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41

Montag, 30.10.2017, 19:20

Mein Eindruck, dass man den VB vor allem deshalb eingeführt hat, weil er seit Jahren gefordert wurde und nicht weil er Sinn macht, erhärtet sich immer mehr. Mir kann doch keiner erzählen, dass das bei den ganzen Tests vorab besser gelaufen sein soll.
Da ist aber nun der entscheidende Fehler von dir, denn das ganze aktuell ist doch die Testphase. Also ob und wie das ganze letztlich dauerhaft eingeführt wird, muss man erstmal sehen.


Du hast ganz offensichtlich verpennt, dass der Video-Beweis schon in der letzten BL-Saison getestet wurde:

https://www.derwesten.de/sport/fussball/…d210392109.html
Ok, wobei ich mich aber schon auf den realen Test bezog, in der letzten Saison wurde das ja nur theoretisch durchgespielt. Und man sieht ja eben erst jetzt richtig wo die Probleme liegen.


Wenn der Test für dich kein echter Test war, dann solltest du mir nicht einen Fehler unterstellen.
Und anstatt dich da rauszureden, könntest du auch einfach zugeben, dass du falsch lagst.
Ich entschuldige mich gerne, für mich war das was in der letzten Saison passiert ist, aber trotzdem kein Test, sondern allenfalls dessen Vorbereitung.
Und man sieht ja jetzt das Theorie und Praxis deutlich auseinanderliegen.
Für immer Arminia!

42

Donnerstag, 2.11.2017, 14:49

Es wird immer absurder: :pillepalle:

DFB passt Videobeweis heimlich an

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde…eimlich-an.html

Das geht mMn in die genau falsche Richtung.
Wenn der VAR jetzt schon eingreifen darf, nur weil er zu einer strittigen Szene eine andere Meinung als sein Kollege auf dem Feld hat, dann kommt das dabei heraus, was wir letztes Wochenende gesehen haben: Noch mehr Unterbrechungen, noch mehr Chaos, noch mehr Fehler.

Wenn der Video-Beweis überhaupt ein Chance haben soll, dann müsste das völlig anders laufen.
Der Feld-Schiri pfeift weiterhin nach seinem Ermessen. Und nur wenn dieser eine glasklare, eindeutige Fehlentscheidung trifft, nur dann darf der VAR eingreifen und diese korrigieren. Dies würde dann in etwa so oft passieren, wie in der Testphase. Also nur etwa bei jedem 3. oder 4. Spiel. Wenn man das so handhaben würde, dann bräuchte der Feld-Schiri auch nicht nochmal selber auf den Monitor schauen.

Strittige Szenen bleiben strittig. Solange die Fußball-Macher das nicht endlich begreifen und akzeptieren, wird keine andere Korrektur etwas bringen. Wenn man nicht die Finger von diesen Szenen lässt und sich nur auf die klaren Fehlentscheidungen beschränkt, wird der Video-Beweis gnadenlos scheitern.
Und mit der aktuellen Änderung gibt man dem Männchen am Bildschirm nur die Möglichkeit, die eine (vermeintliche) Fehlentscheidung durch eine andere, eventuell noch schlimmere zu ersetzen, siehe Stuttgart-Freiburg.
Und ganz nebenbei macht man die Feld-Schiedsrichter immer mehr zu Hampelmännern.
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Saison 16/17: 24 Punkte nach 26 Spielen
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-"Wir müssen aufsässig sein!"

43

Freitag, 3.11.2017, 07:05

Eigentlich geht das sogar in die richtige Richtung.

Da sich heraus gestellt hat, dass selbst der Begriff "klare Fehlentscheidung" sehr unterschiedlich ausgelegt wird, muss man gerade den Feld Schiedsrichter zwingen, selbst mehr auf das Bild zu gucken. Denn der muss final die Entscheidungen treffen.

Das Problem ist doch, dass der Fußball mal wieder meinte, dass Rad neu erfinden zu müssen. Natürlich muss man die Eigenarten des Spiels im Vergleich zur NFL, zum Hockey, etc... berücksichtigen, dennoch sollte man die erprobten Kernelemente daraus übernehmen.

Angefangen damit, dass die Zuschauer im Stadion nicht dumm bleiben dürfen und eingezogen werden müssen, was da gerade überprüft wird. Und da menschliche Fehler weiterhin passieren werden, bin ich auch weiterhin für die Challenge Möglichkeit für die Trainer. In engem Rahmen selbstverständlich.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

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44

Freitag, 3.11.2017, 07:28

Eigentlich geht das sogar in die richtige Richtung.

Da sich heraus gestellt hat, dass selbst der Begriff "klare Fehlentscheidung" sehr unterschiedlich ausgelegt wird, muss man gerade den Feld Schiedsrichter zwingen, selbst mehr auf das Bild zu gucken. Denn der muss final die Entscheidungen treffen.


Die richtige Richtung ist, dass der Hauptschiri mehr eingebunden wird. Alles andere geht wieder in die falsche Richtung.

Es wird immernoch von außen dazwischen gegrätscht. Das passiert immernoch zu spät. Kürzer wird wegen der nötigen Sichtung aber auch nicht möglich sein. Die Entscheidung selbst dauert noch länger und zu allem Überfluss passiert es noch häufiger. Alle Kernprobleme wurde trotz gutem Willen noch verschärft. Dazu kommt diese verdammte Heimlichtuerei. Immerhin sieht man jetzt mal in aller Öffentlichkeit, wie dieses Kungeln und Strippen ziehen diesen verfizten Verbänden in Fleisch und Blut übergegangen ist. Die können schon garnicht mehr offen und ehrlich.

Die Idee mit den Challenge-Möglichkeiten finde ich übrigens auch nicht gut. Das wird zu 100% als taktisches Element eingesetzt werden. Das ist nun so garnicht der Sinn dahinter.
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45

Freitag, 3.11.2017, 09:12

Im schlimmsten Fall fällt die Meisterschaftsentscheidung zukünftig zwei Wochen nach Serienende per Videobeweis.

Dieses System wird Woche für Woche angreifbarer und ist spätestens mit dieser Änderung, dass der Videoassistent auch unaufgefordert eingreifen kann, mehr denn je Willkür und persönlicher Sympathie ausgesetzt.

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46

Freitag, 3.11.2017, 13:30

Ich persönlich habe die Diskussion hier nicht bis ins letzte Detail mit verfolgt aber ich halte mal so gar nichts vom Video-Schiedsrichter. Dieses warten auf die Entscheidung ob nun Tor oder nicht, Elfmeter oder nicht nimmt dem Spiel irgendwie den Reiz. Letzten Endes gehören die Fehlentscheidung einfach auch dazu und machen das Spiel in vielerlei Hinsicht kontrovers. Also ich könnte gut darauf verzichten. Wird aber eh in irgendeiner Form durchgeprügelt werden, allein schon deshalb weil die hohen Herren da oben auch keine Fehler eingestehen können...

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47

Freitag, 3.11.2017, 13:32

Alles Mumpitz! Die einzigen, die eine Entscheidung über den Videobeweis fällen dürfen sollten, müssen die Kapitäne der Teams sein. Beide Mannschaften sollten eine Überprüfungsmöglichkeit bekommen. Wenn der Einspruch korrekt war, bekommen sie eine weitere, ansonsten ist sie aufgebraucht. Einfacher und gerechter geht's nicht und auf diese Weise hören dann auch endlich die ständigen Diskussionen bei jeder annähernd strittigen Szene auf, die mittlerweile unerträglich geworden sind.

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48

Freitag, 3.11.2017, 13:59

Wer hockt denn da eigentlich in den dunklen Kellerlöchern und analysiert?

Die "guten" Schiris sollten auf den Plätzen der Republik in den ersten drei Ligen unterwegs sein. Das Anforderungsprofil an die Linienrichter geht mittlerweile auch weit darüber hinaus mit Bierbauch an der Mittellinie zu stehen und ab und zu das Fähnchen zu schwenken.

Wer also hockt da? Der vierte Anzug?

Einer pro Spiel und eine Praktikant der aufpaßt das der nicht einschläft plus ein Oberheini der nochmal drübergucken muß? 8|

49

Freitag, 3.11.2017, 14:33

Unsere angeblichen Top Schiris hocken da. Darum kriegen wir ja immer die Resterampe an Amateuren.
Mathias Hain: "Wir standen zwei Mal im Pokal-Halbfinale und waren fünf Jahre in der ersten Liga. Da darf man doch jetzt nicht so schlecht dastehen"

50

Freitag, 3.11.2017, 14:58

Eigentlich geht das sogar in die richtige Richtung.

...

Das Problem ist doch, dass der Fußball mal wieder meinte, dass Rad neu erfinden zu müssen. Natürlich muss man die Eigenarten des Spiels im Vergleich zur NFL, zum Hockey, etc... berücksichtigen, dennoch sollte man die erprobten Kernelemente daraus übernehmen.


Das widerspricht sich aber.
Man muss sich doch nur mal anschauen, wie das in anderen Sportarten gehandhabt wird. Da wird der VB angewendet, um Szenen aufzuklären, die sich mit einem Video-Bild i.d.R. auch aufklären lassen. Gelingt dieses nicht, bleibt die ursprüngliche Entscheidung des Feld-Schiedsrichters bestehen.
Nun kommen aber die Fußballer daher und glauben mal wieder alles besser zu können.
Obwohl sie es noch nicht einmal schaffen, alle klaren Fehlentscheidungen aufzudecken, trauen sie sich sogar an die strittigen Szenen heran. Haben sie übrigens schon von Saison-Beginn an getan. Dabei ist der Fußball komplexer als viele anderen Sportarten. Wo der eine Schiri pfeift, lässt der andere weiter laufen, ohne dass eine der beiden Entscheidungen grundsätzlich falsch wäre. Stichwort Ermessensspielraum. Die Fußballer haben es ja bis heute noch nicht einmal geschafft, klar zu definieren, was ein strafbares Handspiel ist und was nicht. Und trotzdem glauben sie auch bei solchen Szenen mit Hilfe des VB eine gerechte Entscheidung treffen zu können. Was für ein Irrsinn.
Anstatt sich auf die klaren Dinge zu beschränken, weitet man das Ganze also noch aus. Dabei wissen wir alle aus der Erfahrung heraus, dass man viele Szenen selbst nach Ansicht von zig TV-Bildern nie wirklich aufklären kann.
Das Resultat davon ist Chaos, Unverständnis und große Unzufriedenheit. Und viel zu viele Spielunterbrechungen, die keiner wirklich haben will.
Man sollte aber nicht so naiv sein und glauben, dass sie diesem Spuk nach dieser Saison ein Ende setzen und den VB als gescheitert erklären werden. Die werden weiterwurschteln, solange es nur irgendwie geht. Und damit machen sie das Spiel kaputt.

Alles Mumpitz! Die einzigen, die eine Entscheidung über den Videobeweis fällen dürfen sollten, müssen die Kapitäne der Teams sein. Beide Mannschaften sollten eine Überprüfungsmöglichkeit bekommen. Wenn der Einspruch korrekt war, bekommen sie eine weitere, ansonsten ist sie aufgebraucht. Einfacher und gerechter geht's nicht und auf diese Weise hören dann auch endlich die ständigen Diskussionen bei jeder annähernd strittigen Szene auf, die mittlerweile unerträglich geworden sind.


Davon halte ich überhaupt nichts.
Wenn dieser eine Einspruch nach 10 Minuten bereits verbraucht ist, könnten nachfolgende Fehlentscheidungen dann nämlich nicht mehr korrigiert werden.
Außerdem sollte die alleinige Entscheidungsgewalt beim Schiedsrichter-Gespann bleiben. Wenn da auch noch Spieler und/oder Trainer mitmischen dürfen, dann wird es noch chaotischer, als es jetzt schon ist.


edit:

Selbst Grindel wurde über die Anpassung des VB nicht informiert:

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde…abgestimmt.html

51

Freitag, 3.11.2017, 18:58

Und schon wieder haben die Knalltüten vom DFB die Formulierung des Video-Beweises geändert: :pillepalle:

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde…rt-zurueck.html

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde…tzt-werden.html
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52

Freitag, 3.11.2017, 22:15

So wie Pragmatiker es beschrieben hat muß es ungefähr laufen. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

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53

Samstag, 4.11.2017, 00:51

Als Anhänger von Verschwörungstheorien bleibt mir die Kernfrage: Was soll das? Oder besser: Wem nutzt das?

Natürlich wie üblich den großen....


http://www.rp-online.de/sport/fussball/b…s-aid-1.7119211

War es trotz bekannter bestehender , sich nie ausgleichender Verpfeiferei immerhin theoretisch möglich, dass den kleinen ein überraschender Erfolg gegen die Geldmannschaften gelang, so ist es jetzt bei Bedarf bei jeder Ecke und jedem Freistoß möglich, irgendein winziges Halten, Sperren, auf den Fuß treten, etc. heran zu ziehen, um den notwendigen Elfer zu begründen.
Ohne den Videobeweis wäre es zu schnell auffällig! Früher so oft gesehen in Kaiserslautern, wo immer so lange gespielt wurde, bis das Ergebnis passte, oft mit Elfer nachgeholfen wurde.
Auch beim sogenannten Bayern Dusel gibt es auch andere Theorien, die nicht von Dusel, sondern von gezieltem Nachhelfen sprechen.

Das seltsame Glück des HSV in den Relegationen wirft auch Fragen auf.

Ganz klar und offensichtlich, fast schon ehrlich zu nennen, war der Schmu in der DDR beim Serienmeister BFC Dynamo zu beobachten.



Heutzutage braucht es dagegen nur den Strategen Zwayer, überall auf den Fußballplätzen übelst bekannt, um mal gerade regelwidrig einen Freiburger vom Feld zu schmeißen, und das Spiel beim großen VfB zu entscheiden. Denn das dieses Jahr Köln, Bremen und der HSV runter gehen, darf ja nicht sein, Sky lässt grüßen, jede Wette, Freiburg wird es dieses Jahr erwischen.
Jag viskade i öron på min sovande son
glöm aldrig bort var du kommer ifrån.
glöm aldrig bort all glädje.
och all sorg, sorg, sorg
glöm aldrig rött och blått
och Helsingborg


Schluss der Vereinshymne von Helsingborg IF, die 2016 in der Relegation zum Verbleib in der ersten schwedischen Liga gegen Halmstad BK unterlegen waren, nach einem 1:1 auswärts und dem 1:o im Rückspiel in der 82. Minute folgten das 1:1 in der 87. und das 1:2 in der 91. Minute.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SV Aquarium 71« (4.11.2017, 10:38)


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54

Samstag, 4.11.2017, 01:56

Sorry, wollte nur diesen Link einführen:

http://www.rp-online.de/sport/fussball/b…s-aid-1.7119211

versehentlich den Beitrag dann mit Link gedoppelt
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Schluss der Vereinshymne von Helsingborg IF, die 2016 in der Relegation zum Verbleib in der ersten schwedischen Liga gegen Halmstad BK unterlegen waren, nach einem 1:1 auswärts und dem 1:o im Rückspiel in der 82. Minute folgten das 1:1 in der 87. und das 1:2 in der 91. Minute.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SV Aquarium 71« (4.11.2017, 10:41)


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55

Samstag, 4.11.2017, 12:09

Als Anhänger von Verschwörungstheorien bleibt mir die Kernfrage: Was soll das? Oder besser: Wem nutzt das?


Verschwörungstheorien sind meistens unsachlich und weit hergeholt. Das Ergebnis der von Dir richtiger Weise gestellten Fragen führt fast immer zu der Erkenntnis, dass die kolportierten Ziele mit anderen Mitteln viel einfacher zu erreichen sind. Natürlich gibt es Verschwörungen und Kungelei, aber das läuft auf einem wesentlich rudimentäreren Level, als es diese unsäglichen Theorien beschreiben. Es braucht keine Chemtrails (Extrembeispiel), um die Meinung zu beeinflussen. Das macht die Bild jeden Tag viel wirkungsvoller.

Ich halte Verschwörungstheorien für eine Wurzel der Probleme, da sie die perfekte Ablenkung für die tatsächlichen und viel offensichtlicheren Schweinerein sind. Außerdem untergraben sie die Erkenntnisse der Aufklärung, einer der größten geistigen Errungenschaften der Menschehitsgeschichte ohne die wir noch im finsteresten Mittelalter leben würden. Mit Schrecken nehme ich die Entwicklung zur Unsachlichkeit zur Kenntnis, die selbst erwiesene Fakten solange leugnet, bis es eine einfältige Mehrheit zu glauben beginnt.

Für mich sind Verschwörunsgtheorien eine Wurzel des Übels und führen früher oder später zu Inquisitionen, nur weil man unangenehme Dinge verdrängen oder schwer zu begreifende Sachverhalte irgendwie in sein Weltbild quetschen will. Es ist im Übrigen keine Verschwörungstheorie, dass eben diese schon instrumentalisiert werden. Man gucken nur in die aktuelle Politik. Und tatsächlich haben es Verschwörungstheorien immer einfach. Eine stumpfe Behauptung ist immer schneller in der Welt als eine gute Begründung.


Um zum Thema zu kommen: Es braucht keinen Videobeweis um Spiele zu verschieben. Das geht viel einfacher. In der Tat halte ich die beim DFb tatsächlich für so verblendet, dass die wohl wirklich glauben Ihr bestes zu geben.
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Samstag, 4.11.2017, 13:00

Als Anhänger von Verschwörungstheorien bleibt mir die Kernfrage: Was soll das? Oder besser: Wem nutzt das?


Verschwörungstheorien sind meistens unsachlich und weit hergeholt. Das Ergebnis der von Dir richtiger Weise gestellten Fragen führt fast immer zu der Erkenntnis, dass die kolportierten Ziele mit anderen Mitteln viel einfacher zu erreichen sind. Natürlich gibt es Verschwörungen und Kungelei, aber das läuft auf einem wesentlich rudimentäreren Level, als es diese unsäglichen Theorien beschreiben. Es braucht keine Chemtrails (Extrembeispiel), um die Meinung zu beeinflussen. Das macht die Bild jeden Tag viel wirkungsvoller.

Ich halte Verschwörungstheorien für eine Wurzel der Probleme, da sie die perfekte Ablenkung für die tatsächlichen und viel offensichtlicheren Schweinerein sind. Außerdem untergraben sie die Erkenntnisse der Aufklärung, einer der größten geistigen Errungenschaften der Menschehitsgeschichte ohne die wir noch im finsteresten Mittelalter leben würden. Mit Schrecken nehme ich die Entwicklung zur Unsachlichkeit zur Kenntnis, die selbst erwiesene Fakten solange leugnet, bis es eine einfältige Mehrheit zu glauben beginnt.

Für mich sind Verschwörunsgtheorien eine Wurzel des Übels und führen früher oder später zu Inquisitionen, nur weil man unangenehme Dinge verdrängen oder schwer zu begreifende Sachverhalte irgendwie in sein Weltbild quetschen will. Es ist im Übrigen keine Verschwörungstheorie, dass eben diese schon instrumentalisiert werden. Man gucken nur in die aktuelle Politik. Und tatsächlich haben es Verschwörungstheorien immer einfach. Eine stumpfe Behauptung ist immer schneller in der Welt als eine gute Begründung.


Um zum Thema zu kommen: Es braucht keinen Videobeweis um Spiele zu verschieben. Das geht viel einfacher. In der Tat halte ich die beim DFb tatsächlich für so verblendet, dass die wohl wirklich glauben Ihr bestes zu geben.


Das mit den Verschwörungstheorien war von mir eigentlich nicht ernst gemeint und als provokanter Aufhänger gedacht.
Das finstere Gestalten in der DFB Zentrale nachts um 12 aushecken, wie das nächste Spiel verschoben werden kann, glaube auch ich nicht.

Trotzdem ist die Statistik nach 7 Spieltagen interessant, wo tatsächlich BVB und Bayern profitieren, und natürlich nicht immer zu recht.
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glöm aldrig bort var du kommer ifrån.
glöm aldrig bort all glädje.
och all sorg, sorg, sorg
glöm aldrig rött och blått
och Helsingborg


Schluss der Vereinshymne von Helsingborg IF, die 2016 in der Relegation zum Verbleib in der ersten schwedischen Liga gegen Halmstad BK unterlegen waren, nach einem 1:1 auswärts und dem 1:o im Rückspiel in der 82. Minute folgten das 1:1 in der 87. und das 1:2 in der 91. Minute.

57

Sonntag, 5.11.2017, 06:28

Ich war schon immer gegen den Videobeweise und sehe mich mehr und mehr bestätigt. Für mich gibt es zwei Hauptprobleme: 1. Im Fußball wird es auch mit 100 Wiederholungen aus 4000 Perspektiven Auslegungen geben 2. Dem Stadionbesucher werden die Emotionen genommen. Wenn nach jedem 3. Tor erstmal eine Überprüfung durch den VS vorgenommen wird, ist der Hauptgrund, warum man ins Stadion geht weg: Emotionen.

Aber der DFB und die Funktionäre der Verbände werden es schon schaffen, den Fußball kaputt zu machen. Zur Zeit läuft so viel falsch, da ist der VB nur ein weiteres Mosaiksteinchen.

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58

Sonntag, 5.11.2017, 07:43

Moin, da kann ich Dir uneingeschränkt recht geben, daß taugt so nicht. Allerdings würde ich den Funktionären keine böse Absicht unterstellen, eher typisch deutschen Perfektionssinn. Mit Unwägbarkeiten und Fehlern kann in diesem Land kaum noch einer leben und Schuld an etwas muss auch immer jemand sein.

Einer der Gründe für diese Entwicklungen dürften auch die Unsummen an Geld sein die im Profifußball bewegt werden. Da ist dann wegen der Klagegefahr kein Platz mehr menschliche Eigenschaften wie Fehler oder Ungewissheit.

Und mieses Wetter ist auch noch, blöder Herbst.... Hoffentlich macht mir mein Verein gleich Freude.
Block4unterderUhrseit1966
Noch 17 von 42 Punkten bis zum Klassenerhalt
Quelle: http://www.bulibox.de/statistik-box/abstieg-2.liga.html

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59

Sonntag, 5.11.2017, 11:31

Ich war schon immer gegen den Videobeweise und sehe mich mehr und mehr bestätigt. Für mich gibt es zwei Hauptprobleme: 1. Im Fußball wird es auch mit 100 Wiederholungen aus 4000 Perspektiven Auslegungen geben 2. Dem Stadionbesucher werden die Emotionen genommen.
Einer der Gründe für diese Entwicklungen dürften auch die Unsummen an Geld sein die im Profifußball bewegt werden. Da ist dann wegen der Klagegefahr kein Platz mehr menschliche Eigenschaften wie Fehler oder Ungewissheit.
genau so sehe ich es auch und ihr habt das schon präzise auf den Punkt gebracht.

Hätte ich es zu entscheiden würde der Videobeweis wieder eingestellt, denn die Torlinienüberwachung
gleicht das Gröbste aus. Ansonsten haben wir irgendwann NFL-Verhältnisse - schreckliche Vorstellung.
Seltsam, dass Leute, die zusammen leiden, stärkere Beziehungen haben, als die Leute, die sehr zufrieden sind. B. Dylan

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Sonntag, 5.11.2017, 12:05

Aber der DFB und die Funktionäre der Verbände werden es schon schaffen, den Fußball kaputt zu machen. Zur Zeit läuft so viel falsch, da ist der VB nur ein weiteres Mosaiksteinchen.
Die Entscheidungsgewalt beim Videobeweis liegt letztlich nicht beim DFB sondern bei den Bundesligaclubs. Die haben ja unisono für die Einführung votiert und wenn von dort der Daumen gesenkt wird, dann verschwindet er auch wieder. Denn das System gilt ja nicht für den gesamten Fußball sondern nur für die erste Liga.
Für immer Arminia!