glaube ist nach dem aktuellen Modus eher 3-4 Tage länger, so dass "Platz" für die Zwischenrunde wäre.

Das 1/16-Finale kann man dann in 4 Tagen durchkriegen usw. Wahrsheinlich würden die Pausen sogar gerechter ausfallen als bei dem aktuellen Modus.

Und ich denke schon, dass man 4 Spiele täglich machen kann/wird um eben alle TV-Märkte entsprechend bedienen zu können und da muss man bei der Auslosung noch nichtmal besonders "kreativ" sein bzw rummanipulieren. Ein Großteil der Gruppenköpfe wird wohl eh aus Europa kommen (Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Portugal + ggf Holland, Polen, England), so dass die Gruppenköpfe eben zu Anstoßzeit beginnen, die für den europäischen Markt günstig ist usw.

Und wenn dann eben in Australien zur Prime-Time gespielt wird, fängt hier das Spiel eben um 12 Uhr statt, weils hier eh kaum einen interessiert
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

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Dienstag, 10.01.2017, 23:19

@ sushinator

Im aktuellen Modus liegen zwischen zwei Spielen einer Mannschaft immer 4-6 Tage.
Einen kürzeren Takt als 4 Tage wird man sicher nicht spielen.
Macht auch keinen Sinn, weil dann die Anzahl der Spiele pro Tag (5) zu hoch werden würde.
Wenn man diese 4 Tage nimmt, macht das bei den spielfreien Mannschaften demnach einen Abstand von mindestens 8 Tagen.
Infantinos Aussage ist also falsch, denn die Pausen werden sehr wohl größer werden.

Im neuen Modus müssen keine Spiele mehr parallel ausgetragen werden.
Die FIFA kann und wird alle 80 Spiele einzeln austragen, weil das schlichtweg mehr Geld bringt.
Aber 4 Spiele pro Tag?
In der Woche mittags um 12 Uhr Fußball-WM live?
Natürlich muss man sich als Fan nicht jedes Spiel anschauen, aber genau das hätten FIFA und die TV-Sender doch gerne.
Von daher werden sie es in der Regel wohl bei 3 belassen.

Aber ich habe das mit 4 Spielen pro Tag und 4 Tagen Mindestabstand trotzdem mal durchgerechnet.
Die Vorrunde würde dann 13 Tage dauern: 1 x Eröffnungsspiel, 1 x 3 Spiele und 11 x 4 Spiele.
Das Sechzehntel-Finale könnte sogar ohne Pause direkt hinterher gespielt werden mit 4 x 4 Spielen.
Wobei 4 k.o.-Spiele mit eventuellen Verlängerungen und 11m-Schießen schon mehr als heftig wären.
Das AF könnte auch wieder ohne Pause folgen.
Ab dieser Runde wäre alles wie gehabt.
Die WM würde sich bei diesem dichtem Ablauf nur um einen Tag von 32 auf 33 Tage verlängern.
Das würde aber bedeuten, dass an 15 der ersten 17 Turnier-Tage jeweils 4 Spiele gespielt werden.
Wer bitte will sich das antun?
Im aktuellen Modus gibt es nur einen einzigen Tag mit 4 Spielen und das an einem Samstag.

Wenn man den Rhythmus des aktuellen Formats auf das neue übertragen würde, also 3 Spiele pro Tag, nur in Ausnahmefällen mal 4, würde sich das Turnier um mindestens 5 auf 37 Tage verlängern.
Diese Variante halte ich für deutlich wahrscheinlicher.

Sollte Europa tatsächlich 16 Plätze bekommen und die anderen auch wie vermutet, dann wird die Verteilung auf die Gruppen recht einfach:
Je ein Europäer, dazu vielleicht je ein Amerikaner und je ein Asiate oder Afrikaner.
Wobei die starken Europäer natürlich nicht auf Argentinien oder Brasilien treffen würden.

Sicherlich könnte man bei 4 Spielen die Australier um 12 Uhr spielen lassen, aber sicher nicht gegen die Europäer oder Südamerikaner (da wäre es dann früh morgens) mit hohem TV-Publikum.
Aber letztendlich wird man, wie auch jetzt schon, die Anstoßzeiten an das Land anpassen, welches höhere Einschalt-Quoten verspricht.
Wenn wir mal gegen China spielen sollten, dann wahrscheinlich auch eher zu deren Prime-Time, also mittags um 12 unserer Zeit. :D


edit:
Was die Europäer begrüßen werden ist, dass die Quali-Gruppen etwas kleiner werden dürften.
Bei 16 Plätzen spricht einiges dafür, dass man 11 5er Gruppen bildet (bei aktuell 55 Ländern).
Die 11 Gruppen-Sieger sind direkt qualifiziert, der schwächste Zweite scheidet aus, die anderen 10 spielen die übliche Play-off-Runde um 5 Plätze.
Aber hinsichtlich der Qualifikation wird es auch auf den anderen Kontinenten noch zu notwendigen Reformen kommen.
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