Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: DSC4ever.de - Die Seite rund um den DSC Arminia Bielefeld. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Beiträge: 3 111

Dabei seit: 18.01.2009

Wohnort: Herford

Beruf: Nervensäge in den Arminia-Foren

  • Nachricht senden

5 841

Samstag, 4.07.2015, 23:04

Es erstaunt immer wieder, wie selbstverständlich gewisse Entwicklungen als "die Zukunft ", "Lauf der Ding" usw. verklärt werden. Als würde es sich bei diesem System um ein Naturgesetz handeln.


Es ist in meinen Augen ein Naturgesetz. Wir führen solche Diskussionen doch schon seit 30-40 Jahren. Was gab es damals für einen Aufschrei, als auf einmal die Stehplätze größtenteils plattgemacht wurden und gegen schnieke Sitzschalen ausgetauscht wurden.

Was gab es für ein Entsetzen, als Ablösesummen den zweistelligen Millionenbereich erreicht haben und ein Profi in Deutschland 5 Mio Mark verdient hat.

Im Jahre 2015 sind wir kurz davor die Transfermauer von 100 Mio Euro zu brechen, in Deutschland verdienen die Topprofis über 10 Mio Euro allein durch ihr "Gehalt" - Was Messi und Ronaldo verdienen ist natürlich nochmal deutlich höher?

Und woher kommt das? Doch nicht weil irgendwelche verrückten Milliardäre mit dem Geld um sich werfen.
Diese Summen sind doch heutzutage relativ problemlos zu bezahlen, weil immer mehr Märkte erschlossen werden. Während früher Europa der Nabel des Fussballs war ist man heutzutage in Japan, China, Katar und den USA im Fussball-Fieber.
Es kann viel mehr Kohle generiert werden.
Ich möchte nicht wissen, wieviel Real Madrid durch den Verkauf von Ronaldo-Trikots außerhalb es europäischen Marktes eingenommen hat.

Diese Summen, die man heutzutage im Fussball verdient, hat man doch schon locker vor 20-30 Jahren im US-Sport verdient. Was Shaq, Jordan und Konstorten damals schon eingenommen haben, ist unfassbar.

Lag auch daran, weil der US-Sport schon immer fleißig über die Grenzen aktiv war. Vorbereitungsspiele im Ausland. Jetzt werden in der NBA sogar schon Liga-Spiele in Mexiko und London ausgetragen.

Wer sich also fragt, wieweit das im Fussball alles noch geht, kann davon ausgehen, dass die Bayern nicht nur lustige Trainingslager in Katar abhalten werden, sondern die europäischen Ligen in einigen Jahren sicherlich auch Pflichtspiele in Katar, den USA oder China absolvieren werden.

Anderes Beispiel die Formel 1. Europa ist doch mittlerweile ziemlich unlukrativ geworden - Deswegen die ganzen Rennen im Übersee zu komischen Uhrzeiten...

Dass das vielen Fussballfans nicht schmecken wird ist klar - Der Fussball ist nicht nur in Sachen technischen Hilfsmitteln hinten ran, auch seine Fans sehnen sich nach 15:30 Spielen, Stadien à la Darmstadt und lediglich 2 Fanartkeln im Shop?

Im Übrigen glaube ich nicht, dass man in den USA rummeckert, dass Ligaspiele auf einem anderen Kontinent abgehalten wird. Der Ami scheint da relaxter zu sein.

Und was für Summen letztendlich im Sport erwirtschaftet werden können hat der Boxkampf Mayweather - Pacqiaou gezeigt.

In 10 Jahren werden wir die Summen, die Heute im Raum stehen wahrscvheinlich ebenso belächelt werden. wie die Summen von Anfang des Jahrtausends.

Fussball hat denke ich sogar noch eine viel größere Reichweite als Basketball, Eishockey oder Football;-)
Ohne Worte! Nur soviel: Dadurch wird der Wahnsinn doch nicht vernünftiger!
Herzblut ist blau!

\"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

\"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

5 842

Sonntag, 5.07.2015, 13:16

Das mit dem "überdrehen einer Schraube" wird ja schon länger angemahnt, die Bundesliga boomt aber ja nun gerade immer weiter und ich kann aktuell auch nicht erkennen, dass das plötzlich abreißt. Und daran wird sich auch nichts ändern, wenn plötzlich 10 Spiele am Montagabend stattfinden.

Im übrigen wird immer nur auf die Topclubs verwiesen und deren internationale Wettbewerbsfähigkeit, aber wenn dann tatsächlich mehr Geld vom Pay-TV kommt, werden auch Clubs wie Arminia nicht darauf verzichten wollen.

Ich möchte dann übrigens hier auch nicht mehr lesen, dass Weber und Co. doch bitte möglichst viele Millionen von ihrem Privatvermögen locker machen sollen.
Für immer Arminia!

5 843

Sonntag, 5.07.2015, 13:35

Das möchte ich sowieso nicht mehr lesen.Genau diese Einstellung hat uns nämlich erst in die heutige finanzielle Situation gebracht...

Momentan sind wir sicherlich noch von Gerry und anderen abhängig. Das Ziel muss aber sein durch seriöse und nachhaltige Arbeit die finanzielle Situation soweit zu stabilisieren, das Arminia auch ohne diese Gönner überlebensfähig wird.

Und nicht zu fordern die private Schatulle noch weiter aufzumachen, bloss weil manche nachts gerne von BuLi oder Europa träumen...
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen.

Henry Ford

Beiträge: 3 111

Dabei seit: 18.01.2009

Wohnort: Herford

Beruf: Nervensäge in den Arminia-Foren

  • Nachricht senden

5 844

Sonntag, 5.07.2015, 13:35

Das mit dem "überdrehen einer Schraube" wird ja schon länger angemahnt, die Bundesliga boomt aber ja nun gerade immer weiter und ich kann aktuell auch nicht erkennen, dass das plötzlich abreißt. Und daran wird sich auch nichts ändern, wenn plötzlich 10 Spiele am Montagabend stattfinden.

Im übrigen wird immer nur auf die Topclubs verwiesen und deren internationale Wettbewerbsfähigkeit, aber wenn dann tatsächlich mehr Geld vom Pay-TV kommt, werden auch Clubs wie Arminia nicht darauf verzichten wollen.

Ich möchte dann übrigens hier auch nicht mehr lesen, dass Weber und Co. doch bitte möglichst viele Millionen von ihrem Privatvermögen locker machen sollen.
Das ist es aber doch gerade! Natürlich sind auch die kleineren Clubs darauf angewiesen, mehr Geld zu erhalten, um überleben zu können. Aber dafür ist letztendlich eine Umschichtung in der prozentualen Verteilung notwendig. Wenn die Gelder für alle um den gleichen Prozentsatz steigen, führt das doch lediglich dazu, dass die Gehälter und Ablösesummen entsprechend mit ansteigen. Reine Inflation! Und stört es (außer mich) eigentlich niemanden, dass gerade mal 20jährige "einfache" Bundesligaprofis inzwischen in 1-2 Jahren mehr verdienen als ein Facharbeiter in seinem gesamten Arbeitsleben? Aber da kommt sicherlich sofort das Totschlag-Argument "Neiddebatte"!
Herzblut ist blau!

\"Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.\" (Helmut Schmidt)

\"Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.\" (Helmut Schmidt)

5 845

Sonntag, 5.07.2015, 13:36

Um jetzt mal wieder zum eigentlichen zu kommen, der HSV hat Spahic verpflichtet. Und zumindest sportlich haben sie mit ihm einen guten Griff getan.
Für immer Arminia!

5 846

Sonntag, 5.07.2015, 13:37

@forever dsc:

Doch tut es! Deshalb +1von mir...
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen.

Henry Ford

5 847

Sonntag, 5.07.2015, 14:06

Das mit dem "überdrehen einer Schraube" wird ja schon länger angemahnt, die Bundesliga boomt aber ja nun gerade immer weiter und ich kann aktuell auch nicht erkennen, dass das plötzlich abreißt. Und daran wird sich auch nichts ändern, wenn plötzlich 10 Spiele am Montagabend stattfinden.

Im übrigen wird immer nur auf die Topclubs verwiesen und deren internationale Wettbewerbsfähigkeit, aber wenn dann tatsächlich mehr Geld vom Pay-TV kommt, werden auch Clubs wie Arminia nicht darauf verzichten wollen.

Ich möchte dann übrigens hier auch nicht mehr lesen, dass Weber und Co. doch bitte möglichst viele Millionen von ihrem Privatvermögen locker machen sollen.
Das ist es aber doch gerade! Natürlich sind auch die kleineren Clubs darauf angewiesen, mehr Geld zu erhalten, um überleben zu können. Aber dafür ist letztendlich eine Umschichtung in der prozentualen Verteilung notwendig. Wenn die Gelder für alle um den gleichen Prozentsatz steigen, führt das doch lediglich dazu, dass die Gehälter und Ablösesummen entsprechend mit ansteigen. Reine Inflation! Und stört es (außer mich) eigentlich niemanden, dass gerade mal 20jährige "einfache" Bundesligaprofis inzwischen in 1-2 Jahren mehr verdienen als ein Facharbeiter in seinem gesamten Arbeitsleben? Aber da kommt sicherlich sofort das Totschlag-Argument "Neiddebatte"!
Wenn die prozentuale Verteilung geändert wird, dann wird sich insgesamt am System auch nicht viel ändern. Ob Clubs wie Arminia oder Freiburg nun 250 oder 150 Millionen hinter den Bayern oder Dortmund liegen, macht nicht wirklich einen Unterschied. Clubs wie Wolfsburg und Leipzig bleiben natürlich auch noch außerhalb der Konkurrenz.
Und das mit dem Gehalt der Spieler ließe sich nur ändern, wenn man drastisch dem System das Geld entzieht.
Für immer Arminia!

5 848

Sonntag, 5.07.2015, 14:54

Und stört es (außer mich) eigentlich niemanden, dass gerade mal 20jährige "einfache" Bundesligaprofis inzwischen in 1-2 Jahren mehr verdienen als ein Facharbeiter in seinem gesamten Arbeitsleben? Aber da kommt sicherlich sofort das Totschlag-Argument "Neiddebatte"!


Naja die Frage ist doch, warum es mich persönlich stören sollte? Mir kann es doch total egal sein, was mein Nachbar, mein Bruder oder mein Augenarzt verdient und ebenso kann es mir egal sein, was eine Persön des öffentlichen Lebens so verdient?

Wir sind hier doch alle in einer privilegierten Situation im Vergleich zu einem Großteil der Erdbevölkerung. Warum sollte ich mich daran stören, wenn ein 20jähriger Sportler oder sonst wer deutlich mehr als ich verdient?

Es werden doch auch nicht nur im Sport Leute mit Geld überhäuft? Schau dir das Film und Musikbusiness an? Dort werden doch ähnliche Summen verdient, mit den Unterschied, dass Musiker oder Schauspieler in den seltensten Fällen von Fans attackiert werden, wenn sie mal eine schlechte Platte oder einen Film gemacht haben.
Mal ganz davon abgesehen, dass die Karriere eines Musikers oder Schauspielers in der Regel deutlich länger ist, als die eines Profisportlers.

Und egal ob Sporter, Musiker oder Schauspieler - Diese bereichern im Endeffekt alle irgendwie mein Leben, in dem sie mich unterhalten.
Irgendwelche Bänker machen das nicht.

Von daher stört es mich nicht, was andere Leute verdienen und solange ich nicht befürchte, dass sie damit eine Weltwirtschaftskrise auslösen und ich persönlich deswegen drunter leider, werde ich auch nicht den Zeigefinger mahnend erheben;-)
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

5 849

Sonntag, 5.07.2015, 17:24

Dass gerade der Sport hier auch ein Spiegelbild der Zustände in der Welt sind, ist ja kein Zufall. Natürlich ist das krank, was da teilweise für Summen fließen. Aber wir lassen es ja auch leider mit uns machen, aber das ist ein anderes Thema. Letztendlich ist es einfach nur eine logische Entwicklung, was gerade passiert. Das Financial Fairplay wurde ja nun auch schon wieder aufgeweicht, Barcelona transferiert munter trotz Verbot, was soll sich denn da ändern? 50+1 wird auf Sicht fallen, sogar fallen müssen. Gelebt wird es teilweise ja ohnehin nicht. VW, Hopp und Red Bull machen doch auch, was sie wollen. Ohne externe Gönner geht es nicht, will man oben dabei sein, fertig. Auch die Bayern schaffen es doch nur durch die großen Konzerne im Rücken. Ohne Adidas, VW und die Deutsche Telekom könnten die gegen die Scheichs und Oligarchen auch nix reißen.
Das ändert sich erst, wenn da irgendeine Blase mal platzt oder man es wirklich schafft, radikal dieses System zu ändern. Salary Cap wäre da ein möglicher Lösungsansatz. Aber das sehe ich leider nicht.

Aber um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. Es ging ja um die Zerstückelung des Spieltags. Ich bin sehr gespannt, ob dieses Modell hier funktioniert. Ich kann es mir nämlich irgendwie nicht vorstellen. Weiß nicht, wie es der Großteil der Zuschauer händelt, aber ich schaue jetzt schon kaum die Mehrzahl der Einzelspiele am Sonntag oder Freitag, da da teilweise solche Gurkenbegegnungen angesetzt werden, die doch keiner sehen will.

Die Einzelquoten bei Teilnehmern wie Hoppenheim, Golfsburg oder Bayer waren bei Sky mitunter ja nicht mal messbar. Und das wird mit Audistadt und demnächst Red Bull doch nicht besser. Und ein Meisterschaftskampf zwischen Bayern und dem Plastikgedöns wollen glaube ich weniger sehen, als man vielleicht von DFL Seite denkt.

Wenn man ehrlich ist, gibt es neben den Bayern maximal noch 3-4 weitere TV Zugpferde. Das sind in erster Linie Schalke und der BVB, dann mit Abstrichen vielleicht noch Gladbach. Da reicht ein Blick auf die Free TV Ansetzungen im DFB Pokal.
Dann kommen die "Traditionsclubs" wie Werder, Stuttgart, Frankfurt und der grandiose HSV, die aber erstmal von den ganz oberen Plätzen weg sind.

Macht man es so wie in England und setzt auf die Einzelspiele die Quotenbringer, dann wird allerdings das Premiumprodukt "Konferenz" derbe leiden. Man begründet es ja auch damit, dass man die Europaleague Clubs entlasten will. Dann muss man natürlich hoffen, dass es wie dieses Jahr mit Schalke und dem BVB Clubs ereilt, damit sich dieser Plan auszahlt. Könnte natürlich sogar klappen, wenn man in den nächsten Jahren einen nicht unwahrscheinlichen Dreikampf oben mit den Bayern, VW und Red Bull erwartet. Dazu Bayer Vizekusen. Dann bleiben für die anderen Clubs nämlich zwangsläufig nur noch die Plätze 5 abwärts. Erreicht der BVB im nächsten Jahr die CL nicht, dann werden denen auch die letzten Hochkaräter von der Fahne springen. Bei Schalke wird dann ähnliches passieren und dann kriegen auch diese Clubs finanziell Probleme, dieses Niveau zu halten.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

Beiträge: 6 313

Dabei seit: 13.10.2002

Wohnort: Ostwestfalen

  • Nachricht senden

5 850

Montag, 6.07.2015, 08:56

Es erstaunt immer wieder, wie selbstverständlich gewisse Entwicklungen als "die Zukunft ", "Lauf der Ding" usw. verklärt werden. Als würde es sich bei diesem System um ein Naturgesetz handeln.
Es ist in meinen Augen ein Naturgesetz. Wir führen solche Diskussionen doch schon seit 30-40 Jahren. Was gab es damals für einen Aufschrei, als auf einmal die Stehplätze größtenteils plattgemacht wurden und gegen schnieke Sitzschalen ausgetauscht wurden.

(...)

Geld und der Umgang damit ist ein von Menschen erdachtes System zur Bewertung von Leistungen und Gütern. Es kann sich bei diesem System daher gar nicht um ein Naturgesetz handeln. Vielmehr ist es eine Theorie, welche die wahren Verhältnisse wiederspiegeln und bewerten soll. Eine Theorie bedarf jedoch einer ständigen kritischen Prüfung, ob diese noch der Realität entspricht und ob die damit einhergehenden Ziele noch erreicht werden. Das findet aktuell jedoch immer weniger statt. Im Gegenteil. Der Theorie wird alles untergeordnet und zur Not werden faktisch unsinnige Handlungen unternommen, damit die erdachten Zahlen auf einem Stück Papier oder dem Computerbildschirm denn auch passen. Man muß es ganz deutlich sagen: Geld ist ein Theoriewert, der nur deswegen eine Bedeutung hat, weil es alle glauben! Das muß man in der Deutlichkeit auch mal sagen, weil es für viele mittlerweile zum einzigen Maßstab des Handelns geworden ist. Der Vergleich mit einer Religion ist da wirklich nicht mehr unpassend.

Während die Theorie Sozialismus an den Folgen der übertriebenen Gleichheit scheitert wird sich zeigen ob die Theorie Kapitalismus an einer übertriebenen Ungleichheit scheitern wird. 40 Jahre sind Welthistorischen in jedem Fall nicht ganz ein Wimpernschlag.


Um die Kurve zum Fußball zu bekommen: foreverDSC zeigt in seinen Beiträge sehr schön, wo die Theorie aus dem Ruder läuft. Dabei bin ich nicht einmal gegen eine weitere Kapitalisierung des Fußballs an sich. Die Frage nach dem "Wie" ist es die mich umtreibt. Faktisch läuft da hinter den Kulissen ein Machtkampf der zum Ziel hat den Einfluss der Allgemeinheit durch Erwerb von Eigentum möglichst weit zu reduzieren. Geld und nicht Demokratie soll endlich der allein entscheidene Faktor im Profisport werden.
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
Tradition & Identität erhalten! Übersetzung für Neoliberale: "Markenimage schützen!"

Beiträge: 6 313

Dabei seit: 13.10.2002

Wohnort: Ostwestfalen

  • Nachricht senden

5 851

Montag, 6.07.2015, 09:28

Naja die Frage ist doch, warum es mich persönlich stören sollte? Mir kann es doch total egal sein, was mein Nachbar, mein Bruder oder mein Augenarzt verdient und ebenso kann es mir egal sein, was eine Persön des öffentlichen Lebens so verdient?

Wir sind hier doch alle in einer privilegierten Situation im Vergleich zu einem Großteil der Erdbevölkerung. Warum sollte ich mich daran stören, wenn ein 20jähriger Sportler oder sonst wer deutlich mehr als ich verdient?

Es werden doch auch nicht nur im Sport Leute mit Geld überhäuft? Schau dir das Film und Musikbusiness an? Dort werden doch ähnliche Summen verdient, mit den Unterschied, dass Musiker oder Schauspieler in den seltensten Fällen von Fans attackiert werden, wenn sie mal eine schlechte Platte oder einen Film gemacht haben.
Mal ganz davon abgesehen, dass die Karriere eines Musikers oder Schauspielers in der Regel deutlich länger ist, als die eines Profisportlers.

Und egal ob Sporter, Musiker oder Schauspieler - Diese bereichern im Endeffekt alle irgendwie mein Leben, in dem sie mich unterhalten.
Irgendwelche Bänker machen das nicht.

Von daher stört es mich nicht, was andere Leute verdienen und solange ich nicht befürchte, dass sie damit eine Weltwirtschaftskrise auslösen und ich persönlich deswegen drunter leider, werde ich auch nicht den Zeigefinger mahnend erheben;-)

In der Tat leben wir noch auf der Sonnenseite des Planeten, aber wo kommen wir hin, wenn man deshalb keine Missstände anprangern darf? Oder bist Du tatsächlich schon so gut erzogen worden? Faktisch gibt es eine Geldmenge X der eine faktische Wirtschaftsleistung gegenübersteht. Je mehr Geld ein einzelner hat, desto weniger haben alle anderen von dieser Wirtschaftsleistung. Unter diesen Bedingungen gilt es einen gesunden Mittelweg zu finden mit dem alle gut leben können. Den sehe ich allerdings nicht mehr und mich regt es auf, wenn dies als das natürlichste der Welt dargestellt wird. Das hat auch nichts mit Neid zu tun, da ich nicht vom Nachbarn oder von den paar Millionären rede die es überall im Land verstreut gibt. Im Gegenteil. Diese Unterschiede braucht man um die wirtschaftlichen Elan am Laufen zu halten und der steht den Menschen bei unterschiedlicher Leistung absolut auch zu. Selbst Sportler und Musiker sind kleine Fische. Ich rede von den ganz dicken Brummern der Marke Quant und Co. die mit ihrem privaten Vermögen über viele Jahre hinweg das gesamte deutsche Fernstraßennetz finanzieren könnten. Kein Mensch der Welt kann soviel Arbeiten das ihm ein solches Vermögen zusteht. Man kann das System und die Menschen darin nur durch gezielte Einflussnahme ausnutzen, sodass einem dieses Geld quasi von alleine zufließt. Der überzogene Luxus solcher Leute sind unsere Schlaglöcher. Was würde passieren, wenn einer von dennen vpon heute auf morgen umfällt? Genau. Nichts. Die Arbeit würde einfach ein anderer machen.

Tja ... und jetzt verhunzen mir Leute von diesem Schlag auch noch meinen liebsten Sport. Nicht indem sie Geld geben und vielleicht mitreden wollen. Nein. Mit weniger als der alleinigen und vollständigen Kontrolle sind sie nicht zufrieden. [ironie] Das steht ihnen ja wohl auch natürlicher Weise zu, weil sie das meiste Geld haben! [/ironie]

Man wünscht sich wirklich, daß die Blase platzt. :thefinger:
Arminia Bielefeld - Stadion Alm
Tradition & Identität erhalten! Übersetzung für Neoliberale: "Markenimage schützen!"

5 852

Mittwoch, 8.07.2015, 09:21

Marcel Jansen beendet mit 29 Jahren seine Karriere, da er "kein anderes Wappen küssen kann"

Hatte ihn am Anfang seiner Karriere eigentlich als denjenigen gesehen, der LV in der Nationalmannschaft spielen wird, damit Lahm auf Recht gehen kann.
Schade, dass wohl die ganzen Verletzungen keine größere Karriere zugelassen haben
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

5 853

Freitag, 10.07.2015, 21:40

Bruchhagen: "Schuster wird im März 2016 in Frage gestellt"

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde…e-gestellt.html

:nein: :pillepalle:
-
-
-
-
-
https://krank.de/krankheiten/apostrophitis/

5 854

Freitag, 10.07.2015, 21:45

Das wär doch aber nicht schlecht, weil dann kann Schalke den Schuster im April einstellen...

5 855

Freitag, 10.07.2015, 21:49

Das wär doch aber nicht schlecht, weil dann kann Schalke den Schuster im April einstellen...
...vielleicht stellen die Schalker im April aber auch den seit Dezember arbeitslosen Armin Veh ein...
-
-
-
-
-
https://krank.de/krankheiten/apostrophitis/

5 856

Freitag, 10.07.2015, 22:19

Wow, laut Bild geht Schweinsteiger tatsächlich zu Manu.

Für mich war Schweinsteiger immer viel mehr die Figur bei Bayern, auch wenn Lahm Kapitän war.

Hoffe er kommt auf der Insel gut klar und kann noch eine bärenstarke EM abrufen - Für mich ein herausragender Spieler.
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

Beiträge: 8 470

Dabei seit: 15.12.2008

Wohnort: ArminenCity

Beruf: Arminenprofi seit 50 Jahren

  • Nachricht senden

5 857

Freitag, 10.07.2015, 22:36

Zitat

Wow, laut Bild geht Schweinsteiger tatsächlich zu Manu.

Für mich war Schweinsteiger immer viel mehr die Figur bei Bayern, auch wenn Lahm Kapitän war.

Hoffe er kommt auf der Insel gut klar und kann noch eine bärenstarke EM abrufen - Für mich ein herausragender Spieler.


Das Gehalt von 10 Mille per anno kanns eigentlich nicht sein, denn soviel bekommt er bei Bayern auch. Aber ich kann seinen Wechsel nachvollziehen. Nochmal was Neues, denn mit den Roten hat er alles erreicht. Und Pep setzt auch nicht unbedingt auf ihn.
Meine Jahre der Leidenschaft
Aufstiege:1970,78,80,95,96,99,2002,2004,2013,2015
Abstiege :1972,79,85,98,2000,2003,2009,2011,2014
03.10.1970:Arminia-Bayern1:0;Braun
10.03.1979:Bayern-Arminia 0:4;Eile(2),Graul,Schröder
06.11.1982: Dortmund-Arminia11:1
13.02.2005:Arminia-Bayern 3:1;Porcello,Buckley(2)
11.05.2013:Arminia-Osnabrück1:0;Hille


:arminia: Wir sind Ostwestfalen-stur·hartnäckig·kämpferisch :arminia:

5 858

Freitag, 10.07.2015, 22:50

Man darf schon ein wenig gespannt sein, wie die Saison bei Bayern läuft.mit Müller scheint pep auch ein angespanntes Verhältnis zu haben und Götze und er wird wohl auch keine große Liebe mehr werden. Van gaal ist ja als schweinsteiger Fan bekannt und wird ihn sicherlich als stammkraft sehen. Bestimmt interessant zu sehen wie schweinsteiger, der sein ganzes Leben nur die Bayern-Maschinerie kennt bei einem anderen Verein zurechtkommt.


Gesendet von iPad mit Tapatalk
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)

Beiträge: 1 438

Dabei seit: 18.02.2014

Wohnort: Bad Oeynhausen

  • Nachricht senden

5 859

Freitag, 10.07.2015, 23:31

Also wenn für schweini ein 30 mille + Spanier kommt. Dann denke ich wirklich dass Pep eingeschleust wurde um Bayern von innen kaputt zu machen. Persönliche Meinung :/.
"Einfach geht es bei uns nicht. Bei Arminia ist Drama angesagt, das ist unsere DNA." - Marcus Uhlig

5 860

Samstag, 11.07.2015, 08:11

Bin gespannt, wen Bayern alles so verpflichtet.

Martinez und Thiago scheinen recht verletzungsanfällig zu sein. Ob Lahm nochmal zu alter Stärke zurechtfindet, bzw ob er dann auf der 6 tatsächlich besser sein kann als Durchschnitt ist zu bezweifeln.

Costa als Ribery-Ersatz könnte auch erstmal nach hinten losgehen.
"Selbstverständlich!"
(Ernst auf die DSF Reporter Frage, unmittelbar nach der Entlassung am 10.12.07, ob er sich vorstellen könne, nochmal nach Bielefeld zu kommen)